Feedback zum Vorentwurf eines großzügigen Satteldachhauses in BW mit leichter Hanglage

Diskutiere Feedback zum Vorentwurf eines großzügigen Satteldachhauses in BW mit leichter Hanglage im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Bei der Investitionssumme würde ich keine 2 Doppelgaragen vor dem Haus haben wollen. Im Bestand ist doch auch eine Garage im Keller? Inzwichen...

  1. hanghaus2000

    hanghaus2000

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    Bei der Investitionssumme würde ich keine 2 Doppelgaragen vor dem Haus haben wollen. Im Bestand ist doch auch eine Garage im Keller?

    Inzwichen versteh ich warum der Architekt so weit in die Breite baut. Die Dachneigung und der mini KS erzeugen erst spaet die 2 m Linie.

    Das Haus komplett breiter und dafuer 2 m kuerzer, damit das Dach und der Balkon ins Baufeld wandert.

    Was ist der Bezugspunkt fuer die Haushoehe?
     
  2. Kriminelle

    Kriminelle

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    Du beziehst Dich aber auf V1 und nicht auf V2
     
  3. 11ant

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    Je länger ich die Planungen betrachte, desto wegwerfenswürdiger schlecht finde ich sie (beide); nicht zuletzt erkenne ich keine wesentlichen Gemeinsamkeiten im Anforderungsprofil, V1 und V2 scheinen mir den Bedürfnissen und Wünschen zweier verschiedener Familien zu folgen. Mein Eindruck vom vom TE gefundenen Architekten war eigentlich, der tauge, den könne man in Betracht ziehen :-(

    Das Bestandsgebäude soll ja wegkommen. Die wesentliche Motivlage gegen meinen Vorschlag der Weiterverwendung des Bestandskellers waren meines Erinnerns die Unzufriedenheit mit der Grundrissaufteilung des Hauses und die Geschoßhöhe des Kellers. Gut, der neue Keller ermöglicht nun die Nutzung für den Fitnessbereich - wenn auch lieblos geplant - aber Geniestreiche in den Grundrissen sehe ich in beiden Versionen nicht. Für den Hausbreitenwechsel entdecke ich in keinem Stockwerk eine Begründung, dafür bieten sie alle ein Maß an wohnqualitätslosen Speckröllchenquadratmetern, das bei einer Laienplanung kaum üppiger ausfallen könnte. Auf eine Bedarfstabelle projiziert, zeigt sich die Planung höchst inkonsistent !

    Sorry, aber da muß ich einmal Herbert Grönemeyer zitieren: was soll das ?
     
  4. Beicampi

    Beicampi

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    Korrekt, es gab einige Versionen, die iterativ / parallel in zwei bis drei Schritten entwickelt wurden um die Ideen/Optionen abzubilden.

    Völlig aus der Region gefallen ist es aber auch nicht. Die regionale Abgrenzung wäre für mich da zweitrangig wenn es uns gefällt.

    Da gehe ich völlig mit. Die UG Grundrisse sind in allen Varianten bislang nicht völlig zu Ende gedacht. Meine Tendenz geht auch in Richtung: Großes Heimkino, Großer Fitnessbereich der perspektivisch oder sofort auch Wellness beinhalten kann (Dusche, Sauna-Vorbereitung, ...). WC getrennt.

    Ich möchte da den Architekten in Schutz nehmen, denn seine Initiative war das nicht. Das geht auf mich zurück und den Versuch den Baukörper interessanter zu machen als Abgrenzung zu einem "langweiligen" Kubus mit einfachem Satteldach.
     
  5. Beicampi

    Beicampi

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    Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Klar, eine Garage im Baukörper wäre noch gemütlicher, kostet aber auch Platz und bringt hier auch einige optische Herausforderungen. Mehr Garage ist m.E. immer ein Gewinn. Mal sehen ob man uns lässt wie gewünscht.

    Ja, der B-Plan ist hier eine gewisse Herausforderung. Aber ins DG müssen vor allem die großzügigen Kinderzimmer im Bestfall mit gleichwertigem Ausblick ins Grüne. Da das Grundstück so lang ist kam es mir bisher nicht in den Sinn den Baukörper zu kürzen, denn gerade in der Länge ist der Platz schlicht vorhanden.

    Außer der EFH ist dazu im BPlan nichts vorgegeben. 444,55 entspricht ca. dem Bestand. Diese Höhe soll auch so erhalten bleiben.
     
  6. Beicampi

    Beicampi

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    Der Tiefenabriss war und ist begründet mit: Höhe des Kellers, heutige technische Ausführung des Kellers, Grundriss des Kellers.

    Hausbreitenwechsel: Das ist allein auf meinem/unserem Mist gewachsen, in dem Versuch den Baukörper interessanter zu machen. Losgelegt hat der Architekt mit einem 12x16 Meter Grundriss ohne Breitenwechsel.
     
  7. 11ant

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    Ich weiß nicht, wer da der größere Narr ist: der im Soufflé herumstochernde Laie oder der laienhörige Meister. Das Grundstück kann allein dazu beitragen, den Baukörper "interessanter" zu machen, beispielsweise durch einen bruchlosen Breitenwechsel als lineare Auffächerung.
    Dabei würde der Rocksaum des Satteldaches dem Gelände folgen. Aber auch ohnedem gibt es Möglichkeiten einer außergewöhnlichen Gestaltung, "drüben" beispielsweise zu sehen bei "Climbee"; und bei "Steffi33" kann man eine handwerklich saubere Form des Breitenwechsels bewundern.

    Iteration ist so ein schön positiv klingendes Wort für "Herumirren". Und es bleibt dabei, daß V1 und V2 nicht zur selben Bewohnerfamilie passen, wenngleich: ...
    ... zu einer, die nicht weiß was sie will, dann natürlich wieder schon. Ein Mehrzweckraum für Heimkino und Sporteln ist für beides weder Fisch noch Fleisch, so etwas gehört eher in ein Gemeindehaus (für Seniorenkaffee mit Bingo, abwechselnd mit Sitztanz, und an anderen Tagen dann Literaturkreis ...).

    Die Geschoßgrundrisse sind zweitens alle nicht ausdiskutiert, bevor man zum Zeichnen übergegangen ist; und erstens wurde kein Mastergeschoß auserkoren, von dem die anderen abzuleiten sind.
     
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