Hausbau mit Architekt/GÜ

Diskutiere Hausbau mit Architekt/GÜ im Schlüsselfertig Bauen ? Forum im Bereich Rund um den Bau; Da bekommst das GS noch für 130k? :respekt Und auch die Häuser sind etwas günstiger als im Süden. Allerdings gibt es die Häuser in OL auch nicht...

  1. Kriminelle

    Kriminelle

    Dabei seit:
    16.05.2013
    Beiträge:
    3.857
    Zustimmungen:
    2.183
    Beruf:
    .
    Ort:
    Niedersachsen
    Und auch die Häuser sind etwas günstiger als im Süden. Allerdings gibt es die Häuser in OL auch nicht zum Schnäppchenpreis. Auch sind Katalogpreise von GUs oder Häuslebauern wie auch in jedem Bundesland immer noch nur Katalogpreise, kommt also noch einiges oben drauf.

    Das wäre auch meine Empfehlung.
    Die wird Dir bei realistischen Zahlen hoffentlich nicht vergehen - die gute Laune.

    Hmm, das liest sich so, als wenn Du nach der Arbeit im Anzug und die Hände darin dort mal schaust, ob alles zu Deiner Zufriedenheit läuft. Ich kenne keinen, der nicht in irgendeiner Weise zwischendurch Eigenleistungen leistete, auch wenn er behauptete, dass er nix kann. Geld zu sparen stinkt nicht - und das werdet Ihr vor dem ersten Spatenstich auch wissen, wenn Ihr schon für Erdarbeiten, Gutachten und Genehmigung schon einen kleinen 5-stelligen Beitrag zahlen musstet.
    Aber das sind doch falsche Zahlen!
    Ich nehme die mal zum Anlass:

    Budget insgesamt 600000€ (davon 120000€ EK), ist das so richtig, @Cutty Sark ?

    600000€
    - 25000€ Küche, Lampen
    - 10000€ Carport
    - 25000€ Außenanlagen (Terrasse, Auffahrt, Spritzschutz, Betonkanten, Befestigungen, Podest) ohne Zaun
    - 30000€ BNK (günstiger Nordpreis)
    - 20000€ Erdarbeiten/Entsorgung/Anschlüsse der Fallrohre an das Abwasser
    130000€ Grundstück
    Was bleibt fürs Haus?
    => 360000€

    Wenn man den für die Kalku nordisch-günstigen Preis von 2800€/qm nimmt, sind wir bei 128qm.
    Ich denke allerdings bei den genannten Formulierungen/Wünschen eher an die 3000€/qm, dann sind wir bei 120qm.

    Da seid Ihr sicherlich nicht die einzigsten. Am besten wäre dann auch noch ein Bio-ökologisches Haus mit Zertifikat und Pipapo.

    Individualität kostet leider auch mehr als die Standard-Varianten der ganzen Hausbau-Unternehmen.
    Ja, aber 0815 ist das, was Ihr Euch derzeit leisten könnt. Muss man mal klipp und klar sagen.

    Das Problem ist, dass Du oder Ihr die rellen Kosten nicht kennt. Baunebenkosten werden gar nicht erwähnt, statt dessen macht Dir ein günstiger Kataloghauspreis ein gutes Gefühl, obwohl Du sehr wahrscheinlich überhaupt nicht die Bauleistungsbeschreibung kennst oder die bauseitigen Nebenkosten herausgearbeitet hast.

    Wenn ein Unternehmen Dir suggeriert, dass das Haus nur so und so viel kostet, dann solltest Du eher ein schlechtes Gefühl haben ODER aber wissen, was da noch zukommt.
    Sicher ist natürlich ein Festpreis fürs Haus. Aber der Preis betrifft dann auch nur das Haus im Standard ohne Upgrades und ohne Gründungs-/Anschlusskosten.
    Das „Pauschale“ wird aber noch draufgerechnet. Pauschal an Erdarbeiten sind 20/25cm Tiefe. Du brauchst aber 80cm Tiefe usw.
    Auch hier zweifel ich einige Zahlen an. Aber gut, kann man ja erst einmal so stehen lassen.

