Grundrissdiskussion

Diskutiere Grundrissdiskussion im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Tach zusammen... ...mein Leid klagend, erzähle ich hier mal, dass selbst die Zwillingsschwester einer Architektin sich nur schwerlich von dem...

  1. #201 susannede, 05.05.2006
    susannede

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    Tach zusammen...

    ...mein Leid klagend, erzähle ich hier mal, dass selbst die Zwillingsschwester einer Architektin sich nur schwerlich von dem Gedanken trennen kann, frau könne sich aus bunten Büchern einen Grundriss aussuchen, der dann mehr oder weniger 1:1 als "ihr Haus" durchgepinnt werden kann.

    Da kann frau sich den Mund fusselig reden, dass es doch erst einmal viel wichtiger wäre, ein Grundstück zu finden und dieses würde dann den Entwurf "basieren".

    Manchmal scheint es so, als sei der Gedanke "Ich will jetzt bauen!" im Hintergrund damit verbunden, alles Bauen fände immer wie selbstverständlich auf einer "planen, großen, quadratisch-grünen Wiese mit idealem Sonnenstand zu Straßenverlauf statt".

    Dann kann man natürlich die wesentlichsten Punkte gleich überspringen und sich lebenswichtigen Fragen widmen, wie "blau oder schwarz engobierte Ziegeln ?", "Erkerchen?" oder den ängstlich budjetorientierten: "Wieviel kostet eine WW mehr gegenüber Kellermauerwerk?".

    Gedanklich sollte doch jeder Bauherr erst einmal feststellen,dass das, was ich da vorhabe, im Idealfall "lebenslang drin glücklich sein" heißt...also was will ich wirklich und paßt dies zu meinem Budget - und an welchen Stellschrauben kann ich drehen, damit die beiden Punkte anfangen zu harmonisieren?

    "Pro Architekt" scheitert leider oft an der völlig unklaren Vorstellung, die die Öffentlichkeit von diesem Berufstands hat.

    Elfenbeinturm-Künstler, die Dir sofort das dicke Geld für Sachen aus der Tasche leiern (für Dinge, die man sowieso selbst besser kann ?!) oder im besten Fall einen Standard-Entwurf aus der Schublade ziehen und den Erker links statt rechts ranbasteln.

    Dabei ist doch die erste Tat, den Wust der Vorstellungen, der noch unsortiert im Kopf des Bauwilligen rumtobt, zu sortieren und KLARHEIT zur schaffen...das heißt ein langes langes Ziel-Einkreisen, in vielen Gesprächen und Vorentwürfen bis sich langsam (unter Nachhalten der Kostenfrage) die Wunschbehausung herauskristallisiert.

    Und diese Arbeit gibt's bei den meisten für "fast lau".

    Und wohl dem, der dann - im Übergang von Genehmigung-Stempel-drauf-Phase zur Ausführung, einen "Freund an der Seite" hat, der das eigene Haus besser kennt als Du selbst und dies bis ins letzte vertrackte Detail. Jemanden, der bereit ist, alle Auseinandersetzungen und Klärungen mit den Bauerstellenden, besser als der Bauherr es je könnte, durchzufechten.

    Grüße!

    Susanne
     
  2. #202 Ingo Nielson, 05.05.2006
    Ingo Nielson

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    fertige grundrisse sind im hinblick auf individuelle planungen nur bedingt hilfreich. sie können helfen, eine bestimmte linie zu finden, z.b. langes, schmales haus? eher quadratisch? kubus oder satteldach? so etwas...
    mehr nicht.
    @ seppl. du bist kein architektenkunde, kein bauherr.
    du bist konsument. also eher der typische fertighauskunde. campr ebenso.
    ihr versucht, grundrisse selber zusammenzustellen.
    das gelingt aber nur in seltenen fällen. das thema hausbau ist eben etwas komplexer als viele denken...
    fazit: geht lieber zu guten generalübernehmern und sucht etwas aus dem katalog aus.
    anm.: das ist jetzt nicht negativ oder abwertend gemeint (muss man heutzutage ja immer dazuschreiben ;-))

    @ campr: ein guter architekt kann ein haus in die umgebung einfügen. ob es ein flachdach hat oder klinker, ist dabei noch gar nicht mal relevant.
    auch moderne architektur kann gut in bestehende strukturen integriert werden.
    wenn wir den bauherren immer nur das anbieten würden, was diese sich wünschen, würde die baukultur gegen null degenerieren. seid froh, dass es noch mutige architekten gibt und nicht nur ja-sager.

    http://www.titusbernhard.de/realisierung/haus9x9/fertigstellung/9x9_01.php
    www.gassner-zarecky.de
     
