ELW mitberücksichtigen?

Diskutiere ELW mitberücksichtigen? im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo! Wir beginnen gerade, uns die ersten groben Überlegungen zum Bau eines Einfamilienhauses zu machen. Uns beschäftigt momentan die Frage,...

  1. novier

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    Hallo!

    Wir beginnen gerade, uns die ersten groben Überlegungen zum Bau eines Einfamilienhauses zu machen.
    Uns beschäftigt momentan die Frage, ob wir eine Einliegerwohnung mitberücksichtigen sollen und wenn ja auf welche Weise.

    Dazu würde ich gerne die voraussichtliche Nutzung des Hauses kurz beschreiben:

    In den ersten Jahren werde ich alleine, also nur eine Person, das Haus dauerhaft bewohnen. Ausserdem Wochenendbesuche und auch mal längere Ferien meiner Eltern.
    Für die weitere zukünftige Nutzung gibt es 4 unterschiedliche Szenarien, bei denen ich mich leider sehr schwer tue, das wahrscheinlichste auszumachen:

    1. Szenario: Nutzung bleibt gleich. Ich alleine + Eltern ab und zu.
    2. Szenario: Ich mit meiner zukünftigen Familie (also bis zu 5 Personen) . Dazu muss ich sagen, dass ich einfach noch nicht weiss, ob ich überhaupt eine Familie haben werde.
    3. Szenario: Ich, und Eltern ziehen im Alter dauerhaft mit rein.
    4. Ich und ein Mieter (in der ELW). Möchte ich vermeiden. Nur bei finanziellen Engpässen, von denen ich erst mal nicht ausgehe.

    Da wir ganz am Anfang unserer Überlegungen stehen, wissen wir noch nicht, wie groß das Haus werden soll. Es soll jedenfalls einer Familie (ich gehe dabei von 5 Personen aus) ein vernünftiges Platzangebot bieten. - Ich sag einfach mal 150-180m².
    Das Haus wird bestehen aus EG+OG+DG. Wir haben nicht vor, einen Keller zu bauen.
    Wichtig zu erwähnen wäre noch, dass wir eine ELW nicht im Hinblick auf eine Finanzierung mitberücksichtigen würden.
    Auch würden wir keine zusätzlichen Räume bauen im Hinblick auf eine ELW, sondern ein normales EFH, welches die Möglichkeit hätte, die Nutzung des vorhandenen Platzangebotes später so zu ändern, dass man eine ELW hat. (z.B. EG oder DG als eine Einheit)

    Für die erste Zeit (und Szenario 1), also wenn ich alleine wohne und meine Eltern zu Besuch kommen, braucht es wohl keine Einliegerwohnung. Auch wenn meine Eltern gerne Ihren eigenen Bereich hätten, wenn sie zu Besuch kommen, müsste man dies vll. nicht unbedingt durch eine ELW realisieren.
    Für Szenario 2, also ich und meine zukünftige Familie, bräuchte man wohl ebenfalls keine ELW. Es sei denn man berücksichtig, dass die Kinder älter werden und vll. gerne mal einen abgetrennten Bereich hätten. -Dabei steht eben noch nicht einmal fest, ob ich überhaupt eine Familie haben werde.
    Für Szenario 3, also dass meine Eltern im Alter ganz ins Haus einziehen, würde eine ELW Sinn machen.
    Für Szenario 4, welches ich unbedingt vermeiden will, wäre eine ELW notwendig.

    -Ist es Euch möglich - bei Betrachtung dieser Nutzungs-Varianten - einen Ratschlag zu geben, ob wir eine (spätere) ELW überhaupt berücksichtigen sollten oder nicht?

    -Lässt sich (allgemein) so bauen, dass man sich die Möglichkeit einer späteren ELW zwar aufrechterhält(durch bestimmte nachträgliche Änderungen), aber der ELW bei der Hausplanung/beim Hausbau nicht wirklich großes Gewicht beimisst?