    Wir haben Wasser/Abwasserkosten für zwei Personen auf 650qm, die nicht sprengen und auch sonst sparsam sind von 100€.

    Ihr müsst nicht bei der Bank Puffer einplanen, Ihr müsst für Euch und Euren Hausbau einen Puffer einplanen.

    Ich kann Euch nur raten, Eure eigene Kalkulation zu machen. Macht Euch eine Tabelle für alle notwendigen Baunebenkosten und jeder Posten, der bauseits wäre. Zusätzlich die Upgrades in Sachen Elektrik, Sanitär und wahrscheinlich Bodenbeläge.
    Und wenn da dann vieles nicht hinhaut: nicht nach unten korrigieren, sondern Alternativen finden.
    Das Forum befragen, bei Bekannten/Freunden etwas misstrauisch sein, denn bei Geldfragen sind die wenigsten ehrlich.

    Ich habe überall 10% mehr angesetzt und aufgerundet, bei EL von Bodenbelägen auch den Verschnitt und Gerödel mit 1/3 dazu. Und dennoch war unser Puffer von 20000€ schon bei den Erdarbeiten wieder weg, weil die BoPla verstärkt gebaut werden musste.
    Und unterschätze keine Privatdarlehen, wenn sie auch zurück gezahlt werden sollen.

    Viel Glück.
     
    11ant und profil gefällt das.
  2. Cutty Sark

    Cutty Sark

    Dabei seit:
    Mittwoch
    Beiträge:
    11
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Niedersachsen
    Es ist ein Wechselbad der Gefühle.

    Küche + Lampen haben wir mit 20k eingeplant. Außenanlagen mit 20k. BNK und Erdarbeiten mit Drum und Dran sind mit eingepreist im Katalog mit 30cm tief, die Bodensondierung wird nach meinem Verständnis zeigen was da nötig sein wird oder täusche ich mich? Beim Architekten hatte ich ja die Preise für Erdarbeiten, Entsorgung usw mit aufgeführt. Auch hier bekommen wir natürlich eine genaue Kostenaufstellung sobald das Grundstück+Boden bekannt ist und der Vorentwurf passt.

    Wie beschrieben ist für das Holzhaus 2.800€ pro qm angesetzt. Wir rechnen mit 130-135qm in unserer Wunschausstattung (15k für Puffer für Upgrades).

    Doch das ist bekannt, bzw. pauschalisiert zum jetzigen Zeitpunkt eingeplant. Auch die BLBs kennen wir und haben sie verglichen. Diverse Anbieter haben wir bereits ausgeschlossen aufgrund dessen.

    Okay, wir haben Wasserkosten in Höhe von 532,20 € fürs gesamte Jahr, also 44,35 € pro Monat. Wir sind zu 4. und sprengen auch nicht den Rasen außer mit Grundwasser. Da wir sowieso schon auf 118qm leben bei etwa 400qm Grundstück gehe ich mal nicht von immensen Mehrausgaben in dem Bereich aus.

    Ist mit eingeplant. Mit Privatdarlehen wäre der monatliche Abtrag bei den Bankkrediten entsprechend geringer und wir würden insg. lediglich Geld für Zinsen sparen.
     
  3. hampshire

    hampshire

    Dabei seit:
    22.05.2026
    Beiträge:
    64
    Zustimmungen:
    69
    Ort:
    Oberberg
    Erdarbeiten und Entsorgung haben den größten Überraschungsfaktor. Fahrzeuguntergrund und -überstand kann man gut schieben. Gartenanlage geht mit wenigen Mitteln und etwas Eigenleistung sehr preiswert. Das hat, wenn es eingeplant ist im Falle eines Falles Pufferwirkung.
     
