Fragen zum Garagenbau - Vergleich genehmigungspflichtig / Baugenehmigungsfrei

Diskutiere Fragen zum Garagenbau - Vergleich genehmigungspflichtig / Baugenehmigungsfrei im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Guten Abend, wir planen im nächsten Jahr den Bau einer massiven Garage, Streifenfundament, Porotonmauerwerk und Satteldach, also der...

  1. sammys

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    Guten Abend,

    wir planen im nächsten Jahr den Bau einer massiven Garage, Streifenfundament, Porotonmauerwerk und Satteldach, also der "Klassiker".
    Im Land Brandenburg gilt wohl die Vorgabe, dass bis 50m² Grundfläche und max 3m höhe keineBaugenehmigung erforderlich ist. Die Garage soll für 2 Fahrzeuge ausgelegt werden und wir sind uns im Zweifel, ob dafür 50m² reichen! So überlegen wir, ob wir versuchen sollen, die 50m² einzuhalten, was dann ca. 7,5x6,5m bedeuten würde, oder ob es etwas großzügigier sein soll mit einer Größe von 9x7m was dann eineBaugenehmigung erforderlich macht.

    Frage nun, was wäre eine "angemessene" Größe für 2 Fahrzeuge? So ein bissel Kram (Rasenmäher, ect.) soll ja auch noch untergebracht werden...

    Sollte es bei der baugenehmigungsfreien Variante bleiben, wie erreichnen sich die 3m maximale Höhe, wenn die Garage z.B. 50cm im Erdreich "versenkt" ist? (Grundstück ist etwas uneben)

    Sollte es die genehmigungspflichtige Variante werden, kann man die Kosten für die Baugegehmigung, Statik und Architekt grob umreissen?

    Wir sind uns bezüglich dem Aufwand und den Möglichkeiten aktuell etwas unschlüssig. Danke für die Hilfe, Tipps und Empfehlungen.
     
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  3. dimitri

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    Wie hast Du denn vor, unter der Höhe von 3m zu bleiben - mit einem Satteldach?

    Also gleich ein bissl großzügiger und mit Baugenehmigung.
     
  4. sammys

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    Genau, sollte es die genehmigungsfreie Variante werden, dann muss ich unter 3m Höhe bleiben. Da das Grundstück nicht eben ist, frage ich mich, was da nun ausschlaggebens ist. Meine Idee wäre halt, 50cm in das Erdreich setzen (was eh nicht überall gleich wäre) und dann 50cm mehr Platz für das Satteldach haben. Damit es nicht so flach ist...

    Ich tendiere ja auch zu "größer", aber das kommt halt auf die Kosten an, Budget sind 15000€ inkl. alles (Eigenleistung)
     
  5. dimitri

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    Unsere Garage mit 2,5m Einfahrthöhe, Satteldach und 23Grad Dachneigung ist 4,9m hoch.
    Also Baugenehmigung oder Pultdach, damit kanns klappen.
     
  6. sammys

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    Hast du nicht Unrecht, Tore sollen 2,4m mindestens sein. Dann wird es wohl die große Variante. Kannst du die Planungskosten auch kurz umreißen? eure Garage scheint ja auch baugenehmigungsplfichtig gewesen zu sein. Danke
     
  7. dimitri

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    Die wurde im Rahmen eines EfH Neubaus gemacht.
    Wir haben 7,49x8,99m mit 24cm Ziegel gemauert. Im hinteren Bereich sind Technikraum und Gerätelager, vorne haben zwei Autos und noch ein bissl mehr bequem Platz.
     
  8. #7 Thomas Traut, 20. Oktober 2015
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    Eine Garage höher als 3 m (Bezugspunkt ist die tiefste Ordinate im Bereich der Garage) muss mit min. 3 m Grenzabstand errichtet werden. Ist das bei Dir so? Wenn ja, kannst Du weiter über ein Satteldach nachdenken. Wenn nicht, vergiss es.

    Das Budget von 15 T€ reicht bei weitem noch nicht mal für 50 m² mit Pult-/Flachdach. Die Herstellungskosten bei einer ordentlichen Garage sind nicht viel anders als bei einem Wohngebäude, da außer ein paar € für dünneres Mauerwerk fast das gleiche anfällt (Fundamente, Bodenplatte, Estrich, Fußbodenbeschichtung oder Fliesen, Putz innen und außen, Elektrik, Tor, Tür, Fenster, Dach, Gk-Decke mit Dämmung, Dachdeckung ...).

    Bei 50 m² würde ich min. 35-40 T€ ansetzen. 25 T€ Ersparnis durch Eigenleistung werden kaum zusammenkommen. Rechne ruhig mal ganz grob mit 800 €/m².
     
  9. #8 Ralf Wortmann, 20. Oktober 2015
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    Ich würde sagen, 8,33 m Länge x 6 m Breite reichen für die meisten Anforderungen, wenn es nicht allzu viel Krimskrams ist, was ihr außer euren Autos dort unterbringen wollt. Neben die Autos nichts stellen, sondern den Kleinkram an der Stirnseite der Garage lagern mit einer Tür zum Garten.
     
