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  1. #1

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    Bodenpressung für Bodenplatte - Was bedeutet der Wert

    Hallo,
    ich habe diverse Bauleistungsbeschreibungen vorliegen. Ich finde in jeder Beschreibung Werte für die min. vorausgesetzte Bodenpressung.
    Einmal ist von 200kN/m^2, das andere mal von 0,2kN/m^2 die Rede. Was bedeute diese Werte.
    (Zur Info - wir wollen eine DHH ohne Keller bauen)

    Danke für eure Antworten.
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  2. Bodenpressung für Bodenplatte - Was bedeutet der Wert

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  3. #2

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    hallo
    biste sicher, dass die einheiten da oben stimmen die du angibst.
    gehe mal von bodenpressungen aus.
    die 200 KN/m² machen noch sinn aber die o,2 KN/m² müssten so richtung H²O tendieren.
    keine alte formelsammlung mit einheitenumrechnungstabelle zur hand?
    200KN/m² = 0,2 MN/m² = 0,2 N/mm² = in der alten einheit 2,0 kp/cm²

    gruss aus de pfalz
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  4. #3

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    als maschinenbauingenieur müsste er das auch erkennen, dass beide werte nicht übereinander passen.
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    200 kn/m2 oder 0,2 mn/m2 ..
    problem dahinter: dir als bauherr wird die verantwortung
    für den baugrund aufgedrückt, ohne dich wirklich über die
    konsequenzen zu informieren.

    du brauchst in der suche nur "baugrund" einzugeben, auf die
    übliche falle wird immer wieder verwiesen.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ich wundere mich auch sehr über diesen Wert. Vielleicht ist da die falsche Einheit verwendet worden.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    200 kn/m2 oder 0,2 mn/m2 ..
    problem dahinter: dir als bauherr wird die verantwortung
    für den baugrund aufgedrückt, ohne dich wirklich über die
    konsequenzen zu informieren.
    baugrundrisiko ist immer bauherrenrisiko. nur wenn er vom bauträger kauft, ist das käse.

    wahrscheinlich hat man in einer verkaufsbeschreibung einen mittelwert zur kalkulation zugrunde gelegt. veränderungen berechtigen zur preisanpassung. genaueres wird dann das bodengutachten aussagen.
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    baugrundrisiko ist immer bauherrenrisiko..
    richtig. aber: du und ich müssen qua hoai und richterrecht (unsere) bauherren
    explizit darauf hinweisen und das richtige procedere in die gänge bringen - manch
    andere ziehen schlechten baugrund oder eine zufällig gefundenen quelle unter´m
    haus als nachtragsjoker aus dem ärmel.
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  9. #8

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    hallo
    ich schalt mal die glaskugel ein. 0,2 N/mm² ist schon hoher wert bei oberflächennaher gründung. der oberflächen nahe bodenaushub ergibt starke bindige anteile und schon wird die euro-druckmaschine angeworfen.
    gerigerer wert und logisch auch schlechtere bettungsziffer ----> filterschicht dicker, bodenplatte dicker, bewehrung mehr, betongüte höher, evtl fundamentstreifen breiter und zusatzbewehrung.
    das ist doch ein freilos zur gewinnoptimierung und das alles nach karl-august unterm vertrag.

    gruss aus de pfalz
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  10. #9

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    wenn da 200 steht und er findet einen Baugrundgutachter, der nur 190 bestätigt, hat er schon freie Wahl bei der Nachtragsforderung...
    Und es gibt viele Baugrundgutachten, die weniger als 200 als zulässig erachten.

    Am besten selbst ein Gutachten beauftragen und dieses zur Grundlage der Preisfindung machen.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    200 kn/m2 oder 0,2 mn/m2 ..
    problem dahinter: ...
    Problem davor: n ungleich N - aber vor allem Milli ungleich Mega!
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  12. #11

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    ich habe diverse Bauleistungsbeschreibungen vorliegen.
    hallo
    und damit fängts an.

    gruss aus de pfalz
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    wenn da 200 steht und er findet einen Baugrundgutachter, der nur 190 bestätigt, hat er schon freie Wahl bei der Nachtragsforderung...
    Nana, nun aber mal halblang.

    Änderungen bei vertraglichen Parametern/ Annahmen berechtigen schon in gewisser Weise und unter gewissen Umständen zu zusätzlichen Forderungen.
    Aber freie Wahl und Gelddruckmaschine stimmt dann nur bedingt.

    Die ausführende Firma ist dann immer noch in der Pflicht tatsächlich anfallende Mehrkosten nachzuweisen.
    Bei besagtem Beispiel aus #9 müsste er dann nachweisen, in wieweit die Gründungsarbeiten 'einfacher' gewesen wären bei einer zulässigen Bodenpressung von 200 gegenüber nun der 190.

    Wenn sich solche Annahmen natürlich eklatant ändern (mehrere Parameter gleichzeitig wie z.B. max. Bodenpressung, Bodenart als solches, Grundwasserstand, undundund) wird es natürlich immer schwieriger für den Bauherrn hier den Überblick zu behalten und die Nachtragskalkulation entspr. zu bewerten/ prüfen.

    Aber bitte hier nicht immer propagieren, dass bei jeder Änderung die Firmen einen Freifahrtsschein für Wunschforderungen haben. Dem ist definitiv nicht so.
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  15. #13

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    hallo
    die 200KN/m² oberflächennah ohne einbindung sind schon oberer rand ( hier bei uns ). ein bisschen wasser und bindiger boden oder in 2,00 m tiefe eine nasse lehmschicht mit 2,00 m diecke und schon kommt da nur noch 100-120 KN/m² die bettungsziffer ist plötzlich anstatt angsetzten 20 000kn/m³ um die 8 000KN/m³.
    190 gegen 200 okay bei der thermischen bauphysik sind 10g/m² manchmal stärker zu wichten. alfons

    gruss aus de pfalz
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