Grundriss EFH 2+Dach 11 x 8 m

Diskutiere Grundriss EFH 2+Dach 11 x 8 m im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Liebe Bauexperten und Architekten, bisher sind wir eher die stillen Mitleser, aber jetzt wird auch bei uns die Hausplanung konkret, so dass wir...

  1. FamilieF

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    Liebe Bauexperten und Architekten,

    bisher sind wir eher die stillen Mitleser, aber jetzt wird auch bei uns die Hausplanung konkret, so dass wir unsere Grundrissideen hier einmal mit konkreten Fragen zur Diskussion stellen wollen. Das Maß 11x8 m² ist ja schon in den letzten Grundrissdiskussionen mehrmals aufgetaucht, und bei uns leider so vorgeschrieben. Die Entwürfe sind mit einem ArCon Ableger selbst gemacht und sollen als Vorlage für die Planer / Architekten des Generalunternehmers dienen (..der hier als Bauträger auftritt) - also bitte hier noch nicht Positionen von tragenden Wänden o. Ä. bemängeln, das kommt noch. Auch die Fenstergrößen und Brüstungshöhen sind sicher noch nicht endgültig.

    Die festgelegten Rahmenbedingungen sind:
    • Grundstück 500 m² (wie in der Draufsicht) – Abstand Haus <-> Straße: 2 m, Abstand zu Nachbarn mind. 3 m
    • Hausmaße 11x8 m² vorgegeben durch die Stadt (Seitenverhältnis) und durch geschützte Bäume auf dem Grundstück, die eine größere Ausdehnung des Hauses in eine Richtung nicht erlauben – kleiner wäre möglich, würde aber die schmale Hausseite (8 m) noch schmaler werden lassen.
    • 2 Vollgeschosse + Satteldach, wobei die lange Grundstücksseite die Traufseite ist
    • Der Eigentümer handelt als Bauträger und möchte ein einigermaßen einheitliches Bild im gesamten Baugebiet erreichen, dazu gehört auch, dass z. B. die Garagen zweier benachbarter Grundstücke direkt an einander grenzen. Deswegen ist die Garage hier an der Westseite. Wir versuchen aber nochmal, die Garage vielleicht doch nach Nordosten zu bekommen.
    • Die zwei in der Draufsicht dargestellten Bäume sind in Wirklichkeit größer. So eingeordnet hält das Haus ziemlich genau die 3 m Mindestabstand zu den Kronen der beiden Bäume ein. Beide Bäume dürfen nicht gefällt werden.


    Unsere Vorstellungen, auf denen dieser Entwurf beruht:
    • Einfacher Grundriss ohne "Schnörkel" (Erker, 45° Winkel, ...)
    • Geräumige Garage, die gleichzeitig als Abstellraum / Schuppen genutzt wird: daher das ungewöhnliche Maß: 3.5 x 7 bzw. (in Zeichnung) 3.5 x 8 m². Die Breite deswegen, damit man auch mit dem Fahrad noch schrammenfrei am Auto vorbeikommt.
    • Podesttreppe statt halbgewendelter Treppe, da diese einfach bequemer ist. Wenn sie zu viel Platz weg nimmt, ist sie vielleicht noch ein Kürzungskandidat.
    • Teil-ausgebauter Dachboden (wenn die Stadt schon das Satteldach vorschreibt): Als Kellerersatz für Wäsche und Lager sowie als Galerie (für den freien Blich auf den nahen Fluss und die dazugehörigen Wiesen). Teilausgebaut heißt: ordentliche Treppe zum Dachboden, damit auch: Dachboden gedämmt aber nicht separat beheizt (würde ja Fußbodenheizung bedeuten).
    • "halboffene Küche", die durch eine Milchglas-Schiebetür vom Wohn- / Esszimmer getrennt wird (dargestellt durch die "virtuelle Wand" im Grundriss).
    • 2 gleich große Kinderzimmer im OG + Arbeitszimmer / potentielles 3. KiZi im EG, welches dann im Alter (in 40 Jahren…) auch als Schlafzimmer genutzt werden könnte. Alternativ dazu käme ein Arbeitszimmer im Dachboden oder ein drittes Zimmer im OG in Betracht. Die Dachbodenvariante würden wir nicht so gut finden, da ja dann das Arbeitszimmer zu weit weg vom Geschehen läge, welches ja meist im EG spielt. Das dritte Zimmer im OG, würde alle Zimmer deutlich keiner machen.
    • Jeder Raum im Haus, auch Flur und Abstellkammer, soll, trotz der Bäume, ausreichend Tageslicht abbekommen.

