Grundregeln für Grundriss

Diskutiere Grundregeln für Grundriss im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Wir planen den Bau eines EFH im nächsten Jahr. Nachdem was ich hier und in anderen Foren gelesen habe, kommt für uns nur ein Bau mit Architekt in...

  1. Fritz

    Fritz

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    Wir planen den Bau eines EFH im nächsten Jahr. Nachdem was ich hier und in anderen Foren gelesen habe, kommt für uns nur ein Bau mit Architekt in Frage.
    Ich möchte meine (unsere) Idee des Grundrisses als Skizze mit zum Architekten nehmen, damit er wenigstens eine Vorstellung unserer Wünsche hat. Ich will nicht Architekt "spielen" und die Pläne selbst machen.
    Meine Frage jetzt: Gibt es irgend welche Grundregeln die bei einem Grundriss zu beachten sind? z.B. max. Länge einer Decke ohne Zwischenwand. :confused:
     
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  3. #2 Johannes, 28. Juli 2005
    Zuletzt bearbeitet: 28. Juli 2005
    Johannes

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    Da sie ja nicht vom Fach sind, macht es wenig Sinn bautechnische Fragen, wie z.B. die Spannweite von Decken mit in Ihren Entwurf hineinspielen zu lassen. Ganz im Gegenteil, ich glaube das wäre sogar von Nachteil (u.U. selbst für den Fachmann).

    Ich würde an Ihrer Stelle Ideenskizzen machen, alles was Ihnen einfällt, jede Form der Darstellung, nicht nur grundrissbezogen, und bloß keine Scheu vor dem Aufzeichnen und Malen, selbst wenn es mal wie eine Kinderzeichnung aussieht, oder vielleicht auch abstrakt wird. Sie sollten sich überlegen was Ihnen besonders wichtig ist, was Sie sich schon immer gewünscht haben, was für Räume sie brauchen, und wie die aussehen sollen, und auch Dinge, die Sie überhaupt nicht möchten. In solche Überlegungen sollte auch Außen -und Innenraum mit einbezogen werden.

    Ein Grundriss, der es verdient so genannt zu werden, ich rede noch nicht von einem „guten“ Grundriss, zeichnet sich z.B. durch eine sinnige Wegeführung aus. Wenn Sie einen gezeichnet haben, dann nehmen Sie mal einen Stift und zeichnen von jeder Tür zu jeder Tür der angrenzenden Räume einen ca. 1 m breiten direkten Bewegungskorridor. Wenn dann die Hälfte ihres Grundrisses nur noch Verkehrsfläche ist, wenn (Aufenthalts-) Räume verschnitten werden, und nur noch aus Restflächen bestehen, ist das quasi ein Fall für den Papierkorb. Wenn sie über mehrere Etagen etwas entwerfen, würde ich auch mit Schnittskizzen arbeiten. Es ist eigentlich ein unerschöpfliches Thema.

    Insofern, irgendwie gibt es Grundregeln und dann auch wieder keine. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf.

    MfG und auf ein gutes Gelingen
     
  4. bauhexe

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    Hallo Fritz,
    geht nicht, gibt's nicht! ;)
    Es ist immer nur eine Frage des Preises und ein Spiel zwischen Bedarf, nützlich, wirtschaftlich, Grundstückszuschnitt und dem, was genehmigt wird, ... ach ja..., und vor allem dem, was Euch gefällt.:lock
    Alles Weitere läßt sich planen, wenn es für die Durchsetzung mal knifflig wird, braucht man die richtigen Partner. Wer aber auf einem Gebiet Profi ist hat auch seinen Preis, was nicht heist, dass es immer teurer seinen muß. Mit dem richtigen Werkzeug und der richtigen Ausstattung arbeitet es sich einfach besser. Fehler werden noch teuerer und auch inkompetente Abzocker sitzen überall.
    Aber genau das ist der Unterschied zum Typenhaus oder Billigheimer, das manchmal für seinen Zuschnitt und die Qualität total überteuert ist. :shades
    Den wahren Wert stellt man erst hinterher fest oder in ein paar Jahren, ...die erste Heizungsabrechnung, die erste Reparatur sieht man in der Planung noch nicht. Da kann man auch im Forum viel drüber lesen und Frag mal mls, Josef, Bruno und die anderen Profis wie vielen Bauherren schon eine WW versprochen wurde, ohne dass jemals ein Baugrundgutachten vorlag und ein Statiker auf der Baustelle war! ...und wie viele Beiträge gibt es über Wasser im Keller und Schimmel an Wärmebrücken?
    Viel Spaß beim Lesen!
    Gruß Hexe
     
