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Rasenfläche massiv mit Unkraut durchsetzt - Mangel?

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  1. #1

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    Rasenfläche massiv mit Unkraut durchsetzt - Mangel?

    Hi! Wir haben im Mai unseren Garten von einem GaLa-Bauer machen lassen. Also einmal Erde weg - neue Erde hin - Planum herstellen und Rasen ansähen.

    Nun ist die Fläche massiv mit Unkraut durchzogen - also nicht nur ein wenig, sonderen richtig doll. Vor dem mähen sah das ganze noch halbwegs nach "Wiese" aus - aber nach dem mähen ist es echt furchtbar.

    Es scheint so als wäre die Erde bereits mit den "Unkrautsamen" angekommen - Leute in meiner Umgebung behaupten dies wäre ein eindeutiger Mangel. Haben sie recht? Schlussrechnung ist noch nicht bezahlt...

    Und Frage dazu: was kann man machen? Gala sagt "immer fleissig mähen, dann gibt sich das von alleine". Kann ich aber kaum glauben... manuell entfernen wäre eine Lebensaufgabe - Chemie? Würd ich gern drauf verzichten... sonstige Vorschläge?
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  2. Rasenfläche massiv mit Unkraut durchsetzt - Mangel?

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    Leute in meiner Umgebung behaupten dies wäre ein eindeutiger Mangel.
    aha , scheinbar alles fachleute .....

    Gala sagt "immer fleissig mähen, dann gibt sich das von alleine"
    ein mann , der sich auskennt

    massiv mit Unkraut durchzogen
    für den einen ist masiev ein paar , für den anderen jede menge .
    fotos ??

    welche wildkräuter ?

    kannst du samenflug bei dir auschliessen ?

    in der nachbaschaft alle grundstücke im umkreis von 2km gepflegt ??
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    nachtrag :
    Kann ich aber kaum glauben...
    bekanntlich versetzt glaube berge .

    genauso vertreibt richtige pflege unkraut aus dem rasen ..... (und nicht der glaube)
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  5. #4

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    Wann im Mai habt Ihr das denn ansähen lassen? Sprich wie oft habt Ihr schon gemäht?

    Ich weiß noch, als wir letztes Jahr unseren Rasen haben anlegen lassen, hatten wir das gleiche Problem. Zwar hat unser Rasen noch andere Mängel, so verbrennt er 50-80 cm rund um Terasse und Randstreifen, auch auf der eher schattigen Ostseite und trotz gründlichem Wässern. Aber zumindest das Unkrautproblem hat sich nach dem dritten Mähen fast gegen Null reduziert. Ich dachte anfangs auch, dass das rund 50% Unkraut würde, aber was das angeht hat sich der Rasen echt sehr schnell gemacht. Im Frühjahr hatte ich eigentlich kein Unkraut. Dann hatte ich gedüngt, leider mit Hand und daher sehr unregelmäßig. Aber dadurch habe ich eines gelernt: In den gut gedüngten Bereichen ist das Gras grün, saftig und nahezu unkrautfrei (und wächst schneller als mit lieb ist) Die Stellen, die weniger oder voelleicht sogar gar keinen Dünger abbekommen hatten, sind deutlich magerer und mit sehr viel mehr Unkrautbelastet. Da kommt jetzt zunehmend Klee und so eine Flechte mit zarten grünen Blättern, die sich sternförmig und bodennah ausbreitet, und dadurch vom Rasenmäher nicht erreicht wird. Die kann man, wenn man will, aber gut im Büschel rausziehen und dadurch minimieren.
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  6. #5

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    Der Rasen hat den eindeutigen Nachteil, dass er draussen ist. Das heisst die Erde, die Aufgefüllt ist, ist nicht klinisch rein, aus der Umgebung fliegen Unkräuter an.

    Der Annahme folgend, dass die Rasenmischung für die Fläche und den Beoden geeignet ist, reicht tatsächlich dauerhaftes Kurzhalten, damit der Rasen die Chance hat die "Unkräuter" (die ständiges abschneiden nicht mögen) zu verdrängen.

    Wer darauf keinen Bock hat, hätte in eine Wohnung mit Balkon ziehen sollen, oder kauft sich einen Rasenmähroboter ...
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  7. #6

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    Jetzt seid doch bitte nicht so zynisch. Als unser Rasen noch jung war, sah er bis vor dem dritten Mähen auch echt schlimm aus. Saftiges grünes Unkraut überragte den frisch gesähten Rasen bei weitem. Optisch wirklich annähernd 50% des Bewuchses. Da sah unser Rasen schlimmer aus, als die schöne wilde grüne Futterwiese diekt hinter unserem Haus. Und ich gebe zu, ich habe unserem Gala auch anfangs nicht so recht glauben wollen, dass sich das mit dem Mähen schnell gibt. Bis dahin war ich nunmal eine Wohnungspflanze. Aber da ein echter Mangel ja nicht nach ein paar Monaten verjährt, habe ich ihm halt mit einer gehörigen Portion Skepsis "vertraut" und mich an seine Pflegehinweise gehalten. Und siehe da: Es hat gestimmt.