    Folgende Fragen ergeben sich zu dem Entwurf:
    1. (natürlich) Was ist eure Meinung zum Entwurf? Völliger Unsinn, oder kann man hier was draus machen?
    2. Ist es vielleicht doch besser, das Arbeitszimmer ins OG zu packen, um ein etwas größeres WZ und eine etwas größere Küche zu realisieren?
    3. Was können wir noch tun, um dem Architekten die Planung zu vereinfachen?
    4. Das Haus soll mit einer Lüftungsanlage und einer Erdwärmepumpe ausgestattet werden. Später soll evtl. eine PV Anlage nachgerüstet werden. Ist der Hauswirtschaftsraum ausreichend groß dimensioniert dafür? - Hier hört man von jedem, den man fragt, eine andere Meinung...
    5. Die Treppe ragt im EG ziemlich nah an die horizontal verlaufende Wand. Reicht der Abstand (87 cm), um auch mal Möbel o. Ä. nach oben zu transportieren?
    6. die mittleren Innenwände entlang der 11m langen Hausseite stehen im EG und OG nicht übereinander, ich habe noch die Aussage einer Architektin im Hinterkopf, dass diese Wände am besten übereinander stehen sollten? Ist der Entwurf also so überhaupt realisierbar?


    Besten Dank schonmal im Voraus für Eure Antworten

    John

    PS: Die Zahl der Anhänge pro Beitrag ist auf 6 limitiert.. die fehlenden 2 Ansichten folgen deswegen in einem nächsten Beitrag.
     

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  3. FamilieF

    FamilieF

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    Fehlende Ansichten

    ... und hier noch die beiden fehlenden Ansichten von der Südseite und der Westseite.

    Nochmals Danke und Beste Grüße

    John
     

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  4. Gast036816

    Gast036816 Gast

    den besten raumzuschnitt hat gerümpel. die meisten räume sind zu eng, zu schmal geschnitten und zu viel rein gestopft. gäste-wc heuistt luft anhalten, bauch einziehen um zum topf oder an die dusche zu kommen. küche + wohnraum ist lang und schmal. eingang mit garderobe ist fürchterlich eng und verkrampft. schlafzimmer ist zu klein. das bett ist bestimmt nicht realistisch dargestellt.
    was soll das für ein riesen-geodreieck werden im dachspitz - ansicht nr. 2? die ansichten gefallen mir gar nicht.
     
  5. FamilieF

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    Hallo Rolf,

    danke für die schnelle Antwort und die deutlichen Hinweise - von denen vielleicht einige vom GÜ nicht so gekommen wären (einiges wäre wahrscheinlich direkt nach dem Entwurf umgesetzt worden). Um die angesprochenen Kritikpunkte der schmalen und teilweise zu engen Zimmer zu eliminieren, müsste wohl
    • entweder die Podesttreppe
    • oder das Arbeitszimmer (z. B. durch Verlegen in den Spitz)
    • oder beides
    geopfert werden, oder gibt's noch einen anderen Weg? - Die Podesttreppe hätten wir schon gern!
    Das "Geodreieck" ist übrigens ein Platzhalter für ein großes dreieckiges (... und ja ich weiß, auch teures) "Panoramafenster" - vielleicht ein unnötiges Extra, aber in die Richtung liegt auch der Fluss.
    Beim Bett im Schlafzimmer ist tatsächlich ein Fehler, den ich nicht bemerkt habe... das ist real 12 cm länger und 10 cm breiter, hier hatte ich irgendwann mal 95% Skalierung eingestellt.
    Das Gästebad ist exakt so breit wie das Bad in unserer jetzigen Wohnung, das geht seit 7 Jahren, aber es stimmt schon: es könnte noch bequemer sein.
    Könnte man am HWR noch etwas sparen, oder sind die 7.5 m² absolutes Minimum für die gewünschte Haustechnik...? Der Wäscheständer muss da nicht drin stehen, ein Regal und die Getränkekästen schon.

    Vielleicht gibt es ja auch noch andere Meinungen?