  3. #203 Ingo Nielson, 05.05.2006
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    hört sich irgendwie nach nem freund an, der das gefragt hat.
    ausserdem ist windows ja ein fertiges produkt und sollte doch funktionieren, oder? ;-)
    der vergleich hinkt also ein wenig..

    zum anspruch: nein, das ist nun absolut falsch, was du da geschrieben hast!
    wer ein haus bauen möchte, darf ruhig hohe ansprüche haben.
    das hat mit geld überhaupt nichts zu tun.
    ein gutes architektenhaus kostet eher weniger als eine zusammengeschusterte, unwirtschaftlich geplante hütte ohne gute detaillösungen.
    man muss sich als bauherr eben nur darauf einlassen und sich mit architektur mal intensiv beschäftigen. da hilft der fertighauskatalog aber nicht wirklich weiter....
     
  4. OK

    OK

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    @ingo

    Zitat "auch moderne architektur kann gut in bestehende strukturen integriert werden."
    Und dann der Link zum Haus 9x9 (sic!). Diese Haus ist spektakuläres Beispiel für gute Architektur - aber integriert in bestehende Strukturen?! Konform zu bestehenden Bauvorschriften? Eher nicht, oder?! BTW: Die (sehr mutigen und hoffentlich sehr wohlhabenden) Bauherren sind m.W. immer noch im Rechtsstreit mit Ihrem Nachbarn/dem Bauamt und ich weiss nicht wem noch. Muss auch nicht jeder haben.
    +
    Zitat "ein gutes architektenhaus kostet eher weniger als eine zusammengeschusterte, unwirtschaftlich geplante hütte ohne gute detaillösungen. "
    Ah, ja?! Und kostet sie auch weniger als ein sauber geplantes Haus und in 100-facher Iteration vom GÜ optimiertes Haus von der Stange?
    +
    Sorry Ingo, aber mit so schnöde hingeworfenen Plattheiten machst Du das von Marion in mühseliger Kleinarbeit aufgebaute Vertrauen in das Können der Architektenzunft wieder zunichte. Aber ich weiss: Vorurteile haben immer nur die anderen.
    +
    Grüße
    Oliver
     
  5. #205 Ingo Nielson, 05.05.2006
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    das haus ist sogar sehr gut integriert.
    ich habe es mir angesehen und der eigentümer hat ein bisschen über das genehmigungsverfahren erzählt. ..:irre
    die nachbarn! ja wenn wir die nicht hätten!
    bauämter sowieso! ;-)

    dein hinweis auf wohlhabende bauherren ist ja gut und schön, aber wozu soll er dienen? es wird ja nicht nur für sog. "schwellenhaushalte" gebaut, oder?
    auch mit geringstem budget kann man noch gute architektur realisieren.
    der 9x9 - bauherr hatte übrigens einen guten architekten, der ihm sponsoren vermittelt hat (industrie). die industrie hat erfahrungen sammeln können, der nächste bauherr profitiert nun schon davon. hut ab vor so viel engagement!

    das thema bt-haus vs architektenhaus ist ja schon ein alter hut.
    die kosten wurden auch schon verglichen (siehe bau.de architektur 320).
    da geht es um fakten.


    schöne grüße
     
  6. Gast217

    Gast217 Gast

    Als ich den Link von Numerobis gesehen habe, wusste ich, dass er bestens geeignet ist missverstanden zu werden und habe mich beeilt, Links zu livingathome.de und br-online zu setzen, um zugänglichere Beispiele zu zeigen und auch noch anzumerken, dass man sich ein wenig von den eigenen Geschmacksvorstellung loszulösen sollte, um sich selbst die Chance zu geben, daraus zu lernen. Es gibt neben sagenhaften Villen, genügend Beispiele für kleine und mittelgroße Häuser, die auch zum Budget passen und die auch hier in Deutschland genehmigt wurden. Ich habe bestimmte Antworten befürchtet und sie wurden tatsächlich gegeben, da sich die Antwortgeber nicht von ihren Empfindungen beim Anblick moderner Architektur lösen können. Man kann nicht erwarten, dass jeder moderne Glaskuben mag. Aber auch für anderen Geschmack werden Häuser gebaut, die wie folgendes Beispiel bei einem internationalen Architekturwettberb unter die Top 40 kommen und damit auch in einem Fachbuch veröffentlicht wurden. Warum sollte dieser Architekt nicht auch andere gute Häuser bauen können?

    http://www.livingathome.de/planen_bauen/bauenmitholz/hs29/

    Marion :)

    P.S. Das 9 x 9 Haus ist schwere Kost für einen Nichtmathematiker. :)


