Feedback zu Grundriss EFH Nordhang

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  1. Hausbau2026

    Hausbau2026

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    Vorab DANKE für das so umfangreiche Feedback. Da sind auf jeden Fall einige Punkte dabei über die wir intensiv nachdenken sollten.

    Ja aktuell müssten die Kinder ins Elternbad um die Schmutzwäsche dort einzuwerfen. Man könnte die Wäscheklappe ev. am Gang platzieren. Das müsste sich auch ausgehen.

    Das Feedback haben wir nun schon öfter bekommen und ich bin da voll bei dir. Der Vorraum mit den Treppen ist aktuell nicht gut gelöst.

    Du hast völlig Recht. Der Raum hat seine Berechtigung als Speis bzw. "Back kitchen" aber ist von der Form und womöglich auch von der Anordnung her nicht optimal gelöst. Der Balkon den man von der Küche aus begehen kann hat eher optische Aspekte. Ich bin bei dir, in der Praxis wird man diesen weniger nutzen (ev. für Kräuter oder Getränke kalt stellen im Winter). Uns fehlt oder fehlte hier das Gefühl für die Kosten. Wenn der wirklich so teuer ist, sollten wir nachdenken den wegzulassen.
    Auch die Größe von Wohn-u. Essbereich würden wir uns etwas großzügiger wünschen (vor allem im Verhältnis zu anderen Räumen wie HO). Da aber im aktuellen Entwurf defacto alle drei Stockwerke zirka gleich groß sind, haben wir im Keller eher Zuviel Platz und im EG eher zu wenig. Schlafräume in den Keller verlagern oder gar ein Stockwerk weglassen wollten wir aber bewusst nicht.

    Das ist mir noch gar nicht aufgefallen aber auch hier ein guter Punkt deinerseits. Ist etwas eng ;-)

    Was ich bis jetzt so rauslesen konnte, werden uns die Kosten wahrscheinlich sowieso zwingen den Entwurf nochmal komplett zu überdenken.
     
  2. Kriminelle

    Kriminelle

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    Macht Euch bewusst, dass man nicht nur Haus bewohnt, sondern auch das Grundstück. Das Grundstück bzw Garten besteht nicht nur aus einer Terrasse und Pool, die/den man wie im Urlaub betritt oder nutzt, sondern Garten bedeutet, ihn jeden Tag zu nutzen, pflegen, in den Alltag zu integrieren und dort auch mindestens ein Beet für Kräuter oder den Kindern zu haben. Man stellt keine Getränke auf einen Balkon, wie man es in einer Wohnung macht. Wozu ist denn eine Speis da? (zB)

    Mit Kindern ist eh die Frage, wie Ihr sie im Krabbel- und Spielalter im Garten betreuen wollt, während das Essen gekocht wird. Mir fehlt da der Alltagsbezug im Haus. Ist meiner Meinung nach nur auf "muss nett aussehen" geplant. Oder wird es wegen des Hanges keine Spielburg geben?

    Ein Heim ist mehr als Räume vorzuhalten, die es usual gibt und braucht. Der Alltag muss darin funktionieren. Und ja, da mag das ein oder ander Feature auch auf der Strecke bleiben, die man in Hochglanzmagazinen bei Vorzeigehäusern mega findet.

    Das wäre aber ein Ansatz zur Kostenoptimierung: ich habe das Gespür hier derzeit nicht, wie es um den Hang bestellt ist. Aber anscheinend liegt es nahe, dass man auf SplitLevel-Basis den Wohn/Allraum nach unten setzt, inklusive Technik und Lager. Darauf dann die Schlafetage mit HWR. Das ist dann auch mit ein paar Gimmicks in der Aussenfassade bezahlbar.
    Man sollte nicht "könnte" denken, man sollte schon während der Planungsphase Fallstränge einplanen, dass sie nicht auffallen, sondern integriert sind.

    Ich sag kurz: OG ist mit der Badsituation und dem Luftraum, so wie er jetzt ist, Mist. EG mit der Treppe und dem separiertem Wohnbereich im Anbau ist auch nur eine Notlösung. Keller ist in Gänze viel zu viel ungenutzter Raum.

    Fassade /Baukörper kostet viel zu viel und birgt bei den ganzen Übergangen Potential zu Mängeln in Dichtung und Dämmung und die Balkone werden eh nicht genutzt.
     
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  3. 11ant

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    Praktisch also mit anderen Worten: Ihr habt den Planer ergebnisneutral getauscht (Teufel gegen Beelzebub bzw. Krampas) und seid für einen zweiten Sack Sesterzen als Honorar so klug als wie zuvor und keinen Schritt weiter; schlicht, weil es nichts nützt, den Planer zu wechseln, wenn man die (fehlende) Methodik des Entwerfens "beibehält". Ich gehe davon aus, daß das bei Euch im Wesentlichen nicht anders ist als in der Marmeladinger HOAI - nämlich daß die Grundlagenermittlung (bei uns LP1 von 8) und der Vorentwurf (bei uns LP2 von 8), zusammen also das "Modul A" meines Hausbau-Fahrplanes (der Gründruck ist ein Link dorthin) erheblich günstiger bepreist sind als die nachfolgende Weiterreifung des Vorentwurfes zum Entwurf und so weiter. Ihr dürftet also inzwischen etwa den Kaufpreis eines gut ausgestatteten Kleinwagens für letztendlich wertlose Planungsleistungen verpulvert haben, Gratulation !

    Bei fachgerecht methodischer Vorgehensweise hättet Ihr bereits innerhalb des "Moduls A" (also für 9/98 des Planungshonorars) festgestellt, daß die Planung in der Flächensumme zu groß angelegt ist, anstatt dies erst jetzt (für das Dreifache dieses Honoraraufwandes) zu merken. Ihr macht den beliebten und weit verbreiteten Fehler, den Planer zu früh zum für Laien oft erst die Sichtbarkeitsschwelle markierenden Stadium der bildlichen Darstellung des Entwurfs zu treiben. Kluge Bauherren begnügen sich mit praktisch derselben, praktisch gesehen lediglich etwas niedriger bildaufgelösten, Darstellung auf der Ebene des Vorentwurfes (was ganz klar NICHT dasselbe ist wie ein "Gefälltunsnochnichtfinal"-Entwurf, sondern ein bedeutendes und bei Überspringung sehr teures Planungsstadium !). Auf diese Weise stellt man viel früher und kostengünstiger fest, wenn die Entwurfsentwicklung vom Kurs des Budgets abweicht. Diese Möglichkeit des frühzeitigen Gegensteuerns nimmt man sich, wenn man visualisierungsgeil mit Vollgas ein Simshaus anstrebt.

    Schaut Euch dazu auf meinem Bauherren-Infoblog mit den Stichworten Teigruhe und Weichenstellung um und reserviert Euch gerne ein persönliches Telefonat zur Rettung Eurer Planungsbemühungen, die Vorwahl von Piefkeland ist +49. Mein Beruf sind nicht unterhaltsame Texte für Bauforen, sondern handfeste Begleitungsleitungen für Eigenheim-Bauwillige. Solche Geldverschwendung muß nicht sein, man kann Architekten und Ingenieure durchaus auch zu wertvollen Leistungen führen, das ist keine Hexerei !
     
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