Neubau direkt zwischen 2 Garagen

Diskutiere Neubau direkt zwischen 2 Garagen im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo. habe vor ein E-Haus am Hang zubauen. Auf dem Grundstück steht derzeit ein Altbau, Einfamilienhaus Baujahr 1954 welches abzureißen ist....

  1. Skalare

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    Hallo.

    habe vor ein E-Haus am Hang zubauen. Auf dem Grundstück steht derzeit ein Altbau, Einfamilienhaus Baujahr 1954 welches abzureißen ist.
    Der Hang vor dem Altbau wurde damals nach Erstellung des Hauses aufgefüllt und unten von einer Stützmauer ca. 2m hoch gehalten.

    Geplant ist ein Neubau mit Einliegerwohnung. Damit ich die Fundamente nicht so tief gründen muss, wegen der Auffüllung, hänge ich dem Gedanken nach zwischen die 2 bestehenden Garagen die Unterkellert sind ohne Abstand direkt anzubauen. Hätte den Vorteil, dass ich bei einer sich ergebenden Hausbreite von 12m nach unten dem Hang zu nur ca. 10m muss um einen vernünftigen Grundriss zu bekommen.

    Wie geschrieben ich müßte mit den Fundamenten nicht so tief gehen um auf gewachsenen Boden zu kommen. nach dem Abriss habe ich mir gedacht auf die Garaenwände ein Isolierschicht aufkleben und da direkt dagegen Betonieren, die Garagenwand so zu sagen als verlorene Schalung.

    Geht das direkt ohne Abstand an die Garagen zu betonieren, Keller, oder kann ich mir das Abschmincken?

    mfg Leo
     

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  3. Thomas B

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    Stehen beide Garagen auf Deinem Grundstück oder nur die eine???
     
  4. Skalare

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    Hallo.

    Ja beide Garagen stehen auf meinem Grundstück. Habe mir gedacht, dass ich die Garagen belasse, nicht abreiße, und dazischen baue und damit Kosten spare.

    Alternative wäre die Garagen mit abreißen. In dem Fall müßte ich wieder 1 oder 2 Garagen mit Unterkellerung erstellen da ja am Hang!

    mfg Leo
     
  5. Thomas B

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    Dann könnte es gehen.

    Das Wohnhaus muß natürlich die Abstandsflächen einhalten. Das ist aber entwurfsabhängig, kann also vorab nicht bewertet werden.

    Bei Anbetonieren ist aber natürlich auch darauf zu achten, daß die Garagenwände dem Druck, den der flüssige Beton ausübt standhalten. Nicht daß die unter der Last umkippen.

    Letztendlich muß ein Statiker das rechnen (genauso wie das Haus).

    Und das Haus als solches muß nat. geplant werden. Inkl. der Abstandsflächen.
     
  6. Bauliesl

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    ganz ot:
    Die Wohnlage sieht sehr, sehr nett aus ;-)
     
  7. R.B.

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    und das Haus scheint von außen in einem ordentlichen Zustand zu sein, zumindest wenn die letzten 8 Jahre schadlos am Haus vorüber gegangen sind (Bild ist anscheinend aus 2006).
     
  8. #7 Gast036816, 4. März 2015
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    müssen die garagen unterfangen werden?
     
  9. Skalare

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    Ja das Haus ist sehr gut im Schuß. Neue Heizung, Sanitär Kupfer, Elektro 1992. Fenster Neu, kunststoff 2 lagig, im Jahr 2000 und neue Dachdeckung im Jahr 2006. Hausgröße 8,30m B und Tiefe 7,70m.

    Das ist Ja mit unser Problem, sollen wir abreißen oder nochmals sanieren. Es müßte NEU rein- Außenisolierung, neues Bad, eventl. neue Fenster 3 lagig + Rollläden, neue Böden, Treppe zum DG renovieren, Heizung Neu Brennwert+ Solaranlage, neue Haustüre isoliert, Balkonvergrößerung, und das übliche an Malearbeiten. Geschätzt um die 150 000€.

    Die Größe würde uns da wir nur zu Zweit sind reichen. Nachteil, wir sind nah an den 70er und wenn da einer mal nicht mehr gut zu Fuß ist brauchen wir einen Treppenlift und oder im EG ein Bett wobei kein Zimmer dazu vorhanden.

    So sind wir am Grübeln ALT oder NEU.

    mfg Leo
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 4. März 2015
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    Dann lass doch mal prüfen, ob es nicht wesentlich einfacher und preiswerter ist, im Rahmen der Sanierung die beiden Lücken jeweils nur im EG mit Holzrahmenbauten (rel. leicht) zu schliessen und mit geschickter Änderung des Bestandsgrundriss dort auch ein barrierefreies Leben im Alter zu ermöglichen.

    Achtung - böse:
    Wenn Du Dir (zu Recht) Gedanken über altersbedingte Einschränkungen der Beweglichkeit machst, warum willst Du Dir dann ein Grundstück "antuen", das mit dem Garten - wenn ich es richtig verstehe - 2 m unter EG-Niveau liegt???
    Ich mein - der Garten will ja dann auch noch genutzt und vor allem gemacht werden.
     