    Danke und Beste Grüße

    John
     
  6. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    HWR ist jetzt schon zu knapp.
    Strom-Wasseranschluss der Versorger, Zählerschrank, WPumpe, Lüftungsanlage mit Zu-Abluftrohren+Schalldämpfer, WM TR, das wird so nix
     
  7. Benjamin78

    Benjamin78

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    Hallo John,
    anbei unser Grundriss - er ähnelt deinem. Vielleicht hilft er euch bei der Planung weiter, vielleicht findet ihr ihn ganz schrecklich. Kleinere Änderungen haben wir noch vorgenommen: Wände wenig verschoben, Terrassenelement im WZ vergrößert, weitere Haustür (im HWR)

    Was ich auf jeden Fall sagen kann ist, dass sich Lage, Größe und Grundriss des HWRs bewährt haben. In der Ecke unten rechts steht unsere Haustechnik: Erdwärmepumpe, Pufferspeicher (hab ich mir aufschwatzen lassen), dann Sicherungskasten, Telefon-, Internetanschluss und ein Wechselrichter für die PV-Anlage auf der anderen Seite. Zwischen den Haustechnik-Geräten ist sogar noch Platz, um den Kinderwagen so abzustellen, dass er nicht immer im Weg ist.

    Derzeit finde ich unseren offenen Koch-, Ess- und Wohnbereich in einem Strang angeordnet gut, weiß aber nicht, wie das mal wird, wenn unsere Kinder älter sind ... Ich würde mir an deiner Stelle aber auch die Möglichkeit offen halten, eine Wand einziehen zu können (die vielleicht keinen Schall- aber Sichtschutz bietet) ...

    Die Planung des Obergeschosses war uns nicht so wichtig. Auf jeden Fall wollten wir aber das Schlafzimmer von den Kinderzimmern entfernen - keine gemeinsame Wand haben. Die schräge Wand am Kinderzimmer gehört nicht zu meinen Favoriten, stört mich aber auch nicht weiter, den Kleinen auch nicht. Eine bekannte Architektin sagte hierzu aber: Wenn nichts mehr geht, nimm eine schräge Wand ... scheint in der Architektur irgendwie verpönt zu sein.

    Unser Haus hat die Maße 12,50*10 m.

    Ich muss dem Rolf recht geben: Das Geodreieck im Dach mag ich auch nicht leiden. Hier in der Gegend (wohnen am Nord-Ostsee-Kanal) haben das aber viele, um den Kanal auch vom Dachboden aus sehen zu können, scheint sich bewährt zu haben.

    Nur: In unserem Neubaugebiet sehen einige nur die Dächer der Nachbarn ... ob das die Mehrkosten wert ist?

    1.JPG 2.JPG

    Grüße
    Benny
     
  8. FamilieF

    FamilieF

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    Hallo Benny,

    vielen Dank für die Hinweise und für euren Grundriss - gut mal von jemandem zu lesen, der bereits in einem ähnliche aufgebauten Haus lebt. Hast du noch ungefähr die Quadratmetergrößen eurer Zimmer parat? (insbes. HWR und Arbeiten)? Das Erdgeschoss könnte uns in der Art, wie ihr es habt, gefallen und würde (gespiegelt) auch auf's Grundstück passen. Im OG würden wir wohl auf die separate Ankleide verzichten und eben die Kinderzimmer beide nach Süden ausrichten.

    Allerdings: euer Haus hat eine deutlich größere Grundfläche, als das, was bei uns geht (sowohl wg. Grundstück als auch wg. Budgetlimit). Die gerade Treppe wäre natürlich schön, scheitert aber an der Forderung, dass wir einen "ordentlichen" Treppenlauf (also keine Einschubtreppe) in den Spitzboden haben möchten, um diesen auch auch zu nutzen (Kellerersatz / bzw. Wohnraum). Übrigens: zu dem Panoramafenster: außer dem Baum kommt dann nix mehr, was den Blick Richtung Fluss (Elbe) versperrt. - Es sind zwar noch Häuser dazwischen, die liegen aber recht weit weg und stören die Sicht nicht. Aber wahrscheinlich erfüllt auch ein "normales", günstigeres Fenster den Zweck! Darüber denken wir also noch einmal nach.

