Dachbodenausbau - Warum kippt die Wand nicht um ?

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  1. taberna

    taberna

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    Hallo liebes Forum,
    ich hoffe, dass ich hier meine Fragen stellen darf und ich hoffentlich die Erleuchtung hier bekomme. Da ich noch nicht selbst gebaut habe, fallen für das Thema Dachbodenausbau natürlich Millionen von Fragen auf.
    Meine aktuelle Frage ist:
    Unser Dachboden ist bereits wärmeisoliert und es liegt die Dampfsperre. Dieses ist alles mit Sparren befestigt.
    Wenn ich nun eine freistehende Wand errichte, wie befestige ich die "oben", damit sie nicht umkippt.
    Als Baumaterial wollen wir Ytong 115mm nehmen.
    Meine Vorstellung ist, wenn diese Wand nun 115mm breit ist und ich sie lediglich am Boden verklebe (Mörtel) und auf einer Seite ein Metalträger eingearbeitet wird, dass sie dann kippen könnte, wenn sich jemand dagegen lehnt.
    Ist die Befürchtung berechtigt ? Und wenn ja, wie verhindere ich das ?
     
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  3. Alex88

    Alex88

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    wer erstellt heute noch Zwischenwände im DG mit Ytong? Warum nicht im Trockenbau?

    wo liegt denn die DS und was ist mit Sparren befestigt?
     
  4. tillfisc

    tillfisc

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    Ytong hat da nichts zu suchen.
    Im Dach sollten Gipskarton beplankte Ständerwände ausgeführt werden.
    Die oberen Profile werden mit Laschen an die Sparren geschraubt und nachträglich abgedichtet (Durchdringung Dampfsperre).
    Wenn Sparrenlage und Trockenbauwand nicht zusammenpassen, muss zwischen die Sparren ein Querholz eingezogen werden, an das dann befestigt wird.
    Die Wand muss auf jeden Fall oben befestigt werden.
     
  5. 11ant

    11ant

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    Platter Spruch :-(

    Das ist eine Meinungsäußerung. Es sind auch schon andere Meinungen gesehen worden, und Häuser mit anderen DG-Innenwänden ebenfalls.

    Je nach Dachform und -konstruktion gebe ich auch gerne den Leichtbauwänden den Vorzug, mache da aber kein Dogma draus.
     
  6. chillig80

    chillig80

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    Man „befestigt“ die oben garnicht. Das Folgende gilt für Mauerhöhen unter 3m unter unverankerten Wandlängen unter 5,5m (unverankert bedeutet wenn eine Wand mehr als 5,5m nicht seitlich verankert ist odet es keine T-Verbindung gibt).

    Die Mauer gehört erstmal auf den Rohboden (bitte nicht auf Estrich, falls der schon liegt, dann lieber Trockenbauwände). Die unterste Steinreihe wird nicht geklebt, sondern satt in Mauermörtel gesetzt. Die Mauer muss seitlich verankert werden (bei Anschluss an den Bestang zB mit Ansvhlußankern) und die Ecken (Auch T- und X- Verbindungen) müssen entweder verzahnt oder mit Mauerverbinder ausgeführt werden. Über den Türöffnungen müssen Fertigstürze rein.

    Ansonsten geb ich dem tillfisc recht. Bei reinen Dachgeschoßausbauten würde ich Maurer- und Putzarbeiten nach Möglichkeit vermeiden (wegen Dreck und Wassereintrag). Da würde ich auch zum Trockenbau greiffen.

    Das mit dem Metallträger kapier ich nicht, das ergibt wenig Sinn.
     
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