Genehmigung Anbau - Vorgehensweise?

Diskutiere Genehmigung Anbau - Vorgehensweise? im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo, wir stehen vor der Entscheidung einen kleinen Altbau zu kaufen, allerdings möchten wir gerne anbauen. Der Anbau soll ca 30 qm groß...

  1. Fritze

    Fritze

    Dabei seit:
    6. März 2007
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    studentin
    Ort:
    bad honnef
    Hallo,

    wir stehen vor der Entscheidung einen kleinen Altbau zu kaufen, allerdings möchten wir gerne anbauen.

    Der Anbau soll ca 30 qm groß werden (würde ein Wohnraum werden ohne Zwischenwände, mit vielen Fenstern/Terrassentür, eingeschossig mit flachem "Garagendach", weil wir das Dach evtl. als Terrasse nutzen oder irgendwann noch eine Etage draufsetzen möchten).
    Ich gehe davon aus, dass er genehmigt wird, denn der direkte Nachbar hat in etwea genauso "groß" angebaut, sogar zweigeschossig. Dieser Anbau grenzt direkt an "unser" Grundstück.

    Nun würde ich gerne wissen, was da kostentechnisch auf uns zu kommen wird. Was müssen wir einreichen? Wie ist das Vorgehen?

    Am Dienstag bin ich zwar beim Bauamt, der zuständige Herr möchte netterweise schon mal meine Voranfrage klären, weil für uns der Kauf von der Genehmigung abhängt, aber ich bin gerade sehr neugierig.

    Ach ja, wir wohnen in NRW, falls das eine Rolle spielt. Kosten für den Anbau mit Bodenplatte, innen und außen verputzt liegen ohne Innenausbau und ohne Fenster bei ca 12.000 Euro (viel Eigenleistung und kein Ziegeldach).

    Vielen Dank! Fritze
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 6. März 2007
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

    Dabei seit:
    14. Juni 2005
    Beiträge:
    34.325
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Hannover
    Tja...

    Da bietet sich doch der Rat an, einen Architekten oder Sachverständigen zum Objekt mitzunehmen.
    Der kann sich den bekannten und all die vielleicht unbekannten Mängel ansehen, kann ermitteln, ob der Anbau überhaupt zulässig ist und was er kosten würde und sieht vieles, was Sie als Laie nicht sehen.
    Bewahrt (manchmal) vor bösem Erwachen.
    MfG
     
  4. Fritze

    Fritze

    Dabei seit:
    6. März 2007
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    studentin
    Ort:
    bad honnef
    Ja,

    das haben wir auch vor. Ich denke, einen Altbau ohne Begehung mit einem Fachmann zu kaufen, ist fahrlässig ;) .

    Aber meine Frage war ja eigentlich bloß, was an Gebühren für die Genehmigung auf uns zu kommt und was wir einreichen müssen.

    Ich arbeite gerade an einer groben Kalkulation. Und wenn da am Ende 10.000 Euro zu viel stehen, dann brauchen wir gar nicht erst mit einem Architekten hingehen ;). Den ersten Kontakt zu einem Architekten hat mein Mann übrigens heute aufgenommen, wir leiden also nicht an Kontaktscheu.

    Grüße, Fritze
     
  5. sepp

    sepp

    Dabei seit:
    12. November 2004
    Beiträge:
    4.217
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    architekt
    Ort:
    Saarland
    wie alt ist denn der altbau?
     
  6. Fritze

    Fritze

    Dabei seit:
    6. März 2007
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    studentin
    Ort:
    bad honnef
    Baujahr

    1900 :)
     
  7. Enzo

    Enzo

    Dabei seit:
    3. März 2007
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Bausanierer
    Ort:
    Langenselbold
    Einenwunderschönen guten abend,

    lese gerade voller Neugierde ..

    1900 . - . - uiuiui...
    habt Ihr genügend gespart?
    Kann unter Umständen sehe sehr teuer werden.

    Man muss sich das aber anschauen.
    Ein 30 m² Anbau mit Bodenplatte und dichtem Dach...
    12000.- ...Wer macht das?
    Das geht nur bei my Hammer.. ;-))
    Spass bei Seite...
    Wirklich sehr viel eigenleistung..
    Grüße Enzo
     
  8. Fritze

    Fritze

    Dabei seit:
    6. März 2007
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    studentin
    Ort:
    bad honnef
    So günstig?

    Ist das echt so günstig? Klar, ein Bauunternehmen hat uns einen KVA von 33.000 Euro gemacht, schlüsselfertig ;) .

    Naja, der Maurermeister ist ein Bekannter und räumt uns "Sonderkonditionen" ein. Und: Wir bauen ja kein richtiges Dach.

    Also: Dach, Fenster, Gas-Zentralheizung, Wasserleitungen, Strom wurden vor ca 4 Jahren komplett erneuert :D . Die Dielenböden sind zwar mit (zum Glück nur einer!) Schicht PVC-Boden verschandelt, aber sie scheinen in Ordnung zu sein Die werden wir abschleifen und ölen. Die schaut sich ein Schreiner vorher genau an. Die Holztreppe leidet auch unter PVC- Wahn :cry , aber nur die Stufen sind oben drauf beklebt.

    Tja, der einzige Nachteil ist, dass, dass die Aufteilung etwas merkwürdig ist, daher der Anbau. Es gibt kein richtiges Wohnzimmer, und das hätten wir schon gerne ;) . Ach ja, und drei Schuppen, durch die man dann endlich zum Garten gelangt, müssen weichen (sind aber erst ein paar Jahre alt, also keine historischen Zeitzeugen...).