    -Wo würdet ihr bei dem geschilderten Haus (also ca. 170m²; EG+OG+DG; kein Keller) die Einliegerwohnung sehen?
    Ich sehe als Laie eigtl. nur 2 Varianten: ELW im EG, Hauptwohnung OG+DG. Oder Hauptwohnung EG+OG und ELW im DG. Oder gibt es etwa noch andere Möglichkeiten?

    -Welche Treppenlösungen haltet ihr im allgemeinen für sinnvoll im Hinblick auf eine ELW? Getrenntes Treppenhaus/Treppe im Windfang/zusätzliche Aussentreppe,...?

    -Was gibt es bei der Planung der Räume zu beachten im Hinblick auf eine ELW?
    Räume eher für das Jetzt, also unabhängig von einer späteren ELW planen, nach dem Motto "wenn es später zu einer ELW kommen sollte, dann muss ich eben dann Mauern versetzen". Oder jetzt Räume schon so planen, dass sie gut geeignet sind für spätere ELW?

    Vielleicht ist es Euch möglich, mir trotz der nicht ganz klaren zukünftigen Nutzung einen Rat zu geben, ob und wie wir eine ELW berücksichtigen sollten.
    Würde mich sehr freuen,
    novier
     
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  3. lastdrop

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  4. marv45

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    Du weißt weder, ob du mal eine Familie haben wirst, noch ob das Haus womöglich später nur von dir bewohnt wird, noch sonst irgend etwas.
    Am wichtigsten scheint die Frage zu sein, wo die ELW hin soll; der Begriff ELW wird tatsächlich 19 mal erwähnt....wie lastdrop schon fragte, was soll das Ganze ?
    Du hast das alles recht ausführlich geschrieben, aber sorry, es sind zu viele Variablen und bringt nichts.
     
  5. #4 Bauneulingin, 17. April 2015
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    Ich würde erst dann ein Haus bauen wenn du genau weißt wie deine Zukunft genauer aussieht.
    Als einzelne Person braucht man nun echt kein Haus
     
  6. novier

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    Danke für Eure Antworten.
    Ich hatte vergessen, zu erwähnen, dass die Entscheidung, zu bauen, gründlich überlegt ist und es mir hier gar nicht mehr um die Frage des "Obs" geht.
    Aus mehreren sehr unterschiedlichen Gründen, deren Auflistung und Details ich Euch ersparen möchte (ich schreib gerne mehr dazu, wäre aber meiner Meinung nach jetzt nicht zielführend), sind wir uns als Familie einig, dass wir ein Haus bauen möchten. Wir haben bereits ein Grundstück mit einem alten Haus, bei dem wir uns gegen die Renovierung und für einen Neubau entschieden haben.

    Vll. hab ich oben etwas zu sehr verwirrt mit den verschiedenen Nutzungsvarianten...
    Letztlich interessiert mich die Frage, ob man ein EFH so bauen kann, dass man einer ELW zwar kein großes Gewicht beimisst, sich aber diese Möglichkeit offenlässt. Und dann eben noch die anderen Fragen, die ich zur ELW gestellt habe.

    Sorry, ich hab im ersten Beitrag durch das Eingehen auf die Nutzungs-Szenarien zugegebenermaßen etwas Verwunderung/Verwirrung ausgelöst. Können wir im Folgenden einfach davon ausgehen, dass der Entschluss zum Neubau sehr gut überlegt ist und von da aus weitermachen?
    Grüsse,
    novier
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Versuche mal einen anderen Ansatz.

    Oberbayern ist groß, also kann ich nicht sagen, was sich bei Dir am Ort überhaupt als ELW vemieten lässt. In einer Stadt mit Uni kannst Du auch 20m2 an Studenten vermieten, auf dem flachen Land kriegst Du selbst eine Wohnung miz 70m2 kaum an den Mann. Die Planung müsste im zweiten Fall also völlig anders aussehen. (siehe auch Dein alter thread).