    11ant gefällt das.
  4. Kriminelle

    Kriminelle

    Dabei seit:
    16.05.2013
    Beiträge:
    3.857
    Zustimmungen:
    2.183
    Beruf:
    .
    Ort:
    Niedersachsen
    Nein. Und ja. Das Bodengrundgutachten zeigt Dir den Mehraufwand zur standardisierten frostfreien Gründung. Frostfreie Gründung = mind. 80cm. In der BLB ist also eine kalkulatorische Lücke. Die hat aber jede BLB.
    Das Problem liegt hier, dass Du die günstigen Pauschalen des Häuslebauers von 2018 oder ähnlich übernimmst und nicht selbst nachhakst oder anscheinend für Dich auch nicht überprüfst.
    Zb Aussenanlagen : da wird ja gern (seit ca. 20 Jahren) ein Betrag von 3-5000€ genannt. Gemeint sind da die billigsten Betonsteine in Mausgrau für eine Auffahrt von ca. 3x6 qm plus einen Stellplatz von 3x6 qm plus eine Terrasse von 3x4.
    Dass man andere Wünsche hat, das sollte und muss man sich dann für die Kalku selbst ausrechnen.
    Ja, geht. Aber wenn ein TE schon bei Malerinnenarbeiten meint, dass er das professionell haben will und EL nicht wirklich leisten kann oder will und in jeder Zeile zu lesen ist, dass da ein Anspruch ist, der von einem normalen Standard ziemlich weit entfernt ist, dann sehe ich da nicht die zwei Worte „sehr preiswert“, sondern eher „verhältnismäßig recht teuer“.
    Und wenn man meint, dass ja alles im Haus mit drin ist und der Katalogpreis zählt, dann wird das gar nichts mit einer Aussenanlage bzw. ohne Nachfinanzierung.

    Ja sicher. Das muss man einschätzen können. Mag sein, dass die Eltern das gern machen und das Geld irgendwann für sich abschreiben. Schließlich sind es auch 16 Jahre, die man den Familien-Kredit abstottert müsste. Für sich sollte man aber immer einen Plan B bereithalten, falls das Geld vom Geber unvorhergesehen benötigt wird.

    Egal, bleiben wir bei den Haus- und Baukosten: Du hast nach Denkfehlern gefragt! Und sag nicht, dass Du nicht gewarnt wurdest, dass Angebotspreise nicht die vollständigen Preise sind. Und wenn man schon einen designerischen Anspruch hat, dann kommt noch mehr als mehr dazu.

    Welches Architektenbüro wäre es denn, mit dem Ihr liebäugelt?
     
    driver55 und 11ant gefällt das.
  5. 11ant

    11ant

    Dabei seit:
    28.02.2017
    Beiträge:
    2.599
    Zustimmungen:
    1.640
    Beruf:
    Bauherrenberater
    Ort:
    RLP Nord
    Benutzertitelzusatz:
    bringt Sie gut beraten ins Eigenheim
    Pardon, diesen Denkfehler vergaß ich gestern zu erwähnen:
    #C die BLB würde vom Auftragnehmer "gesetzt" und es gäbe nur die drei Wege "friß", "stirb" oder "zahle Aufpreis" (bzw. "nimm heraus, was Du anderswo billiger vergeben oder eigenleisten mußt" oder "grade down, was du Dir nicht leisten kannst".

    Nein, das ist ein Irrtum. Bauen ist das einzige Schachspiel, wo immer wieder viele Leute glauben, hier würde ausnahmsweise schwarz das Spiel eröffnen. Sich (zu) früh für einen GU zu entscheiden, zwingt mitnichten unausweichlich dazu, ihn "die Waffen wählen zu lassen". Im übrigen gibt es außer GU für die Ausbaustufe "einzugsfertig" auch Rohbau-GU und mehrere Stufen von Ausbaupaketen. Ein Architekt ist nicht bloß ein "Hausdesigner", sondern kann auch dabei beraten, in welchem Umfang man überhaupt fremdvergibt (und andere freie Bauberater können das auch). Rat und Tat (Mandate und Aufträge) sollte man ohnehin trennen - auch daher "Hände weg vom Mit-im-Paket-Architekten" !

