Kauf von Privatperson/Sachverständiger - Verkäufer tritt zurück

Diskutiere Kauf von Privatperson/Sachverständiger - Verkäufer tritt zurück im Schlüsselfertig Bauen ? Forum im Bereich Rund um den Bau; Wir wollten ein Haus (ohne Gewährleistung auf den Rohbau und Statik) kaufen von einer Privatperson und einige Stunden bevor wir mit dem...

  1. #1 Stefanie280374, 2. Juni 2006
    Stefanie280374

    Stefanie280374

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    Wir wollten ein Haus (ohne Gewährleistung auf den Rohbau und Statik) kaufen von einer Privatperson und einige Stunden bevor wir mit dem Sachverständiger durch das Haus gehen wollten, hat uns der Verkäufer mitgeteilt, dass er definitiv das Haus nicht mehr an uns verkaufen wird. Er hätte persönliche Gründe und er wäre Privatmann. Ich schätze mal, dass wir ihm zu viele Fragen gestellt haben. Ich hatte den Artikel bzgl. Hauskauf hier eingestellt und ich hatte mir einiges dann von den Rückmeldungen aufgeschrieben und umgesetzt so z.B. einen Sachverständiger angerufen. Vielleicht hatten Sie dann doch recht, dass da was im Argen ist, was er uns verschwiegen hat und wir jetzt besser froh sein sollten, dass wir das Haus nicht bekommen haben. 4 Wochen Arbeit und intensives Bemühen umsonst, weil wir zuviele Fragen gestellt haben. Bin schon sehr traurig darüber, weil so ein Grundstück bekommt man heutzusage nur sehr selten. Zudem habe ich vorher noch nie so eine saubere Baustelle gesehen. Vielleicht haben wir ihm doch Unrecht getan, durch alle diese kritischen Fragen.
     
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  3. Quelle

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    warum sollte er das tun? solange du zahlst, kann ihm das doch wurst sein.

    und es ist ja nicht am preis gescheitert, oder?
     
  4. Laermi

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    dann war was faul

    garantiert!
    Du hast alles richtig gemacht!
     
  5. #4 BTopferin, 2. Juni 2006
    BTopferin

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    Hallo Stefanie

    Auch ich bin der Meinung, dass Du alles richtig gemacht hast. Ich würde das nicht "umsonst" nennen. Glaub mir, wenn irgendwas am Haus nicht stimmt, es kann nachher richtig teuer werden. Der Verkäufer hat sicherlich gewusst, dass der SV einiges bemängeln würde. Und er will anscheinend gar nix davon wissen.

    Was bringt ein tolles Grundstück wenn das Haus nicht in Ordnung ist?

    Grüße
    Amy
     
  6. Laermi

    Laermi

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    @ Quelle

    Dein "Untertitel" ist klasse!!! Das sollte jeder Bauherr beherzigen:28:
    :respekt
     
  7. #6 Christian S, 2. Juni 2006
    Christian S

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    also, dass sehech aber anders

    wenn der Ersteller wirtschaftlich nicht unter Druck steht, braucht er an einen "Hansel" nicht verkaufen.
    Ich würds genauso machen, es gibt "ruhigere" Kunden.
    Das sagt nix über seine Qualität aus.
    Es verbleibt nunmal ein Restrisiko. Mit ruhiger unaufgeregter Handhabe kann man "inkognito" einen "Bekannten" zur Besichtigung mitnehmen und so Risiken minimieren.
    Und hier liegt auch das Problem dieses Forums.
    Die hier Ratgebenden sind nicht selbst betroffen und wollen nur "auf der sicheren Seite" beraten.
    Dem Ratsuchenden wurde seine Wunschimmobilie "wegberaten".
    Es gibt unter erfahrenden Häusleverscherblern die Erkenntnis, dass es "nichttaugliche" Kunden gibt. Von denen muss man sich früh genug distanzieren.
    Sie haben sich als solch Kunde dargestellt, er hat seine Konsequenzen gezogen, that's it.
    Und kommt mir nicht immer mit dem pfuschenden Selberwurschteler, wo man nur froh sein kann, dass man nicht gekauft hat.
    Ab "50" bau ich auch nur noch eine Bude pro Jahr und such mir meine Bauherrn stressfrei aus.:biggthumpup:
    wie immer, nur meine Meinung.
    Gruss Christian
     
  8. Laermi

    Laermi

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    so wie christan S

    würde ich als Bauträger auch antworten. Aus Verkäufersicht ist der Ahnungslose und unkritische Kunde der sicherste Weg!

    Ich als Käufer bleibe dabei: Hände weg von zweifelhaften Hausverkäufern.
    Wer nichts zu verbergen hat, braucht einen SV nicht zu fürchten.

