Fragen zur Ankleide

Diskutiere Fragen zur Ankleide im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Guten Morgen! Beim nächsten Architektentermin wollen wir die Aufteilung der Räume im 1. OG noch mal überdenken. Wir haben schon ein paar Ideen,...

  1. Azalee

    Azalee

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    Guten Morgen!

    Beim nächsten Architektentermin wollen wir die Aufteilung der Räume im 1. OG noch mal überdenken. Wir haben schon ein paar Ideen, und bei einer würde es sich anbieten, eine Ankleide bzw. einen begehbaren Kleiderschrank im Schlafzimmer einzurichten.

    Ob man Ankleiden nun generell mag oder ablehnt, sei mal dahingestellt. Für unsere persönliche Situation können wir sie uns als sehr sinnvoll vorstellen.

    Damit die Ankleide aber auch sinnvoll zu nutzen ist, wüsste ich gerne, welche Mindestmaße und sonstige Bedingungen man beachten sollte:
    - Schrank-/Regaltiefe? 60cm oder geht weniger?
    - Vorausgesetzt man installiert Schiebetüren, wie breit sollte dann der Abstand zwischen zwei gegenüberliegenden Schränken innerhalb der Ankleide mind. sein?
    - Theoretisch könnte man ein schmales Fenster an eine kurze Seite der Ankleide bauen, aber bringt das etwas? Verschwendet man damit nicht Stellfläche? (Wenn die Ankleide umzusetzen ist, dann wird sie eher klein, schätzungsweise 5-6qm.) Wahrscheinlich ist ausschließlich künstliche Beleuchtung in dem Fall besser, oder?
    - Wie breit sollte der Zugang mind. sein? Breiter als eine normale Zimmertür, also etwa 90cm?
    - Was spricht für eine Abtrennung vom Schlafbereich mit Wänden, was für einen begehbaren Kleiderschrank?

    Ich hoffe, dass ihr mir ein paar gute Tipps geben könnt! :)

    Danke und viele Grüße,
    Christiane
     
  2. #2 Skeptiker, 13.05.2010
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    Etwas weniger geht, wieviel ist abhängig vom vorgesehenen Regalsystem. Das Minimum liegt m. E. bei ca. 50 cm.

    Bei Schiebetüren sind 90 cm das absolute Minimum, bei Drehflügeltüren je nach deren Breite 120 cm. Innerhalb eines so kleinen abgeschlossenen Raumes erscheinen mir Türen aber sowieso überflüssig. Bei Einsatz offener Regale mit Gitterböden könnten die beiden Regalvorderkanten noch etwas zusammenrücken. Wieviel? Das hängt von der Form und Breite der Leiter ab, die man einplanen sollte, um auf die obersten Regalebenen zu kommen.
    Eine Raumbreite unter 180 cm erscheint mir aber auch bei offenen Regalen nicht sinnvoll.

    Ich kenne derartige Räume und schätze sowohl den Blick nach außen als die Möglichkeit, direkt durch Fensteröffnung lüften zu können, sehr hoch ein. Effektiv wird damit auch keine Stellfläche verschwendet, denn die Ecken einer im Grundriß U-förmigen Regal- oder Schrankanlage lassen sich eh nur teilweise oder mit teuren Hilfsmitteln wie Karussells (siehe Kücheneckschränke) oder aber sehr unbequem nutzen. Ich würde das Fenster dem gegenüber bevorzugen. Vor ein vorhandenes Fenster kannst Du immer noch einen Schrank stellen, bei einer Umnutzung des Raumes wirst Du aber kaum ein Fenster in die Fassade brechen lassen.

    Weshalb sollte der Zugang breiter sein? Da muss doch nur ein Schrank oder die Waschmaschine durchpassen. Da reicht ein lichtes Durchgangsmaß von ca. 65 cm immer aus.

    - Hinter einer Wand mit einer anständigen Tür ist Ruhe.
    - Eine (leichte) Trennwand mit Tür ist billiger als eine Möbelfront.
    - Eine Wand ist dauerhafter als eine Möbelfront und ihre Oberfläche lässt sich besser renovieren, sie zu verschieben oder umzubauen ist dafür erheblich aufwändiger.
    - An einer Trennwand lässt sich an beliebiger Stelle befestigen was man mag.
     