    Unabhängig von der Größe der ELW wäre das Thema Zugang zu klären. Es versteht sich (hoffentlich) von selbst, dass eine ELW einen getrennten Zugang braucht. Der muss nicht zwangsläufig jetzt schon gebaut werden, aber es sollte einfach möglich sein das Haus um einen separaten Zugang zu erweitern. Für eine Fremdvermietung ist das ein MUSS, soll die Wohnung später von den Kindern oder Eltern genutzt werden, dann würde schon genügen wenn man die Treppe irgendwo in der Nähe des Hauseingangs anordnet, damit nicht alle quer durch´s Wohnzimmer marschieren müssen wenn die (erwachsenen) Kinder oder Eltern mal Besuch bekommen.

    Soll also das Szenario "Fremdvemietung" berücksichtigt werden, dann wären das ganz andere Voraussetzungen für die Planung.

    Bei einer vollwertigen ELW sollte Dir klar sein, dass Du jetzt deutlich zu groß bauen musst, egal wie weit Du die ELW jetzt schon umsetzen wirst. Bei der Variante EG+OG+DG ist der Zugang zur ELW im DG etwas schwieriger, weil Du diesen ja separat von "Deinen" Räumen im OG planen musst. Es könnte daher von Vorteil sein, wenn OG+DG eine Einheit bilden, egal von wem sie später genutzt wird. Sollte man selbst aus Altersgründen das Wohnen im EG bevorzugen, dann müsste man so planen, dass im EG bereits eine komplette Wohnung untergebracht wird. Wer dann im Alter nicht gerade in einer Mini-Wohnung leben möchte, muss dem Haus heute schon eine entsprechend große Grundfäche spendieren. Das führt dann aber dazu, dass im OG und DG eine Menge Platz vorhanden sein wird, den man heute noch gar nicht nutzen kann.

    Ich würde daher eine weitere Variante überlegen, und zwar eine vertikale Trennung, sprich ähnlich einem Reihenhaus. Dann haben sowohl die Haupt- als auch die ELW jeweils 3 "Etagen" (inkl. DG) und man muss später nur noch eine Zugangstüre in die Außenwand setzen und Öffnungen in der "Trennwand" verschließen. Da ist der Planer gefordert, eine Lösung zu basteln, die auch die zukünftigen Anforderungen (Schallschutz etc.) erfüllt.
     
  8. novier

    novier

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    Das ist wohl grundsätzlich richtig. Bei uns im Ort lassen sich jedoch auch kleinere Wohnungen recht gut vermieten, weshalb ich denke, dass eine kleine bis mittelgroße ELW in Ordnung wäre.

    Der Frage des Zugangs zur ELW würde ich nun gerne mal näher nachgehen:

    Bis jetzt favorisieren wir die Variante EG=erste Einheit und OG+DG=zweite Einheit. (Wobei ich mir die von dir erwähnte Variante der vertikalen Trennung jetzt auch mal genauer ansehen werde)

    Was sind denn gute Lösungen, wenn man für EG und OG+DG jeweils einen eigenen Zugang schaffen möchte?

    Kann man nicht z.B. einen gemeinsamen Eingangsbereich im EG haben, mit einer Tür als Zugang zur EG- Wohnung und einer anderen Tür, hinter der die Treppe zur Einheit OG+DG ist?

    Und was wäre von einem Treppenhaus, einer Aussentreppe oder noch anderen mir nicht bekannten Lösungen zu halten?

    Danke,
    novier
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Das müsste man einen Planer fragen. Einerseits dürfte hier der persönliche Geschmack eine Rolle spielen, andererseits gibt es sicherlich noch andere Faktoren an die man denken muss, die mir aber mit Sicherheit nicht einfallen. Ich kann hier nur als Laie irgendwelche Vorschläge in den Raum werfen, die mir logisch erscheinen.
     
