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Wie Außenwasseranschluss mit innenliegendem Zähler anschließen

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  1. #1

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    Wie Außenwasseranschluss mit innenliegendem Zähler anschließen

    Hallo,

    wir bauen gerade eine DHH, bei der auch ein Außenwasserhahn mit eigenen Zähler eingebaut werden soll.
    Dazu waren wir im Februar zur Durchsprache beim Sanitär-Unternehmen, bei dem uns eine von der Hauptwasserleitung abzweigende separate Leitung mit innen liegendem Zähler und frostsicherem Wasserhahn angeboten wurde.
    Vorletzte Woche rief nun der Mitarbeiter vom Sanitär-Unternehmen an und meinte dass diese Kombination nach DIN nun nicht mehr erlaubt wäre - entweder wir würden
    1) einen frostsicheren Außenwasserhahn mit Anschluss an das nächste Rohr mit ständiger Durchspülung und dem Wasserzähler am Außenwasserhahn nehmen oder
    2) einen NICHT-frostsicheren Wasserhahn mit einer separaten Rohrleitung und Möglichkeit zum Ablassen des Wassers vor dem Winter im Keller nehmen.

    Der Zähler bei Variante 1) wird mir aufgrund möglicher Manipulationen nicht von den Stadtwerken anerkannt, daher keine Option.
    Einen Einbau des frostsicheren Wasserhahns lehnte er bei Variante 2) mit der Begründung ab, dass wir dadurch zum Entleeren der Leitung gezwungen wären, da es ansonsten zu Stagnation kommen könnte/würde (Leitung liegt ca. 14m im Estrich mit FBH).
    Letzte Woche haben wir nun erfahren, dass ein frostsicherer Wasserhahn nun aufgrund des Rückflussverhinderers nicht eingebaut werden soll, weil ansonsten die Leitung nicht mehr entleert werden könnte (es kann ja weder Wasser noch Luft in die Leitung nachkommen).
    Dies lässt nun bei mir nur noch den Schluss zu, dass gar kein Rückflussverhinderer zwischen Außenwasserhahn und den Wasserleitungen eingebaut werden soll. Dies klingt für mich nicht als DIN-gerechte Installation, da somit Schmutzwasser aus dem Gartenschlauch oder anderen angeschlossenen Geräten durch Überdruck oder Sog in die Sanitärinstallation gelangen könnte.

    Liege ich mit meiner Einschätzung richtig, dass zwischen Außenwasserhahn und der Sanitärinstallation DIN-konform ein Rückflussverhinderer o.ä. eingebaut werden muss?

    Wie würde man idealerweise die Installation eines Außenwasseranschlusses mit Wasserzähler im Innenbereich durchführen?

    Gruß & Danke
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  2. Wie Außenwasseranschluss mit innenliegendem Zähler anschließen

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  3. #2

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    Ein Gartenwasserhahn muss eine Kombination aus Rückflussverhinderer und Rohrbelüfter haben, damit ist dann auch das Entleeren der Leitung kein Problem.
    Die ordentlichen mir bekannten Hersteller frostsicherer Außenwasserhähne haben soetwas natürlich auch eingebaut.
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  4. #3
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    Hallo,

    bezüglich Entleerung habe ich mich eventuell etwas undeutlich ausgedrückt. Wir haben folgenden Aufbau:
    Von der Hauptwasserleitung im Keller geht ein Abzweig zu einem Absperrventil mit Entleerungsmöglichkeit, welches von einem Wasserzähler gefolgt wird. Die Leitung geht dann ins EG und dort ca. 14m im Estrich (mit FBH) des Wohnzimmers bis sie schließlich das Haus durch die Wand verlässt und im Wasserhahn (aktuell nicht frostsicher) im Außenbereich endet.

    Als Wintervorbereitung soll nun der 14m Strang, welcher im EG im Estrich liegt, per Absperrventil von der Hauptleitung getrennt und entleert werden damit das Wasser in diesem Strang nicht 6 Monate lang steht. Wenn ich nun einen frostsicheren Wasserhahn habe, hat dieser im Normalfall einen Rückflussverhinderer und Rohrbelüfter (so wie ich es versteht nur für das eigene Rohr). Damit ist es laut Sanitär-Unternehmen aber nicht möglich den 14m Strang zu entleeren, da bei Nutzung eines Rückflussverhinderers am Wasserhahn weder Wasser noch Luft in den Strang strömen kann um das Wasser abzulassen.
    Daher soll meines Wissen aktuell gar kein Rückflussverhinderer zwischen Außenwasserhahn und den Wasserleitungen eingebaut werden.