  3. #3 Ralf Dühlmeyer, 13.05.2010
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    Was ausser dem (be)folgen eines Trends spricht für ein Ankleidezimmer? Vor allem dann, wenn die Schränke so eng stehen, dass der Begriff Ankleidezimmer grob irreführend ist, weil mensch sich darin gar nicht ankleiden kann, sondern nur in seinem Schrank rumlaufen will?

    Und (ketzerische Frage :D) wo kleide ich mich aus? Ist die ANkleide auch eine AUSkleide? Oder findet der abendliche (???) Striptease doch im Schlafgemach statt? Wenn ja, warum dann eine Ankleide? Damit die Motten mehr Platz haben?
     
  4. #4 Skeptiker, 13.05.2010
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    Deshalb nennen andere Leute den Raum ja auch nicht Ankleidezimmer, sondern Kleiderkammer oder gleich begehbaren Kleiderschrank, wobei das letzte dann am besten trifft.

    Wie Du richtig erkannt hast handelt es sich um eine funktional gereihte Raumfolge von genaugenommen mind. 5 Räumen:

    Auskleide
    Wachmaschinen- und Trockenraum
    Bügelzimmer
    begehbarer Kleiderschrank
    Ankleide

    Dem Waschmaschinen- und Bügelzimmer kann dann auch gleich mit separatem Zugang und Bad das Wohnzimmer der Hauswirtschafterin zugeordnet werden, aber das ist dann die Ausbauform für den gehobenen Anspruch.
     
  5. #5 Ralf Dühlmeyer, 13.05.2010
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    :konfusius Gelernt ist gelernt

    Dann aber bitte auch mit separatem Dienstboteneingang (vom Haupteingang nicht einsehbar) und der Küche im Souterrain (NICHT!!! Keller) nicht unter 30 m² :p
     
  6. #6 susannede, 13.05.2010
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    Wie nicht anders zu erwarten, teilen sich die Fraktionen wieder in

    - Trendsetter (das hat man heute) und
    - Sozialneider (das ham nur Fürstens).

    Immerhin gibt es Leute, die nicht gerne zwischen oder gegenüber ihren Kleiderschränken, also letztendlich in der Kleiderkammer schlafen.

    Insofern sind die klassischen - leider in allen Köpfen seit den 50er Jahren verankerten - Raumprogramme neu und persönlich zu überdenken.

    Es gibt einen Raum, in dem mein Bett steht - und was ich dort noch sonst haben möchte, sei es einen Fernseher, oder ein schönes Fenster mit Ausblick, oder eine Lichtkuppel zum Betrachten der Sterne, ein wandgroßes Bild, oder ein Bücherregal mit meinen Lieblingslektüren (Aufzählung fortsetzbar).

    Meine Klamotten deponiere ich dort meist nur, weil dafür sonst nirgends Platz ist, und ich mich notgedrungen dort morgens anziehe und abends ausziehe.

    Da dies heute, aus einem gewissen gesellschaftlichen und hygienischen Anspruch heraus, nicht mehr so erfolgt, wie zu Goethes Zeiten (Klamotten abends auf Stuhl oder stummen Diener und morgens wieder rein in die gleichen Klamotten), ist der Ablauf des Procedere schon eines Gedankens wert.

    Anziehen - vor meinem Kleiderschrank, ich sollte mich bequem setzen können, da die Kunst des "Sockenanziehens im Stehen" im Alter schwieriger wird; Tageslicht und ein Spiegel zur Abschätzung des Gesamteindrucks sinnvoll.
    Ein Flurschlauch mit Schrank links, Schrank rechts, trifft es also nicht.

    Körperpflege - morgens oder abends? Morgenduscher oder Abendduscher(-wanner)?
    Nahe Verbindung der Räume "Bad" / "An-/Ausziehen" / "Schlafen" sinnvoll.

    Ausziehen - vor dem Schlafengehen, logisch.
    Ist die Wäsche nun dreckig, sollte sie am besten gleich in Richtung Raum "Wäsche/HWR" gebracht werden (Abwurf Wäscheschacht, endet neben Waschmaschine). Ziehe ich mich im Bad aus, sollte der Abwurf dort sein.