  10. novier

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    Ralf, falls du Vorschläge hast bzgl. Zugang zur ELW, würden mich diese interessieren.
    Ich hatte mich halt entschieden, bei meinen (Grundriss-) Überlegungen einfach mal mit der Frage der Einliegerwohnung und insbesondere der Frage des Zugangs zur selbigen zu beginnen. Denn je nachdem wie man den Zugang (=Treppe) regelt, hat das ja Einfluss auf den gesamten Grundriss, v.a. im EG. Bitte korrigiert mich, falls ich hier irgendwie falsch vorgehe...
    Ich als Laie denke mir halt, dass eine verschließbare Treppe im Eingangsbereich eine mögliche Lösung wäre.
    Man könnte natürlich auch eine Aussentreppe (vll. auch im Nachhinein) machen. Dann wäre man freier bzgl. der Lage der Innentreppe und müsste sie nicht zwangsläufig in den Eingangsbereich legen. Allerdings wird man bei einer Aussentreppe wohl aufpassen müssen, dass sie keine Fenster verdeckt (bei nachträglichem Bau)

    Und vielleicht mal eine ganz generelle Frage:
    Wie würdet ihr jetzt an meiner Stelle in der Planung vorgehen? Grundstück ist wie gesagt vorhanden. Wir wissen, dass es ein EFH für 5 Personen, EG+OG+DG (voraussichtlich ohne Keller), ca. 150-180m² werden soll.
    Von dem was ich hier in anderen Beiträgen gelesen habe, sollte man wohl als Laie jetzt nicht unbedingt selbst anfangen, Grundrisse zu erstellen? - Sondern sich vielmehr ein Raumprogramm überlegen. Wäre jetzt also zu überlegen, welche Räume ich haben will, wie groß ich sie mir vorstelle, ihre Lage zueinander? Welche weiteren Fragen sollte ich mir jetzt stellen?
    Und dann mit diesen immer noch groben, aber zumindest etwas konkreteren Vorstellungen zum Architekten?

    Dann würde ich die Frage des Zugangs zur ELW erst mal wieder in den Hintergrund treten lassen und mir stattdessen ein Raumprogramm überlegen...wenn so die geeignetere Vorgehensweise ist.

    Danke + Grüsse,
    novier
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Ein Eingangsbereich mit abschließbarer "Wohnungstür", also quasi eine Art Treppenhaus, hat für mich den Charme der 60er. Dieser Variante könnte ich nicht viel abgewinnen. Ich bevorzuge einen großzügigen Eingangsbereich, denn das ist das erste was man beim Betreten eines Gebäudes sieht, für mich so eine Art "Visitenkarte". Aber wie gesagt, das ist mein persönlicher Geschmack. Plant man ein Haus von vornherein mit mehreren Wohnungen, dann muss man vielleicht auch Kompromisse eingehen. Das kann ich nur schwer beurteilen, sonst wäre ich wohl Architekt geworden. :mega_lol:

    Vielleicht solltest Du Dich fragen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Du jemals 2 getrennte Wohnungen benötigst. Eventuell erleichtert das die Entscheidung. Wenn ich daran denke, was bei uns alles so "für die Zukunft" geplant wurde, und niemals umgesetzt wurde...den Mehraufwand hätte man sich damals sparen können.

    Wenn es wirklich mal 2 getrennte Wohnungen geben soll, dann könnte man überlegen, ob man das Haus nicht gedanklich 2/3 zu 1/3 teilt, oder 3/4 zu 1/4, oder was weiß ich. Das hängt auch von der Hausgröße bzw. Grundfläche ab. Dann ordnet man in dem 1/3 die Räume so an, dass man in EG/OG/DG zusammen alle Räume für eine eigenständige Wohnung hat. Dabei muss man noch bedenken, dass Badezimmer und Küche in der zukünftigen ELW auch Wasser und Abwasseranschlüsse benötigen, Elektrik sowieso und Heizung natürlich auch. Dann kann man sich überlegen, wie man die Räume heute nutzt, und wie man die Räume aufteilt wenn die Durchgänge in der Trennwand geschlossen werden. Irgendwo an der Außenwand noch die Möglichkeit eine zusätzliche Haustüre zu setzen, und innerhalb dieser Wohnung die Möglichkeit einer separaten Treppe nach oben.