    Ich bin gerade dabei, noch einmal was anderes auszuprobieren und die Podesttreppe durch eine platzsparendere zu ersetzen. Außer mit einer halbgewendelten Treppe (die wir eigentlich vermeiden wollten...) wird immer mehr Platz für das Treppenhaus / den Flur verbraucht und/oder die Verkehrswege werden länger, also gar nicht so einfach. Klar könnten wir das alles dem Planer überlassen, und sehen, was kommt, aber eigentlich wollten wir mit möglichst klaren und konkreten Vorstellungen zum GÜ gehen - daher auch die Planungsübungen.

    Bzgl. Trennung zwischen Küche und Wohnzimmer: Da wir uns nicht so richtig entscheiden können, ob offen oder nicht offen, wollen wir hier den Mittelweg wählen, der da heißt: Milchglas-Schiebetür mit 3 m Länge. Das haben wir in einer Musterhausausstellung gesehen. Jemanden, der Erfahrung mit einer solchen Tür hat, kennen wir leider noch nicht, vielleicht gibt es hier im Forum jemanden?

    Also gut, ich probiere mich [morgen Abend] noch einmal basierend auf den bisherigen und vielleicht noch kommenden Hinweisen hier an dem Grundriss und nehme jetzt schonmal mit:
    - größerer Hauswirtschaftsraum
    - Geodreieck überdenken
    - Räume "entschlauchen" und entsprechend vergrößern - Gefällt mir ja selbst nicht so 100%ig, ich hatte nur keine bessere Idee.
    - Vernünftige Garderobe einplanen

    Besten Dank schonmal bis hierher

    Viele Grüße

    John
     
  9. kike

    kike

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    Schau mal insbesondere die Küche an - nur einseitig belichtet und ab Spätnachmittag im Schlagschatten der Garage. Der Baum könnte auch noch Licht wegnehmen, sieht man aber nicht so genau.
     
  10. #9 rechter Winkel, 13. November 2012
    rechter Winkel

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    ...und am Herd mit dem Rücken zum Fenster, was auch suboptimal ist.

    Neben den erwähnten Punkten von Rolf fällt mir noch auf: Lastabtragende Aussenwand über dem breiten WZ-Südfenster ist statisch nicht optimal.
    Lastabtragende Innenwände sind nicht übereinander.
    Eingangsbereich von Aussen (Ansicht) wie auch von Innen gefällt garnicht. Fassadenansichten sehr uninspiriert.
    Zimmer wie schon zuvor erwähnt teils zu klein bzw schlecht erschlossen.
     
  11. Gast036816

    Gast036816 Gast

    die tragstruktur der wände hatte ich nicht betrachtet. ist aber ein eindeutiges ko-kriterium bei der raumaufteilung.

    @ benjamin - das geodreieck im dach ist eine idee, über die grundsätzlich nachgedacht werden kann. in der dargestellten form wird es nicht funktionieren. da werden noch erhebliche kompromisse eingegangen werden müssen - gerade wegen der verschattung und besonders zum lastabtrag der dachkonstruktion.
     
  12. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    und mal über einen vernünftig dimensionierten Installationsschacht nachdenken.

    Insbesondere da eine Lüftungsanlage verbaut werden soll, kommt da einiges an Rohrleitungen zusammen.
     
  13. Gast036816

    Gast036816 Gast

    zusammen gefasst heisst das: der entwurf muss dringend vom profi auf vordermann gebracht werden.
     
  14. Bauen2011

    Bauen2011

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    Wie ändere ich die Berufsangabe?
    das geht auch über eine 7 cm Installationsebene statt der üblichen 5 cm für eine Wand.
     
  15. gunther1948

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    hallo
    massiv gebaut.

    gruss aus de pfalz
     
  16. ManfredH

    ManfredH Gast

    und eine Geschosshöhe von 2,62 m (Treppe 15 x 17,5) dürfte dann wohl auch ein wenig knapp sein... sogar schon ohne Lüftung
     
  17. gunther1948

    gunther1948

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    hallo
    und bei der aufstehenden tragwand deckendicke + 25 cm wirds dann ein kriechkeller.
    ganz diskussion bei dem grundriss ist doch verschenkte liebesmüh.
    dem planer/diy-bastler fehlen gewisse statische grundkenntnisse.

    gruss aus de pfalz
     
  18. FamilieF

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    Hallo an alle,

    und noch einmal Danke für die Hinweise. Die Grundrisse erheben natürlich nicht den Anspruch, bereits fertig geplant und korrekt zu sein. Sie sollen keinesfalls die fachliche Planung durch den Experten ersetzen, sondern
    - und hier habt ihr mir mit euren Hinweisen auch schon sehr gut weitergeholfen -
    eine Vorbereitung für den Gang zum Planer darstellen. - Wenn ich schon bei der eigenen Entwurfsidee kapitale Fehler vermeiden kann (ein paar habt ihr ja genannt...), ist auch die Diskussion mit dem Planer einfacher!? Themen wie Statik / tragende Wände oder den Installationsschacht können wir natürlich nicht wissen, dafür ist der Experte da. Aber bei der Raumaufteilung und Größe wollen wir schon vorher wissen, ob unsere Vorstellungen sinnvoll und umsetzbar sind, und uns entsprechend vorbereiten!