    Findet im Verlauf des Entwurfsreifungsprozesses (nicht vor der LP 3 !) heraus, welches der für Euch beste Vergabeweg sein wird. Vergleicht BLB´ niemals passiv, das kann außer zu teuren Fehlentscheidungen zu nichts führen !
    Sondern gebt die BLB aktiv vor, indem Ihr mit Eurem freien Architekten eben nicht nur Grundrisse und Anschten plant, sondern auch die BLB !
    Ein GU kann durchaus auch eine andere als seine Standard-BLB einhalten. Das ist häufig auch der bessere Weg, als an der seinigen herumzufeilen.

    Wer mögliche Entwurfsverwirklicher zu früh "castet", der trifft auch Entscheidungen auf unzweckmäßigen Grundlagen und zu früh. Da Ihr noch nicht am Punkt "Teigruhe" steht, läßt sich von allen bisherigen Kandidaten-Tanztees sicher sagen, daß sie voreilig stattgefunden haben und Ihr mit den "Ergebnissen" am klügsten nur eines macht: nämlich sie gleich wieder vergessen. Die Gefahr ist hoch, daß Ihr auch den/die Richtige(n) "ausgesiebt" habt !

    Ob es klüger ist, eine gänzlich eigene BLB vorzugeben (oder die nächstliegende Standard-BLB zu variieren), zeigt sich erst später !
    "Falsch" / "dumm" (weil teuer und allerhöchst vermeidbar mühselig) ist gewiß, die Äpfel und Birnen zu verungleichen, bis einem der Obstbrei Brechreiz erzeugt.

    Ein absoluter Schlüsselschritt ins Unglück ist, sich früh auf den Falschen festzulegen. Wer einen schweren Fehler machen WILL, der tut das also UNBEDINGT.
     
  6. 11ant

    11ant

    Dabei seit:
    28.02.2017
    Beiträge:
    2.599
    Zustimmungen:
    1.640
    Beruf:
    Bauherrenberater
    Ort:
    RLP Nord
    Benutzertitelzusatz:
    bringt Sie gut beraten ins Eigenheim
    Eintritt einer Pflegebedürftigkeit kürzer als zehn Jahre nach Darlehensgabe beispielsweise.
     
    simon84 gefällt das.
  7. driver55

    driver55

    Dabei seit:
    22.02.2008
    Beiträge:
    6.947
    Zustimmungen:
    1.854
    Beruf:
    Dipl.-Ing.
    Ort:
    Pforzheim
    @Cutty Sark: Derartige Hinweise basieren in der Regel auf fundierter Projekterfahrung und praktischer Baupraxis seitens erfahrener Bauherrinnen und Bauherren.

    Ich verfolge mit großem Interesse, wie du dein Hausbauprojekt hier dokumentierst und präsentierst. Insbesondere ist es spannend zu sehen, wie sich das Gesamtvorhaben im weiteren Verlauf – idealerweise bis hin zum Einzug – entwickelt. Vor allem mit Blick auf die in Beitrag #1 genannten Kennzahlen.
     
    hampshire und Kriminelle gefällt das.
  8. hampshire

    hampshire

    Dabei seit:
    22.05.2026
    Beiträge:
    64
    Zustimmungen:
    69
    Ort:
    Oberberg
    Ein Champagnergeschmack passt nicht zu einem Bier-Budget, das ist klar. Hier sehe ich noch nichts in den Brunnen gefallen.

    Sich auf den Falschen fest zu legen ist auch später ein Unglück.
     
