Grundrissfeedback Bungalow

Diskutiere Grundrissfeedback Bungalow im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Guten Abend! Mein Name ist Dennis und ich lese hier schon einige Zeit mit. Ich beschäftige mich nun seit etwa einem Jahr mit dem Thema Hausbau und...

  1. #1 Dennis Eberhard 1981, 02.07.2026 um 21:42 Uhr
    Dennis Eberhard 1981

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    Guten Abend! Mein Name ist Dennis und ich lese hier schon einige Zeit mit. Ich beschäftige mich nun seit etwa einem Jahr mit dem Thema Hausbau und es wird nun konkreter. Aus den Hinweisen des Forums folgende Basics:

    1. Wir sind:
    Altuell eine Person, 44.
    Wohnen werden dort 2 Personen ähnlichen Alters. Keine Kinder.

    2. Unser Raumprogramm:
    Ein großzügiges Wohnzimmer mit Nachmittags / Abendsonne
    Kein offener Wohn/Koch/Essbereich, sondern eine Ess-/Kochküche, die aber über einen offenen Flur (ggf. Schiebetüren zur Abtrennung) gut aus dem Wohnzimmer erreichbar ist.
    Normales Schlafzimmer
    Normales Bad
    Hinreichend großer HomeOffice Raum, der auch eine Gästecouch aufnimmt.
    Ein Spint (Abstellkammer) an der Küche für Lebensmittel etc.
    Einen großen HWR / Anschlussraum, der auch mal mehr als 5 Kisten Wasser aufnimmt und in dem man zum Beispiel ohne Platznot bügeln kann und die Winterräder der Autos reinpassen.
    Gäste WC
    Doppelgarage mit extra Platz für Fahrräder, Rasenmäher, Mülltonnen.
    Ein Hof, in dem man Samstags entspannt das Auto putzen könnte, wenn es erlaubt wäre. ;)

    3. Welchen Hausstil bevorzugen wir?
    Ein Bungalow ist der Favorit zwecks barrierefreiheit im Alter, aber es ist KEIN MUSS.
    Dachform: Favorit Pultdach, um viel PV unterzubekommen.
    Massivhausbauweise mit 36,5 oder 42,5 Wand, kein Holzständer oder WDVS.

    4. Welche Zusatzwünsche/Features
    10 kWp sollen auf jeden Fall auf das Dach bzw. auf die Garage. Auf der Garage dann mit Ostausrichtung, um auch Vormittagssonne zu nutzen.
    10-15 kWh Speicher.
    Wallbox für das vorhandene eAuto.
    2-3 Kubik Regenwasserzisterne mit Hauswasserwerk im HW-Raum, nur für Garten, nicht für WC etc.
    Elektrische Außenrollos an allen Fenstern und Türen sind gewünscht.
    Flur, Nassräume und Küche bekommen Fliesen, die anderen Räume Holzparkett.
    Der Kühlschrank soll frei stehen und nicht in der Küche integriert sein.

    5. Bebauungsplan/Einschränkungen
    Es ist ein kleines Dorf in der Eifel. Es gibt keinen qualifizierten Bebauungsplan, nur eine Innenbereichssatzung. Drumherum sind bis auf ein MFH (2,5 Geschosse) nur EFH (1,5 Geschosse) mit Sattel- oder Walmdächern. Die Vorgaben sind also sehr großzügig, würde ich sagen. Das Grundstück hat knapp 1000 qm mit 26 Meter Länge zur Straße. Nachn hinten raus haben wir genug Platz. Auf den 26 Metern haben wir "nach links" etwa 1,7 Meter Steigung im Gelände. Die Grenzen zu den Nachbargrundstücken bilden die Flucht "nach hinten", damit die Häuser parallel stehen. Dadurch entsteht ein Winkel zur Straße (in der Skizze unten). Das ist bei den Nachbarhäusern auch so.

    6. weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf
    Das Grundstück befindet sich in meinem Eigentum, Grunderwerb ist also nicht nötig.
    2 bis 3 Tage die Woche soll von zu Hause gearbeitet werden, an den Tagen tagsüber im Sommer das eAuto entspannt mt Überschussstrom laden.

    7. angedachte Haustechnik
    Wärmepumpe, ob Erdwärme oder Luft/Wasser ist nicht entscheidend.
    Das Haus soll EH 40 schaffen, um bis zu 150 TEUR bei der KfW zu bekommen.

