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  1. #1

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    Kellerausbau - Bearbeitung der Innenwände

    Hallo zusammen,

    ich bin noch ganz neu hier und erhoffe mir ein paar hilfreiche Antworten zu einem aktuellen Problem.

    Unser Haus ist zur Hälfte in den Hang gebaut und einen dieser "Kellerräume" möchten wir jetzt zum Wohnraum umbauen. Wir hatten damit bereits im letzten Jahr begonnen und die Betonwände wurde nach Auftragen einer Grundierung mit Filzputz verputzt. Jetzt wollten wir den Raum fertig stellen und mussten feststellen, dass der Filzputz rissig wurde und an manchen Stellen keine Haftung mehr zum Untergrund besteht.

    Da ich keine Lust habe den Putz komplett abzuklopfen und noch mal von Neuem zu beginnen, suche ich nach einer Alternative. Rigips scheidet aus, da ich kein Fan von Schimmel und Co. bin und mir den Krampf mit Hinterlüftung, die dann doch nicht funktioniert ersparen will.
    Aktuell habe ich zwei Ideen:
    1. Die Wände mit Amierungsgewebe und Kleber verputzen und darauf dann einen Kalkzementputz auftragen.
    2. Vor den Betonwänden noch mal neu mit Ytong hochmauern (evtl. mit einem Luftspalt zur Betonwand). Der Wohnraumverlust kümmert uns nicht.


    Ich habe keine Ahnung ob diese Ideen wirklich Sinn machen oder ob es noch bessere Möglichkeiten gibt.

    Generell hatten wir mit Feuchtigkeit in den "Kellerräumen" keine Probleme. Nur an der Außenwand die ins Freie führt hatten wir schon mal Probleme im Winter wenn nicht regelmäßig gelüftet wird, da diese Wände recht kalt werden und dann die feuchte Raumluft daran kondensiert. Dieses Problem wollte ich lösen, in dem ich diese Wand mit einem Ständerwerk versehe (muss ich sowieso um Heizungsrohre darin verschwinden zu lassen), dann mit Glasfaser-Wolle dämme und dann mit einer Dampfsperre abschließe. Wenn dazu jmd. auch eine Meinung hat, immer raus damit.

    Danke im Voraus für Eure Kommentare.
    Keroppi
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  2. Kellerausbau - Bearbeitung der Innenwände

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    d.h. der Keller war nicht für Wohnzwecke geplant? Wandaufbau?

    Wenn der Putz von der Wand fällt gibt es dafür einen Grund. Wenn man diesen nicht beseitigt sind wohl weitere Probleme nicht auszuschließen, egal wie die Wand letztendlich "zu gemacht" wird. Wenn der Keller bisher als "Keller" funktioniert hat, muss das nicht bedeuten, dass dies bei Nutzung als Wohnraum ebenso funktioniert. Bei einem Wohnraum sind die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsverhältnisse völlig anders. Eine Innendämmung ist bei solchen Konstruktionen immer heikel.

    Sinnvoll wäre alle möglichen Varianten durchzurechnen, Tauwasserausfall, mögliche Rücktrocknung usw. Dann kann man entscheiden.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für Deine Antwort. Ich war gerade im Baustoffe Fachmarkt und dort hat man mir geraten den alten Putz abzutragen, da der Untergrund mit Tiefengrund nicht richtig ausgeführt wurde und sich damit immer wieder ablösen könne. Danach solle ich am besten eine Lage (min 2 cm) Sanierputz auftragen, der dann für die Regulierung der Feuchtigkeit und des Salzgehaltes in der Wand sorgen würde. Darauf könnte man dann wieder Filzputz oder einen Kalkzementputz auftragen.

    Zu Deiner Frage, ein Teil des Raums (das waren früher zwei Räume und wir haben die Verbindungswand aufgebrochen) wurde früher schon als Wohnraum genutzt und ist auch beheizt. Wir hatten dort jetzt über ein Jahr unsere Umzugskartons und einige Schränke gelagert und dort wurde an den Wänden nichts feucht oder schimmlig. Daher gehe ich davon aus, dass sich die Räumlichkeiten prinzipiell als Wohnraum nutzen lassen.

    Hat jemand Erfahrung mit Sanierputz und klingt das nach einer guten Lösung?
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  5. #4

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    Großer Unfug, was man Dir im Heimwerkerladungsschuppen erzählt hat.

    Wie soll der Raum denn genau genutzt werden?
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  6. #5
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    Für den Moment wollen wir den Raum als Büro und Spielzimmer nutzen. Später soll hier ein weiteres Kinderzimmer entstehen.
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Zitat Zitat von Keroppi Beitrag anzeigen
    ... ein Teil des Raums (das waren früher zwei Räume und wir haben die Verbindungswand aufgebrochen) ...
    Du bist Dir aber dabei schon sicher gewesen (Statiker gefragt), dass dadurch die Statik des Hauses nicht gefährdet wurde?

    LG - Gisela
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  9. #7
    Themenstarter

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    Ja bin ich, wir haben die Wand auch nicht komplett entfernt, sondern nur den mittleren Teil (also einen großen Durchgang geschaffen) und einen Stahlträger eingezogen. Da ist alles safe.
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