EFH + unterkellerte Garage / Setzung ?

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  1. tcdiscoz

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    Hallo zusammen,

    an einem Südhang-Grundstück soll unser neues EFH mit Keller/Untergeschoss errichtet werden (8x10m). Wir überlegen, neben dam Haus in ca. 1.5m Abstand (also relativ bei 11.5m) eine unterkellerte Doppelgarage zu bauen (6x6m). Besteht jetzt die Gefahr, dass sich die Vorhaben gegenseitig beeinflussen und dann Setzungen auftreten ?

    Wäre es evtl. ratsamer, den Grundriss des Hauses auf die 6x6m zu erweitern und auf den Weg zwischen Haus und Garage von 1.5m zu verzichten ? Die Garage mitsamt Keller wäre dann quasi Bestandteil des Hauses.

    Vielen Dank,

    TC
     
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  3. Julius

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    Da böte es sich evtl. an, nur den Keller durchzuziehen!
    Also unterirdisch ein Teil, oberirdisch zwei Teile mit dem Weg dazwischen.
     
  4. #3 VolkerKugel (†), 27. Dezember 2007
    VolkerKugel (†)

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    Architekt . Nachweisberechtigter für Wärmeschutz
    Wobei ...

    ... wg. sicherlich unterschiedlicher Auflasten der Tragwerksplaner da ein Wörtchen mitzureden hätte :konfusius .
     
  5. tcdiscoz

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    Bzgl. der separaten Variante:
    Die notwendige Abstand zweier Bauten, um Setzungs-Interferenzen zu vermeiden, soll doch 1.5x der Breite der Bodenplatte sein. D.h. bei 8m (Haus) bzw. 6m (Doppelgarage) müssten ja mindestens 10m Abstand zwischen Haus und Garage sein.

    In wie weit spielen dabei die Auflasten rein, denn die Garage wird doch insg. weniger belastet als die Doppelgarage ?

    Danke und Gruss,

    TC
     
  6. #5 VolkerKugel (†), 27. Dezember 2007
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    Eben weil ...

    ... die Garage eine geringere Auflast erzeugt als das Haus muss das bei einer gemeinsamen Bodenplatte berücksichtigt werden. Iss aber kein Problem :konfusius .
     
  7. tcdiscoz

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    Im Umkehrschluss heißt das, dass bei separaten Bodenplatten die Auflasten unabhängig voneinander sind. Kann es dabei nicht trotzdem zu Setzungen kommen, in dem Bereich, in dem sich Druck vom EFH und der Garage überlagern ?

    Oder ist dazu die Auflast der Doppelgarage vernachlässigbar ?
     
  8. #7 Isolierglas, 27. Dezember 2007
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    Ich würde die Garage direkt ans Haus anschliessen. Gäbe es eine Unterbrechung so hätte man gleich 2 Wände, die zusätzlich abgedichtet werden müssen. Auch die Erstellung selbst würde Mehrkosten bereiten. Statisch gibt es keine Probleme und kann nur günstiger werden.

    Gruss, Dirk
     
  9. #8 VolkerKugel (†), 27. Dezember 2007
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    Architekt . Nachweisberechtigter für Wärmeschutz
    Das entscheidet ...

    ... der Tragwerksplaner unter Berücksichtigung des Bodengutachtens.
    Dafür gibt´s keine Regel.
     
  10. tcdiscoz

    tcdiscoz

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    @Isolierglas, 2 Wände ? Es wäre doch nur die Kellerwand zum Haus hin zu isolieren. Wobei der unterkellerte Raum nicht zum Wohnen genutzt werden soll, so dass eine Wärmedämmung nicht notwendig ist und durch die Hanglage nur ein Teil im Erdreich gegen Feuchtigkeit zu isolieren wäre ...
     
  11. #10 VolkerKugel (†), 27. Dezember 2007
    VolkerKugel (†)

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    Architekt . Nachweisberechtigter für Wärmeschutz
    Ich ...

    ... geb´s auf :shades .
     
  12. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    @Volker: Kopf hoch, alles ganz normal...
     
  13. Josef

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    mir fallen da wie dem Volker "nur" 2 Worte ein:

    Tragwerksplaner & Bodengutachter :konfusius


    :think"ohja" das iss Bayern HIER unterschreibt ja
    der Bauherr noch für die Standsicherheit :winken
     
  14. mls

    mls Bauexpertenforum

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    gut! hab ich mir wieder geschreibsel gespart :)
     
  15. acensai

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    Hallo TC,

    wir hatten bei unserem Bauvorhaben genau die gleichen Überlegungen wie Du ... Generell würde ich bei derartigen Planungen zur Vorsicht raten! Wenn man EFH und Garage zeitgleich bauen will, dann solltest Du einen Tragwerksplaner (oder evtl. das Archi-Büro selbst) einbeziehen: Chance-Risiko-Verhältniss ist einfach zu gross - D.h. das Geld für den TWP ist gerechtfertigt um die Gefahr eines Bauschadens zu vermeiden!

    Wir hatten auch mal überlegt, ob wir die zu bauende Garage unterkellern lassen sollten - aber gar so billig ist eine Unterkellerung der Garage nun auch nicht! Nach einer Kosten-Nutzen-Abschätzung ist diese Alternative bei uns rausgefallen ...

    ... der martin.
     