  11. R.B.

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    Also wenn Euch die Größe reicht, dann würde ich überlegen, ob man das Haus jetzt nieder macht oder ob man es modifiziert. Klar, ein Neubau hätte auch was für sich, aber die Kosten dürften erheblich sein.
    Was für eine Heizung wurde eingebaut?

    Schauen wir uns doch mal den Bestand an. Heizung in 1992, die kann also mit Sicherheit bis 2022 in Betrieb bleiben, je nach Art der Heizung auch noch länger. Elektro, Sanitär in 1992 erneuert, das hält noch die nächsten Jahrzehnte. Fenster im Jahr 2000 in Kunststoff, das hält auch noch 20 jahre. Die Dacheindeckung sowieso.

    Fassadendämmung könnte man machen, muss man aber nicht. Bei dem kleinen Haus sollten die Heizkosten überschaubar bleiben, da wird es schwierig eine Fassadendämmung zu rechtfertigen. Notfalls mal einen Eimer neue Farbe und das war´s. Ob man sich eine Solaranlage gönnen möchte, darüber kann man diskutieren. Wirtschaftlich rechnen wird sich das nicht, aber wenn Du die Heizung als Hobby betrachten möchtest, dann könnte man über so eine Anlage nachdenken. Mit 2 Personen könnt ihr aber gar nicht so viel WW brauchen damit sich eine Solaranlage rechnet.

    Ich würde mal einen anderen Ansatz wählen. Vergiss mal die ganzen Spielereien die nicht zwingend notwendig sind, und überlege ob Du das Haus so umbauen lassen kannst, dass Du es auch noch nutzen kannst wenn Du mal nicht mehr so gut zu Fuß bist. Vielleicht nur einen Anbau? Oder Treppenhaus vergrößern?
    Ein neues Badezimmer aber wenn möglich so, dass man es auch im Alter nutzen kann.

    Wenn ich ehrlich sein soll, ich glaube davon hast Du viel mehr als von einer 3 fach Verglasung der Fenster oder einer Fassadendämmung.
     
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  13. Skalare

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    Grundstück antun- habe ich geerbt!
    Heizung- Heizöl ND Kessel
    Fassadendämmung- liegt mir ein Angebot vor für 28 500€ mit 80mm Polystyrolplatten WLG 032. Da Haus über 3 Stockwerke viel Fläche!
    Solaranlage- kein Problem komme aus der Branche.
    Um-Anbau- keine schlechte Idee, muss ich mit Bau-Ing. besprechen.

    mfg Leon
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Dann würde ich den laufen lassen bis er die Grätsche macht. Einfach mal den jährlichen Ölbedarf hochrechnen. Gasbrennwert würde bedeuten neuer Hausanschluss, LAS, und was halt noch so dazu gehört. Vorteil, sehr zuverlässig, wartungsarm. Vermutlich sind Heizörper verbaut, dann käme sowieso nur ein Wärmeerzeuger in Frage der mit hohen Heizwassertemperaturen umgehen kann.
    Pellets wäre zur Brennstoffkosteneinsparung eine Alternative, Pelletlager vielleicht im alten Öllager? Nachteil, regelmäßig Asche entsorgen, reinigen, das macht keinen Spaß wenn man irgendwann schlecht zu Fuß ist.
    Wenn Du die Kosten für eine neue Anlage rechnest, dann kannst Du davon die nächsten 20 oder 30 Jahre Heizöl kaufen, selbst wenn der Preis bei 1,- €/Liter liegen sollte.

    8cm könnte zu knapp sein um die nach EnEV erforderlichen 0,24W/m2K zu erreichen. Vermutlich sind 12 oder 14cm erforderlich, das gibt dann wieder Stress mit dem Dachüberstand.

    Wie gesagt, nur wenn es als Hobby gewünscht ist. Wirtschaftlich nur schwer darstellbar.

    Der Vorschlag meines Vornamensvetters ging mir auch schon durch den Kopf. Nur aus dem Bild kann man die Details aber nicht entnehmen. Ein Anbau in HRB wäre aber sicherlich eine interessante Alternative.
    Ich sag mal so, wenn Du im EG noch ein Schlafzimmer und ein Badezimmer unterbringen könntest, dann hättest Du gewonnen. Klappt´s mit der Treppe nicht mehr, dann einfach zunageln und im EG leben. ;)

    Wenn Du jetzt ein neues Haus mit 150 oder 180m2 baust, dann fragst Du Dich in xx Jahren sowieso wie du das jemals alleine sauber halten sollst. Da würde ich mich lieber auf den Balkon setzen und auf die Wiese schauenund einen Kaffee trinken, anstatt ständig mit dem Staubsauger durch die Bude zu toben.

    Also dem Planer mal eine Hausaufgabe geben. Er soll schauen was man aus dem Bestand machen kann um das Haus so zu modifizieren, dass Du es die nächsten Jahrzehnte problemlos nutzen kannst.
     
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