HILFE Preß-Spanplatten im Kaltdach naß

Diskutiere HILFE Preß-Spanplatten im Kaltdach naß im Dach Forum im Bereich Neubau; Also ich kann wie es aussieht das bestätigen was mir Gunther als Hinweis gegeben hat. Da die Spanplatten jetzt seit ein paar Tagen weg sind kann...

  1. POLow6N

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    Also ich kann wie es aussieht das bestätigen was mir Gunther als Hinweis gegeben hat. Da die Spanplatten jetzt seit ein paar Tagen weg sind kann man jetzt langsam erkennen, dass die Feuchtigkeit durch die Innenwände hoch steigt. Den jetzt kann sie sich unter den Platten nicht mehr verteilen und man sieht genauer die feuchten Stellen.

    Vorallem an den nicht tragenden Wänden bei denen die Hohlblocksteine oben nicht ausbetoniert sind. Sprich kein Ringanker.

    Verblüffend ist für mich nur immer noch, dass wo die tragenden Wände mit Ringanker verlaufen, dass sich dort auch Wasser gebildet hat!!! Weil die sind oben ja mehrere cm mit Beton voll und trotzdem soll da Feuchtigkeit hoch kommen. Ist mir als nicht Fachmann echt schleierhaft!??!

    Habe heute Morgen mein Material wegen dem schlechten Wetter erst abholen können. Mache derzeit eine Dampfsperre über alle Innenwände. Dabei habe ich erstmal mit den nicht tragenden angefangen, da von denen das meiste Wasser kommt und auf diesen auch keine Balken aufliegen.
    Habe allerdings heute auch noch eine Stelle gefunden die mich ganz fertig macht. Habe an einer Stelle eine Handflächengroße "Wasserlache" unter der Folie entdeckt. Wie die jetzt wieder entstanden ist keine Ahnung!!
    Habe die Folie an der Stelle gezielt aufgeschnitten und das ganze getrocknet. Dann wieder verklebt und schaue morgen nochmal ob wieder Wasser dort ist.

    Habe bei der Balkenlage nur das Problem jetzt, dass ich die Folie nicht mehr wie von Gunther beschrieben unter den Balken durch bekommen. Bin jetzt überlegen wie ich da am besten vorgehe. Überlege jedes Feld einzeln abzukleben. Rechts und links mit Tape auf der Folie und vorne und hinten mit dem Kleber am Balken. Überlege noch um ganz sicher zu sein dann auch noch rechts und links wo der Balken auf der Mauer aufliegt mit Brunnenschaum auszuschäumen. Damit ich ein für alle mal Ruhe habe mit dem Thema!

    Halte euch auf dem laufenden.
     
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  3. #102 gunther1948, 21.12.2010
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    hallo
    würde mal tippen im randbereich kälte-/wärmebrücke d.h dein beton wird irgendwie eine verbindung zur kalten aussenluft haben.

    gruss aus de pfalz
     
  4. #103 alabama2000, 21.12.2010
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    hallo,

    ich hatte letzten winter ähnliche probleme, wenn auch nicht so extrem. bei mir wurde auch erst die dampffolie als ursache vermutet...

    es war diese aber nicht!

    1. Baufeuchte aus den Innenwänden stieg nach oben (auf dem Mauerwerk war überall Ringanker)
    2. Ich hatte keine Luft zwischen den Spanplatten und Dämmung
    3. hatte imprägnierte Platten verwendet und diese überall dicht anliegend verbaut

    Ich habs folgendermassen gemacht:

    Alle Platten runter und entsorgt, die Folie von oben nochmal kontrolliert, das ganze den ganzen winter bis in den sommer offen gelassen, dann eine Dachlattung als Abstandhaler zwischen holzplatten und Dämmung hergestellt, die Holzplatten aussen entlang 3 cm Luft verlegt...

    habe seitdem keine Probleme mehr... habe zusätzlich das Spitzdach komplett gedämmt (weiss nicht ob das nötig war).

    hoffe du kriegst dein problem in den griff

    alabama
     
  5. #104 gunther1948, 21.12.2010
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    hallo
    ich glaub fest da hat sich einer neue probleme eingehandelt.

    gruss aus de pfalz
     
  6. #105 gunther1948, 21.12.2010
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  7. POLow6N

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    Ich merke es.

    Verblüffend war nur heute noch der schon vor längerem vereinbarte Besuch von meinem Statiker.

    Der hat mir gleich 5 Möglichkeiten angeboten was es sein könnte!!!

    Interessant war auch, dass er die ganze Diagnose von der Treppe aus gemacht hat. Das war auch eine der genialen Varianten.

