Deckenaufbau im EFH

Diskutiere Deckenaufbau im EFH im Dach Forum im Bereich Neubau; [ATTACH] [ATTACH] Guten Tag, ist der folgende Aufbau so möglich? Auf der Skizzen sehen Sie ein Nagelbinderdach welches über den Wohnraum geht....

  1. #1 Vanitas24, 16.02.2026 um 15:58 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.02.2026 um 20:33 Uhr
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    Guten Tag,

    ist der folgende Aufbau so möglich?

    Auf der Skizzen sehen Sie ein Nagelbinderdach welches über den Wohnraum geht. Ab den wagerechten Sparren bitte sich die andere Skizze bildlich vorstellen. Oberer Teil wird nicht beheizt.

    Der Dachstuhl fängt quasi ab der OSB Platte an.
    Das Dach wurde komplett neueingedeckt. Einen Zwischensparrendämmung bzw. Aufsparrendämmung waren laut Dachdeckermeister nicht notwendig bzw. Nicht ohne Weiteres möglich.

    Im Dachstock wird nicht geheizt und auch nicht genutzt da viel zu schräg.


    Darf die ISOVER Feuchtevariable Klimamembran Vario® Folie zwischen den beiden Dämmschichten. Falls nein, wie würden Sie den Aufbau machen ohne an Deckenhöhe zu verlieren. Die 20-25% Regelung habe ich nicht wirklich verstanden, die im Forum diskutiert wird.

    Siehe hierzu

    Nachfrage zur „20% Regel" bei Untersparrendämmung

    Danke

    VG
     
  2. ToTi

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    Was soll das darstellen? Letzte Decke über einem beheizten Raum und darüber unbeheizter Dachstock, ein Flachdach oder eine Dachschräge?
     
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  3. #3 11ant, 16.02.2026 um 17:37 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.02.2026 um 17:51 Uhr
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    Kondensat fällt an der Warmseite eines Temperaturdurchganges an (oder besser gesagt: aus). Mittendrin innerhalb eines eines Blockes aus Dämmung (= Temperaturdurchgangsbremsung) sehe ich die Folie keinen Sinn ergeben; und "dick" ist sie an keiner Stelle des Aufbaues relevant. Dein bester Planer ist hier ein Architekt und Energieberater, ein Heimwerker sollte sich in solchen Dingen auf das reine Ausführen beschränken.

    Wtf ist die "20 bis 25% Regelung", die hier diskutiert werden soll ?

    Im übrigen ist es immer gut, "in ganzen Sätzen zu sprechen" (d.h. in ganzen Gedanken zu fragen). Wir kennen nichts von Deinem Projekt, Du solltest uns also den Hintergrund erhellen. Zum Beispiel: "ich will mein Dachgeschoß zu Wohnzwecken ausbauen. Die Zwischensparrendämmung reicht nicht aus und eine Aufsparrendämmung scheidet (weil ich das Dach nicht abdecken will) aus; deshalb soll sie durch weitere Dämmung unterhalb der Sparren ergänzt werden, dabei möchte ich wenig Raumhöhe verlieren".

    Dann würde ich Dir z.B. auch noch raten, in beiden Teilebenen dasselbe Dämmaterial (oder mindestens solches derselben Wärmeleitgruppe) zu verwenden, um innerhalb des Dämmungspaketes eine homogene Durchgangsbremsung zu erzielen.
     
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  4. 11ant

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    Ein Positivbeispiel - frisch von heute, und ebenfalls von einem Newbie findest Du hier: Dach Dämmung sommerlicher Wärmeschutz
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  5. StupidHome

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    Nachweisfeie Konstruktion Verzicht auf Feuchteschutznachweis wird der TE vermutlich meinen
     
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  6. #6 Vanitas24, 16.02.2026 um 19:32 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.02.2026 um 20:23 Uhr
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    Guten Abend,

    Gruß Sie :).

    es ist die letzte Decke über einen unbeheizten Dachstock.

    Der Dachstuhl fängt quasi ab der OSB Platte an.

    Das Dach wurde komplett neueingedeckt. Einen Zwischensparrendammung bzw. Aufsparrendämmung waren laut Dachdeckermeister nicht notwendig bzw. Ohne weiteres möglich.

    Im Dachstock wird nicht beheizt und auch nicht genutzt da viel zu schräg.

    Vg
     
  7. #7 Vanitas24, 16.02.2026 um 19:41 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.02.2026 um 20:41 Uhr
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    Guten Abend,

    Gruß Sie :).

    Für meine Eröffnungsbeitrag bitte ich um Entschuldigung. Ich habe diesen neu verfasst.

    Ab der OSB Platte fängt der unbeheizte Dachstuhl an. Das Dach wurde komplett neu gedeckt.

    Eine Dämmung des Dachstuhl macht keinen Sinn, da nicht umbaufähig.

    Ich möchte lediglich eine erste Einschätzung für den weiteren Ablauf und Planung haben.

    Bzgl. Der 20 Prozent Regelung meinte ich diesen Beitrag hier

    Nachfrage zur „20% Regel" bei Untersparrendämmung

    VG
     

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  8. StupidHome

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    Kein OSB oben drauf sondern was diffusionsoffenes wie Rauspund.

    Bisher noch nix gedämmt oder existiert schon irgendwas?