    Wir haben bereits bei verschiedenen GÜ's (leider sind die guten Grundstücke hier oft "bauträgergebunden") die Erfahrung gemacht, dass man von seiten des GÜ doch eher versucht ist, unsere Kundenwünsche zur Raumaufteilung und -anordnung zu erfüllen, anstatt was völlig anderes aber viel besseres zu empfehlen. Hinweise, wie z. B. den mit dem Rücken zum Fenster am Herd, das zu kleine Schlafzimmer, und auch den zu kleinen HWR hörten wir eher selten. (Das mag vielleicht auch daran liegen, dass die Entwürfe zunächst von Verkäufern kamen...).

    Gibt es vielleicht auch eine gute (und nicht gleich 800 Seiten dicke) Literaturempfehlung, in der man zumindest grobe "Basics" zur [Einfamilien-]Hausplanung nachlesen kann - und damit versteht, warum bestimmte Dinge so und nicht andes gemacht werden sollten? Wir möchten ja im Planungsgespräch nicht nur "ja und amen" sagen, sondern aktiv mitdiskutieren und eigene Wünsche mit einbringen - darum auch die Grundriss-Vorüberungen mit dem ArCon Ableger und der Wunsch nach einer Diskussion darüber.

    Bis hierhin also erst einmal vielen Dank für die hilfreichen Kommentare und Kritiken - Ich werd's sicher nicht lassen können, noch einmal mit den Grundrissen zu spielen (und vielleicht noch mal was komplett Neues zu machen), werde aber auch mal etwas Literatur dazu lesen und würde mich damit über Hinweise zu entsprechender Einstiegs-Literatur freuen.
    Wenn ich glaube, selbst noch was vernünftiges zusammenzubekommen, würde ich das gern nochmal zur Diskussion stellen.

    Beste Grüße

    John
     
  19. gunther1948

    gunther1948

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    hallo
    jojo ist so was wie 8 semester an der uni oder fachhochschule.
    was soll den der blödsinn du musst eh zu einem architekten.

    gruss aus de pfalz
     
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  21. Pruefhammer

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    Hallo,
    Ich schaue mir hier immer erst die Grudrisse an auch wenn schon geschrieben wurde, damit ich mir meine eigene Meinung bilden kann. Grundsätzlich fand ich den Grundriß nicht schlecht, wenn man die entsprechenden Funktionen unterbringen will, aber manche Sachen sind so nicht machbar.
    Was mir auffiel: wie bereits erwähnt ist das Schlafzimmer zu klein, das sollte schon so 16qm haben je nach Raumzuschnitt. Im OG macht die Abstellkammer m.E. alles kaputt, den Platz sollte man dem Schlafzimmer zuschlagen, das Bad kann noch ein wenig kleiner 8-10qm reichen auch, wenn der Platz knapp ist.
    Das Arbeitszimmer im EG ist mit dem Treppenantritt der in die Türöffnung rein ragt ein no-go.
     
  22. FamilieF

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    Hallo Pruefhammer,

    danke auch für deine Tipps und Hinweise. Eure Hinweise hier haben auf jeden Fall erst einmal weitergeholfen, realistischere Vorstellungen und Wünsche zu formulieren. Einiges wie z. B. Lage AZ, Küche, Schlafzimmer, gewünschte Zimmergrößen die Abstellkammer überdenken wir gerade nochmal und dann geht's zum Planer - mal sehen, was er/sie daraus macht. Die Podesttreppe wird möglicherweise noch wegrationalisiert - des Geldes und auch des Platzbedarfs wegen, damit würde sich auch das Thema Tür im Treppenantritt erledigen...

    Beste Grüße

    John
     
Thema: Grundriss EFH 2+Dach 11 x 8 m
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