    11ant gefällt das.
  9. Cutty Sark

    Cutty Sark

    Dabei seit:
    Mittwoch
    Beiträge:
    11
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Niedersachsen
    Genau das ist auch mein Gedanke, nach den Erdarbeiten müssen wir ggf. das Budget anpassen oder eben gerade Garten und anderswo auf Eigenleistung oder später umdisponieren. Je nachdem, das wird es dann zeigen.

    Die sind schon aktualisiert. Was gibt dir den Anschein dass ich da nichts überprüfe oder nachhake? Gestern haben wir nochmal einige Fragen klären können mit dem Anbieter bei Besichtigung eines Hauses das sich gerade im Bau befindet.

    Ich sag es mal so, wenn wir die Malerarbeiten einpreisen, dann bleibt am Ende genau da der Puffer zur Eigenleistung. Ich bin nicht so blauäugig zu denken, dass wir neben dem Bürojob mit zwei kleinen Kindern große Eigenleistung bringen werden. Was eben nicht bedeutet, dass wir das nicht bei gegebener Stelle tun werden. Kalkulieren möchte ich nur ohne, damit wir am Ende nicht in einem 70%-fertigen Baustelle von Haus leben und Frustration einsetzt.

    Das hab ich jedenfalls nicht gemeint, unsere Kalkulation sollte vollständig erfasst sein. Heutzutage gibt es leicht zugängliche und ausführliche Listen mit den Gewerken. Die können natürlich zum jetzigen Zeitpunkt nur überschlagen und auf Basis von Referenz geschätzt werden. Nach der Vorplanung und dem Bodengutachten ist da mehr Gewissheit. Ich halte euch auf dem Laufenden.

    Werden sie nicht brauchen, haben genügend Vermögen um diese im Verhältnis "kleine Lücke" auszugleichen. Da werden keine Geschenke gemacht, die man nicht finanziell stemmen kann.

    Geyer + Geyer / Proecoplan in Oldenburg

    Deshalb legen wir uns früh auf den Richtigen fest :p

    siehe
    :bierchen:

    Mal schauen wie lange ich die Muße habe, aber soweit der Plan :D
     
  10. hampshire

    hampshire

    Dabei seit:
    22.05.2026
    Beiträge:
    64
    Zustimmungen:
    69
    Ort:
    Oberberg
    Nach welchen Kriterien bewertet ihr, ob es der richtige Anbieter ist?
    @11ant hat schon recht, das Risiko einer frühen Festlegung anzusprechen. Die Festlegung ist dann zu früh, wenn die Prioritäten noch nicht klar sind. Ob das der Fall ist, kann ich nicht beurteilen. Sehr oft lese Berichte von Bauherren, deren Prioritäten auch nach der Fertigstellung nich nicht klar sind und einen der Gründe dafür sind, dass die Bauphase unharmonisch waren und die Ergebnisse nicht zufriedenstellen. Bei unklaren Prioritäten hilft auch der beste Baupartner nichts, es sei den, er gehört zu den seltenen Vertretern, die dabei helfen, die Prioritäten zu ordnen und zu definieren. Aus meiner Sicht wäre das eine der Leistungen eines sehr guten Architekten im Rahmen der Beratung und Anforderungsanalyse.
     
  11. Kriminelle

    Kriminelle

    Dabei seit:
    16.05.2013
    Beiträge:
    3.857
    Zustimmungen:
    2.183
    Beruf:
    .
    Ort:
    Niedersachsen
    Weil Du immer von den „Pauschalen“ sprichst.
    Das ist prima!
     
  12. VollNormal

    VollNormal

    Dabei seit:
    20.11.2021
    Beiträge:
    4.243
    Zustimmungen:
    2.876
    Beruf:
    Bauingenieur
    Ort:
    Bochum
    Dafür gibt es doch das Baugrundgutachten. Wer daran nicht spart, hat wenig Überraschung zu fürchten.

