Asbestbelastung

Diskutiere Asbestbelastung im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Wir haben ein Hummelhaus gekauft. (Firma gibt es nicht mehr) Holzständerbauweise. Nun haben wir die Außenwände untersuchen lassen, da sind Asbest...

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Experte für Asbest Sanierung?

  1. Nicht nur Asbestfirmen

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  1. Wally

    Wally

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    Wir haben ein Hummelhaus gekauft. (Firma gibt es nicht mehr) Holzständerbauweise. Nun haben wir die Außenwände untersuchen lassen, da sind Asbest Fasern drin. Das Haus ist oben von uns neu renoviert einschließlich neuem Bad.
    Nun überlegen wir Abriß oder Sanierung? Gäbe es die Möglichkeit die Seitenwände abzutragen und ohne Asbest wieder aufzubauen. Welcher Experte kann da weiterhelfen.?
    Vielen Dank im Voraus.
    Ein Architekt hat uns ein KOSTENVORANSCHLAG ERSTELLT 1. MIT ummauerung der Wände.Sanierung des Untergeschoss versus Abriß. Differenz von 40-50000 mehr für Abriß.
     
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  3. 11ant

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    Fertighäuser mit zwischenzeitlich als problematisch erkannten Baustoffen gibt es einige, und entsprechend auch darin erfahrene Sanierer. Also spezialisierte für Fertighäuser, teils sogar auf bestimmte Marken - ich meine z.B. bzgl. Renolit (die es auch nicht mehr gibt) einen solchen zu erinnern.

    Worin genau ist denn das Asbest ? - das sind ja Fasern, die bei Freisetzungen eher noch problematischer sind als "in Ruhe", im Gegensatz z.B. zu Lindan & Konsorten, die besser raus müssen.

    Am besten dürfte hier ein Fachunternehmen sein, daß in beiden Punkten spezialisiert ist: zum einen auf den problematischen Baustoff, und zum anderen auf den Wiederaufbau von "geschälten" Fertighäusern. Ein Architekt, der sonst Massivbau macht, schiene mir hier weniger geeignet.
     
  4. Wally

    Wally

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    Hallo, die Asbest Fasern sind in den Elternitplatten, diese sind hinter den Verblendmauerwerk aus Klinkersteinen sind die
    Eternitplatten verschraubt oder vernagelt.Vielelen Dank für die Antwort. MfG Wally
     
  5. Wally

    Wally

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    Wer garantiert mir, dass durch die Zwischenräume der Fensterbänke, nicht Asbest verwirbelt wird. Und in die Zimmer strömt. Asbesthaltige Fensterbänke wurden von uns schon entsorgt. Messung der Luft muss mit Filteranlagen erfolgen, aber das ist dann nur eine Momentaufnahe. Es bleibt ein ungutes Gefühl. Haus wurde 1968 gebaut.vielen Dank für die bisherigen Beiträge. Mfg Wally
     
  6. simon84

    simon84

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    Niemand kann dir das garantieren. Mit Ausbesserungen wirst du vermutlich nie froh.
    Reiß das ganze ab und baue neu wenn es geht.

    Noch besser wäre gewesen, das vor der OG Renovierung zu prüfen, aber gut, ist jetzt eben zu spät.
     
  7. #6 11ant, 4. November 2017
    Zuletzt bearbeitet: 4. November 2017
    11ant

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    Ich kenne Eternit im wesentlichen als Alternative zu Kunstschiefer oder Wellblech. Aus Deiner Beschreibung deute ich, daß es hier in großflächiger Plattenform vergleichbar Gipskartonplatten eingesetzt wurde, davor dann eine Luftschicht und dann die Klinkerverblendung (?)
    Wurden die Eternitplatten nur außenseitig verwendet (und innenseitig dann womöglich Formaldehyd-Spanplatten) ?

    Die Fasern werden erst gefährlich, wenn man sie aus dem Verbund herauslöst. Das Problem, den Teufel auszutreiben, liegt also gewissermaßen ähnlich wie bei Amalgam. Der Faserverbund ist recht alterungsstabil, der Name Eternit (Eternitas = Ewigkeit) leitet sich ja von der Eigenschaft der auch witterungstrotzend guten Haltbarkeit ab. Windaustrag erwarte ich insofern nicht. Wenn an den Flächen und Kanten der Platten nichts reibt, verhalten sie sich stabil. Dann ist es quasi mehr das Wissen um den vorhandenen Problemstoff, das (seelisch) krank macht. Eine Atemluftbelastung - die dann aber in erheblichem Maße - entsteht erst, wenn man das Zeug abreißt. Ob man den Rest des Hauses stehen läßt, ist dafür fast egal.

    Regionale Fertighausanbieter haben auch den Vorteil, in ihrer Gegend relativ "konzentriert" aufzutreten. Oft tut einem eine typische Architektur den Gefallen, daß man die anderen Objekte dieses Herstellers gut erkennen kann. Mit deren Eigentümern kann man sich zusammentun, dank Facebook & Co kriegt man solche Geschädigtengruppen heutzutage nicht schwer zusammen. Weil Fertighaushersteller typischerweise jeder seine eigene Rezeptur für Wandaufbauten hat, gibt es auch spezialisierte Sanierer. Wenn Häuser in die Jahre kommen und der Hersteller existiert nicht mehr, ist das ein Geschäft für jemanden, der pfiffig ist. Bzgl. Renolit habe ich davon schon gelesen, das mag es auch für andere Hersteller so geben.

    Ich las auch schon desöfteren von Hauskäufern bzw. -erben, die Fertighäuser ganz auf den Fachwerkkern heruntergestrippt und wieder aufgebaut haben. Gugel mal Fertighauskernsanierung oder dergleichen, beim sonst "üblichen Verdächtigen" Konrad Fischer fand ich gerade nichts spezielles hierzu. Technische Informationen in einer Bibliothek fand ich hier: Hummel Fertighaus - Technische Informationsbibliothek (TIB)
     
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