    8. Hausentwurf
    Nach vielen Überlegungen, mehreren Gesprächen mit Hausbaufirmen und einem Bauingenieur habe ich selbst mal einen Entwurf erstellt. Da kann man sicher an einigen Stellen noch halbe Meter kürzen, denn knapp 140 qm ist nicht zu klein. Nachteil des Entwurfs ist wohl, dass der Eingangsflur kaum oder wenig Tageslicht bekommt und man beim reinkommen in einen langen Flur schaut.

    9. Kosten
    Ich hab mir ein Limit gesetzt bei etwa 450 TEUR, aber maximal 500 TEUR mit Küche, Garten, PV. Ich werde knapp 300 TEUR Eigenkapital einbringen können. Wie gesagt, Grunderwerbskosten sind keine vorhanden.

    Der letzte Berater einer Hausbaufirma sagte, für diese Summe sei ein Bungalow mit diesen Dimensionen im EH 40 Standard nicht zu machen, weil er zu viel Außenwand habe und der Aufwand, EH 40 zu erreichen, enorm sei. Er wollte mir die Hausform "Stadtvilla", also 2 Geschosse mit kleiner Grundfläche, schmackhaft machen, denn damit sei EH 40 gar kein Problem. Da gibt es sicher auch schöne Ideen und ich hänge nicht am "Bungalow" aber ich hab mir die Frage gestellt, ob er wirklich fachlich argumentiert oder nur verkaufen will.

    Die primäre Frage ist daher, ob ein Bungalow mit der Fläche mit EH 40 Standard und dem Budget wirklich so utopisch ist. Natürlich auch, ob ich sonst bei der Idee grobe Fehler gemacht habe (bin nicht vom Fach) und welche Vorschläge es so gibt, die Fehler auszumerzen. Auf Rückmeldungen bin ich sehr gespannt.

    Die Datei ist leider quer auf dem Bildschirm und das Programm hat sich geweigert, es ohne Verlust an Qualität und Verzehnfachung der Dateigröße senkrecht zu speichern.
     

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  2. #2 Kriminelle, 02.07.2026 um 22:20 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 02.07.2026 um 23:05 Uhr
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    Hallo Dennis,
    Dann nehmen wir
    diese zuerst: sehe ich ähnlich. Ein Standardhaus, quadratisch, praktisch, gut mit effektiven ausgeglichenen Außenwänden, Dach und Fenstergrössen kostet grob 3000€/qm Haus/WohnQm, und das nicht bei EEG 40.
    Dazu kommen dann Außenanlagen, Garage/Stellplätze und natürlich die Baunebenkosten dazu.
    Kannst Du die Steigung irgendwie mal einzeichnen? Wo fängt sie an, wo hört sie auf, ist sie mehr oder weniger linear, die Steigung?
    Ggf hilft oft ein Luftbild aus Google mit der Straße.
    Warum? Er kann Dir doch auch einen Bungalow verkaufen? Ist ihm einerlei.

    Versteh ich es richtig, dass Ihr verheiratet seid, aber Dir alles gehören wird? Es bleibt bei zwei Personen?
    IMG_2131.png
    Zum Entwurf: spontan streiche ich den überflüssigen Flur zw Küche und Wohnbereich und tausche HWR und Büro.
    Allerdings wette ich, dass die Raumgrössen mit realen Wanddicken und Bewegungsflächen dort, wo man sie braucht, teilweise sehr viel größer müssen.
    Dann wird die eine Pultdachhälfte sehr groß werden. An welche Dachneigung hast Du gedacht? Was möchtest Du mit dem Raum unter dem Dach anstellen?
    Versetztes Pult ist übrigens wegen des dritten Giebels etwas teurer als ein normales Satteldachhaus.
     