    Meine ganze Glaswolle ist nass weil mein Dachbodentreppe nicht ausreichend gedämmt wäre :mauer

    Schon klar und dadurch verbreitet sich auf 100m² Wasser in rauen Mengen unter den Platten.

    Bin derzeit bei knapp 60% was ich schon abdichten konnte. Hoffe spätestens am 24. fertig zu werden. Wegen den ganzen Weihnachtsvorbereitungen usw. kann ich leider nie mal einen ganzen Tag dran bleiben.:bau_1:

    Habe jetzt immer noch die eine nasse Stelle unter der Folie von gestern die mich stresst.
    Hatte gestern alles trocken gelegt und heute war das Wasser schon wieder Handflächen groß an der Stelle unter der Folie!!!! Von welcher Stelle bzw. Seite das jetzt zu dem tiefen Punkt beigelaufen kommt konnte ich noch nicht raus finden.

    Überlege jetzt wie ich den Punkt finden könnte?!?!?

    Der Raum an dem sich die Stelle befindet wird derzeit noch nicht geheizt, da er nicht benötigt wird. Denkt ihr das ganze lösst sich vielleicht auf, wenn der Raum zukünftig auch 21-22° geheizt wird?
     
  8. #107 ralph12345, 23.12.2010
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    Wie darf man das verstehen? Das Wasser sammelt sich UNTER der Folie?? Wo drin? Ist da ne Pfütze oder nur ein bischen kondensierte Feuchtigkeit? Letzteres sollte sich geben, wenn oben die Isolierung wieder drauf ist.
     
  9. #108 gunther1948, 24.12.2010
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    hallo
    versteh das nicht
    unter der folie ist doch luft/traglattung und dann kommt gipskarton.

    gruss aus de pfalz
     
  10. #109 Reitmeier, 24.12.2010
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    Habe allerdings heute auch noch eine Stelle gefunden die mich ganz fertig macht. Habe an einer Stelle eine Handflächengroße "Wasserlache" unter der Folie entdeckt. Wie die jetzt wieder entstanden ist keine Ahnung!!
    Habe die Folie an der Stelle gezielt aufgeschnitten und das ganze getrocknet. Dann wieder verklebt und schaue morgen nochmal ob wieder Wasser dort ist.
     
  11. #110 Reitmeier, 24.12.2010
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    oder siehe #95; und :winkenfrohe Weihnachten Alle zusammen
     
  12. #111 gunther1948, 24.12.2010
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    hallo
    jetzt nochmal zum verständnis wenn das der fall ist, daß die untere folie blank da liegt also ohne dämmung oben drauf dann schwitzt die folie auf der unterseite und nicht oben.
    warme raumluft trifft auf kalte folie kleines techtelmechtel werden sich nicht einig und das wasser in raumluft wechselt den namen und wird jetzt kondensat und die luft kühlt ab.

    gruss aus de pfalz und frohe festtage.
     
  13. #112 alabama2000, 25.12.2010
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    hallo gunther,

    wäre schön wenn du mir genauer erklärst was du damit meinst?


    Alabama
     
  14. POLow6N

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    @#111:

    Das ist mir auch klar :D.

    Aber es liegt ja derzeit überall Glaswolle.

    Von daher weiß ich nicht wo das Wasser sich gebildet hat.

    Es sind keine Tröpfchen, sondern ein dünner Wasserfilm mit Durchmesser 15-20cm.
     
  15. KPS.EF

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    Hallo @POLow6N,

    erst einmal vielen Dank für die spannende Unterhaltung der letzten 14 Tage.

    Die hier geführte Diskussion dürfte für alle Bauherren interessant sein - egal, ob es sich um einen Neubau oder eine selbst- oder enevverordnete energetische Sanierung von Bestandsgebäuden handelt.

    Dass bei Arbeiten an der wärmetauschenden Hülle eine auf dauerhaftes Funktionieren ausgerichtete (lückenlose!) luftdichte Gebäudehüllfläche installiert werden muss, ist wohl inzwischen dei den meisten am Bau Beteiligten angekommen.

    Der diesbzgl. seitens der Planung, Ausführung und Kontrolle geschuldete Erfolg wird jedoch oftmals als hinreichend erfüllt herbeigeredet, jedoch letztlich nicht durch die dazu erforderlichen Qualitätskontrollen nachgewiesen.

    Auch eine lediglich abschließend nach DIN EN 13829 durchgeführte differenzdruckgestützte Überprüfung zur Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden kann hier nur bedingt als sicherer Nachweis dienen.

    Selbst diese Blower-Door-Messungen werden dann dem Bauherrn noch all zu oft als nicht unbedingt notwendig ("Beweis": Selbst der Gesetzgeber hat keine diesbzgl. Kontrollpflicht in Kraft gesetzt ... :irre ) gern ausgeredet.

