Gas mit Solar oder LWWP für 190m² EFH?

Diskutiere Gas mit Solar oder LWWP für 190m² EFH? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wir sind aktuell beim Architekten zwecks Neubau im Saarland und sind unschlüssig, welche Heizung wir verbauen lassen sollen. Dank dem...

  1. #1 K90, 04.02.2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11.02.2019
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    Hallo,

    wir sind aktuell beim Architekten zwecks Neubau im Saarland und sind unschlüssig, welche Heizung wir verbauen lassen sollen.

    Dank dem EEWärmeG können wir kein Gasbrennwertgerät ohne Solar betreiben.
    Alternativ wäre uns noch eine LWWP symphatisch.

    Die Anschaffungskosten sollen laut meiner Recherche wohl ziemlich identisch sein.

    Wo könnte man sich "unabhängig" beraten lassen? Beim Heizungsbauer doch sicher nicht, oder?

    Es gibt zudem einige Hersteller, die "Hybrid-Geräte" anbieten - also LWWP mit Gas. Dann könnten wir auf Solarthermie verzichten (ca. 10.000€ aufwärts ...)

    Gruß
    Kevin
     
  2. #2 Fabian Weber, 05.02.2019
    Fabian Weber

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    Die fast einhellige Meinung sämtlicher Experten ist, dass die Kombination von Gas+Solar unwirtschaftlicher Mist ist. Dann lieber Luft-Wasser-Wärmepumpe mit der späteren Option der Nutzung von Photovoltaik.

    Im rosa Forum werden immer, die Panasonic Luftwärmepumpen abgefeiert.

    Ist bei Dir kein Ringgrabenkollektor möglich? Den bekommst Du mit der BAFA-Förderung quasi fast kostenlos, hast dann aber fast die Effizienz einer Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung.

    Mit Deinem Anliegen solltest Du Dir im Fachforum Rat holen, da wird Dir fast die ganze Anlage geplant, wenn Du nett fragst.
     
  3. #3 Leser112, 05.02.2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11.02.2019
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    Der Siegeszug vollmodulierender Splittgeräte ist nicht mehr aufzuhalten.
    Der Siegeszug von Wärmepumpen ist nicht aufzuhalten
    SWP sind nur bei tatsächlichen Energiebedarfen > 18...20 MWh/a für Heizung und WW wirtschaftlich sinnvoll.
    Meist liegen die sogar niedriger.
    Bei einem objektiven, verkaufsunabhängigen Fachexperten, der derartige Anlagen plant/dimensioniert.
     
  4. #4 Leser112, 05.02.2019
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    Der dort publizierte "Geisha Hype" ist mit höchster Vorsicht zu betrachten.
    Bevor man sich in Details einzelner Konstrukte verliert, sollte man zunächst erst einmal eine technologieunabhängige Grundlagenermittlung durchführen lassen. Da schränken sich die sinnvollen Lösungen deutlich ein;)
    Ist der tatsächliche Energie- und Leistungsbedarf für Heizung und WW-Bereitung, unter Berücksichtigung des individuellen Benutzerverhaltens und anderer Faktoren ermittelt, geht es mit den Ergebnissen zur Hersteller- und Geräteauswahl nebst Komponenten.
     
  5. #5 msfox30, 05.02.2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11.02.2019
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    Diese Phrase/Floskel hilft dem TE wenig. Das konnte er sich sicher auch denken. Aber wer konkret ist hier Ansprechpartner?
    Da der TE einen Archi hat, sollte er ihm das auch sagen können.
     
  6. K90

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    Hallo,

    was ist denn bitte das "rosa-Forum"? :o

    Ringgrabenkollektor höre ich gerade zum ersten Mal - gibt es überhaupt Heizungsbauer die sich damit auskennen?
    Will ja nicht das Versuchskaninchen im Saarland spielen ..

    Den Architekten werde ich nochmal löchern - bisher war der eim Thema Heizung eher "sehr zurückhaltend" :D

    Problem ist eben auch, dass wir mit 505m² ein ziemlich kleines Grundstück haben. Darauf soll ein Haus (12x10m) sowie eine Garage (8x9m) Platz finden.

    [​IMG]


    Gibt es denn Erfahrungen mit Hybrid-Geräten? Das erscheint mir als "Mechaniker" total sinnvoll. :28:

    Gruß
    Kevin
     
  7. #7 Lexmaul, 05.02.2019
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    Warum?

    Siegeszug Luftwärmepumpe ist nicht aufzuhalten? Ist nicht der Gasanteil immer noch der höchste - selbst bei Neubauten? Grad im MFH-Bereich wird ja quasi immer drauf gesetzt...
     