    Schlafzeiten Partner - wer steht früh auf, wessen Badezimmerlärm stört den noch Schlafenden?

    Aus diesen Gedanken, würde ich mal behaupten, ergibt sich eigentlich eine zwingende Anordnung.

    Alles gar nicht so kompliziert, oder gar von Sozialneid zu besetzen.

    Die Räume sollten dann aber auch nur so groß sein, wie die nötige Befüllung es erfordert, sofern das Portemonnaie nicht fürstliche Größe hat.

    :konfusius
     
  7. #7 Ralf Dühlmeyer, 13.05.2010
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    Susanne, ich denke weder in Strukturen der 50er noch in den Kategorien von Sozialneid, sondern schlicht in Kosten-Nutzen-Abwägungen.

    Mein Weib und ich teilen (naja, nicht ganz gerecht ;)) 3 m Kleiderschrank + 1 m Schubladenelement, 2,20 hoch, 60 tief. Macht 2,5 m². Ohne Schuhe!. Davor sagen wir mal geizig 80 cm Laufweg. 4* 0,8 = 3,2 m². Sind schon mal schlappe 6 m² - ohne Deinen (sinnvollen) Stuhlplatz. Pack ich die in einen Raum, hab ich keine Chance mehr zu erweitern. Also sollte das eher großzügig bemessen werden. Also 10 m².

    Wenn jetzt noch ein Fenster, Dein Stuhl und ein Schminkplätzchen rein sollen, dann sind wir bei 12 m²+.
    Dazu müssen wir die Wand addieren, den zusätzlichen Flurbereich (wenns nicht zufällig vom Rest des Grundrisses super passt), und den nicht doppelt zu verwurstenden Laufbereich vorm Bett, der beim der Schlafzimmer-Schrank-Lösung ja gleichzeitig Bewegungsfläche vrom Schrank ist.
    Also verschlingt eine sinnvoll nutzbare Ankleide zwischen 12 und 20 m² Grundfläche im Haus. Die müssen irgendwo herkommen. Einmal im EG (ausser im Bungalow) und einmal im OG. Und ggf noch im Keller. Und im Budget. Und auf dem Grundstück.
    Wenn Geldbeutel, Grundstück und Grundriss das hergeben, herzlich gerne.

    Klemmt es aber an einer der 3 Voraussetzungen, werden Ankleiden in der Regel sinnlose Schläuche. Die meisten Grundrisse mit Ankleide, die ich kenne, beinhalten eben solche Kleinzellen.
    Die haben auch Geld gekostet, aber überhaupt keinen Effekt.

    Dann lieber auf die Zukunft hin planen. Ein Kinderzimmer so anordnen, dass es nach dem Auszug des ersten Kindes sinnvoll zu einer Ankleide umgebaut werden kann.
    Das hat wesentlich mehr.
     
  8. #8 susannede, 13.05.2010
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    Hasenkeks, ich sag ja gar nix gegen Deinen sinnvoll doppelt-verwurstelten Laufweg zwischen Bett und Kleiderschrank (Schuhe gehören da auch nicht hin, die zieht man an der Haustür aus).

    Ich persönlich guck eben nicht gerne, im Bette liegend, auf meine klamottösen Besitzstände in dem wie-auch-immer-zeitgeistlichen Schrankmonster. Das törnt ab.

    Ob man destewegen gleich einen deluxen Ankleideraum generiert, ist in der Tat eine Frage des Portemonnaie, schließlich malt der 08/15-Architekt gerne toskanisch-praktisch-quadratisch, was beinhaltet, dass die Grundfläche EG und OG gemeinhin platschwatsch aufeinander passen.

    Den ganzen Kram könnte man ja auch totschlagen, wenn man die Flure nicht mehr als notwendig-üble Verkehrswege ausbildet, sondern als "Räume" (Dielen), was allerdings bedingt, dass sich Mami-Papi-und-Kinder (achgottachnee) nakkich bis halbangezogen dort begegnen und es nicht höllisch zieht.

    Letztendlich bleibt auch die Frage: wer wohnt länger im Haus, die erbauenden Eltern, oder die nach 10-15 Jahren entflüggten Kinder?

    PS: geschminkt wird im Bad...manchmal ist ja der Dampfstrahler zur Putzentfernung nötig...
     