  5. Fritz

    Fritz

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    Vielen Dank für die Ratschläge und Tipps. Wir werden jetzt erst mal Ideen sammeln und eine Liste mit unbedingt/ will ich/vielleicht/nicht nötig/keinesfalls erstellen.
    Bin mal gespannt, was dabei herauskommt :D :D

    @Hexe
    Ich werde mich demnächst dann mal per Mail melden.
     
  6. Marion

    Marion

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    Hallo,

    Fotos mit Elementen oder Details, die Ihnen gut gefallen helfen dem Architekten auch weiter, ein Gespür für Ihre Wünsche zu entwickeln. Bitte aber nicht gleichzeitig erwarten, dass alle diese Ideen und Details tatsächlich einmal im Grundriss untergebracht werden können.

    Das, was Sie vielleicht in einem eigenen Grundriss darstellen wollen, kann man auch in Worte fassen, in dem man die wichtigen Kriterien je Raum beschreibt. So finden sich z.B. zur Eingangsituation leicht gleich mal 5 oder mehr Punkte, die dem Architekten Hilfestellung sind. So kann man in Gedanken Raum für Raum durchgehen und ihn beschreiben, ohne dass dabei alle Räume schon zu einem stimmigen Ganzen zusammengefügt sein müssen.

    Viele Grüße
    Marion :)
     
  7. #6 stefanSmi, 30. Juli 2005
    stefanSmi

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    Ich weiß macht man nicht, aber ich "wiederspreche" mal den Experten (mit der klaren Info: ich bin nur Bauherr und KEIN Porfi), bzw schlage mal eine etwas andere Richtung an. Wir haben unser Pläne selber gemacht und dem Architekten nur zum abzeichnen und beantragen gegeben.

    Hierbei ist aber wichtig wie sie bauen wollen. Vergibt der Architekt alles oder Sie selber (mit professioneller Hilfe -was nicht der Architekt sein muß- )

    Wie haben den Statikter selber gesucht und der hat die Pläne bzgl. den energie- und bautechnischen Fragen begutachtet danach gingen sie erst zum Architekt.

    Desto genauer die Pläne sind und umso genauer Sie wissen was sie wollen umso weniger kostets (meine Erfahrung- zumiondest wenn dem Architeckt bei den Prisverhandlungen das klar ist).

    Es gibt (aus meienr Sicht) klare Regeln für den Grundriss und die stehen in der Bauverordnung (unbedingt lesen).
    U.a die Fristrichtung ist wichtig, ist sie Richtung Strasse können Sie sich eine Menge Anregungen bei Fertigbauhausausstellungen holen, da das dort die bevorzugte "Bauweise ist" ( meine leidvolle Erfahrung da unser Firstrichtung parallel zu Strasse sein must, und es fast nix von der Stange gab).

    Auch andere Kriterien geben (BEDINGT) zwingende Gestalltungen vor. Z.B Ölheizung kommt in Keller , Gas am besten ins OG.

    Da in meinem Kollegen und Freundeskreis viele gebaut haben oder derzeit bauen habe ich auch viel Grundrisse gesehen und finde man kan diese (wenn Sie nun nicht etwas ausgefallenes wollen) Schematisieren.

    Initial sollte man klären welche Räume man haben möchte und wofür sollen diese genutzt werden.
    z.B brauchen Sie ????