    Änderung einfügt ---missverstanden zu werden---
     
  7. Landbub

    Landbub

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    Ich sehe das auch nicht negativ, allerdings ist mir der von dir angedeutete Widerspruch zwischen Konsument und Architektenkunde/Bauherr nicht klar. V.A. mit dem Begriff "Konsument" tue ich mit hinsichtlich Hausbau schwer, denn bauen muss ich es, fertig kaufen iss nicht wegen exakter behördlicher Vorgaben hinsichtlich Hausform, Höhe, Dachform/-ausrichtung, Aussenhaut, Lage auf dem Grundstück (es gibt keinen Bebauungsplan, geht alles nach § 34 BauGB). Ausserdem wird es wahrscheinlich ein DH, jedoch mit 2 WE in der Hälfte, wo wir nicht selber drin wohnen. Obs sowas irgendwo von der Stange gibt?

    LG
     
  8. Karin

    Karin Gast

    Hallo Ingo,

    ich weiss nicht wie wir zu der Ehre kommen hier genannten zu werden (ich nehme mal an du meinst uns, weil du weiter unten auch einen Link zu unseren Architekten hast und wieviele Karin K gibt es schon ;-).

    Zu unseren Architekten sind wir eigentlich eher zufaellig gekommen. Zunaechst haben wir uns eigentlich fuer schluesselfertig interessiert, haben aber doch sehr schnell den Einheitsbrei dick gehabt. Wir hatten sehr stark das Gefuehl, das die nur den fertigen Entwurf Nummer xx aus der Schublade ziehen, weil er ungefaehr dem entsprach was wir wollten. In dieser Zeit haben wir auch sehr fleissig selber Grundrisse entworfen, weil wir das Gefuehl hatten bei denen bekommen wir nie was vernuenftiges. Das ganze ging ungefaehr ueber ein halbes jahr bis sich "unser" Grundstuecksbesitzer entschieden hat das Grundstueck verkaufen zu wollen.

    In nachhinnein muss ich sagen, Gott sei Dank hat es so lange gedauert, denn erst in den letzten Wochen vor Verkauf wuchs in uns die Idee mit einem Architekten zu bauen, nicht zuletzt gefoerdert durch dieses Forum und Bau.de. Ein grosser Antrieb war auch mein Schwager, der immer von einem Freund von ihm geschwaermt hat, der Architekt ist und traumhafte Objekte entwirft, sowohl fuer grosses als auch kleines Budget.

    Da in der naehe gerade ein Objekt fertig wurde bin ich in die Strasse gefahren ohne die genaue Adressse zu wissen (Aussage: du wirst es erkennen) und dem war dann auch so. Dieses Objekt gefiel mir sehr spontan und wir machten einen ersten Termin. Die Architekten haben uns dann zu den Architektouren in einem Villenviertel eingeladen und wir haben auch ein Haus von Freunden angschaut (von Gassner geplant). Beide Haeuser haben uns sehr gefallen, obwohl vom Budget extrem entgegengesetzt, beide hatten sehr individuelle Loesungen und beide einen aehnlichen generellen Stil der uns ausnehmend gefiel. Da wussten wir, dass wir mit ihnen bauen wollen, sozusagen "Liebe auf den ersten Blick".

    Aber ohne das halbe Jahr davor wo wir uns mit unseren Wuenschen und allgemein der Architektur auseinander gesetzt haben, haetten wir das nie erkannt und beurteilen koennen. Heute bin ich der Ueberzeugung, dass man selbst und das Haus erst reifen muessen. Es laesst sich nicht ueber das Knie brechen, es bracuht einfach seine Zeit.

    Sorry, das ist jetzt etwas lang geworden.
     
  9. campr

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    Marion, Deine geposteten Links führen wirklich zu schönen Häusern klassischer Baukunst.

    Ingo, nein, ich bin kein typischer Fertighauskunde. Aber ich brauche auch kein exclusives Haus, was anders als andere Häuser oder "modern" aussehen muss. Ich wollte ein bodenständiges, landestypisches Haus, das meinen Bedürfnissen an Raumnutzung, Ästhetik, Energieeffizienz und Qualität gerecht wird. Ich glaube es in Zusammenarbeit mit einer Architektin, unserem sehr guten GU-"Planer", aber auch viel eigenem Planen gefunden zu haben. Nein, ich werde es hier nicht vorstellen, weil dann wieder einige aus Prinzip die Haare in der Suppe finden würden.
     