  8. #8 Surfer88, 05.02.2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11.02.2019
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    Wir haben: GBW mit 7,5m² Solarthermie für WW (Mindestanforderung) für 175m² Wohnfläche.
    Energieverbrauch nach EnEV vom Haus 52,7Kwh/a. (52,8 Mindestanforderung :P )
    Die Solarthermieanlage lag bei uns bei ca.4500€.
    GBW selber lag bei 3.000€.
    Heizung komplett mit FBH, WWSP usw. lag dann bei 19500€.
    Günstiger kommt man kaum weg.


    Für mich war es persönliche Einstellung nicht auf LWWP zu gehen. Wenn etwas staatlich gefördert wird, kann man sich seinen Teil dazu denken was die Wirtschaftlichkeit betrifft.... unterm Strich kauft es zur Zeit jeder, weil man sonst kaum die Anforderungen erfüllen kann, besonders wer mit KFW arbeiten will kommt um eine LWWP schwer rum.

    Ich wollte keinen Kühlschrank am Haus hängen haben, optische Angelegenheit.

    Was sich heutzutage alles Experte schimpft, kennen wir auch aus der Politik....
    Selbes Thema bei den WDVS, wobei es genügend Frauenhoferstudien gíbt, die da deutlich andere Ergebnisse präsentieren!

    Mit der Variante LWWP mit PV Anlage, lügt man sich in die eigene Tasche, klingt erstmal toll, wird aber nie wirtschaftlich.
    Wenn die Anlage liefert, brauch ich den Strom nicht, brauch ich den Strom, liefert die Anlage nicht....Blöd :(

    Lg
     
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  9. #9 Fabian Weber, 05.02.2019
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  10. #10 Fabian Weber, 05.02.2019
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    Ist nach Deiner Logik bei Solarthermie nicht anders.

    Wenn ich die PV so ausnutze, dass ich eine Taganhebung (bzw. Nachtabsenkung) der WP schalte kann ich sehr effizient die Bude beheizen und Warmwasser machen.
     
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  11. #11 Surfer88, 05.02.2019
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    Sonnenenergie als WW Speichern und abends gemütlich verbrauchen
    Dazu kommt der Nutzungsgrad....ST ca. 80%, PV ca. 20%.
     
  12. #12 Fabian Weber, 05.02.2019
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    Im Winter ernsthaft?
     
  13. #13 Surfer88, 05.02.2019
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    CPC-Vakuum Kollektoren bringen selbst im Winter locker 40°C, teilweise noch bis 60°C WW raus....
     
  14. #14 1958kos, 05.02.2019
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    Hier im Moment 6 Grad Außentemperatur; auf dem Dach 40 Grad bei bedeckten Himmel.
     
  15. #15 Lexmaul, 05.02.2019
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    @Surfer88 : Ich hab knapp 20k meiner Erinnerung nach inklusive Förderung für Bohrung, Erdwärmepumpe, Speicher und FBH bezahlt ;)

    PV lohnt sich immer noch sehr, aber nicht auf die Nutzung PV und WP bezogen. PV verkauf ich Strom und kann ihn neben der WP auch noch für den Haushalt nutzen.

    Im Kernwinter ist eine PV aber nur ein sehr kleiner Faktor bei unserem Haushaltsverbrauch.
     
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  16. #16 Fabian Weber, 05.02.2019
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    Das reicht dann aber nicht mehr zum Baden oder Duschen, oder hast Du dann auch einen Riesenspeicher mit nur 40°, dass du ohne beimischen von Kaltwasser auskommst.
     
  17. #17 simon84, 05.02.2019
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    Wie soll das gehen, wenn 50 cm Schnee drauf liegt?
     
  18. #18 Surfer88, 05.02.2019
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    50cm halt ich für übertrieben, jedoch kommt durch 10cm locker noch Licht und vor allem UV Strahlung durch. Das reicht (wenn auch begrenzt) für eine teilweise WW Aufbereitung aus.
    Und WW von 40 auf 60 zu erwärmen braucht immernoch weniger Energie als von 20 auf 60

    Lg
     
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  19. #19 Lexmaul, 05.02.2019
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    Gut, aber Warmwasser sind nun mal keine großen Kosten - das rechtfertigt wirtschaftlich noch keine ST-Anlage.

    Aber mal interessiert gefragt: Kommen durch 10cm Schnee echt noch Strahlen? Leichte Schneeschicht und PV ist bei mir tot
     
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  20. #20 Surfer88, 05.02.2019
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    Wirtschaftlich rechnet sich weder pv noch st, alles ökologische Trends und Hobby. Mit ner Einspeisevergütung von 11cent reißt man keine grossen Renditen mehr vom Dach...

    Ja da kommen noch Strahlen durch, das bei PV dann weniger bis gar nix geht, liegt halt am Wirkungsgrad der Module.

    Lg
     
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