  9. Lukas

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    Schööööön!:)

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  10. Azalee

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    Hallo und danke für alle Tipps, besonders an den Skeptiker! Unser Platz sollte dann für einen kleinen Bereich ausreichen und die Sache mit dem Fenster ist wirklich zu überlegen. Der Teil unterhalb der Brüstung könnte ja auch noch genutzt werden, z.B. durch eine Sitzgelegenheit, ein niedriges Regal, einen Kleiderständer usw.

    Ich schrieb ja oben
    Naja, dass über den Sinn einer Ankleide dann doch diskutiert wird, hätte ich mir ja denken können ;)

    Also:
    Bei uns ist es so, dass viele Klamotten einfach immer irgendwo im Schlafzimmer rumfliegen. Das liegt u.a. daran, dass ich mich mind. einmal am Tag umziehen muss (Hunde-Klamotten), manchmal noch öfter. Wir haben leider beide nicht die Disziplin, alle getragenen, aber noch sauberen Klamotten wieder zu falten und in den Schrank zu legen. Trotzdem stört es mich gewaltig. Ich komme ins SchlaZi und sehe keinen Ruhe-/Erholungsraum.

    In einer Ankleide oder besser in einem begehbaren Kleiderschrankt (das An- und Ausziehen selbst kann gerne außerhalb stattfinden) möchte ich meine Klamotten unterbringen können und dann auch aus dem Blickfeld haben. Wenn sich da dann mal etwas ansammelt, stört es nicht und kann auch erst am nächsten Tag wieder zusammengeräumt werden, ohne dass es den eigentlichen Schlafbereich beeinflusst. Tür zu und gut.

    Ansonsten wird unser Bad wahrscheinlich groß genug (11qm), dass wir dort ein Regal für Handtücher etc. haben können. Und so etwas wie Bettwäsche findet zur Not (wenn der begehbare Kleiderschrank zu klein ist) auch in einer Kommode im SchlaZi Platz.
     
  11. #11 HolzhausWolli, 13.05.2010
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    Der Hauptgrund für unsere Ankleide war ebenfalls der, dass wir schlicht den Kleiderschrank aus dem Schlafzimmer verbannen wollten. Dieser war stets proppenvoll und hätte eigentlich vom Bedarf eine komplette Schrankwand sein müssen.
    An der Stelle steht jetzt ein Fernseher.

    Wir haben ein offenes System -also ohne die kostentreibenden Schiebe-,Flügel-, oder gar Falttüren- gewählt und können das sehr empfehlen.
    Links und rechts zwei 60er Elementtiefen, dazwischen 90cm Laufweg. Zwei Kleiderlifter machten sich eine Leiter überflüssig.
     
  12. #12 Skeptiker, 13.05.2010
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    Genau, so war's schon im gründerzeitlichen Berlin (separates extra enges Dienstbotentreppenhaus mit steiler Spindeltreppe) unserer Vorväter und es hatte einige Vorteile - für die "Herrschaften".

    Persönlich bin ich durch eine Gründerzeitwohnung mit einer engen Kammer (früheres Dienstbotenkämmerchen mit im Mittel sagenhaften 1,6 m Breite) zum begehbaren Schrank gekommen. In der Kammer war keine andere sinnvolle Nutzung möglich und der Raum mit Regal zwischen Bad und Sclafzimmer dann sehr praktisch. Auch in der nächste Wohnung kam die Wäsche wieder in einen separaten Raum und mittlerweile finde ich Kleiderschränke im Schlafzimmer nur noch doof, habe garkeinen mehr.

    Außerdem lassen nach Verbannung der Kleiderschränke auch kleinere Räume als Schlafzimmer für Paare nutzen oder Räume entsprechend kleiner planen.
     
  13. Azalee

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    Das eigentliche SchlaZi hätte bei der Version mit Ankleide 14qm, der Teil für den begehbaren Kleiderschrank 5qm. Die Tiefe des Bereiches beträgt 180cm. Für offene Regale (oder höchstens mit Schiebetüren) würde das dann ja gerade reichen. Wie gesagt, es geht mehr darum, sich in diesem Bereich an den Kleidern zu bedienen, das Umziehen selbst kann gerne im Schlafraum stattfinden, also braucht's innen auch nicht so viel Platz.
     
