Denkmalgeschütztes REH - Kernsanierung und Grundrissänderung

Diskutiere Denkmalgeschütztes REH - Kernsanierung und Grundrissänderung im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Die Begeisterung der Mutti für die schon lang nicht mehr unter uns weilenden. Die teilen wir, hat aber insofern nichts mit dem Alter zu tun, da...

  1. 11ant

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    Die teilen wir, hat aber insofern nichts mit dem Alter zu tun, da meine Mutti und ich wie üblich eine ganze Generation unterschiedlich alt sind. Viktor Horta oder Antoni Gaudi gefallen uns auch; und mir speziell Rudolf Olgiati.
     
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  2. #42 jodler2014, 11.12.2020
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    a oder c ..
    zu b :
    Der Esstisch ist dann das Bügelbrett .
    Eigentlich sollte ich ja gar nichts mehr schreiben .
    Versteht ja kein Mensch .
     
  3. #43 Kriminelle, 12.12.2020
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    Boah.., ich musste erstmal Recherche betreiben und mich erinnern. Nachdem ich den Thread dank elephant gefunden habe, war ich selbstverliebt in meinen Entwurf - ohne viel Umbauten viel Wohnwert. Ich hätte mich dort gesehen, trotz Nordausrichtung. Vor allem der Hobbyraum im OG ist ein Must-to-have :)
    Der runde Tisch wäre ein kleiner Kaffeetisch gewesen, kein Esstisch. Heute würde man wohl an der Insel ein charmfreies Brett dranschrauben.
    Was funktioniert denn da nicht?
     
  4. #44 jodler2014, 12.12.2020
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    Die Waschküche in den Keller ..
    Schönes WE:sleeping:yikes;)
     
  5. #45 Kriminelle, 12.12.2020
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    :mega_lol:Das ist eine Mieteinheit - also immer schön effektiv rechnen.
     
  6. #46 jodler2014, 12.12.2020
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    Du oder wer jetzt genau?
     
  7. #47 RomeoZwo, 12.12.2020
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    Der Keller ist ja da. Eine Hebeanlage ist halt wieder was, was kaputt gehen kann. Aber vermutlich brauchts die für die Heizung sowieso.
     
  8. #48 RomeoZwo, 12.12.2020
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    Ich nehme mal an, du bist ypg im anderen Forum?!
     
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    Hast Du gestern die Tomaten wiedererkannt ? :-)
     
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  10. #50 hansmeier, 23.01.2021
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    Hallo zusammen,

    ich möchte einiges Bedenken-Wasser in den Wein dieser durchaus interessanten und versiert geführten Diskussion gießen:

    Die Tatsache, daß es sich um ein historisch bedeutsames Gebäude, sogar eines unter Denkmalschutz handelt, hat m. E. nirgends Berücksichtigung gefunden. Natürlich kann man trotz dessen formaler Auflagen oft mehr oder weniger wüten wie man möchte; von vielen wird das geradezu als sportliche Herausforderung gesehen, den Geist dieser Regelungen maximal zu umgehen (was ich hier noch nicht unterstellen möchte).

    Ein Bestandsgebäude nur als Außenkontur wahrzunehmen und den Raum dazwischen quasi auf einem weißen Blatt zu verplanen finde ich aber zunächst nicht nur unambitioniert, sondern auch unwirtschaftlich (selbst wenn der eigene Geldbeutel sehr groß sein sollte, ist es volkswirtschaftlicher Unsinn, funktionierende Sachen zu zerstören um sie wieder aufzubauen) und unökologisch. (Eine Architektin steht da leider auf der anderen Seite, sie hat ein intrinsisches Interesse an einem hohen Bauvolumen -> höheres Honorar).

    Und bei einem historischen Gebäude kommen dann schon noch ein, zwei Aspekte hinzu, die auch die Allgemeinheit angehen. Was trotz oder auch ohne Denkmalschutz viel zu oft unwiederbringlich zerstört wird, ist neben sublimen Dingen wie der Originalität der Substanz und dem funktionalen Zusammenhang ganz konkretes wie historische Ausbau- und Ausstattungsteile (Türen und Zargen, Böden, Fenster, Treppen etc.). Auch ohne Denkmalschutz halte ich das für einen Frevel, was so manche Bautruppe Tag für Tag in hiesige Holzcontainer haut.