    Sowas kann man einem Erstgartenbesitzer auch freundlich mit auf den Weg geben.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    aha , scheinbar alles fachleute .....
    Zumindest Leute die mehr Ahnung von Grünzeug haben sollten als ich (ich = nie nen Garten gehabt, "die Anderen" mindestens Kleingärtner)


    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    für den einen ist masiev ein paar , für den anderen jede menge .
    fotos ??

    welche wildkräuter ?

    kannst du samenflug bei dir auschliessen ?

    in der nachbaschaft alle grundstücke im umkreis von 2km gepflegt ??
    Ich glaub nach den anderen Posts brauch ich keine Fotos mehr - ich versuch es erstmal mit mähen und hau die größten Sachen manuell raus. Welche Kräuter: ja was weiss ich? Ich bin doch Stadtkind!

    Und Samenflug kann ich nicht ausschliessen - hinter dem Haus ist eine Wiese die von der Stadt vielleicht 3 Mal im Jahr gemäht wird - allerdings ist dort das Unkraut viel hübscher
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Annette1968 Beitrag anzeigen
    Wann im Mai habt Ihr das denn ansähen lassen? Sprich wie oft habt Ihr schon gemäht?

    Ich weiß noch, als wir letztes Jahr unseren Rasen haben anlegen lassen, hatten wir das gleiche Problem. Zwar hat unser Rasen noch andere Mängel, so verbrennt er 50-80 cm rund um Terasse und Randstreifen, auch auf der eher schattigen Ostseite und trotz gründlichem Wässern. Aber zumindest das Unkrautproblem hat sich nach dem dritten Mähen fast gegen Null reduziert. Ich dachte anfangs auch, dass das rund 50% Unkraut würde, aber was das angeht hat sich der Rasen echt sehr schnell gemacht. Im Frühjahr hatte ich eigentlich kein Unkraut. Dann hatte ich gedüngt, leider mit Hand und daher sehr unregelmäßig. Aber dadurch habe ich eines gelernt: In den gut gedüngten Bereichen ist das Gras grün, saftig und nahezu unkrautfrei (und wächst schneller als mit lieb ist) Die Stellen, die weniger oder voelleicht sogar gar keinen Dünger abbekommen hatten, sind deutlich magerer und mit sehr viel mehr Unkrautbelastet. Da kommt jetzt zunehmend Klee und so eine Flechte mit zarten grünen Blättern, die sich sternförmig und bodennah ausbreitet, und dadurch vom Rasenmäher nicht erreicht wird. Die kann man, wenn man will, aber gut im Büschel rausziehen und dadurch minimieren.
    Okay - das macht mir Mut! Wir haben erst einmal gemäht (vor einer Woche) - ansaht war vor ca. 6 Wochen - und wir haben immer fleissig gewässert.

    Also werden wir mähen - auf Dünger würd ich gern verzichten - ich will keinen Golfrasen den ich mit der Nagelscheere bearbeite ;-)
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  10. #9
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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Der Rasen hat den eindeutigen Nachteil, dass er draussen ist. Das heisst die Erde, die Aufgefüllt ist, ist nicht klinisch rein, aus der Umgebung fliegen Unkräuter an.

    Der Annahme folgend, dass die Rasenmischung für die Fläche und den Beoden geeignet ist, reicht tatsächlich dauerhaftes Kurzhalten, damit der Rasen die Chance hat die "Unkräuter" (die ständiges abschneiden nicht mögen) zu verdrängen.

