Offene Küche - Pro und Contra!

Diskutiere Offene Küche - Pro und Contra! im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo, bei der Planung unseres EFH's stossen wir immer wieder auf die -eigentlich von uns selbst schon x-mal geklärte- Frage nach dem offenen...

  1. #1 acensai, 03.10.2007
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    Hallo,

    bei der Planung unseres EFH's stossen wir immer wieder auf die -eigentlich von uns selbst schon x-mal geklärte- Frage nach dem offenen Küchenbereich:

    Archi schlägt es uns den offenen Bereich vor - aber wir "trauen" uns nicht die Küche zum Wohnbereich hin offen zu gestalten. Wir haben es schon oft gesehen, uns gefällt es auch, aber:

    1. Geruchsbelästigung beim Kochen?! Wie schlimm ist es wirklich? Stinkt nach dem anbraten von Rindfleisch nicht gleich das ganze Haus einen ganzen Tag lang? (Kontrollierte Wohnraumlüftung wird es bei uns aber geben!)

    2. "Itimitätsbereich" / Ruhezone im Wohnbereich gestört, indem man immer auf die Küche blicken kann und das Geschepper des Geschirrspülers hört?

    3. Wärmeverteilung im Wohnbereich - wenn im Sommer in der Küche gekocht wird, dann heizt sich ja gleich der gesamte Wohnraum mit auf.

    Kann uns jemand mit Erfahrungsberichten zur Seite stehen? Wir tendieren zu einer Schiebetür zwischen Küche und Ess-/Wohnbereich - aber irgendwie ist das auch evtl. "nicht Fisch nicht Fleich" ;-)


    Hiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeelfe -wer hat welche Erfahrungen gemacht oder kann Denkanstösse geben ...


    Vielen Dank
    ... der martin.
     
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  3. Lukas

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    Stimmt. Es ist schon eine Zumutung, wenn "die Alte" in der Küche rumklappert, während man sein wohlverdientes Mittagsschläfchen machen möchte.

    Schulliung ich konnt nicht anders.

    Gruß Lukas
     
  4. #3 fribbich2006, 03.10.2007
    fribbich2006

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    hi du,

    genau die gleichen Bedenken zur offenen Küche wie du hatten wir auch. Zur Zeit ist ja offene Bauweise ziemlich "in".

    Wir haben einen für uns schönen Kompromiss gefunden: zwischen Esszimmer und Küche haben wir eine Ganzglasschiebetür aus satiniertem Glas ( Dorma Agile), wobei die Türöffnung breiter ist als eine "normale" Zimmertüre.
    Die Türe ist meistens offen-in einem Haushalt mit Kindern durchaus praktisch. Wenn jedoch Gäste da sind, für die aufwändig gekocht wurde und der Tisch schick gedeckt ist, schiebe ich die Türe zu. Das Küchenchaos und abgegessene Teller möchte ich bei einem stilvollen Essen einfach nicht sehen.

    Grüße von frib
     
  5. Quelle

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    genau, das ist der richtige kompromiss. wir hatten lange offene küche in mietwohungen. eine interessante sache. aber jetzt liebe ich meine 16 qm küche mit extra tür zum WZ.
     
  6. #5 Gast217, 03.10.2007
    Gast217

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    Wenn's schon so schlimm ist, kann ich nur einen Kochkurs empfehlen.

    Marion ;)
     
  7. #6 aubauewill, 04.10.2007
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    So übertrieben sehen wir, besser ich es.
    Man Baut neu, und man sieht die tollen Schicken Küchen.
    Will auch so eine haben und Investiert ne Menge Zeit in die Suche und Auswahl. Legt ne Stange Geld für hin und will sie dann in einem Raum Ver-stecken?

    Hat man die Frau seiner Begierde nach laaanger Jagd endlich "erlegt" bindet man ihr doch auch nicht einfach nen Tuch umme Kopf und sperrt sie daheim ein. Man zeigt stolz seine Trophäe!
    So, Bildlich gesprochen sehe ich es auch bei der Küche. Sie gehört dazu. Und zusammen mit dem Essbereich ist es der wichtigste und zentralste Punkt der Wohnung, des Hauses. Sie ist im geschehen dabei und ist ein Teil des ganzen.
    Schiebetür ist ok, aber wie groß soll die sein? Man möchte die Küche ja sehen.
    Ok eine von Poco würde ich auch in nen kleinen Raum Pferchen und verstecken. Lieber in einen besseren Abzug Investieren (Mauer & Tür kosten auch etwas) und gut ist.
    Und wenn Gäste ein paar Schmutzige Töpfe und Kochlöffel sehen - so können sie sicher sein dass es nicht vorher der Pizza Panther gebracht hat :biggthumpup: Die Spülmaschine ist ja in Familiengröße und freut sich neu beladen zu werden.

    Im anderen Thread hat Landbubb ja erläutert wie es bei ihnen war mit Rückzugsbereiche, Zentralen Punkten etc. So sehe ich es auch. Und da schließt sich auch der Kreis wieder.
    Eine Trockenbau Mauer kann man immer noch reinziehen, wenn man überhaupt nicht klarkommt mit.

    Elvis
     
  8. drulli

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    Hängt vom Speiseplan ab. Wenn Ihr viel mit Fett und Fleisch kocht, riecht man das natürlich stärker. Da ist es wichtig, den Rest des Hauses abzusperren, also keine offene Treppe.
    Bei uns verzieht sich der Duft dank KWL aber bald (nach 2-3 h).