    Wenn der TE als Bauherr nicht die Investitionsrendite durch die Vermietung an die erste Stelle stellt, finde ich das sehr erfreulich – wenn dann neben der Umsetzung der eigenen „Wünsche“ noch andere Erwägungen zu dem oben gesagten mit in der Prioritätenliste auftauchen würden, wäre es noch erfreulicher.

    Das „ich sehe das Haus aber nicht nur aus rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Das Haus ist schon lange im Besitz unserer Familie und ich will es nicht nur erhalten um es "irgendwie zu vermieten"…“ geht ja schon genau in diese Richtung. Es geht, wenn es sich um irreversible Eingriffe in historische Substanz handelt, m. E. um Respekt vor einem kulturellen Erbe und um eine wenigstens minimale Distanz zum eigenen (immer) zeitgeistlerischen Geschmack (bitte einfach nur daran denken, was man vor 10, 20 und 30 Jahren für schön empfand und wie sehr man die Ergebnisse davon jetzt schon wieder loswerden möchte).

    Grüßt
     
  11. 11ant

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    Offenbar fandest Du sie aber leider nicht sooo interessant, sie so gründlich zu lesen, daß Du gemerkt hättest, mit Deinen "Worten zum Sonntag" den Falschen zu treffen. Schade. Eigentlich wahre und werte Gedanken, aber dann leider flüchtig an die falsche Ecke gestellt. Si tacuisses, philosophus mansisses (hätte Franz Josef Strauß gesagt).
     
  12. #52 RomeoZwo, 25.01.2021
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    Wenn es darum ginge, nur die äußere Hülle zu erhalten, würde der Grundriss innen sicherlich ganz anders aussehen. Es gibt aber ein paar Dinge, die weder heute noch vermutlich in den nächsten 20-30 Jahren wieder "Mode" oder Akzeptabel" werden. Für mich gehört dazu ein Bad im EG, nur zugänglich von der Küche und über das Bad der Zugang zum Garten. Sowie Ausbau des bisher ungenutzten DG.
    Anfang Januar hatte ich eine längere Webex mit der Architektin und ihrem Chef (zur Energieberatung Denkmal). Von der Dusche im EG sind wir weg. In den Plänen wird ein kleines Duschbad im DG vorgesehen werden, aber als Option - ist dann eine Kostenfrage. Die Anschlüsse für das Duschbad werden in den Drempel gelegt, dass hier auch evtl. später noch ein Einbau möglich ist.
     
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  13. #53 hansmeier, 28.01.2021
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    Hallo RomeoZwo,


    die zwei jetzt genannten Punkte kann ich voll nachvollziehen und sind ja per se auch eben nicht das „wüten“, das ich oben gemeint habe. Den Gartenzugang vom Bad aus halte ich auch für die Bauzeit für merkwürdig, möglicherweise damals aus irgendeinem Grunde eine Verlegenheitslösung. Und speziell im DG wird man, vermute ich, eh kaum sonderlich viel erhaltenswertes vorfinden.

    Die Raumaufteilungen im EG und OG halte ich gerade bei zeitgemäßer Umnutzung hingegen so wie sie bestehen schon für einen Glücksfall (nix mit „Tja, der Brüller ist das alles nicht“): Im EG sorgt sie für eine Minimierung der Verkehrsfläche dort wo Abgeschlossenheit gar nicht erforderlich bzw. erwünscht ist (i.e. Küche+Essen+Wohnen) und im OG ergibt das gefangene Zimmer ganz zwanglos ein aus zwei Räumen zugängliches Bad. Diese „zwei En-Suite-Badezimmer zum Preis von einem“ kann ich von mehreren selbst genutzten Behausungen her empfehlen und würde ich nicht mehr missen wollen. Möglich in Hinblick auf Gäste wird das durch den weiteren glücklichen Umstand daß es ja bereits ein separates WC gibt.