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  3. #3 Kriminelle, 02.07.2026 um 23:05 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 02.07.2026 um 23:15 Uhr
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    Sei noch gesagt: zu Barrierefreiheit oder -Armut gehört etwas mehr als nur eine Ebene: Türen und Gänge müssen breit genug sein, man stößt nicht an Möbel, sondern kann in einer Flucht gehen. Mit Gängen sind auch Zwischenräume gemeint. Es sollte ein Flur geben, wo man dann auch den Rolli oder Gehhilfe parken kann. Neben dem Bett braucht es ebenso so ein Platz. Aktionsfläche braucht man nicht nur als Rollifahrer und vor den TVs.
    Alles braucht etwas mehr, auch das Budget.
    Ich habe mir das mal mit 40 Wänden aufgezeichnet und natürlich fällt die Eingangstür weg wegen der zwei eingeschobenen Räume. Also alles um einen Meter größer?
    Ich persönlich würde nicht die Garage in den Süden setzen und das Büro an die heißeste Ecke des Hauses.
    Und wenn nicht gerade der Wunsch da ist, einen schmalen langen Flur zu haben, dann gehört der Entwurf in die runde Tonne. Aber das macht ja Nix, es macht Engstellen sichtbar und nach der 60sten Runde kann man richtig anfangen :)
    Die Dachausrichtung sehe ich nicht unbedingt klar.
     
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    Die Steigung mal verdeutlicht zu sehen, wäre tatsächlich sinnvoll ... aktuell würde ich deuten, die rechte Haus-Hälfte steht auf einem 170 cm hohem Sockel und planlinks wird für die Garage ausgehoben.

    Ansonsten schließe ich mich @Kriminelle voll an und weise darauf hin, mal Essen/Kochen und Sommer mit Garten, Genießen und Grillen in Verbindung zu setzen.
     
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  5. #5 Dennis Eberhard 1981, 03.07.2026 um 09:33 Uhr
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    Die Straße vor dem Grundstück wie das Grundstück selbst haben ein recht linearer Gefälle von 1,7 Meters auf der gesamten Grundstückslänge von 26 Metern.

    Ich hab mal aus Google Street View was hochgeladen. Wichtig bei dem Bild: Die Hecke rechts bildet nicht die Grenze. Die Grenze zum angrenzenden Grundstück wird neu gezogen, damit dieses Grundstück durchgängig 26 Meter Breite hat und die Hecke kommt weg. Das ist mit dem Nachbarn alles abgestimmt.

    Verheiratet nicht aber wir wollen weiter zu zweit wohnen. Es wird definitiv keine Kinder geben und das Eigentum bleibt bei mir.

    Die Idee war zunächst, die Garage Richtung Norden zu machen und neben das Haus zu stellen mit Einfahrt geradeaus in die Garage. Dafür ist das Grundstück aber zu schmal. Um das Haus nicht zu weit nach hinten setzen zu müssen, wenn die Garage vor das Haus kommt, hab ich die Garage gedreht, damit Hof & Garage nicht zu viel Platz fressen. Die Positionierung nach Süden war wegen der PV-Anlage auf der Garage, die auf der Nordseite durch das Haus verschattet wäre. Nach Süden könnte die Garage ruhig etwas "in der Erde versinken", damit wegen dem Gefälle nicht nach Norden alles zu hoch kommt.

    Was Barrierefreiheit angeht, hab ich mich wohl nicht ganz sauber ausgedrückt. Wenn man aus der Stadt (wo bauen gar nicht mehr zu bezahlen ist) zurück in ein Kuhdorf zieht (wo man groß geworden ist, wo 2 Schulbusse am Tag fahren und man für jedes Stück Brot zehn Kilometer fahren muss), sollte man den Begriff Barrierefreiheit fürs Alter nicht benutzen, denn die gibt es an dem Ort nicht. Ist aber ne bewusste Entscheidung aus der Stadt rauszugehen. "Barrierearm" wäre dann wohl besser, denn rollstuhlgerecht oder sowas muss es nicht sein.

    Klar hab ich den Fehler gemacht, die Wandstärken nicht in den Entwurf einzupreisen. Muss ich mir merken. Und das Problem, dass das Dach zu groß wird, sehe ich absolut ein.
     

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  6. KerstinB

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    Da könnte man dann aber die Garage eher für Ost-PV nutzen und das Dach des Hauses dann für Südwest-PV.

    Sollte man zumindest daher nicht ganz ausschließen. Und jetzt nur Anmerkung, ohne grundlegende Idee.
     
  7. #7 driver55, 03.07.2026 um 15:23 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 03.07.2026 um 15:33 Uhr
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    Welche konkreten Tätigkeiten und Recherchen hast du in diesem Jahr durchgeführt? Die Frage ist ernst gemeint. Kostenbewertungen sowie die Erstellung von Grundrissen gehörten nachweislich nicht dazu.

