Muss ein Hausanschlussraum (HAR) zwingend zur Straßefront ausgerichtet sein?

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  1. DonPenne

    DonPenne

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    Guten Morgen.

    Weiss jemand ob ein Hausanschlussraum (HAR) zwingend nach vorne zur Erschließungsstraße ausgerichtet sein muss? Bei allen Fertig- und Massivhausanbietern ist dies nämlich der Fall. Bei meinem Konzept mit dem ich zum Architekten gehen möchte wäre eine optimalere Verteilung jedoch gegeben, wenn ich ihn nach hinten also zum Garten hin ausrichten könnte. Gibt dies irgendwelche Probleme mit Leitungen? Das es teurer sein dürfte, da die Strecke weiter ist das ist mir bewusst.
     
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  3. #2 gunther1948, 31. Januar 2014
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    hallo
    naja dann auf marsch marsch da wird dir geholfen werden.

    gruss aus de pfalz
     
  4. #3 Gast036816, 31. Januar 2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    dann muss es sich um einen extrem funktionalen vorentwurf handeln, wenn es wichtiger ist, die technikflächen zum garten hin zu orientieren und die lebensräume - wohnraum und/oder essbereich - dann wohl möglich zur strasse hin zeigen.
     
  5. R.B.

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    Es spricht zumindest auch technischer Sicht nichts dagegen den HAR irgendwo im Haus zu platzieren. Mehrkosten sind ja klar, und das kann sich ganz schön summieren. Theoretisch könnte man den HAR auch irgendwo auf dem Grundstück platzieren, selbst beim Nachbarn könnte man den unterbringen sofern alle Voraussetzungen gem. Liefervertrag, TAB etc. erfüllt sind (jederzeit zugänglich, eingetragene Dienstbarkeit).

    Achtung, das klingt alles erst einmal einfach, aber der Teufel steckt im Detail. So kann es beispielsweise unmöglich sein mit einem Gasanschluss von der Straße bis hinter´s Haus zu kommen, zumindest ohne dafür Einschränkungen in Kauf zu nehmen die nicht jeder Bauherr akzeptieren kann (oder will). Aber zuerst einmal gilt, geht nicht, gibt´s nicht. Alles eine Frage des Geldes.
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 31. Januar 2014
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Stopp!

    Es kann einiges dagegen sprechen. Die Leitungseinführungen müssen zumindest in der Nähe der Aussenwand liegen. Ausserdem dürfen die Trassen a) nicht überbaut werden und müssen b) für Minibagger anfahrbar sein.

    Aber das ist doch ganz einfach. Lageplan mit groben Gebäudeumrissen (Auch Nebengebäude) und einem X für die Lage des HAR malen und damit ab zur Abteilung Hausanschlüsse des örtlichen VNB!
     
  7. R.B.

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    Guten Morgen, meinen Beitrag komplett gelesen? ;)

    Nächste Option, er kann auch an der Straßenfront mit der Leitung in´s Haus und dann im Haus bis zu einem Zähler hinten zur Gartenseite, auch das ist theoretisch möglich. Würde bei einem EFH zwar kein vernünftiger Mensch machen, aber auch das kriegt man in Einklang mit den Anschlussbedingungen etc.
     
  8. #7 Gast036816, 31. Januar 2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    er kann auch an der strassenfront einen anschlussschacht für alles setzen und hält damit die bedingungen der versorger ein, verteilt dann auf dem grundstück weiter nach seiner denkweise. volles risiko ist dann beim eigentümer.
     
  9. R.B.

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    Eben. Die Frage war ja, "Muss ein Hausanschlussraum (HAR) zwingend zur Straßefront ausgerichtet sein?", und da sage ich NEIN, zwingend muss er dort nicht platziert werden. Es kann aber sehr viele Gründe geben die für eine Ausrichtung zur Straßenfront sprechen. Ob der TE bereit ist die Nachteile in Kauf zu nehmen, das kann ich aus der Ferne nicht beurteilen, war ja auch nicht gefragt.
     
  10. #9 Gast036816, 31. Januar 2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    dazu müsste man den grundriss betrachten.
     
  11. Jan81

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    genau so und nicht anders würde ich auch machen.

    Informiere dich direkt bei deinem Versorger, der später die Leitungen legt. Und ganz besonders bei Gas, Strom und Wasser. Die haben nämlich ein Wörtchen mit zu reden.
    Der HWR muss oft an einer Außenwand sein. Die Leitungen dürfen nicht unter Garage (zum Teil Carport), Terrasse, Eingang usw. liegen.