    Auch in Fällen, wo im Neubaubereich die Durchführung eines solchen Tests dann doch zur Pflicht wird (da der dann bei der Planung des Wärmebedarfs anrechenbare Bonus in die Berechnung einbezogen wurde), wurde (und wird ?) "unwissenden" Bauherren gern das Gegenteil eingeredet.

    Warum wohl? :D

    Wenn es um schnelles Geld geht, werden selbst eigene Haftungsprobleme, aber auch die des Bauherrn (z.B. bei Inanspruchnahme von Fördermitteln) gern verdrängt.

    Der hier diskutierte Beispielfall zeigt ähnliche Tendenzen.

    Anstatt mit notdürftig polierten Kristallkugeln zu jonglieren, brächte eine differenzdruckgestützte Leckagesuche gewiss die eigentliche Ursache bzw. den /die Verursacher an's Licht ...

    ... auch wenn dieser Test im Gegensatz zu unseren Klimmzügen nicht kostenlos ist.

    Dir sowie allen Mitschreibenden und Mitlesenden einen
    besinnlichen 2. Weihnachtsfeiertag
    aus dem tiefverschneiten Erfurt

    KPS.EF
     
  16. mls

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    dem schliesse ich mich vollinhaltlich an :)

    vielleicht gibt es nächstes jahr ein paar bauten mehr, bei denen luftdichtigkeit und konstruktion,
    zuerst in der planung und dann natürlich in der ausführung, auf höherem standard, als dem
    momentan anzutreffenden, gefordert und geliefert werden.

    die beiträge zu diesem thema spiegeln auch meine realität in der diesjährigen erstberatung
    bei bauphysikalischen dachertüchtigungen wieder - leider auch bei ziemlich jungen dächern.
     
  17. #116 PeterLastig, 28.01.2011
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    Hallo Ich bin neu hier und wollte kein neues Thema aufmachen.

    Auch ich habe mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Allerdings waren meine OSB Platten nicht so naß. Es war nur an einigen Stellen Naß. Bei mir war es Hauptsächlich im Bereich Kabeldurchführung vom OG zum Kaltdach. Weitehrin hatte ich Nassestellen immer da wo Die Glasswolle Stoß an Stoß ziwschen den Sparren lag. Immer an den Trennstellen waren die Balken Nass und die OSB Platten von unten Nass. Die Baufirma hat die Bereiche neu und sehr Formschlüssig ausgelegt. Seit dem habe ich dort keine Nassen stellen mehr.

    Was ich bemerkt habe das ich Umlaufend im Ringankerbereich Wassertropfen an der Unterspannbahn habe. Woher kommt das?

    Weiterhin habe ich hier gelesen das jemand gefragt ob erst der Putz und dann die Folie eingebaut wurde? Bei mir wurde erst die Folie Eingebaut und dann die Aussenwänder verputzt. Ist das viellecht der Fehler?

    Der Ringanker ist mit Dämmwolle überdeckt die Dämmwolle geht ca. 20cm über den Ringanker bis in den Dachkasten.

    Blower Door Test hat das Haus bestanden. Laut Bericht wurden die geforderten Werte deutlich unterschritten. Von daher gehe ich davon aus das die Abtrennung von OG zu Kaltdach dicht sein sollte.

    Mit der Wärmebildkamera war ich auch schon auf dem Dach dort konnte man sehr schon sehen das an den offenen Stößen Wärme aufsteigt.

    Ich bin am Überlegen ob ich das Haus von außen noch mal ableuchten lasse. Vielleicht kann man den Bereich im Ringanker oben dort besser sehen.
     
  18. mls

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    nein, das ist nicht zwingend ein fehler.

    statt "ringbalken" reden wir lieber vom traufdetail - weil da etwas mehr
    dazu gehört. das ist dann auch bei jedem bauwerk anders ;)
     
  19. POLow6N

    POLow6N

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    Wollte mich nochmal zu meinem Thema melden.

    Glaswolle ist mittlerweile komplett trocken.

    Jetzt könnte es langsam wärmer werden, damit ich mich an meine Ausbesserungsarbeiten machen kann.

    @Gunther: Danke nochmal für deinen Einsatz und den netten Kontakt.

    Und natürlich auch allen Anderen.

    Was ich leider immer noch nicht weiß ist, wie ich die Luftdichtigkeit zwischen den Innenwänden und der darauf liegenden Balkenlage sicherstellen soll. Konnte die Folie nur an die Balken ankleben. Habe jetzt die Befürchtung, dass sich im nächsten Winter die Feuchtigkeit unter den Balken ausdehnt.