  14. #14 Morgaine, 14.05.2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.05.2010
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    Unsere Ankleide...

    Hallo Azalee,

    unsere Ankleide hat die Maße: 2x3,45m, ist also auch nicht gerade großzügig.

    Wir haben auf einer Seite 2 fast deckenhohe Schränke mit 60cm Tiefe (was ich übrigens für hängende Sachen wie Wintermäntel, Hemden und Jacken für unbedingt erforderlich halte) mit 2 Stangen übereinander, gegenüber sind Schränke mit nur 30cm Tiefe, auch mit Schubladen für Unterwäsche, Socken etc. Im oberen Bereich ist genügend Platz für T-Shirts, Pullover, die sich leicht auf dieses Maß falten lassen. Im 60er Schrank bleibt da immer viel Raum frei und zwei Stapel hintereinander gefällt mir nicht. Die PA..-Serie vom schwedischen Möbelhaus ist da sehr flexibel, kennst Du wohl schon.

    Neben den 30er Schränken haben wir noch jeweils eine Hakenleiste für nur kurz getragene Sachen, die weder in die Schränke noch in die Wäsche gehören.

    Falls Du auch mal mit dem Wäschekorb durch die Tür mußt, würde ich den Durchgang aber nicht schmaler machen.

    Ich möchte auf meine Ankleide nie mehr verzichten. Unser Schlafzimmer ist dadurch immer aufgeräumt und wirkt trotz der eher geringen Maße großzügig, da eben nur das Bett und zwei Nachttische darin stehen.

    LG, Morgaine
     
  15. #15 Morgaine, 14.05.2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.05.2010
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    Fenster...

    Sorry, vergessen:

    Mir war die natürliche Belichtung in diesem Raum sehr wichtig, hab allerdings generell eine Abneigung gegen Räume ohne Fenster. Ich würde also auf jeden Fall zumindest ein kleines Fenster einplanen. Falls Ihr keine Lüftungsanlage habt, ist natürlich gerade in einer Kleiderkammer auch das Lüften unbedingt notwendig.

    Viel Spass und gute Nerven für die Umsetzung Eures Traumes.

    LG, Morgaine
     
  16. Azalee

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    Hallo, Morgaine,

    danke für deine Tipps. Eine Lüftungsanlage kommt zwar rein, aber auch die o.g. Argumente sprechen schon eher für ein kleines, schmales Fenster.
     
  17. #17 luemmelchris, 14.05.2010
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    uns wurde gesagt, wenn durch das Fenster die sonne scheint kann es bei offenen Schränken zu Verbleichungen der Klamotten kommen..
     
  18. #18 Skeptiker, 14.05.2010
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    Wer legt schon eine Kleiderkammer auf die sonnige Südseite eines Hauses?
     
  19. Azalee

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    Öhm... :o Bei uns geht es wohl nicht anders. Elternschlafzimmer und 1 KiZi gehen nach Süden, und dazwischen kommt dann die (schmale) Ankleide hin (oder begehbarer Kleiderschrank oder wie auch immer). Wollten wir die Ankleide dort weglegen, müsste das SchlaZi nach Westen umziehen, aber dann fehlt uns die geliebte Morgensonne und außerdem ist der Westteil wegen des schönen Fernblicks für zwei Räume geplant, die häufiger genutzt werden als das SchlaZi (1 KiZi und ein 1 AZ). Nach Süden ist der Ausblick mäßig, da kommt nach ein paar Metern (ca. 12m) ein Nachbar.
     
  20. #20 terrapi, 25.05.2010
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    bin neu hier und habe eine ähnliche anfrage:

    wir wollen unserer schränke im schlafzimmer durch einen begehbaren kleiderschrank ersetzen. unser schlafzimmer hat eine starke dachschräge (niedrigste stelle 30cm, höchste ca. 4m). unser plan ist es nun eine metallständerwand parallel zur bestehenden wand einzuziehen und an die aussenwand des hauses dann reagalböden und stangen zu befestigen. die tiefe ist aufgrund eines dachfensters auf 110cm beschränkt. jetzt habe ich die befürchtung, dass dies zu wenig ist um sich noch normal ( wir sind normal gewachsen ;) ) im schrank zu bewegen. was meint ihr?
     
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