  10. OK

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    @Karin
    Die Liebe auf den ersten Blick geht ja offenbar in eine ernste (?!) Belastungsprobe: "Nachdem wir nun die grossen Gewerke als Angebot vorliegen haben (Keller, Zimmerer+Dach, HLS, Fenster) hat sich wie erwartet gezeigt, dass bei Durchführung aller Wünsche unser Budget deutlich überschritten wird. Daher heisst es nun sparen, sparen, sparen."
    +
    Wie geht Euer Architekt damit um? Und wieso "wie erwartet"?
    +
    Grüße
    Oliver
     
  11. #212 Ingo Nielson, 05.05.2006
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    danke, karin

    so etwas ähnliches hatte ich erwartet.
    auch wenn´s lang ist, sollten es die angehenden bauherren mal durchlesen.
     
  12. #213 Ingo Nielson, 05.05.2006
    Ingo Nielson

    Ingo Nielson

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    das hat doch keiner von dir verlangt?!
    und: modern und landestypisch schliesst sich doch nicht aus!
    peter zumthor z.b. (vorsicht, auch keine leichte kost) baut auch "bodenständige, landestypische" häuser...
    gassner und zarecky auch. mach mal urlaub im vorarlberg, auch dort findet man eine menge moderner, ästhetischer architektur (vom supermarkt über firmengebäude bis hin zum kleinen efh)

    schöne grüße
     
  13. Karin

    Karin Gast

    Anscheinend bin ich hier bekannter als ich dachte *g*
    +
    Wie erwartet deswegen, weil von Anfang an klar war, dass das Budget "sehr" knapp ist, fuer das was wir wollen. Wir haben was das Energiekonzept angeht sehr hohe Ansprueche, wollen aber dennoch nicht auf optische Dinge verzichten. Diese Dinge sind von Anfang an als zusaetzlicher Posten eingeplant gewesen, aber das Architekturbuero hat in der Richtung nicht so viel Erfahrung. Sie haben von Anfang an klar und mehrmals gesagt, dass es sehr knapp wird. Daher "wie erwartet" oder eher "wie befuerchtet". Zusaetzlich sind die Aussmasse des Hauses waehrend der Planungsphase noch geringfuegig gewachsen, was sich auch in diesen Puffer gefressen hat.
    +
    Unsere Architekten gehen damit um, in dem sie uns Sparpotentiale aufzeigen, an Stellen, die uns nicht weh tun (sie wissen, dass das Energiekonzept nicht angtastet werden darf), sie fuehren nun einen strengen Kostenplan, der staendig verfolgt wird, sie setzen sich mit den Firmen zusammen und gehen mit diesen Einsparpotentiale durch. Zum Beispiel konnten sie beim Keller um 9.000 Euro reduzieren, ohne dass ernsthaft Qualitaet verloren geht. Ausserdem haben wir von Anfang komplett ohne Eigenleistung kalkuliert, hatten alles im Budget (inklusive Aussenanlagen, GartenSchuppen, Carport, Terasse etc.) und haben das Budget sehr konservativ kalkuliert. Daher haben wir auch hier Luft, indem wir das Budget etwas erhoehen konnten und einige nicht dringende Dinge in das naechste Jahr (oder noch spaeter ;-) ) schieben koennen. Die Strategie ist letztendlich alles was leichter zu aendern ist, muss nicht der Topstanderd sein (Kueche, Bad, Fussboeden??), alles was Substanz ist, wird nicht angetastet.
    +
    Und ganz wichtig, wir fuehlen uns nicht alleingelassen, sie begleiten uns und loesen das "Problem" mit uns. Wenn es hart auf hart gekommen waere, denke ich haetten sie sich hingesetzt und notfalls nochmal den Grundriss/Hausgroesse ueberarbeitet.
     
  14. Karin

    Karin Gast

    Gemeint war natuerlich:

    Das Energiekonzept ist von Anfang an als zusaetzlicher Posten eingeplant gewesen, aber das Architekturbuero hat in der Richtung nicht so viel Erfahrung (was wir wussten und auch bewusst eingegangen sind.)
     
  15. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    @ Karin des iss ja wie in der Quizshow

    .
    mal sehn ob ich´s auch drauf hab ... = "Sonnenhausseminar" ???
    .
    ansonsten muß ich mich erst durch den Tread beissen bevor ich
    den Anschluss wieder gefunden hab :fleen
    .
     
  16. Gast217

    Gast217 Gast

    Sepp, das Rezel ist lösbar. :)
     
  17. Gast217

    Gast217 Gast

    Campr,

    es macht dennoch Sinn, sich auch moderne Häuser anzusehen, weil man viel davon lernen kann.

    Lies auch mal im br-online-Link das Portrait von Dieter Wieland durch, dort findest Du auch einige Gedanken zum landläufigen Landhausstil bzw. bayerischen Jodleridyll.

    Marion :)
     
  18. Gast217

    Gast217 Gast

  19. Karin

    Karin Gast

    @Josef: Volltreffer :-))

    @Marion: genau
     
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