Hilfe bei Risse im Haus

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?

Hilfe mit Risse im Haus

  1. Fundament

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  2. Bodenplatte

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  1. #1 cuty15021980, 16. Oktober 2017
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    Hallo wir haben vor 2 Jahren ein Einfamilienhaus bauen lassen , und bemerken seit einiger Zeit immer mehr Risse im Haus. Hinzu kommt das sich auf einmal Fliesen lösen am Boden , Badfliesen an der Wand reisen. und auf einmal auch Türen wie Terrassentür und Fenster erschwert schließen. Nach Reklamation beim Bauträger meinte er wir schicken einen Trupp vorbei der Fenster und Türen wieder einstellt. Risse im Haus werden beseitigt und die Wand neu gestrichen. Behebt meiner Meinung nach aber nicht die Ursache. Was meint ihr ist passiert mit dem Haus ? sollte vielleicht noch dazu sagen das die Risse immer gleich innen und außen an der Wand bestehen
     

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  3. #2 bauspezi 45, 16. Oktober 2017
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    so einfach zuschmieren , streichen ?
    Die Risse sehen schon nach einer ernsteren Ursache aus..
    da sollte man einen Sachverständigengutachter heranziehen .
     
  4. #3 cuty15021980, 16. Oktober 2017
    cuty15021980

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    Das dachte ich mir auch :( was denken Sie welche Ursache dahinter stecken könnte ?
     
  5. #4 bauspezi 45, 16. Oktober 2017
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    sorry, aber ohne Pläne ,Statik ist eine Prognose nicht möglich.
    evtl Setzung Fundament/Bodenplatte ,
    wie ist das Haus denn aufgebaut ?
     
  6. Berndt

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  7. simon84

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    3, 4, und 5 . Bilder sind krass. Das ist ja schon fast ein halber Zentimeter.

    Da würde ich auch nicht warten sondern einen Unabhängigen holen.
     
  8. #7 cuty15021980, 16. Oktober 2017
    cuty15021980

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    würde es helfen wenn ich die Baupläne per Foto einstelle
     
  9. #8 cuty15021980, 16. Oktober 2017
    cuty15021980

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    die kosten für den Sachverständigen müssen wir erstmal selber tragen oder ? Gibt es da irgendwelche Hilfen die man in Anspruch nehmen kann ... das hört sich sehr teuer an und im Moment können wir uns keinen leisten :(
     
  10. petra345

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    Den Sachverständigen würde ich mal mit 3.000 € schätzen. Dafür sollte er aber ein nachvollziehbares Ergebnis liefern. Beim Anwalt bin ich mir da nicht so sicher. Auf jeden Fall muß erst die Ursache gefunden werden bevor man einen Anwalt hinzuzieht.
    Auf den Sachverständigenkosten bleibt man in jedem Fall sitzen. Die Gegenseite wird immer den eigenen Gutachter ablehnen und für befangen erklären. Das ist übliche Prozesstaktik.
    Dann kommt ein Gerichtsgutachter ins Spiel. Der wird dann von dem bezahlt der den Streit verliert.
    Aber sehr oft werden solche Streitigkeiten nach 5 Jahren mit einem Vergleich beendet.
    Also, wenn es irgend möglich ist, sollte man Anwälte und Gerichte vermeiden.

    Wenn da so viele Risse sind, würde ich eine Setzung im Boden vermuten.
    Gab es einen Bodengutachter beim Bau?
     
  11. #10 cuty15021980, 17. Oktober 2017
    cuty15021980

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    Nein wir haben kein bodengutachten erstellen lassen. aber die zuständige Gemeinde hat eins erstellen lassen welches o.k War.
     
  12. petra345

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    Hat der Bodengutachter der Gemeinde wirklich mehrere Punkte dieses Grundstückes bis in eine Tiefe von etwa 6 m untersucht?

    Ist das ein altes Bergbaugebiet?
    Ist es kalkhaltiger Boden, der teilweise vom Wasser ausgehölt ist?

    Es ist einfach unwahrscheinlich, daß sich gemauerte Steine derartig setzen.
    Gibt es Fotos vom Rohbau?
    .
    Wie sehen denn die Bodenplatte bzw. die Mauern im Keller aus?
    Dort sollten auch Risse sein.
     
  13. #12 cuty15021980, 17. Oktober 2017
    cuty15021980

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    Hallo Petra
    wir haben keinen Keller ich versuche mal bilder vom Rohbau hochzuladen....ich weiss nur das ein Bodengutachten von der Gemeinde erstellt wurde und die dieses fuer ok befunden hat, inwieweit die gegraben haben weiss ich leider nicht. Waere das somit dann unsere Schuld wenn das am Boden liegt ?
     

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  14. Andybaut

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    Hallo,

    also zuerstmal solltet ihr euren Vertrag durchlesen.
    Dort wird sicher irgendwas zum Baugrund stehen.
    Irgendjemand muss dem Statiker Daten liefern, damit dieser was planen kann.

    Bevor nicht klar ist wer nun derjenige ist, der die Angaben zum Baugrund geliefert hat ist das ganze eine Fahrt ins Nirgendwo.

    Die Risse sind definitiv übelst.

    Einen Gutachter würde ich mir vorerst sparen, da dieser, wie bereits erwähnt, als parteilich von der Gegenseite nicht akzeptiert wird.
    Ist in dem Stadium rausgeworfenes Geld.

    Also:
    Akten durchlesen und das mit dem Baugrund prüfen und dann wieder melden.
     