  10. SirSydom

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    Unsere massiv gemauerte Garage hätte mit 7x7m, 2 Fenstern, 1 Tür, 1 5,50er Sektionaltor sowie Streifenfundamenten und Pflasterboden, massives Flachdach mit Attika 40.000€ gekostet => 815€/m².

    Billiger gehts nur mit einfacherer Bausweise. Holzständer als Bausatz z.B.
     
  11. Baumal

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    würde ich dann auch so ungefähr ansetzen.

    ein wahnsinn, was die leute bereit sind,
    für eine garage, kohle auszugeben.:D
     
  12. #11 Ralf Wortmann, 20. Oktober 2015
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    Es geht aber auch anders, wenngleich sowas extrem selten vorkommt:

    Vor zwei Jahren hat ein Architekt, der nebenher eine kleine Baufirma betreibt, seinen Kunden den Bau einer massiven, verputzten Doppelgarage mit Sektionaltor für 5.000 € angeboten, weil er wohl evtl. Gewissensbisse wegen einer Baukostenüberschreitung hatte. Selbstverständlich nicht kostendeckend kalkuliert. Hatte dann auch erwartungsgemäß Probleme mit Qualität und Ausführung.
     
  13. Baumal

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    jeder wie er mag.
    ich jedenfalls, würde für mein gebrauchsgegenstand auto,
    nicht 40.000€ springen lassen. mit der kohle wüsste ich
    besseres anzufangen.
     
  14. #13 Thomas Traut, 20. Oktober 2015
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    Die 6 m Breite sind aber schon fast das erforderliche lichte Innenmaß. Bei Außenmaß 6 m blieben innen ca. 5,50 m übrig. Das ist zu wenig, wenn da 2 normal große Pkw rein sollen. Beispiel: Passat Breite mit Spiegel 2,09 m, Golf VI 2,05 m. Das sind schon 4,14 m. Zum Aussteigen muss man die Türen ca. 70 cm öffnen, um 1/2 m zum Aussteigen zu haben. Das wären schon 5,54 m. Dabei ist kein cm Luft zwischen den Autos eingerechnet. Jetzt gibt es bestimmt Parkkünstler, wo einer vorwärts und einer rückwärts in die Garage fährt. Meine Lebenserfahrung sagt mir aber, dass es dabei früher oder später zu Abschürfungen bei Wänden, Fahrzeugen und abgestelltem Inventar kommen wird. Im Gegensatz zu Lebewesen sind die Selbstheilungskräfte bei toten Gegenständen zu vernachlässigen...
     
  15. #14 Thomas Traut, 20. Oktober 2015
    Thomas Traut

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    Die hat der TE im Vergleich zu Ravensburg locker beim Grundstückskauf gespart, wahrscheinlich reicht der Unterschied sogar noch für 2 neue Autos.

    Für die 15.000 gibt es aber sowieso nur für ein Doppelcarport.
     
  16. #15 Ralf Wortmann, 20. Oktober 2015
    Ralf Wortmann

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    Ja, da könntest du recht haben.

    Wir haben einen Fachwerk-Carport mit 6 m Außenbreite und 5,72 m Innenbreite. Trotz zweier Autos mit 2,05 m und 2,06 m Spiegelbreite haben wir keine Probleme, nicht einmal beim Einbau der Kindersitze, aber vielleicht machen die 22 cm mehr ja schon was aus. Vielleicht wäre eine Holzständerbauweise mit geringeren Wandstärken ja auch kostenmäßig eine Alternative für den TE.
    Man könnte die Garagenbreite natürlich auch konisch nach hinten verjüngen lassen, z.B. vorne 7 m Breite und hinten nur 5 m. Diese Breite zur Gartenseite sollte wohl für ein paar Fahrräder, den Rasenmäher (Mähroboter finde ich sowieso besser) und Gartenwerkzeug genügen.
     
  17. R.B.

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    Ob das die Sache nicht unnötig teuer macht?
    Nach meiner Erfahrung bleibt man am besten bei 08/15 zumindest wenn der Preis eine Rolle spielt. 08/15 wäre hier halt ein simples Rechteck.
     
  18. #17 Thomas Traut, 20. Oktober 2015
    Thomas Traut

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    Außer im Bereich der Stützen hast Du ja die 6 m. Ein halber Meter weniger sind Welten!
    Du meinst, gemauert ist ihm zu billig? Ernsthaft, man kann natürlich auch ein Carport mit Holz verschalen. Das hat dann aber nicht mehr viel von einer Garage und sieht meistens nach Schuppen aus. Man kann natürlich auch alles schick mit Lärche beplanken, aber billig wird das auch nicht.
    Will auch haben!:D
     
  19. SirSydom

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    Ich auch. Man beachte den Konjunktiv!
    Eine Garage ist trotzdem mehr wie nur ein Unterstand fürs Auto.

    Für 15.000 gibt schon einfache Holzständerkonstruktionen mit Putz-Look.
     
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    ja? was macht man sonst noch in einer garage? das auto polieren?:D
     
  22. #20 Thomas Traut, 20. Oktober 2015
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    Oder Blechkonstruktionen mit Holz-Look!
     
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