    Wenn der Dachboden eh nicht genutzt wird...
    Kann die Dämmung nach oben Richtung Dachboden nicht dicker gemacht werden?

    Wenn nicht, kannst du die Teilung nicht ändern? Sparren nach unten um 40mm aufdoppeln und dafür nur 60er Profile? Hättest dann ne andere Teilung 180/60

    Was für eine WLG soll da rein?
     
  9. 11ant

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    Aha, die "Sparren" sind also Untergurte von Bindern, und darüber ist nur Abstellraum für Christbaumschmuck. Da würde ich weitere Dämmung garnicht "nach unten aufdoppeln", sondern schlicht oben auflegen.
    Gütige Göttin, einen achtzehnjährigen Thread zu exhumieren, fiele mir im Traum nicht ein.
    Und jetzt auch noch ein Spät-Edit am Eingangsbeitrag. Ich glaube, ich sollte mir das Antworten auf Newbie-Threads abgewöhnen.
     
  10. #10 Vanitas24, 17.02.2026 um 02:45 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 17.02.2026 um 02:52 Uhr
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    Hi, danke für die schnelle Antwort.

    Die OSB und 140mm Dämmung sind schon entsprechend verbaut.

    Es handelt sich um eine WLG 035.

    Es muss eine freitragende Decke rein (Knauf D131) bzw. Es wurde mir dringend geraten diese vom Dachstuhl zu entkoppeln. Daher habe ich 2x 100 CW entsprechend schon fest kalkuliert.
     
  11. ToTi

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    Wenn ich deine Angaben in Ubakus eingebe, funktioniert der Schichtenaufbau nur, wenn du ein Dampfbremse mit mind. Sd=100m einbaust. Ich versteh nur nicht genau wieso, weil ein großer Teil unterhalb der Dampfbremse liegt, aber rechnerisch funktioniert es.
    Bitte selber nochmals prüfen
     
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  12. ToTi

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  13. Vanitas24

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    Vielen lieben Dank für die konkrete Angabe Und das Tool. Ich werde das selbst nochmals prüfen.

    Der Aufbau liegt folgendes zur Grunde:
    Der Elektriker hat seine Kabelstränge usw. alles überhalb der Räume verlegt und um eine Sturzgefahr etc. Vorzubeugen habe ich mich entschieden oben zuzumachen. Vorher war eine 12cm Glaswolledämmung eingelegt und nach oben hin war alles offen. Das sah mir sehr unsauber aus.
     
  14. StupidHome

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    Ergänzend möchte ich darauf hinweisen das du bei dem Aufbau penibelst darauf achten musst die Dampfbremse absolut dicht auszuführen und auf alle Details wie Wandanschlüsse zu achten.

    Das gilt grundsätzlich, aber bei dem Aufbau noch besonders.
     
  15. Vanitas24

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    Guten Morgen,

    Danke für die Antwort.

    Gibt es eine Möglichkeit die Dampfbremse auf die CW Profile zu kleben.
    Dann muss die Folie auch nicht zwischen den beiden Dämmungen. Wie sieht es jedoch mit der Rigipsplatte aus die zwangsläufig Schrauben reinmacht.
     
  16. #16 StupidHome, 17.02.2026 um 09:41 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 17.02.2026 um 10:06 Uhr
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    Ja, du kannst die Dampfbremse auch direkt hinter der Gipskartonplatte montieren.
    Ist aber unüblich und nicht zu empfehlen (Schadensrisiko wie du selbst erkannt hast)
    Aber das hilft dir hier nicht unbedingt weiter. Durch die Lage OSB oben drauf hast du es dir oben relativ dicht gemacht.
    Schau doch mal im Ubakus was passiert wenn du die Dampfbremse deaktivierst (Simulation von Undichtigkeiten)
    Und schau dann mal was passiert wenn du die OSB oben wegnimmst.

    Wenn ich höre das der Elektriker alles oberhalb verlegt hat wird mir bei dem Gedanken an die Durchführungen sowieso ganz anders. Es sei denn die Innenwände sind nach oben Luftdicht und/oder die Installation ist Luftdicht (ist sie seltenst) Kabel gehören innerhalb der Luftdichten Ebene verlegt. Ausnahmen bilden Außenleuchten, Kameras usw. aber die gehören mit ner Manschette vernünftig rausgeführt.
    Kenne deinen Bau nicht (wie luftdicht ist es?, gibt es eine KWL?) aber du bewegst dich auf dünnem Eis.

    Stell doch mal Fotos rein wie es jetzt auf dem Dachboden aussieht.
    Gerne auch Details von den Kabeln wie die nach unten gehen.
    Wie alt ist das Haus?
    Stehen schon Innenwände?
     
  17. Vanitas24

    Vanitas24

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    Die Kabel verlaufen in Kabelkanälen entlang des Dachbodens. Der Übergang in den Innenraum erfolgt über die Innenwände unter dem Putz. Die Verlegung sollte also vollständig luftdicht ausgeführt sein.

    Es gibt somit keine Kabel, die die Dampfbremsfolie durchdringen.

    Das Haus stammt aus den 60er-Jahren, die bestehenden Innenwände bleiben erhalten. Überhalb der Wände ist auch gedämmt. Es ist also durchgehend gedämmt.

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