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  1. #1

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    Entsorgung Erdaushub Z1.1

    Hallo zusammen,

    wie sind eure Erfahrungen mit Preisen für die Entsorgung von Erdaushub?

    Wir bauen mit Keller und haben somit rund 280qm Lehmboden zu entsorgen. Leider mit LAGA Z1.1. Das Angebot des GU für die Entsorgung liegt bei 12000 EUR. Scheint uns doch sehr viel.

    Hat man überhaupt eine Chance Lehmboden mit LAGA 1.1 kostengünstig an Tiefbauunternehmen loszuwerden? Angeblich ist der offene Einbau ja noch relativ problemlos möglich. Oder wird uns nur die Entsorgung auf der Deponie bleiben? Wie seht Ihr die Chancen über weitere Angebote einen besseren Preis zu bekommen? Oder sind wir hier auf "marktüblichem" Niveau.

    Danke.
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  2. Entsorgung Erdaushub Z1.1

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Welche Menge ergeben denn besagte 280m²?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Welche Menge ergeben denn besagte 280m²?
    Ups, Tippfehler es sind natürlich geschätzte 280 cbm.
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  5. #4
    Stolzenberg
    Gast
    Z1.1 sagt eigentlich gar nichts genaueres aus... Man braucht die exakte Analytik oder zumindest die "Ausreißer"!

    Welche Werte verlassen die Z0? Feststoffwerte, Eluatwerte? Welcher einzelne Parameter?

    Manche Deponien können mit manchen "Ausreißern" leben und haben entsprechende Zulassungen. Erhöhte Leitfähigkeiten oder Sulfatwerte im Eluat sind da einige der häufigsten und unproblematischsten Abweichungen. Mit diesen Werten wird dann die preiswerteste Deponie gesucht und zwischen Mehrkosten für Transport oder Deponie abgewogen.

    Leider wird Dir aus diesem Grund niemand antworten können... - Hier fehlen einfach zu viele Informationen!!!
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  6. #5
    Themenstarter

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    Das sind intetessante Hinweise. Es schlägt lediglich ein Wert aus der Reihe, auf Basis dessen wir in der Z1.1 landen: Der Chrom Feststoffgehalt. Grenzwert liegt bei 50 mg/kg TS. Unsere Probe erreichte 77. In der 1.2 landet man erst ab einem Wert von >100. Ansonsten zeigte die Probe keine Überschreitung der Grenzwerte.
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  7. #6

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    gibt es eventuell eine vorgabe, wo das zeug hin soll oder muss? wenn die entfernung eine entscheidende rolle bei der preisbildung ist, dann kann der preis schon mal ausschlagen. 42,86 €/m³ ist schon eine heftige zulage. lass dir vom unternehmer den zulagepreis aufschlüsseln:

    - transportkosten nach entfernung
    - deponiegebühr
    - allgemeine geschäftskosten mit wagnis + gewinn
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  8. #7

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    Was kostet so ne Probe? Wenn es kein Vermögen ist: Ich würde noch eine Kontrolloprobe aus der anderen Ecke des Hauses machen, nur um sicher zu gehen, dass das nicht nur ein lokaler Effekt ist. (Kann natürlich auch nach hinten losgehen)
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von toxicmolotow Beitrag anzeigen
    Was kostet so ne Probe? Wenn es kein Vermögen ist: Ich würde noch eine Kontrolloprobe aus der anderen Ecke des Hauses machen, nur um sicher zu gehen, dass das nicht nur ein lokaler Effekt ist. (Kann natürlich auch nach hinten losgehen)
    Die Überlegung hatte ich auch schon. Allerdings war die Probe bereits eine Mischprobe von zwei gegenüberliegenden Ecken des Hauses. Preis müsste ich mich erkundigen, da die Bodenprobe im Gesamtpreis enthalten war.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    gibt es eventuell eine vorgabe, wo das zeug hin soll oder muss? wenn die entfernung eine entscheidende rolle bei der preisbildung ist, dann kann der preis schon mal ausschlagen. 42,86 €/m³ ist schon eine heftige zulage. lass dir vom unternehmer den zulagepreis aufschlüsseln:

    - transportkosten nach entfernung
    - deponiegebühr
    - allgemeine geschäftskosten mit wagnis + gewinn
    Das werden wir beim nächsten Termin in jedem Fall machen. Schließlich sind war ja nicht verpflichtet diesen Punkt durch den GU erledigen zu lassen.
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  11. #10
    Stolzenberg
    Gast
    Chrom ist zumindest ein ungünstiger Inhaltsstoff. Da Rolf schon alles gesagt hat was man in diesem Falle noch hinzufügen müsste...

    Betretenes Schweigen...
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  12. #11

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    Der Aushub kann auf jeder Erddeponie, die nach Deponieverordnung DK0-Material annehmen darf, abgelagert werden. Der im Feststoff bestimmte Chromgehalt spielt bei der Einstufung nach Deponieverordnung keine Rolle.

    Die Deponiegebühren sind bei sofern die Deponie von einer Gemeinde oder Landkreis betrieben wird in der Satzung oder Gebührenliste veröffentlicht.
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  13. #12

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    Das muss hier auf keine Deponie. Da gibt's eine Reihe von Verfüllmaßnahmen, die das annehmen.
    20 EUR/t sind definitiv zu teuer.
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  14. #13
    Stolzenberg
    Gast
    Kommt drauf an... - Mir erscheint nur komisch, dass Cr im Feststoff den Grenzwert sprengt, aber der Eluatwert zu passen scheint, da dieser bei Überschreitung im Feststoff nun einmal zu differenzieren wäre. Außerdem wären ja auch für eine Einstufung nach DepV zwischen Cr III und Cr VI zu klassifizieren...

    Nach den Angaben von TE muss ich zunächst einmal von Cr VI als Problemwert ausgehen. Dann habt Ihr meiner Meinung nach Unrecht. Wenn wir über einer Monodeponie sprechen, so wäre m.E. für die Deponie bei Eluatkriterium eine Zustimmung im Einzelfall notwendig. Diese ist meines Wissens für Cr VI nicht unmittelbar genehmigungsfähig. Ich müsste die Textstelle aus dem BGBl. aber auch erst nachschlagen.

    Alternative ist ein unfähiger oder AN-seitig kostenorientiert rechnender Unternehmer. Ich denke zur Zielführung kann bislang nur Rolf's Beitrag wirklich beitragen... Ansonsten gebe ich Peter und Matthias uneingeschränkt Recht, da ich weder auf Cr VI tippe noch eine fachgerechte Umgangsweise unterstellen kann! Mir fehlt hier die Angabe des Eluatwertes, der bei einer Überschreitung des Feststoffwertes eigentlich hätte bestimmt werden müssen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    In der Wetterau normal. Vogelsbergbasalt im Profil gibt erhöhte Chromwerte, oft auch Nickel.
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  17. #15
    Stolzenberg
    Gast
    Tja, da sieht man es mal wieder was Ortskenntnis so ausmacht! Wir haben hier Werte von über 1000 mg Blei, über 10 mg Cadmium, über 150 mg Arsen und bis 10 mg Cadmium und waren mit diesen Werten das erste Bodenplanungsgebiet innerhalb der alten BRD. Trotz dieser Werte liegen die Kosten pro Tonne in der Regel nur bei 7 bis 10 Euro...

    Gehe bitte trotzdem erst einmal so vor wie Rolf Dir empfohlen hat. Die meisten knicken dann recht schnell ein!!!
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