    Aber wahrscheinlich wäre es so gewesen: Verkäufer versucht, ihm bekannte Mängel zu verschweigen. Wenns später rauskommt kann er mit Unwissenheit Argumentieren und ist aus der Haftung raus. Sollte ein Gutachter seiner Hütte Mängel bescheinigen und der Kauf dadurch platzen, hat er Probleme, diese Mängel beim nächsten Kunden zu verschweigen - denn dann gibt es ja Stefanie280374 mit dem Schriftstück, welches Sie dem Käufer übergeben könnte.....

    Alles Klar?!
     
  9. #8 Thomas B, 4. Juni 2006
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    Was für ein Unfug...

    ...lieber Christian S.!

    Der Bauherrin wurde keine "Traumimmobilie begberaten", sondern sie hatte berichtet, daß der Verkäufer offenkundig nichts von einm SV-Besuch hielt und lieber nicht an sie verkaufte. Es kam somit nicht einmal zu einer Beratung.

    Wenn Käufer, die eine so gewaltige Investition, wie einen Hauskauf, vorab kritisch beleuchten von Ihnen als "Hansel" oder "untaugliche Käufer" tituliert werden, erlaube ich mir die Frage, wann ein Käufer "tauglich" ist. Etwa dann, wenn er ohnezu fragen alles glaubt und kauft, was ihm ein Immo-Fritze erzählt??? Ein solcher Kunde mag für Sie ganz toll sein (schnell irgendeinen Müll verkaufen....suuuuper!), ich würde ihn als treudoof oder dumm bezeichnen.

    Ganz offensichtlich hatte der Verkäufer von Stefanie einige "Leichen im Keller" und wähnte beim Auftauchen eines SV Ungemach. Eigentlich optimal gelaufen für Stefanie: Ein Quasi-Gutachten, ohne dafür etwas berappen zu müssen.

    Und mal ganz ehrlich: Ihre Einstellung zum Kunden ist schon höchst fragwürdig....und das ist sehr freundlich formuliert!:boxing

    Gruß

    Thomas
     
  10. #9 Christian S, 4. Juni 2006
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    Thomas, Thomas

    auch auf Kundenfang??
    Wenn ein gestandener Baufachmann sich gemütlich ne Bude zum Verkaufen hochzieht, braucht er sich mit besserwissenden Bauherrn ,unterstützt von wichtigtuerischen sogenannten Baubetreuern, nicht belasten.
    Ihr braucht mir nix erzählen.
    Normalerweise will der sogenannte Baubetreuer/Gutachter beweisen, dass sein Honorar nicht umsonst war und sucht natürlich nach dem Haar in der Suppe. Bauherrn, welche so eingestielt werden, nerven natürlich den redlichen Häuslebauer.
    Schaun se mal: sie kommen mit einem Interessenten zu meiner Immobilie und gehen mir auf den Sack. Da gibts wie immer zwei Möglichkeiten: ich hab nen Ladenhüter und hör mir Ihren Nonsens duldend an; oder ich hab ne Toplage und schmeiss sie raus. Beidesmal is die Hütte perfekt erstellt, nur kommts darauf nich an.
    Sie suggerieren dann zur Ehrenrettung ihren Kunden, dass was faul gewesen sein muss.
    Den Verkäufer fragt ja zum Glück keiner mehr.
    Aber, ich weiss ja.......
    sind ja alles Betrüger.
    Obwohl vielleicht ein gestandener Baufachmann kein Bock hat , sich von naseweisen Theoretikern seinen Bau schlechtreden zulassen.
    Gut, dass man die Wahrheit nicht kennt.
    Gruss Christian
     
  11. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "hmmm"

    Mensch Christian ... lies doch nochmal bitte die Einleitungszeilen:
    .
    .
    ohne Gewährleistung auf den Rohbau und Statik (!) ... spätestens
    da geht das 1te. rote Lämplein an ... man nimmt nen Sachverständigen
    mit was ich absulut für richtig halte ... und der Verkäufer lehnt den
    Verkauf dankend ab ... spätestens jetzt blinken alle roten Lampen ... und
    jetzt erzähl mir nix von redschaffend ... falls redschaffend dann hätt er
    den Sachverständiger sicher ned geforchten ... Fazit: der Verdacht
    vom Thomas mit dem Leichen im Keller iss hier angebrachter als über
    redschaffende ein Buch zu füllen (!) ... die Geschichte stinkt ... und
    darüber sollte sich auch der Fragesteller bewusst sein (!)
    .
     