    Ein Gutachten ist aber wohl trotzdem der nächste Schritt, den wir in Angriff nehmen werden.

    Falls Sie noch ein paar gute Tipps haben: Ich wäre dankbar!!

    Beste Grüße, Fritze
     
  9. sepp

    sepp

    Dabei seit:
    12. November 2004
    Beiträge:
    4.217
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    architekt
    Ort:
    Saarland
    ehrlich gesagt....
    bei einem altbau um 1900 sind 10.000 € puffer das mindeste was ihr haben solltet.
    (ungesehen)
     
  10. Anzeige

    Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  11. AQ127CK

    AQ127CK

    Dabei seit:
    1. Juli 2006
    Beiträge:
    95
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Softwareentwicklerin
    Ort:
    Duisburg
    herzlichen Glückwunsch

    Habe auch so ein altes Haus noch 20 Jahre älter sogar und habe eine Anbau machen lassen ungefähr genausogroß und ähnlich vom Aufbau. Den Innenausbau haben wir komplett selbstgemacht hat insgesamt gut 25000 gekostet (mit Architektkosten). Den Rohbau bei 12000 € sehe ich eher knapp. Es gibt da allerhand teurer Details. Der Anschluss an das alte Haus, der Durchbruch durch die Alte Aussenmauer der Anschluss der Bodenplatte an das bestehende Gebäude. Ich bin ein begeisterter Selbermacher aber da kann ich nur den Gang zum Architekten empfehlen, damit das alles zusammenpasst und auch dicht ist. Habe bei Bekannten in so einem Falle mal Murks erlebt, der nachher darin gipfelte, dass alles wieder abgerissen wurde.
    Überigens auch drei Schuppen abreissen kostet Geld. So ein 5cbm Container für Bauschutt kostet bei uns gute 250 € da ist der erste Tausender schon mal weg.
    Und es gibt vieles was man einfach erst sieht wenn man beim renovieren ist.
    Ich seh eine Puffer von 10000€ auch eher knapp.
    Aber Spass machst und den Charme eines alten Hauses macht viele Einschränkungen denen man unterworfen ist wett.
     
  12. JoSeb

    JoSeb

    Dabei seit:
    11. Januar 2007
    Beiträge:
    130
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Rheinland-Pfalz
    Denkt bitte dran, dass ihr auch einen Statiker braucht,
    - Durchbruch alt zu neu mit Stahlträgerabfangungen
    - Standsicherheitsnachweis für den Anbau
    - wenn der Altbau unterkellert ist, ist daran zu denken, die tragenden Außenwände des Anbaues bis auf Fundamentniveau Altbau zu gründen, besser noch eine zweite Außenwand vor die vorhandene Außenwand gesetzt mit 20 - 30 mm Fuge, dann kann vom Setzungsverhalten kommen was will, die Gründung ist allerdings auch hier bis auf Fundamentniveau Altbau zu führen.

    Was heißt übrigens: "kein richtiges Dach"??
    Auch ein Flachdach mit entsprechender Wärmedämmung, Abdichtung und Attikaausbildung, bei Terrasse noch Belag und Geländer, kostet richtig Kohle

    Wie sieht übrigens die Grundstückssituation aus, ist dies ein Reihen- oder Doppelhaus, oder freistehend, kommt der Rohbauer mit seinem Gerät dorthin, oder wie wird die Baustelle angedient.

    Ich denke mal, das sollte sich ein Fachmann mal ansehen.
     
Thema:

Genehmigung Anbau - Vorgehensweise?

Die Seite wird geladen...

Genehmigung Anbau - Vorgehensweise? - Ähnliche Themen

  1. Anbau und der Dachanschluss?

    Anbau und der Dachanschluss?: Hallo liebe Gemeinde, ich benötige mal wieder euren Rat. Wir haben 2012 von einem GÜ ein 2-Vollgeschosser errichten lassen. Soweit so gut. Als...
  2. Dachausbau in Baden-Württemberg - Seit wann ohne Genehmigung möglich?

    Dachausbau in Baden-Württemberg - Seit wann ohne Genehmigung möglich?: Hallo, bei mir geht es um die Dachumdeckung, was ich in einem anderen Unterforum schon geklärt habe. Bekannt ist mir bereits, dass ich das Dach...
  3. Anbau, Holzständer, erhöhte Bodenplatte

    Anbau, Holzständer, erhöhte Bodenplatte: Hallo zusammen, ich wollte fragen, ob mir hier jemand eine grobe Kostenschätzung für einen Anbau abgeben kann? Wir übrlegen gerade, ob wir...
  4. Gaube nachträglich einbauen - Genehmigung Hamburg

    Gaube nachträglich einbauen - Genehmigung Hamburg: Hallo zusammen, ich habe unterschiedliche Aussagen zu der Genehmigungspflicht von Gauben zum nachträglichen Einbau in ein EFH in Hamburg...
  5. Richtige Vorgehensweise Fundamente Doppelgarage auf verfüllten Arbeitsräumen

    Richtige Vorgehensweise Fundamente Doppelgarage auf verfüllten Arbeitsräumen: Hallo zusammen, wir haben vor ca. 2 Jahren ein EFH (inkl. Keller) mit GU gebaut. Der Arbeitsraum wurde dabei mit der zwischengelagerten Erde...