    Ergänzend möchte ich anmerken, dass Vorstellungen wie eine großzügige Terrasse, Doppelgarage sowie eine vollständig gepflasterte Außenanlage die Gesamtkosten erheblich beeinflussen. Unter diesen Rahmenbedingungen wird ein 140 m² Bungalow im Effizienzhaus-40-Standard – auch in Weiler – nicht realisierbar sein.
    siehe #2.

    Darüber hinaus erfordert ein Grundstück mit Gefälle grundsätzlich eine individuelle Planung durch einen Architekten. Eine einfache Übernahme eines Kataloghauses ohne standortspezifische Anpassung ist in solchen Fällen fachlich nicht umsetzbar.

    Budget und/oder Anforderungen/Wunschliste überdenken.
     
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  8. #8 Dennis Eberhard 1981, 03.07.2026 um 16:13 Uhr
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    Robuste Antworten kann ich ertragen, keine Sorge. Was man eben so macht, wenn man das Thema ins Auge gefasst hat aber beruflich ganz woanders unterwegs ist. Gespräche mit anderen Bauherren führen, Bebauungspläne nachsehen, den Ortsbürgermeister zahlreiche Fragen stellen, Webseiten und Kataloge verschiedenster Hausbaufirmen durchsehen, Musterhäuser ansehen, Bauingenieure / Architekten kontaktieren, das mögliche und das gewollte Budget berechnen, die verschiedenen Bauweisen vergleichen.

    Nun, wenn noch weitere Aussagen in die Richtung kommen, werde ich umdenken müssen, denn das gewollte Budget soll ausreichen. Off-Topic: Es war wohl naiv, zu denken, dass man mit einer halben Million Euro (was für mich verdammt viel Geld ist) und vorhandenem Grundstück in den 2020ern noch ein passables, individuelles Haus hinbekommen kann.
     
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    Ich meinte zwar tatsächlich ein Luftbild, um die Bauoptionen hinsichtlich des Par. 34 zu checken.
    Allerdings bringt das StreetViewBild ja auch Erkenntnisse: ich sehe jetzt zb gar keinen linearen Verlauf, nur einen in der Mitte. Es scheint so, als wenn mal versucht wurde, hier von bildlinks aufzuschütten. Oder die anderen haben ihr Erdreich hier hingeschüttet. Dann sehe ich in der Mitte eine Art Kanal oder Rückhalteschneise?
    Die Straße vorn wäre die Erschliessungsstrasse?
    Gibt es denn ein Bodengrundgutachten?
    Wenn ich mir das StreetViewBild anschaue, dann würde ich wohl den Garten nicht zu dem MFH ausrichten. Unter Vorbehalt, weil man die Umgebung nicht kennt, würde ich wohl dort hinten die Garage planen und ein rechteckigen Bungalow dort hinten rechts (oder mittig rechts) haben wollen. Schlicht und schmal, sodass man mit dem Hang zurechtkommt. Im Garten kann er ja mehr oder weniger gut eingepasst werden.
     
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    Da bist Du nicht der einzige. Vielen von uns haben die Hauspreise überrascht. Das gilt allerdings für jedes Jahrzehnt, auch wo die Gehälter geringer waren.
    Du hast allerdings auch hochpreisige Wünsche.

    Ein Kredit kommt nicht in Frage? Braucht man nicht eh einen, wenn man KfW beantragen will?
     
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  11. #11 Dennis Eberhard 1981, 03.07.2026 um 16:36 Uhr
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    Links sieht man einen Parkplatz. Das war vorher auch nur ne Wiese, die mit Schotter zu nem Parkplatz aufgeschüttet wurde. In der Mitte führt ein Graben durch, denn das Grundstück hat den Haken, dass im hinteren Bereich im Frühjahr Wasser aus der Erde tritt. Das war schon vor Jahrzehnten so und der Graben führt das ab. Muss dann, wenn tatsächlich gebaut wird, mit nem Rohr oder einer sehr sicheren Drainage ums Haus herum oder drunter durch geführt werden. Das Argument mit dem MFH ist nachvollziehbar aber wenn man den Garten zur Straße macht, ist gegen 15 Uhr im Sommer die Sonne weg.
    Ich hab 15 Jahre eine ETW abgezahlt und gesehen, was ich der Bank an Zinsen gegeben habe. Daher kommt für mich ein hohes Darlehen bei einer Bank für an 4% Zinsen nicht mehr in Frage. Wenn es mit dem aktuell gewollten Budget nicht machbar ist, lasse ich es bleiben.
     