  16. tcdiscoz

    tcdiscoz

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    Eigentlich wollte ich mich vorab erstmal erkundigen. Leider wird eine Diskussion hier schnell in die Richtung des unverbesserlichen Bauherrn gedrängt, ohne dass ich überhaupt ausgeschlossen habe, den Archi miteinzubeziehen :-(

    Durch die Hanglage müssen sowieso 2 recht grosse Streifenfundamente geschaffen werden und seitlich wird mit Betonstreifen "abgedichtet". Da lag die Überlegung nahe, evtl. gleich zu unterkellern ...
     
  17. wasweissich

    wasweissich Gast

    ich bleibe dabei , vollzitate direkt unterm beitrag sind...............

    j.p.
     
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  19. acensai

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    Hi TC,

    informieren ist ja 'eh super - mach ich ja auch - und eins' ist auch ganz klar: Letzenendes entscheidet der Bauherr welche Lösung beim Bau gewählt wird! ... deswegen ist informieren m.E. auch DIE ZENTRALE AUFGABE eines jeden Bauherrn - sonst heist's am Ende: "Also wenn ich nochmal bauen würde, dann würd' ich einiges anders machen ..."

    Aber mal zum Thema zurück: Unser EFH liegt ebenfalls am Hang - wir bauen 2 Vollgeschosse wobei das unsterte Geschoss (EG) zur Hälfte (mit dem Hinterteil des Hauses) im Hang sein wird! Das besondere bei uns wird sein, dass wir eine separate Erschliessung im unteren UND auch im oberen Geschoss haben werden (Da Einliegerwohnung im EG). Zudem ist unsere Anforderung, dass man bei beiden Ebenen EBENERDIG die Haustür betreten können muss ... na ja - unsere Architektin grübelt gerade, Lösungsansätze gibt's schon!

    Konkret zu unseren Alternativen / Überlegungen, die sicherlich auch bei Dir zu"treffen":

    1. Garage ohne Keller direkt am Haus dran: Ich sehe es als ganz gefährlich an, wenn man die Garage (nicht unterkellert) an ein unterkellertes Gebäude ranmauert! Wie kann man denn dann einen Schaden an der Aussenwand des Kellers beheben, wenn drüber die Garage ist! Da kommst an diese Aussenwand des Kellers ja nicht ran ohne die Garage massiv abzustützen etc.

    Ich hab' aktuell bei einem alten Gebäude ein ähnliches Problem: Ich müsste das alte Gebäude (Garage - im unteren Bereich des Hanges) trocken legen, weil die Sickerung nicht mehr funktioniert - ich komm aber nicht an alle Problembereich dieses Gebäudes ran, weil schräg daneben/drüber eine Scheue steht. Und wenn ich da an der Sickerung der Garage rumgrabe, fällt mir die Scheune direkt daneben zusammen ...

    -> Deswegen ist bei uns ein direkter Anschluss der Garage an das EFH weggefallen. Ich schätze mal, dass dies bei euch auch die Ursache war, oder? (Alternative 1 ist natürlich nur dann durchführbar, wenn man die Garage ein Jahr später baut ...)


    2. Unterkellerte Garage: Dann haben wir überlegt, ob wir die Garage nicht vielleicht unterkellern sollten - genau so wie du es beschrieben hast. D.h. den Keller des EFH's "verlängern" und dann einfach die Garage drüber! (Streifenfundamente etc. etc.)

    Das wär sicherlich DIE BESTE LÖSUNG - aber leider kostet diese Lösung ein paar Euros! Den m2 Betondecke kalkulieren wir mit ca. 40 - 50 Euro ... daneben ist es dann noch erforderlich, den Keller zu dämmen / abzudichten etc. - die paar Euros' für die paar Steine mehr, schrecken uns nicht ... aber die Zusatzkosten für die Betondecke + Dämmung liegen uns schwer im Magen. V.a. weil die Decke evtl. ziemlich dick werden müsste ...

    Interessant ist die Unterkellerung der Garage v.a. dann, wenn man den dadurch entstandenen Raum TATSÄCHLICH benötigt! D.h. wenn man sowieso eine kleine Heimwerker-Werkstatt, einen Holz-/Pelletslagerraum etc. etc. benötigen würde!

    ... wenn wir bei uns keine bessere Alternative finden, dann greifen wir auf die Unterkellerung doch noch zurück!!

    Mit welchen Merkosten für die Unterkellerung kalkuliert ihr denn?


    3. Mit 1,5 meter Abstand zum Haus die Garage zu bauen könnte die günstigste Alternative sein. Man spart sich die Kosten für die 2,50 m. hohe Mauer im Keller, die Betondecke, Zusatzkosten fürs Fundament, Aushub etc. ...

    Ein Problem haben wir (evtl. IHR AUCH?) mit dieser Lösung: Da wir bestehende Gebäude entfernen müssen, wird es notwendig sein, bei der zukünftigen Garage erstmal den Boden aufzufüllen. Und leider würde sich der Boden unter Garage wieder "setzen" - und dieses Risiko ist uns auch ein Dorn im Auge. Deswegen beabsichtigen wir, die Garage erst ein Jahr später zu bauen ... Bei uns wäre dies kein Problem, evtl. können dies andere Bauherren so einfach aber nicht realisieren ...

    Wenn man aber nur den Humus entfernen muss und dann die Garage -ohne grosse Erdbewegungen- draufsetzen könnte, dann hätt' ich da keine grossen Sorgen wg. dem setzen des Bodens ...



    ... hast schon recht TC: So ein Forum ist zum diskutieren da - es heist ja schliesslich Diskussionsforum :-)


    Naaaaaa, zu welcher Lösung tendierst Du denn?


    ... der martin.
     
  20. tcdiscoz

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    Martin, hab Dir ne PN geschickt ...
     
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