    Überlege daher immer noch eine 2. Dämmlage zu installieren. Damit könnte ich auch die Stöße der Dämmung überdecken. Den gerade an diesen Stellen kam bei mir ja auch wie beim Kollegen oben die Hauptfeuchtigkeit zum Vorschein, da dort der Wärmeunterschied am größten war.

    Die V100 Platten würde ich gerne wieder verwenden, da ich ungern 100m² Platten durchs fertig Haus runter und neue Platten wieder hoch transportieren möchte.
    Würde sie beim nächsten mal nur nicht mehr Nut und Feder verarbeiten und Entlüftungbohrungen in den Platten anbringen.
    Überlege derzeit noch an einer Konterlattung unter den Platten um einen Luftspalt zwischen Glaswolle und Platten zu erzeugen um eine gleichmäßige Hinterlüftung zu gewährleisten. Damit könnte die Feuchtigkeit die noch durch kommt zukünftig durch die Löcher entweichen.

    Damit hätte ich dann im Vergleich zu meinem 1. Versuch mehrere Faktoren korrigiert.
    1. Verbesserung der Luftdichtigkeit = Reduzierung der Feuchtigkeit.
    2. Reduzierung des Temperaturunterschieds zwischen oberem Punkt der Dämmung und den Platten.
    3. Reduzierung des U-Werts der V100 Platten durch Belüftung.

    Hoffe das dies dann ausreichend ist für die Zukunft!
     
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  21. #119 Kris Roberts, 16.02.2011
    Kris Roberts

    Kris Roberts Gast

    Hallo allerseits,
    ich lese hier die ganzen Experentipps u. Meinungen - bin hier wohl richtig.
    NUR bin ich weiblich, Bürokauffrau, und renoviere/saniere mein Elternhaus
    weitgehend selbst. Ein Mietnomade hat alles abgebaut was ging, ich muss
    alles neu machen. Das Haus ist BJ 1959, auf dem Boden waren bisher zwischen
    den Sparren nur Styroporplatten angebracht, es gab nie Feuchtigkeitsprobleme.
    Nachdem das entfernt wurde war das Dach "blank" und ich habe vor dem
    Winter 13cm Dämmwolle direkt unter den Dachpfannen zwischen den Sparren
    angebracht. Nun meine Frage / Problem. Vor einigen Wochen hatten wir
    einen Umschwung von Kalt auf Warme Plusgrade - ca. 10 C differenz, und
    extrem! hohe Luftfeuchtigkeit, draußen war alles "naß" - die Platten auf
    Terrasse u. Gehwegen etc. Ich hatte so ein Gefühl mal auf den Boden zu sehen,
    und dort fand ich Flecke auf dem Fußboden von herunter getropftem Wasser.
    Auch die Sparren hatten "geschwitzt" u. eine weiße Pulverige Schicht (kein
    Schimmelgeruch). Nicht nötig zu erwähnen, dass ich baff war.
    Ich habe bewußt zur "Belüftung" KEINE Dampfsperre etc. angebracht,
    versprach mir bei dem Dach so auch keinen Nutzen davon ... oben im
    Giebel ist ein kleiner Zwischenraum noch offen um auch dort eine
    "Belüftung" zu ermöglichen.
    Jetzt überlege ich ob doch eine Dampfbremse nötig ist - oder es
    eben nur an diesem extremen Wetterumschwung innerhalb 12-24 Stunden
    lag?
    Da ich kein Ingenieur oder Architekt - oder ähnliches bin - verstehe ich
    auch nichts von "Werten" zur Errechnung / Beurteilung von Feuchtigkeit.
    Es ist ein sogenanntes "Kaltdach" denke ich -- und dafür möchte ich
    die möglichst beste Variante einer Dämmung erzielen.
    Unnötig zu sagen, dass mich der Mietnomade finanziell faßt ruiniert
    hat und ich keine teuren "Baumaßnahmen" machen kann, daher meine
    faßt "Alleingang" Tätigkeit.
    Danke im Voraus!
    Grüße aus dem Norden ... wo das Wetter oft Probleme macht.
     
  22. KPS.EF

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    Hallo Kris,

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    Wenn Du die gewiss notwendigen Sanierungsarbeiten fachlich selbst nicht gebacken bekommst, solltest Du vielleich doch professionelle Hilfe vor Ort suchen, anstatt weiter Geld für blinden Aktionismus zu verbrennen.

    Neben der Dampfbremsproblematik gibt es noch die der Luftdichtheit der wärmetauschenden Gebäudehülle.

    I.d.R. werden dafür hauptsächlich Folien auf der warmen Seite des Dämmstoffs angeordnet und fachgerecht abgedichtet.

    Sorry, aber derartige Arbeiten sind nichts für Laien.

    Grüße aus Deutschlands Mitte

    KPS
     
Thema: HILFE Preß-Spanplatten im Kaltdach naß
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