  12. #11 BTopferin, 4. Juni 2006
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    Hallo Christian

    also, deiner Meinung nach, blindes Vertrauen ist überhaupt kein Problem und eine teilweise fehlende Gewährleistung ist auch OK ??? :cry

    Na, ja, das Wort "Wichtigtuer" habe ich auch von meinem BT gehört. Aber natürlich sind nur "meine" SVs "Wichtigtuer" und "seine" natürlich nicht. Sorry, aber heutzutage wenn jemand "Wichtigtuer" sagt, ich verstehe nur "Ausrede". Tja, die "Wichtigtuer" waren leider erst hier bei mir nachdem mein BT mehrere Mängel (und Folgeschaden) Jahre lange nicht beseitigt und/oder nur versteckt hat. Von Ursachen wollte mein BT nie was wissen. Ohne Druck von "Wichtugtuer", Mangelbeseitigung heißt für meinen BT nur "so lange wie möglich gar nichts tun und dann so billig wie möglich verstecken".

    Mein BT ist übrigens auch Baufachmann (Archi) und sein Bauleiter ist theoretisch auch Baufachmann. Heute bin ich aber überzeugt, dass alle beide kaum Ahnung haben.

    Bitte nicht falsch verstehen. Trotz meine Hausbau-Probleme, ich bin immer noch der Meinung, dass es auch gute BTs gibt. Nur, wie soll eine Laie selber feststellen, ob alles i.O. ist oder nicht. Ob was mangelhaft ist? Ob ein Mangel wesentlich oder eher klein ist? Das geht nicht.

    Gut, es ist möglich dass, ohne Fragen, ohne SV, und ohne volle Gewährleistung, vielleicht hätte Stefanie trotzdem Glück gehabt. Aber für mich wäre so ein Hauskauf eher russisches Roulette.

    Gruß
     
  13. #12 Christian S, 4. Juni 2006
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    Nicht sofort in eine Schublade stecken

    ich gebe dir Recht, Josef-
    Und bei so einer Größenordnung sollte man auf Nummer Sicher gehen.
    Mich nervt manchmal die Einfachheit der Beweisführúng.
    Schwarz/weiss, anders kannet ja garnicht sein.
    Ich schieb , dass eine inkognito Prüfung der charmanten Art den Verkäufer nicht verprellt hätte.
    Ich sags , wie es ist: unsichere Kunden mit großmäuligen Ex-Ex Schwiegervätern , welche vor Urzeiten mal ne Gartenmauer erstellt haben und als Eggsbärden auftreten;
    250,- Euro Baubetreuungsgutachter, welche auf die fehlende Teerpappe nach der ersten Steinschicht beim Plansteinmauerwerk hinweisen;
    begleitende Arbeitskollegen, welche früher 4 Semester Architektur studiert haben und nassforsch überzogene Konventionalstrafen aushandeln wollen;
    und noch ein paar mehr;
    nerven den Verkäufer und vergiften von vornherein das Klima.
    Freundlich auftretende begleitende Architekten, welche sich bei Nichtwissen dann in die Materie einlesen und nach Terminvereinbarung um ein Informationsgespräch mit dem Interessenten bitten, sind immer willkommen.
    Wieoft habe ich sonntags alleine umherschleichende, an der Kimmschicht rumpopelnde, wildfremde Selbstbegutachtungsprofis gesehen, welche auch noch frech werden.
    Nun gut, ob gut ,ob schlecht.
    Uns tuts hier nicht weh, wenn das Traumgrundstück anderweitig verjubelt wird.
    Mal sehen, ob dieser Käufer dann im Keller absäuft.
    Unser Fragesteller is auf jeden Fall :" auf der sicheren Seite".
    Nix für ungut.
    Gruss Christian
     
  14. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    da haste natürlich Recht ... es gibt immer solche und solche ...
    und ned bloß Unternehmer/Architekten sondern auch Bauherrn ...
    auch ich durfte schon mal für nen Querolanten baun ... da vergeht
    dir echt die Lust am arbeiten wenn er jeden Tag mit nem Zettel kommt
    was im gestern wieder alles ned gepasst hat :mauer
    .
     
  15. #14 Christian S, 4. Juni 2006
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    und jetzt biste fuffzich

    hast keinen Bock mehr auf den Stress mit Firma, kränkelnde Arbeitnehmer und spätzahlende Kunden ( und natürlich mitarbeitende Ehefrauen, der Hase soll jetzt auch mal das Leben geniessen) sowie nörgelnden Besserwissern und baust pro Jahr gemütlich ne Hütte.
    Auf nem schönen Grundstück.
    Und da kommt der Erwerber.
    Und fragt und fragt und fragt und du antwortest.
    Und dann fragt er nach Prüfzeugnissen, Gewährleistung und Fertigstellungsgarantien.
    Und dass er das Meiste ja garnicht mehr überprüfen kann.
    Hast du vielleicht ne Ultraschallaufnahme deiner Bodenplatte, ob der Stahl auch da ist, wo er hingehört? Erzählen kannst du ja viel.
    Und überhaupt, kaufen nur mit Baubegleitungsprofieggsbärden.
    Da sagste doch locker: Karavane , zieh weiter, ich will mei Ruh'.
    nur meine Meinung.
    Gruss Christian
     