    Daher die Fragen:
    Liege ich mit meiner Einschätzung richtig, dass zur Verhinderung des Eintritts von Schmutzwasser in die Sanitärinstallation zwischen Außenwasserhahn und der Sanitärinstallation DIN-konform ein Rückflussverhinderer o.ä. eingebaut werden muss (was ein Entleeren des 14m Stranges verhindern würde)?

    Passt diese Installation bzw. wie würde man idealerweise die Installation eines Außenwasseranschlusses mit Wasserzähler (der im Haus installiert ist) durchführen?

    Gruß & Danke
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  5. #4

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    Regelkonform wäre es, eine regelmäßig durchströmte Leitung zum Außenventil und von dort wieder zurück zur Entnahmestelle im Haus zu legen. In die max. 30cm lange Stichleitung nach draußen kommt dann der Zähler.
    Das Entleeren einer 14 m langen Stichleitung beseitigt Dein Hygieneproblem nicht, sondern verschärft es möglicherweise sogar.
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  6. #5

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    Das Entleeren einer 14 m langen Stichleitung beseitigt Dein Hygieneproblem nicht, sondern verschärft es möglicherweise sogar.
    Warum verschärft es das Problem? Wg. Rückkontamination wenn die Entleerstelle nahe dem Abzweig und nicht nahe der Entnahmestelle ist?
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  7. #6

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    Weil eine 14 m lange Leitung unter dem Estrich kaum leerläuft, sondern halbgefüllt eine große Reaktionsfläche zum Luftsauerstoff bietet. Quasi eine Pfütze, die nie austrocknet.
    Den kleinen Lebewesen, die sich da prächtig vermehren, ist die Fließrichtung egal. Die wandern dann auch ins Haus rein.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Weil eine 14 m lange Leitung unter dem Estrich kaum leerläuft, sondern halbgefüllt eine große Reaktionsfläche zum Luftsauerstoff bietet. Quasi eine Pfütze, die nie austrocknet.
    Den kleinen Lebewesen, die sich da prächtig vermehren, ist die Fließrichtung egal. Die wandern dann auch ins Haus rein.
    .. und dann auch noch schön durch die FBH auf Temperatur gehalten..

    Wieviel sparst Du denn überhaupt durch den separaten Außenwasserzähler?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Weil eine 14 m lange Leitung unter dem Estrich kaum leerläuft, sondern halbgefüllt eine große Reaktionsfläche zum Luftsauerstoff bietet. Quasi eine Pfütze, die nie austrocknet.
    Den kleinen Lebewesen, die sich da prächtig vermehren, ist die Fließrichtung egal. Die wandern dann auch ins Haus rein.
    Sowas legt man ja auch nicht auf den RFB sondern im Keller an die Decke mit Gefälle. Den Mehrwert des extra Zählers stell ich aber auch in Frage.
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  11. #9

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    Den Mehrwert des extra Zählers stell ich aber auch in Frage.
    Er wird höher eingeschätzt, als er es in den meisten Fällen ist. Gerade bei einer DHH wird der Garten vermutlich nicht so riesig sein.

    Ich habe mir auch einen extra Zähler aufschwatzen lassen. Dank der erhöhten Bearbeitungsgebühr bei der Abrechnung muss ich 7 m³ Wasser im Garten verbrauchen, damit eine schwarze Null rauskommt. An die Kosten für Zähler und den Austausch, der alle paar Jahre fällig wird, denke ich noch gar nicht. Wenn die Eichung abgelaufen ist, wird der Zähler auf keinen Fall ersetzt.
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  12. #10
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    Hallo,

    danke schon einmal für die Antworten und den Einwand von ThomasMD bezüglich der Problematik der Entleerung - da muss ich nochmal nachhaken. Nach meiner Berechnung lohnt sich für uns ein Gartenwasserzähler.

    Als idealere Installationen habe ich mitgenommen:
    - Abzweig an regelmäßig durchströmter Leitung und dort mit Wasserzähler nach Außen (bei uns wäre das allerdings hinter der Küchenzeile...)
    - Leitung im Keller mit Gefälle verlegen (das müsste bei uns durch alle Kellerräume da am anderen Ende des Hauses...)
    => Gibt es noch weitere Alternativen?

    Um auf meine ursprünglichen Fragen zurückzukommen:
    Liege ich mit meiner Einschätzung richtig, dass zur Verhinderung des Eintritts von Schmutzwasser in die Sanitärinstallation zwischen Außenwasserhahn und der Sanitärinstallation DIN-konform ein Rückflussverhinderer o.ä. eingebaut werden muss (was ein Entleeren des 14m Stranges verhindern würde)?

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