    Wenn ich mal konstruktiv und konkret werden darf, hier was ich vorschlagen würde:
    • 0.01 Diele: unverändert
    • 0.02 Küche: bleibt Küche; je nach Geschmack und Idealbild des (Familien-)Lebens im Hause wird eine der drei Trennwände Küche-Essen, Essen-Wohnen oder Wohnen-Küche entfernt und die anderen zwei mit einem Türdurchgang versehen. Viele Zeitgenossen schätzen es, wenn man trotz der offenen Verbindung von Kochen, Essen und Wohnen die Küche auch fallweise abtrennen kann (Blick vom Sofa auf die Kochtöpfe einschränken). Hierfür wäre es für meinen Geschmack ideal, die Flügeltüre zwischen Wohnen und Diele in die Trennwand Wohnen-Küche zu versetzen und dadurch hier eine relativ weite, aber zu schließende Öffnung zu haben. (Die Durchreiche läßt sich, falls sie noch über einen Flügel und/oder Umrandung verfügt, als kleiner „Akzent“ in eine der verbleibenden Wände einsetzen.) Die verbleibende Wandlänge in der Küche erlaubt immer noch eine relativ großzügige Einbauküche. Mein persönlicher Favorit dazu als Bild hier eingefügt (gelb: Abbruch, rot: Neu).
    • 0.03 Bad: wird Essen, zu den Innenwänden s.o.
    • 0.04 Wohnen: bleibt Wohnen, zu den Innenwänden s.o.
    • 0.05 Treppe: unverändert
    • Bad/WC im EG: davon würde ich, in der Abwägung des erheblichen Verlusts an Wohnfläche gegen den überschaubaren Komfortgewinn (nicht den relativ kurzen Weg ins OG gehen zu müssen), auch bereits ohne „Substanzerhaltungserwägungen“ abraten, insbesondere bei einem so „kompakten“ Gebäude – ist ja anscheinend auch bereits so entschieden
    • 1.01 Diele: unverändert
    • 1.02 Kammer: wird Schlaf-/Kinderzimmer
    • 1.03 Kammer: wird Bad; falls sich dort noch ein Dielenboden befindet, bitte unbedingt ernstlich erwägen, diesen im Bad zu belassen. Ja, das geht nicht nur, das ist auch wunderschön und geht _nicht_ kaputt (nicht von den Abdichtungs-DIN-Jüngern verrückt machen lassen)! Erfahrungen und Umsetzungshinweise dazu finden sich z.B. im fachwerk.de-Forum.
    • 1.04 Schlafstube: wird Schlaf-/Kinderzimmer; der Ofen ist m.E. eines der wichtigen authentischen Ausstattungsdetails und kann ggf. auch noch als Strahlungs-Heizkörper genutzt werden: je nach Aufbau läßt sich mit überschaubarem Aufwand das Stück nach dem Entfernen des alten Heizeinsatzes mit Heizschlangen zum wasserführenden Ofen umbauen.
    • 1.05 WC: der ideale Standort und m.E. die ideale Größe für ein separates WC, also: bleibt WC
    • 1.06 Treppe: bleibt; die Türe, die sie gegen die Diele abschließt, empfehle ich nicht vorschnell als „braucht’s nicht“ zu entfernen. Je nach Hellhörigkeit, Heizmöglichkeiten und Dachdämmung könnte es sich als angenehm herausstellen, sie zu haben.
    • 2.01 Dachboden/Kammer: hier halte ich die oben schon diskutierten Pläne, die bestehende Zwischenwand zu entfernen, einen Vorraum zu errichten und die verbleibende Fläche entlang der Firstlinie zu teilen auch für die beste Lösung. Ggf. mit einem kleinen Bad unter der Fledermausgaube bzw. wie ja schon geplant wenigstens mit Anschlußvorkehrungen. Vorhandene Türen wiederverwenden.

    Ansonsten: was demontiert und nicht wiederverwendet wird im Keller für die kommenden Generationen aufheben.

    Wenn es möglich ist, wären Bilder von innen natürlich noch interessant.


    Grüßt (wie ich gesehen habe übrigens ein Gruß unter Dipl.-Ing. aer.'s)
     

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