    Küche (mit oder ohne essgelegenheit)
    Abstellkammer im EG
    Gästewc
    Büro
    Anzahl der Kinderzimmer
    Keller?
    Schlafzimmer
    Wohn/Essraum oder Wohnraum und Essraum (getrennt)
    Ankleidezimmer oder begehbarer Kleiderschrank
    Garage
    Direkter Zugang von Garage zum Haus gewüchnscht ? (in welche Etage ?)
    Bad
    Kinderbad
    Sauna ......

    alles dies gibt Ihnen ein Gefühl für die Dimensionen. Die Platzierung der Räumen (zumindes EG) kann dann nach folgendem schema organisiert werden (nach meiner Erfahrung was ich so gesehen habe)

    Zeichen Sie ein Rechteck oder Quadraht (je nach dem wie der grobe Grundriss aussehen soll, darf), Eines der Beiden Quadrahte auf der Strassenseite sollte für die Küche sein (Küche nach hinten sieht man/ich selten)
    der andere für Abstellkammer/HWR/Treppenhaus (aragenzugang ?)/GastWc ...)
    Die hinteren Quadrate sollten nach Sonnenstand mit den restlichen typisch EG Räumen (Wohnzimmer / Esszimmer / Büro/ Gastzimmer) bestückt werden.
    Ich habe es so gemacht dies gab mir initial Klarheit über die Grundgestalltung des EG, Dann habe ich anhand der benötigten Flächen (Raumgrößen), der vorhandenen Möbel und auch einiger bautechnischer Gesichtpunkte (Spannweite unter 7 Meter ) das EG aufgebaut.

    Hieraus folgend ist das/die OG(s) einfacher da der Treppenaustritt feststeht. Die Schlafräume legt man im Regelfall ja von der Strasse weg damit es ruhig ist und Bad und z.B. Büro und/oder HWR zur Strasse.

    Der Keller Grundriss ergibt sich meist (wegen dem Lastabtrag) aus dem EG (zumindest wenn man Kosten/Stahl) sparen mag.

    diese initial schematischen überlegungen habe ich dan (ca 50 mal) elektroniosch (Software Arcon) im Detail erfasst und verändert bis alles bis auf den cm "ausgereizt" war.

    Das ganze mal vom Statiker auch machbarkeit durchsehen lassen und dann zum Archi.
    Das war so die erste Eigenleistung die wir zum sparen eingebracht haben. Gedauert hat das ganze ca. 2-3 Monate !!!!

    Wie gesagt ICH BIN LAIE und es soll auch nur ein Denkanstoß und kein allgemein gültiges Modell sein.

    Und eins (auch hier im Forum oft genanntes Argument) sollte man immer vor Augen haben. Mögliche Motivationen des Architeketn sind :
    - selbsterwirklichung
    - Leidenschaft /Passion
    - freude am Beruf
    - Ihr Geld

    aber letztendlich zahlen sie jeden Schnörkel und vor allem wird der Architekt NIE in dem Haus wohnen sondern Sie.
     
  8. Marion

    Marion

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    Hallo Stefan,

    nach Lesen Ihres Beitrages denke ich, dass Ihre Vorgehensweise die für Sie Richtige gewesen ist. Sie haben unter den von Ihnen aufgestellten Vorgaben eine für Sie zufriedenstellende Lösung gefunden.

    Ich bin ebenfalls Laie und habe mich auch am Grundriss versucht. Für mich war das Zeichnen ein Brainstorming, um mir bewusst zu machen, was mir an jedem Raum und am Gebäude im Ganzen wichtig ist und als Negativabgrenzung unwichtig ist. Herausgekommen dabei, was ich oben schon vorgeschlagen habe und aufbauend auf einem, wie von Ihnen gezeigten, Raumprogramm ein mehrseitiger Kriterienkatalog, der anschließend noch nach Wichtigkeit bewertet wurde. Das Zeichnen hat mir aber auch vor Augen gehalten, dass meinen eigenen Fähigkeiten, meine Wünsche umzusetzen Grenzen gesetzt sind.