    Das Baugrundgutachten sollte euch genügend Informationen geben, um die Erdarbeiten und Entsorgung vorab bepreisen zu können.
     
  13. 11ant

    11ant

    Dabei seit:
    28.02.2017
    Beiträge:
    2.599
    Zustimmungen:
    1.640
    Beruf:
    Bauherrenberater
    Ort:
    RLP Nord
    Benutzertitelzusatz:
    bringt Sie gut beraten ins Eigenheim
    ... was ein Widerspruch (/ eine Unmöglichkeit) in sich ist, insoweit der in diesem frühen Stadium noch garnicht identifiziert sein kann.
    Die Festlegung ist sinnvoll praktisch erst möglich, wenn die Antworten auf die Weichenstellungs-Anfragerunde mit dem Vorentwurf (den es dem Vernehmen nach noch nicht gibt) ausgewertet wurden. Aktuell ist die Basis noch zu spekulativ, da sie vorerst nur auf Architektensympathie und Generalunternehmer-Kompetenzvermutung aufbauen kann. Ante Vorentwurf weiß nur die Glaskugel, wie gut sich das magische Dreieck Raumbedarf-Grundstück-Budget verträgt. Also ist es noch zu früh.

    Leider ist das auch im Umkehrschluß gültig.

    Ich habe mir alle drei Websites angeschaut. Auf der von Olfa ist mir zumindest nicht eindeutig ins Auge gesprungen, ob die ein Holzer oder Steiner sind. Geyer/Proecoplan sind wohl ein (rechtlich Zweikammer-) GÜ und machen einen sehr kompetenten Eindruck, wenn man unterstellt, daß eine hölzerne Bauweise die geeignetere ist (was ich hier eben noch nicht als gesicherte Erkenntnis sehe).Ich würde daher zu Geyer/Proecoplan erst wechseln, wenn der Ausgang der Teigruhe mit Weichenstellung "auf Holz zeigt". Geyer halte ich für holzbefangen, mein Rat bleibt daher: für das "Modul A" einen bauweisenneutralen Architekten zu nehmen (auch wenn die mehrheitlich steinern sozialisiert sind, was der Omnipotenz des Vorentwurfes nur selten schadet).
     
    Cutty Sark gefällt das.
Thema:

Hausbau mit Architekt/GÜ

Die Seite wird geladen...

Hausbau mit Architekt/GÜ - Ähnliche Themen

  1. Statisch realistisch?

    Statisch realistisch?: Wir haben den Grundriss unseres zukünftigen Einfamilienhauses nach unseren Wünschen geplant. Bevor wir uns jedoch einen Architekten bzw. Statiker...
  2. Hausbau in Eigenregie - welche Aufgaben des Architekts verpflichtend?

    Hausbau in Eigenregie - welche Aufgaben des Architekts verpflichtend?: Guten Tag Planen einen Hausbau. Ein Standard EFH auf Bodenplatte EG + OG. EG Fläche: 11 x 9 m = 99 m2 OG Fläche: 92 m2 ( abzgl. Treppe )...
  3. Hausbau Architekt Gerichtsprotokoll

    Hausbau Architekt Gerichtsprotokoll: Hallo , ich habe mein Haus umbauen lassen ... ein Architekt wollte helfen . . . . man traf sich vor Gericht : Protokoll in der öffentl...
  4. Unser Horror vom Hausbau mit Architekt

    Unser Horror vom Hausbau mit Architekt: Hallo zusammen, wir haben uns Anfang 2009 für die Sanierung unseres Hauses mit Anbau für einen Architekten entschieden. Geplant war die...
  5. Hausbau mit dem Architekten oder Bauingenieur

    Hausbau mit dem Architekten oder Bauingenieur: Bauen mit in der Kooperation mit einem Architekten oder Bauingenieur. Wenn der Bauherr eine genau auf seine Bedürfnisse zugeschnittene,...