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  1. #1

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    Kosten Tiefbau bei offener Straße

    Hallo,

    ich bin neu hier und brauche Eure Hilfe.
    Ich möchte von der Stadt ein Grundstück kaufen (ist Bauland). Ich möchte erst in ca. 2 Jahren bauen. Das Grundstück ist aber noch nicht erschlossen. Nun ist es so, dass vor der Strasse gerade erst Kanalarbeiten gemacht wurden. Die Arbeiten sind bei uns schon abgeschlossen. Dennoch ist noch kein Asphalt drauf sondern nur eine festgerüttelte Schotterschicht. Bis zu meiner Grundstücksgrenze ist noch ca 3m Wiese.

    Nun meine Frage: Wieviel billiger ist es, alle Leitungen (Wasser,Abwasser,Gas,Strom,Telekom) jetzt legen zu lassen wo noch kein Asphalt drauf ist?! Strom,Wasser und Abwasser liegen auf meiner Seite der Strasse, Telekom und Gas auf der gegenüberliegenden. Die Strasse ist recht schmal (Mindestbreite) und es soll noch ein Fußweg dazukommen wenn die Strasse wieder Asphaltiert wird.

    Die Stadt hat sich schon mit allen Firmen in Verbindung gesetzt und mir die Kosten von ca. 6.500 € zzgl. Leitungen in Aussicht gestellt.

    Ich stelle die Frage auch deswegen, weil diese Kosten noch auf die Kaufkosten drauf kämen und ich dann mehr Kaufnebenkosten hätte (Notar,Kauferwerbssteuer) bei 10.000 € mehr durch die Erschliessung wären das immerhin 550 €. Wenn ich die erschliessung jetzt erst machen lasse, wenn ich auch wirklich bauen möchte muss halt die Strasse wieder aufgerissen werden was wohl teurer ist, oder auch nicht. Deswegen wäre eure Hilfe nett, vielleicht habe ich auch noch etwas völlig übersehen.


    Vielen Dank


    suLuuu
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  2. Kosten Tiefbau bei offener Straße

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Bitte helft mir mal, ich brauche bald eine Antwort, wenn meine Frage zu unverständlich ist sagt bitte, was ihr noch wissen müsst. danke
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  4. #3
    Lebski
    Gast
    Das legen die Versorger fest. Ist also nicht zu beantworten, ausser man stellt die Fragen an die verschiedenen Versorger, wobei über die Jahre noch unbestimmte Preissteigerungen hinzu kommen.
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    ich glaube aber nicht , dass sich diese vorabgeschichte wirklich lohnt .

    die einführung ins gebäude ist beim noch nicht geplanten gebäude absolut nicht festzulegen , das haus nach schon liegenden leitungen planen macht auch wenig sinn ....

    da hat man dann irgendwo irgendwelche anschlüsse liegen , muss die wieder suchen , verlängern .............
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  6. #5

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    die Versorger haben da ihre Festpreise pro Meter, egal ob da schon Belag drauf ist oder nicht. Selbst das Schachten in Eigenleistung ist kaum rentabel, da der Rabatt so gering ist, das man sich die Mühe da sparen kann.
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  7. #6
    Avatar von meisterLars
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    Zumindest hier in der Gegend hab ich noch kein unbebautes Grundstück entdeckt, das vorab schon Anschlüsse, abgesehen vom Kanalanschluss, bekommen hat. Da spielen Strom-/Gas- und Wasserversorger nicht mit.
    Desweiteren spielt es keine Rolle, ob die Straße momentan asphaltiert ist oder nicht. Bei den Hausanschlüssen zahlst Du grundsätzlich die festgeschrieben Pauschalen pro Stück/Meter.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Durch die Aussagen, dass die Versorger die Preise festlegen hab ich mal gesucht und das gefunden:

    http://www.suedsachsen-netz.de/Downl...att_ErgBed.pdf


    kann ich davon ausgehen, dass befestigte Oberfläche zb. Straße und Fußweg bedeutet und unbefestigte Oberfläche zb. Wiese?!

    Dann wären es allein beim Gasanschluss ja schonmal ca. 500€ ?!
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  9. #8

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    Warum müssen es sich die Leute immer SO schwer machen? Ruf doch Deine(n) Versorger an und frag die, ob sie das
    a) überhaupt machen würden und
    b) obs Geld spart!
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  10. #9

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    Ich würde mich da erst darum kümmern wenn das Grundstück in ein paar Monaten gekauft wird, also kurz vor Ablauf der zwei Jahre, da sich Preise bis dahin verändern können.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Zitat Zitat von meisterLars Beitrag anzeigen
    Zumindest hier in der Gegend hab ich noch kein unbebautes Grundstück entdeckt, das vorab schon Anschlüsse, abgesehen vom Kanalanschluss, bekommen hat. Da spielen Strom-/Gas- und Wasserversorger nicht mit.
    In unserer Gegend aber durchaus.
    Mir sind Grundstücke bekannt, wo das bewußt genau so gemacht wurde.

    Desweiteren spielt es keine Rolle, ob die Straße momentan asphaltiert ist oder nicht. Bei den Hausanschlüssen zahlst Du grundsätzlich die festgeschrieben Pauschalen pro Stück/Meter.
    Auch das ist hier anders.
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  13. #11

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    Also ich kenne das auch so dass z.B. bei einer Erschließung eines Neubaugebietes die Versorgungsleitungen schon alle in die Grundstücke gelegt werden ( Abwasser, Frischwasser, Strom und Telekom / DSL, evtl. Kabelfernsehen ). Bei Gas kommt es auf den Versorger drauf an, manche machen das erst nach erteiltem Auftrag, manche machen den Hausanschluss generell bis aufs Grundstück raus. Aber wie gesagt, so läuft das in der Regel hier im Süden ab. Ein anderer Aspekt: Vor Fertigstellung einer Straße werden von mir die Anlieger schriftlich darauf hingewiesen dass nach Fertigstellung ein zweijähriges Aufgrabungsverbot gilt und eventuell beabsichtigte Anschlüsse zuvor hergestellt werden müssen. Sonst sieht jede neue Straße nach zwei Jahren schon wieder aus wie Schweizer Käse......Kosten bis zur Grundstücksgrenze für Abwasser und Frischwasser übernimmt die Gemeinde, die vorläufig restlichen 2 Meter sind dann privat zu bezahlen. Einen Übergabeschacht braucht man sowieso, also gleich mit bauen lassen. Wasser kann man neben dem Schacht enden lassen, Holz davor und später verlängern bis in den Keller.
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