    Mit diesem Kriterienkatalog hat der vom Bauherren ausgesuchte (!) Architekt eine sehr gute Arbeitsgrundlage und er selbst einen sehr guten Beurteilungskatalog. Wenn sich dann der Architekt auftragsgemäß selbstverwirklicht, sehe ich kein Problem damit und bezahlt wird der Architekt selbstverständlich auch. Der gerne genannte Selbstverwirklichungsvorwurf an Architekten begründet sich meiner Meinung nach auf den gleichen Faktoren wie andere typische Bauprobleme, nämlich im zu großen Spielraum, der bei der Auftragsdurchführung für ein Stück Haus durch fehlende und mangelhafte Grundlagen gepaart mit AwgHs und unzureichender Kommunikation entsteht.

    Ich weiß, dass bei einem so komplexen Vorhaben wie einem Hausbau nicht alle Eventualitäten im Vorfeld erkannt und geregelt werden können. Man sollte aber versuchen, alle zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. Bauherren haben die schwierigste Position. Für sie heißt es, sich innerhalb kürzester Zeit in verschiedenste Themen einzuarbeiten.

    Viele Grüße
    Marion :)
     
  9. mls

    mls Bauexpertenforum

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    die von johannes beschriebene startmethode

    find ich gut :respekt

    im extremfall gibt´s dann einen dicken ordner mit registern für jedes zimmer und jedes offensichtliche, raumbildende detail (fenster, wandoberflächen etc.)
    das ist aber erst der anfang - richtig spannend wird der dialog mit dem fachmann, der hilft, eine eigene linie zu finden.
     
  10. Fritz

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    Super Ideen, ich werde versuchen es in Skizzen umzusetzen.
    Ich freue mich schon auf das erste Gespräch mit dem Architekten, das wahrscheinlich so beginnen wird :irre :D :yikes :mauer :mauer :mauer
     
  11. bauhexe

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    Es gibt Bauherren mit und ohne räumliches Vorstellungsvermögen. Wie man seine Wünsche anbringt ist ja egal, und wenn ein Bauherr schon konkrete Vorstellungen hat ist es doch auch für den Planer positiv, zumindest wenn die "Chemie" stimmt. Auch Bilder von Details finde ich gut und wenn die Chemie stimmt kann ich auch sagen, ob ich es passend finde oder nicht, und warum. Das fügt dem Vertrauen mit Sicherheit keinen Schaden zu solange ich das begründen kann.
    Bauherren die gar nicht wissen was sie wollen, finde ich, sind die Schwierigeren. ...Es sei denn man/frau sieht ihnen schon an, was für ein Typ Haus zu denen passt.
     
  12. Archi-Tom

    Archi-Tom

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    Grundregeln

    Vielleicht habe ich jetzt nicht alle Beiträge komplett gelesen, aber Grundregeln gibt es schon.

    Legst du die Treppe und das Bad fest, muss sich alles andere drum rum legen, anders gehts nicht.

    Lege Wc, Küche und Bad immer so, dass die Leitungsführungen kurz sind (mögl. Bad und Gäste WC übereinander).

    Mache Bewegungsskizzen. Was nutzt deine Familie wie und wo brauche ich Platz und wo nicht.

    Keine Grundregel, aber ein netter Gedanke: brauchen wir wirklich immer rechts oder links vom Eingang ein Gäste WC, brauchen wir das überhaupt (überlege, Gäste die du einlädest, sind deine Freunde, brauchst du immer neutrale Orte, damit sie mal aufs Töpfchen können?).

    Freie Grundrisse sind schön, aber denke an die Abtragung der Lasten von oben, vermeide zuviele Unterzüge...

    könnte ich noch lange weiterführen, aber vielleicht waren ja ein paar Tips dabei.

    Grüße
    thomas
     
  13. #12 campr, 5. Dezember 2005
    Zuletzt bearbeitet: 16. Januar 2006
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    Laienmäßige Aussagen hiermit zurückgezogen.
     