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    Ein StreetView Foto ersetzt kein Luftbild, Deine Beschreibung bleibt nicht nachvollziehbar. Übrigens sind Grafikformate für Diskussionen geeigneter, als die MitdiskutantInnen auf den Umweg über PDF zu schicken. Daß Du von Hand gekritzelt hast statt Klickibunti Software zu benutzen, "liest" sich hingegen angenehm. Auch die Wände als Drahtkantenlinien zu zeichnen ist okay, aber rechnerisch solltest Du sie dennoch berücksichtigen. Gebe Breite und Tiefe Deines Hauses also praxisgerecht 1,2 m hinzu. Rechne Außenwände mit 4 dm und Innenwände mit 2 dm: "genaue" Maße haben in einem Vorentwurf noch keine Relevanz, und auch nicht, bei welchen Wänden ein Downgrade auf "nichttragend" erfolgen kann.

    Ein Bungalow bedeutet viel Flächenausdehnung, und das wiederum bedeutet, daß sich das Höhenspiel des Geländes entsprechend schwer in die Waagschale wirft.
    Mit einer Zielgröße von 140 qm liegst Du in einem Bereich, der als Bungalowbaukörper wirtschaftlich grenzwertig ist, umgekehrt geht hier die Anstattvilla erst los. Kläre zuerst Dein Raumproramm, mit hoher Wahrscheinlichkeit verteilst du es auf einen Anderthalbgeschösser günstiger. Eine Planung grundrißmalerisch zu beginnen, ist Laiens Liebling, aus professioneller Sicht aber naiver Kinderkram.

    Du scheinst insgesamt sehr laientypisch vorzugehen: Selbstfesselung durch frühe Festlegung auf Ausschlüsse (hier ohne erläuterte sachliche Begründung) ist ein Evergreen Eigentor. Auch die Denkweise viel Dach für viel PV ist niedlich. Gönne Dir einen freien Architekten zumindest für das "Modul A".

    Zum einen solltest Du Berater und Verkäufer strikt trennen, und zum anderen siehst Du hier schön die Rache für frühe Festlegungen. Du hast Dich auf ein "Massiv"haus (und das auch noch ohne WDVS) eingeschossen, willst andererseits aber (ebenso verfrüht und unnötig) den Energiestandard EH40. Ja klar will da der Verkäufer eines Steiners auf einen Quader gehen.

    Lies meinen Hausbau-Fahrplan und freunde Dich mit einer systematischen Vorgehensweise an, bei der Du Dich an einen verkaufsfernen Berater wendest (wovon freie Architekten nicht die schlechtesten sind, aber auch freie Bauberater gibt es weit mehr als nur mich).
     
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    Hast du dir mal die Starkregen- bzw. Überflutungsgefahrenkarte angekuckt? Die Fläche sieht mir sehr nach einer (ehemaligen) Regenrückhaltung aus. Das zugehörige Einzugsgebiet scheint sich ungefähr von der Trafostation oben an der Hauptstraße entlang des Feldrands und der Baumreihe bis zur Verlängerung der Straße "In den Weiden" zu erstrecken. Ich befürchte, dass du da reichlich Bodenmaterial anliefern lassen müsstest, um die Mulde bis über Umgebungsniveau anzufüllen, falls du keine nassen Füße bekommen möchtest.
     
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    Das liest sich nach einer teuren Gründung.

    Dann verstehe ich Deine Zeichnung nicht. Dort geht Dein Norden nach oben rechts und genau dort sehe ich das Haus, damit man SW-Garten hat.

    @11ant gebe ich Recht: Du legst schon viel zu viel gedanklich vor, ohne sich mit dem Grundstück/Hang/Gründung beschäftigt zu haben. Also so richtig und machbar. Das spiegelt sich in der Dachfläche, einfach mal 8-9 Meter mit Pultdach zu bedecken und in dem Grundriss, einfach nur Linien statt massiver Wände zu zeichnen als auch den Sonnenverlauf ohne den Zenit zu sehen. Das Leben könnt so schön sein, wenn da nicht noch was wäre ;)
     
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