    Bei uns ist es so, dass 25 m im Packet drin sind für Gas, Strom, Telekom und Wasser. Also für uns hat es ausgereicht.

    Also informiere dich lieber vorher. Sonst wird später richtig teuer. Zu Not muss du dann komplette Leitungen in Leerrohre verlegen lassen.
     
  12. mastehr

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    Meine Anschlüsse werden auch nicht von vorne ins Haus geführt, sondern seitlich. Die Leitungen liegen unter der gepflasterten Einfahrt. Mehrkosten sind dadurch keine angefallen, da die Leitungslängen, die im Pauschalpreis inbegriffen waren, nicht überschritten wurden.
     
  13. R.B.

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    Liegt dort auch eine Gasleitung?

    Die Anforderungen unterscheiden sich, je nachdem ob Wasser, Strom, Gas, und es ist vieles machbar, alles eine Frage der Kosten.
     
  14. Mycraft

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    Man kann es hinsetzten wohin man will...meine nachbarn haben den Raum direkt in der Mitte des Hauses..und war kein Problem weder für die Behörden noch für die Versorger...samt Gasanschluss...
     
  15. mastehr

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    Ja. Im Pauschalpreis meines Gas-Versorgers sind 30 Meter Anschlussleitung enthalten. In meinem Altbau wurde mitte der 90er die Gasleitung sogar hinter das Haus gelegt, da dort früher die Öl-Heizung stand.
     
  16. mastehr

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    Das würde mein Gas-Versorger nicht mitmachen. Zumdindest die Hauptabsperreinrichtung darf maximal 1,20 Meter von der Außenwand entfernt sein.

    Aber jeder Versorger kocht wohl sein eigenes Süppchen.
     
  17. Jan81

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    Warum diese Frage? Gasleitung darf unter gepflasterten Einfahrt liegen.
     
  18. #17 danielpuetz, 31. Januar 2014
    danielpuetz

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    Problematisch wirds dann wahrscheinlich, wenn die Leitungen beschädigt sind, oder? Was dann, kann man dann die Bodenplatte aufreissen? Oder springt man mit den Zuleitungen an der Front hoch und geht dann unter der Decke weiter mit einem abgehängten Kasten um die Leitungen? Ich habe auch vor, meinen HAR in dem hinteren Bereich meiner überlangen Garage zu setzen und dann ins Haus zu gehen.
     
  19. Jan81

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    Nein die Leitungen werden immer in Leerrohe in Bodeplatte bzw. unter der Bodenplatte verlegt. So sieht das z.B. aus:

    Hausanschlüsse.jpg


    Die Leitungen dürfen nicht überbaut werden. Also darf keine Garage drauf steht, dass wird kein Versorger mit machen... auch nicht mti Leerrohren.
     
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  21. ralf9000

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    Wir haben die Leitungen (ohne Gas, d.h. 3 Stränge für Wasser, Strom und Telefon) in Installationsrohren von Aussenwand, völlig verdeckt (vertikal mit den nötigen Abständen und Reihenfolge versehen) längs in einer Betoninnenwand eingegossen in den innenliegenden Technikraum alles im Keller. Ist eine Strecke von ca. 3m. Hat jede Menge Diskussionen im Vorfeld (Entwurfsphase) mit Stadtwerken und E-Werk gegeben, haben aber dann das Ok bekommen. Am meisten Angst hatten die Strom'ler, dass wir vor dem Anschlußkasten "anbohren und abzapfen".

    Der Technikraum sollte bei uns unter dem einzigen Energieschacht sein, der zentral angeordnet durch alle Bäder, WCs und die Küche geht. So musste der Technikraum nicht auch noch 3m größer bis an die Aussenwand sein und wir konnten den Platz nutzen. Mehrkosten hat dies nicht unbedingt verursacht.
     
  22. R.B.

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    Nicht unbedingt. Unser Versorger lässt das nicht zu, bzw. macht das abhängig vom Pflaster, oder er fordert eine Verlegung im Rohr mit dem ganzen drumherum.

    Ich sagte ja, geht nicht, gibt´s nicht, alles eine Frage des Aufwands und der Kosten, und da hat der Versorger ein Wörtchen mitzureden. Dank vieler Normen und Verordnungen findet sich meist ein Weg, der muss aber nicht unbedingt der günstigste sein.
     
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