    Braucht man nur Gästezimmer für Oma und Opa, dann sieht die Sache völlig anders aus. Dann könnte man ein EFH halt etwas großzügiger planen und halt nur noch ein paar Gästezimmer vorsehen. Zugang wäre dann wohl das geringste Problem.

    Ein späterer "Treppenturm" außen am Gebäude dürfte zwar technisch kein Problem sein, ich könnte mir aber gut vorstellen, dass der Aufwand nicht zu unterschätzen ist, was zwangsläufig auch wieder höhere Kosten produziert. man muss ja nicht nur den "Treppenturm" bauen, sondern im OG auch einen Zugang zu den Räumen. Machbar ist fast alles.

    Vielleicht solltest Du Deine Wünsche einfach mal aufschreiben, und überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist jetzt schon die eierlegendeWollmilchsau zu bauen, vor allen Dingen wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass Du Vegetarier wirst und zukünftig nur Milch oder Eier brauchst.
     
  12. #11 Frau Maier, 19. April 2015
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    Man muss dann auch von vornherein die Technik trennen, damit man später Zähler zwischen schalten und getrennt abrechnen kann. Man muss im zweiten Bereich einen Raum als zukünftige Küche mit den Möglichkeiten die entsprechenden Anschlüssen leicht nachzurüsten zu können vorsehen. Man muss den Eingangsbereich so gestalten, dass man beide Bereiche leicht abtrennen kann. Der Rest ist übliche Entwurfs- und Planungsaufgabe. Alles machbar, alles kein Problem. Das wird der Architekt dann schon hinbekommen.
     
  13. lreplrep

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    Bei Hanglage würde ich folgendes Vorschlagen: UG und OG jeweils mit Zugang von Außen (durch Hang). Innentreppe könnte dann wenn es soweit ist entfernt werden. Kann man so ein Treppenloch mit überschaubarem Aufwand schließen?
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Wo steht das was von Hanglage?
     
  15. novier

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    Am besten fände ich eine Lösung, die eine spätere ELW nicht groß berücksichtigt, aber dennoch nicht völlig unmöglich (oder unverhältnismäßig teuer) macht. Ich würde mir halt gerne zumindest die Möglichkeit offenlassen, soweit dies ohne zu große Kompromiss geht. Ich denke, ich werde diesen Wunsch dem Architekten gegenüber dann so äussern.

    Das wäre die eine Möglichkeit, also die Treppe in den Eingangsbereich zu legen.
    Die andere Möglichkeit wäre - und dann wäre auch der Eingangsbereich größer - nicht die Treppe selbst, sondern nur die Tür zur Treppe in den Eingangsbereich zu legen.

    Deine Idee der vertikalen Teilung find ich sehr interessant. Zumal ich an diese Möglichkeit wie gesagt gar nicht gedacht hatte. Mir erschliesst sich aber noch nicht ganz, wo die Vorteile gegenüber einer horizontalen Teilung liegen. Zumindest wäre doch der Vorteil einer horizontalen Teilung, dass man das EG als eine altersgerechte Einheit nutzen könnte, während man bei vertikaler Teilung in jedem Fall Treppen steigen müsste.