  16. Jonny

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    Muss ich euch recht geben,hilft nix.
    Es gibt jede menge gute Kunden,und wenn die einem mal Löcher in den bauch fragen machts nix, man gibt ja gerne Auskunft über seine Arbeit.
    Aber es gibt natürlich auch die die einen was fragen, und einem am nächsten Tag mit irgendwelchem Halbwissen irgendwelche Vorschriften um die Ohren hauen nach dem Motto: Jetzt hab ich dich!
    Das regt mich auf diese negative Einstellung gegenüber dem Handwerk, die gerne die privaten Medien verbreiten.
    Nach dem Motto: Alle Handwerker sind blöd,pfuschen wo's geht und verlangen zuviel Geld.
    Aber Gott sei Dank! Sind bei uns die netten,intelligenten und freundlichen Kunden
    in der absoluten Überzahl.
    Aber 2 Semester Psychologiestudium für jeden Handwerker währen nützlich :D
    Grüsse
    Jonny
     
  17. Quelle

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    da muss ich als Laie mal einhaken. Tatsache ist, dass mehr Schaden im Bau logischerweise dadurch entsteht, wenn Handwerker Laien irgendeinen Unsinn erzählen, statt offen auch ein Versagen zuzugeben und zu beheben. Spätestens wenn der Laie spitz bekommt, dass er mehr als einmal veräppelt wurde, dann wird er jeden Scheiß bemängeln. Und dann hört der Spaß nämlich auf. Meine Erfahrung ist, dass die Stimmung nur so lange gut ist, wenn sich die Experten aus einer Position der Stärke und fachlichen Überlegenheit den Rücken freihalten können. Da sollte man sich nichts vormachen. Aus der Position der Stärke heraus den souveränen und kundenfreundlichen Unternehmer zu geben ist keine Kunst.
     
  18. #17 Christian S, 5. Juni 2006
    Christian S

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    z.B.

    Frage: warum hat denn dieses zweiflügelige Fenster unterschiedliche Oliven (Griffe)??
    Antwort: Das ist ein Fluchtfenster, damit sie auch im Dunkeln spüren, wo der rechte und wo der linke Flügel ist.
    Frage: kommt denn da keine alternative Abdichtung drauf??
    Antwort: die is schon im Kleber enthalten.
    Frage: Kommt denn da kein Ringanker drauf?
    Antwort: bei diesem Verarbeitungsystem hat die Nut-und Federausführung der
    Mauersteine den sogenannten " Klammereffekt". Der wirkt quasi wie ein Ringanker.
    Frage : Die Räume sind aber niedrig, oder?
    Antwort: Solange kein Estrich drin ist, wirken die Räume immer ein bisschen "gedrängt"; warten sie mal ab , wenn tapeziert ist.
    Frage : Warum ist denn kein Aussenwaserhahn enthalten?
    Antwort : Wir wollten die Leute im Expose nicht verwirren.
    u.s.w.
    Gruss Christian
     
  19. #18 BTopferin, 5. Juni 2006
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    Hi Christian

    also, ich bin Ausländerin und veilleicht deswegen verstehe ich nicht ganz, wieso Du die obige Fragen und Antworten geschrieben hast.


    Z.B.: Hältest Du ein Aussenwaserhahn für sebstverständlich? (Also bei EFH, DDH, RH, usw. quasi immer "automatisch" enthalten?)


    Gruß
    Amy
     
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  21. Uli R.

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    jo *g ich bin Inländer, aber ich frag mich auch die ganze Zeit schon nach der Botschaft :confused:
    Sind das jetzt schon Fragen, die man nicht fragen darf weil sie den Bauschaffenden kränken?
     
  22. campr

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    Wird nicht aber gerade auch durch dieses Forum genau diese Meinung geschührt? Da Handwerker zu blöd, zu faul oder einfach nur schlampig sind, braucht man den Übermenschen "Architekt", der denen auf die Finger kloppt und den einfältigen Bauherrn vor Bauernfängern schützt. Selbstverständlich kann ein Architekt alle Gewerke perfekt beurteilen und erkennt sofort Schwachstellen.

    Klar ist, es gibt in jeder Branche - auch bei Handwerkern und Architekten - weniger sehr gute, etwas mehr gute und eine große Masse mittelmäßig bis schlechte. Und die als Laie zu erkennen, ist nicht einfach. Was spricht also dagegen, vorsichtig ranzugehen und erstmal vom großen Durchschnitt auszugehen? Vielleicht hat man Glück und erwischt einen der (sehr) guten Exemplare. Dann gibt's ja auch keine Probleme. Wenn man aber an eine Gurke gerät, hat man wenigstens vorgesorgt. So oder so ähnlich.
     
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