  14. #13 campr, 5. Dezember 2005
    Zuletzt bearbeitet: 16. Januar 2006
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  15. sepp

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    @ Tom
    was sie hier erzählen grenzt schon an naive dummheit.
    überlassen sie das planen denen die es gelernt haben.
    es gibt hier im ganzen forum wohl keinen fachmann / planer der sich hinstellt und regeln für grundrisse postet.
    was sie hier erzählen ist ihre meinung mit der sie vielleicht glücklich geworden sind, allerdings erfordert jedes haus seine eigene überlegungen.
    bitte hören sie auf mit dem unsinn und unterlassen sie bitte die werbung für eine laiensoftware.
     
  16. #15 Ralf Dühlmeyer, 6. Dezember 2005
    Ralf Dühlmeyer

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  17. Josilika

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    Interessant wer hier alles denkt - mitreden zu können.
    Abitur/Studium - oder treuer Nutzer des Forum - alle denken hier sie sind kleine Architekten. Aber freu mich immer, wenn ich alte Bekannte treff, die zu geizig waren, die Architektenhonorare bezahlen zu wollen ........ denn wer selbst als Laie plant, der denkt auch er kann auf der Baustelle mitreden und wenn ich seh was hier diskutiert wird - denken doch viele, dass das Lesen der Foren ein glattes Architektensudium ersetzen kann.
    Viel Spaß - ich hab ihn auch beim Lesen der Beträge.
     
  18. Marion

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    Hallo Josilika,
    warum sollte hier nicht jeder diskutieren dürfen? Auch Laien haben gute Gedanken und wenn sie mal Mist erzählen, wird ihnen von einem Profi schon mal auf die Finger geklopft. Das sollte sachlich passieren und nicht in Form einer Generalschelte.

    Und so mancher Profi hat auch schon mal Mist erzählt. Das wird ihm dann auch gesagt. So einfach geht das in einem Forum. :)

    Viele Grüße
    Marion :)
     
  19. #18 campr, 7. Dezember 2005
    Zuletzt bearbeitet: 16. Januar 2006
    campr

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    Danke, Marion, ich hab mich schon gewundert, was hier los ist. Übrigends, ich habe in Zusammenarbeit mit meinem Architekten geplant. Da der Bebauungsplan schon sehr restriktiv ist (Hausgröße, -höhenlage, Garagenposition, Firstrichtung, Dachneigung und Geschoßhöhe), gab es kaum Freiheitsgrade. Dadurch konnten viele "Standardvarianten", die i.A. von Fertighausfirmen angeboten werden, nicht herangezogen werden. Wir Ihr sicher aus den beiliegenden Bildern erkennen könnt, haben wir in Zusammenarbeit mit dem Architekten das beste daraus gemacht. In dem Zusammenhang stimme ich meinen Vorrednern zu, i.A. muss jedes Haus individuell geplant werden, nur sehr selten passt eins von der Stange.

    Tom
     
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  21. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Die lange Planungszeit

    hat sich gelohnt. Das ist ja wirklich mal ein völlig anderer DHH-Grundriss. :irre
     
  22. OM

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    Hallo campr,

    ich würde an Eurer Stelle im EG den Windfang und das Gäste-WC etwas kürzen, so dass man im Flur noch etwas mehr Wandfläche hat. Anderenfalls besteht der Flur ausschließlich aus Türen. Zudem ist es – aus meiner Sicht – nicht sinnvoll, Küche und Essbereich zu trennen. Schon mal darüber nachgedacht, einen reinen Fernsehraum einzurichten, also Küche und Wohnbereich zu tauschen?
    Im OG wird es zu Mord und Totschlag kommen, da die beiden Kinderzimmer nicht nur unterschiedlich groß sind, sondern zu allem Überfluss das größere Zimmer auch noch 1 Fenster mehr hat. Auch hier gilt, dass der Flur fast ausschließlich aus Türen besteht. Raumergonomisch top, optisch bescheiden. Aber ich denke, dieser Widerspruch aus Funktionalität und Optik ist bei so kleinen Grundrissen nicht zu lösen.

    Euch viel Spass und Freude am und im neuen Haus.

    mfg
    OM

    P.S. Falls Ihr schon drin wohnt, nehme ich selbstverständlich alles zurück. ;)


    @Baufuchs: Nicht so gemein.
     
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