    :mega_lol:

    Du sprichst da schon einen wichtigen Punkt an. Man will sich möglichst viele Möglichkeiten offenlassen und letztendlich kommt es nie dazu. Dann hat man unnötiges Geld ausgegeben und evtl ein Haus, das im Hinblick auf die tatsächlich eingetretene Nutzung hätte besser sein können.
    Wie gesagt, ich werde deshalb mit einem Architekten besprechen, welche Kompromisse ich eingehen müsste, wenn ich mir die Möglichkeit einer nicht zu kompliziert/zu teuer realisierbaren späteren ELW aufrecht erhalten will. Und dann könnt ich mich entscheiden

    Vielen Dank + Grüsse,
    novier
     
  16. novier

    novier

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    Danke für deine Hinweise bzgl getrennter Technik, Anschlussmöglichkeiten für Küche und Gestaltung des Eingangsbereiches! Gut zu hören, dass so etwas prinzipiell machbar ist.


    @Ireplrep
    In meinem Fall ist keine Hanglage vorhanden.
    Grüsse,
    novier
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Das hängt auch von der Grundfläche ab die zur Verfügung steht. Ich sag´s mal so, wenn man im Alter die "Wohnung" nutzt, kommt man normalerweise auch mit weniger Platz klar. Es wird sogar leichter wenn man nicht mehr solche großen Wohnflächen sauber halten muss. Der Zugang in´s OG könnte aber schwierig werden, das ist korrekt. Treppenlift o.ä. könnte eine Alternative sein. Man sollte daher die Treppe eher etwas großzügiger planen.

    Man denkt im heute und jetzt, und vergisst dabei was morgen sein könnte. Andererseits ist zuviel Weitsicht vielleicht auch nicht gut, denn wenn man wirklich alle Eventualitäten berücksichtigen möchte, wird das Haus niemals gebaut. Bis dann die Planung steht, haben sich die aktuellen Wünschen bereits wieder geändert. Man muss also versuchen einen Kompromiss zu finden. Ich würde eher an das eigene Alter denken als an Fremdvermietung, zumindest so lange die zukünftigen Mieteinnahmen nicht zwingend erforderlich sein werden.

    Was ich damit sagen will, versuche an die Zukunft zu denken, mache aber nicht alles davon abhängig, denn sonst findest Du nie eine Lösung.
     
  18. #17 Frau Maier, 21. April 2015
    Frau Maier

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    Man kann aber durchaus beides unter einen Hut bringen. Haus zu trennen und so eine kleinere Wohnung für sich selbst zu haben, wo man weniger putzen muss und zu der Rente noch etwas Mieteinnahmen zu haben, ist auch eine Form von Alterssicherung und Vorausschau. Aber wie gesagt, der Architekt wird es ihm schon richten, wenn sich mal aufrafft zu einem zu gehen.
     
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  20. R.B.

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    Klar, machbar ist fast alles. Technik ist auch das geringste Problem. Problematisch wird da eher der Bedarf an Grundfläche. Da muss man halt ein bisschen mit dem Bleistift spielen, und wenn die Rahmenbedingungen passen, fällt einem auch was dazu ein.
     
  21. novier

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    Dem kann ich nicht viel hinzufügen. Sollte man sich bei der ganzen Planung immer mal wieder vor Augen halten.

    Denk ich mir auch, die Voraussetzungen für eine spätere ELW sollten doch ohne zu große Kompromisse für des EFH jetzt schon geschaffen werden können.

    Falls sich bei der Planung jedoch zeigen sollte, dass man jetzt doch recht große Kompromisse für eine spätere ELW hinnehmen müsste, dann tendiere ich dazu, wie Ralf es vorschlägt, eher an das eigene Alter als an Fremdvermietung zu denken. Ich würde dann halt keine spätere ELW mehr berücksichtigen, sondern nur darauf achten, dass das EG im Alter als eine Einheit genutzt werden kann.

    Eure Beiträge haben mir eine etwas klarere Sicht bzgl. der Frage der ELW verschaffen können. Vielen Dank!
    Ich werde mir jetzt erst mal ein Raumprogramm für den Architekten überlegen.

    Vielen Dank und Grüße von
    novier
     
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