  15. #14 cuty15021980, 17. Oktober 2017
    cuty15021980

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    Meinen Sie diesen Kriterienkatalog im Vertrag ?
     

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  16. #15 bauspezi 45, 17. Oktober 2017
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    hab ich es überlesen ? an welcher Stelle ist der riss denn am Haus ?
     
  17. Andybaut

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    hm,

    was auch immer das ist, dass du da wohl unterschrieben hast.
    Es steht drin, dass keine Gründung auf setzungsempfinlichem Grund vorliegt.

    Mal angenommen du hast das dem GU bestätigt, dann könnte er nun sagen:
    "der Grund hat sich gesetzt, deswegen die Risse. Sie haben mir doch bestätigt, dass der Untergrund nicht setzungsempfindlich ist"
    Dann stehst du da......und hast erstmal kurze Hosen an.

    Andererseits:
    es stellt sich die Frage ob du als Laie das überhaupt beurteilen konntest und der Fachmann dich nicht auf eine UIntersuchung hätte hinweisen müssen.

    Meine Meinung:
    such dir einen Baufachanwalt, der sich mit Schäden und GU´s auskennt.
    Suche den ordentlich und mache nicht den gleichen Fehler wie bei der Auswahl des GU´s
    (das unterstelle ich dir hier leider nach Vorlage dieses Schriftstücks, sorry)
    Also wirklich gewissenhaft schauen ob der Anwalt Erfahrung auf dem Gebiet hat und nicht den nächstbesten nehmen.

    Im Prinzip:
    schuldet dir der GU ein mangelfreies Bauwerk. Diese Risse sind aber definitiv ein Mangel, dass wird auch kein Richter der Welt anders sehen.
    Die alles entscheidende Frage ist aber: wer hat die Mängel verursacht und wem ist die Schuld anzulasten.
    War´s der GU, oder der Untergrund, den der GU vielleicht nicht zu prüfen hatte.

    Anwalt kostet,
    aber Gutachter kannst du dir erstmal sparen, das wird der auch der Anwalt sagen.
     
  18. petra345

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    Und was soll der Anwalt sagen, wenn er keine Unterlagen vom Gutachter hat und nicht weiß was Sache ist?

    Aber es gibt ein anderes Problem. Die Risiken im Baugrund werden grundsätzlich dem Bauherren angelastet. Aber auch der planende Architekt kann nicht sehenden Auges diese Risiken dem Bauherren (einem Laien) überlassen, sondern muß den Bauherrn auf diese Risiken hinweisen und einen Bodengutachter empfehlen.
    Lehnt der Bauherr das Gutachten ab, ist der Architekt weitgehend aus der Haftung.

    Tut er das als Fachmann nicht, haftet er zumindest mit.

    Inwieweit das bei einem Bauträgervertrag anzuwenden ist, ist eine juristische Frage.

    Der Bodengutachter würde zwar bei einer fehlerhaften Aussage haften. Aber wenn er mehrere _Stellen geprüft hat und die schwache Stelle an einer anderen Zone war, ist er vermutlich auch aus der Haftung.

    Dann hat der Bauherr den Schaden und er kann von keinem etwas fordern.
    .
    .
     
  19. #18 Andybaut, 18. Oktober 2017
    Zuletzt bearbeitet: 18. Oktober 2017
    Andybaut

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    aus meiner Sicht funktioniert das anders.
    Dem Anwalt kann es formal erstmal egal sein, was die Ursache ist.
    Fakt ist der Mangel. Der ist eindeutig und ist zu beklagen.
    Also wird er die Gegenseite auffordern die Ursache zu beheben.
    Sollte die sich weigern, geht es vor Gericht und das Gericht bestellt einen Gutachter. Den müssen beide akzeptieren.
    Die Kosten trägt dann der "schuldige".

    Welchen Nutzen hätte aber nun ein selbstbestellter Gutachter ?
    Außer einem selbst, glaubt dem leider niemand.
    Der Anwalt kann dann zwar vielleicht die Ursache des Risses benennen, aber faktisch wird die Gegenseite das genauso anzweifeln können wie ohne
    Gutachter.

    Für den Anwalt ist aus meiner Sicht viel entscheidender wer die Rissfreiheit zu erbringen hatte. War die Verantwortung alleine beim GU, oder hat
    sich der Bauherr durch den Vertrag selbst mit ins Abseits gestellt.
    Vielleicht ist aber der Baugrund auch gar nicht die Ursache (obwohl ich das stark vermute), aber auch dann hilft nur ein einlenken der Gegenseite
    oder ein Gutachten des Gerichts.
    Das selbst beauftragte Gutachten ist daher, außer für das eigene Feeling, rechtlich nichts wert.
     
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  21. simon84

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    Es muss ja nicht unbedingt ein volles Gutachten sein, wenn man erst mal wissen will was die warscheinlichste Ursache ist.

    Es gibt auch Architekten, Bauingenieure, Statiker, Maurer, Baufirma (Gelbe Seiten, Telefonhörer, Anrufen, Fragen) die sich so etwas vor Ort anschauen und dir was dazu sagen können. Definitiv günstiger als 3000 Euro :)
     
  22. petra345

    petra345

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    Die Ansicht von andybaut erscheint logisch und sinnvoll.
    Aber dann kann der Anwalt auch prüfen, warum die Gemeinde eine Bodenuntersuchung veranlasst hat. Da muß sie doch einen Verdacht oder ein schlechtes Gewissen gehabt haben. Schließlich kostet das die berühmten Steuergelder.

    Ist das Gelände eine ehemalige Mülldeponie?
     
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