    Wer darauf keinen Bock hat, hätte in eine Wohnung mit Balkon ziehen sollen, oder kauft sich einen Rasenmähroboter ...
    Okay - dann werde ich mähen. Ich bin keiner der mit der Nagelscheere auf dem Rasen rumrobbt und was abschneidet - darf ruhig Natur sein und auch mal wuchern oder ein wenig länger werden. Allerdings sieht es im Moment sehr unschön aus, da sehr viel Unkraut - dazu kommt das Starkregen die Rasensamen anfangs stark zusammengeschwemmt hat - und da sind nun auch kahle Stellen in der Fläche - da muss ich nochmal nachsähen
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  11. #10
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    Zitat Zitat von Annette1968 Beitrag anzeigen
    Jetzt seid doch bitte nicht so zynisch. Als unser Rasen noch jung war, sah er bis vor dem dritten Mähen auch echt schlimm aus. Saftiges grünes Unkraut überragte den frisch gesähten Rasen bei weitem. Optisch wirklich annähernd 50% des Bewuchses. Da sah unser Rasen schlimmer aus, als die schöne wilde grüne Futterwiese diekt hinter unserem Haus. Und ich gebe zu, ich habe unserem Gala auch anfangs nicht so recht glauben wollen, dass sich das mit dem Mähen schnell gibt. Bis dahin war ich nunmal eine Wohnungspflanze. Aber da ein echter Mangel ja nicht nach ein paar Monaten verjährt, habe ich ihm halt mit einer gehörigen Portion Skepsis "vertraut" und mich an seine Pflegehinweise gehalten. Und siehe da: Es hat gestimmt.

    Sowas kann man einem Erstgartenbesitzer auch freundlich mit auf den Weg geben.
    Danke für den Zuspruch! ich will auch gar nicht den Gala um sein Geld bringen - aber einen Mangel vor der Schlussrechung anzuzeigen hat halt auch mehr Gewicht als hinterher.

    Realistisch bin ich auch: der Gala hat ja jetzt auch kaum Möglichkeiten zu reagieren - Erde nochmal runter und neu wird er nicht machen. Chemie würd ich gern vermeiden. Manuell ist bei Leuten die man bezahlen muss vermutlich völlig unverhältnismäßig.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Der Rasen hat den eindeutigen Nachteil, dass er draussen ist. Das heisst die Erde, die Aufgefüllt ist, ist nicht klinisch rein, aus der Umgebung fliegen Unkräuter an.
    Oh - Nachtrag - es wurde behauptet man müsste Erde "sterilisieren" bevor man die einbaut und der Gala hat da wohl gespart... deswegen die vielen Samen etc.

    Klingt für mich nicht plausibel... aber ich hab halt keine Ahnung ;-)
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  13. #12

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    Zitat Zitat von ultra79 Beitrag anzeigen
    Und Samenflug kann ich nicht ausschliessen - hinter dem Haus ist eine Wiese die von der Stadt vielleicht 3 Mal im Jahr gemäht wird - allerdings ist dort das Unkraut viel hübscher
    Wenn es Dir wirklich gefällt, musst Du es nur genau wie die Stadt machen. Allerdings wird Dein Rasenmäher das wahrscheinlich nicht schaffen...
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  14. #13
    wasweissich
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    es wurde behauptet man müsste Erde "sterilisieren"
    wurde behauptet . aha . von wem ? den kleingärtnern ?? mit sicherheit .

    blödsinn , weil wenn die mikrobiologie , welche die belebte bodenschicht ausmacht ,zerstört wird , wächst nicht nur das "unkraut2 nicht , sondern der rasen auch nicht .

    auf Dünger würd ich gern verzichten
    an falscher stelle "gespart" .

    wenn man sich klee , hahnenfuss und ferkelkraut heranziehen will , ist nicht düngen der richtige weg .
    soll es ein einigermassen rasen werden , ist düngen schon der richtigere weg . nicht viel , dafür häufiger , und nicht irgendein superteuers zeug , einfacher N.K. Mg - dünger reicht .

    annete sowas :http://de.wikipedia.org/wiki/Welliges_Sternmoos
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Zitat Zitat von ultra79 Beitrag anzeigen
    .. neue Erde ..
    in meiner "ecke" ist das eine art humus von umgewidmeten
    maisanbauflächen - da ist alles drin, was der vorherigen
    chemischen keule zu trotzen wagt, zb hirse oder mohnblumen.
    andere leckereien (wegerich, gänseblümchenmonokultursteppen)
    gibts gratis dazu
    die sprüche mit "mähen" mögen stimmen - aber nur bei
    bestimmten randbedingungen:
    . optimale düngung (bodenanalyse usw.)
    . gifteinsatz (legalize it oder so)
    . manuelle therapie
    . vielleicht (!) mech. behandlung
    jedenfalls wirst du nie wieder langeweile haben
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  17. #15
    Avatar von ars vivendi
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    Wenn ich schon lese, Kleingärtner. Die haben garantiert kein Unkraut im Rasen da die We und evtl die Woche u.a. damit verbracht werden Unkräuter an jeder erdenklichen Stelle zu Jagen und auszumerzen. Von denen kam bestimmt auch das mit der "sterilen"Erde.
    Ansonsten wwi hat eigentlich schon alles gesagt.
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