    Kommt drauf an, was Ihr gerne im Wohnzimmer macht. Klar stört das Geklapper beim Fernsehen. Ruhig Musik hören ist auch schwierig. Geschirrspüler kann man mit verzögertem Start in der Nacht arbeiten lassen. Aber das sind Kleinigkeiten. Die Getreidemühle macht ordentlich Lärm ...
    Es geht aber um etwas anderes: Kann/darf/soll sich ein Teil der Familie entspannt ins Wohnzimmer setzen, während der andere Teil in der Küche schuftet?

    Kann ich nicht beobachten.

    Wir haben uns für die komplett offene Küche entschieden, weil so die Kinderm bei ihren Aktivitäten am Esstisch (Hausaufgaben, Basteln, Malen, Spielen,...) ständig Kontakt mit ( ja meistens...) der Mutter haben.
    Bei unserer DHH wäre sonst die Wohnküche und das Wohnzimmer zu klein geraten. So beschränkt sich das "Wohnzimmer" praktisch auf eine Sofaecke mit Fernseher/Musik. Der Rest ist eine große Wohnküche....
    Und wenn ich doch mal in Ruhe Fernsehen möchte, verziehe ich mich an meinen PC...
    Grüße!
    Uli
     
  9. bernix

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    Offene Küche mit grosser Theke zum Wohnraum ...

    Essensgerüche: wenig problematisch

    Lärm: unproblematisch, unsere Spülmaschine hört man nur wenn sie falsch eingeräumt wurde...

    Wärmebelastung durch Kochen: teilweise erheblich, leider, aufgrund der extremen Leichtbauweise (Holz, Holzdecken, Gipskartonplatten) sollte das Haus geschlossen bleiben bei Aussentemperaturen über 25°C. Wenn also beim intensiven Kochen die Abzugshaube läuft und im Wohnzimmer ein Fenster offen ist, wird die Raumtemperatur sowohl durch die einströmende Luft als auch durch die Kochernergie erhöht.

    trotz allem: An einen festen Abschluss habe ich noch nie gedacht, allenfalls an einen auf die Theke (bzw den Durchgang) absenkbaren Roll-Vorhang (der unsichtbar hinter einem Balken der Balkendecke montierbar wäre)....

    gruss
     
  10. #9 fribbich2006, 04.10.2007
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    Jeder hat bezüglich der Offenheit der Küche einen anderen Geschmack. Klar ist nur, dass die Küche NIE so ordentlich aufgeräumt aussehen wird wie in den Hochglanzmagazinen und Küchenausstellungen.
    Schon gar nicht, wenn ich für 6 oder 8 Leute ein mehrgängiges Menü vorbereite. Leider hat es bei mir für einen Butler nicht gereicht, so dass sich die Teller während eines Abends doch in der Küche stapeln ;-)

    Bedenkt, dass nicht nur Spülmaschinen Lärm machen. Auch Kühlschränke haben eine gewisse Geräuschkulisse. Leider schützt da auch die Anschaffung der teuersten Geräte nicht vor einem ständigen Brummen.

    Tja, Größe der Schiebetür... ist Geschmackssache. Unsere ist breiter als eine normale Zimmertüre, man hat durchaus einen guten Blick vom Wohnzimmer in die Küche ( nein, nicht Poco - was ist das überhaupt?) Bekannte bekommen eine "doppelflügelige" Schiebetür, bei der der Raum relativ weit geöffnet werden kann. Sie wird allerdings nur aus Holz sein, ohne Glas. Sicher auch schön, allerdings nimmt man sich daduch viel Licht, wenn die Türe geschlossen ist.

    Neulichs war in einem typischen Reihenhaus, bei dem schon aus Platzgründen alles ( Treppe, Küche, Wohnzimmer) offen sein muss. Die Familie hatte aber die Möglichkeit, durch wirklich schicke satinierte Glaselemente jeweils den Teil zuzumachen, den sie gerade nicht sehen will. Das war endlich mal eine individuelle, schicke Lösung in den ewig gleichen Häusern.

    Eine gute Abzugshaube ist so oder so wichtig. Bei meiner habe ich Null Gerüche im Haus oder Küche, auch nicht bei Fisch oder Bratwürsten. Früher hatte ich auch stundenlang die Essensgerüche im ganzen Haus - das fand ich nicht wirklich prickelnd.

    Wenn man von der Vorstellung einer offenen Küche sowieso nicht so begeistert ist, sollte man sich die Nachteile der offenen Bauweise gut überlegen.

    Grüße von frib
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 04.10.2007
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    Entscheidungsgrundlagen....

    können eigentlich nur Be-/Empfindlichkeiten, Lebens- und Kochgewohnheiten sein.
    Wer viel geruchsintensives kocht, gerne Gäste bewirtet und nicht im Nebenjob zur Minna mutieren will, ist wahrscheinlich mit einer abgeschlossenen Küche besser aufgehoben.
    Wer selten kocht, eh einen Aufräumtick hat und kurze Wege liebt ist wahrscheinlich mit einer offenen Küche besser dran.
    Wir haben eine abgeschlossene Küche, weil es räumlich gar keinen Anschluß ans Eßzimmer gibt.
    Vor kurzem hatten wir eine "offene" Küche, weil ich beim Renovieren glatt die Zarge ausgebaut hatte - also auch keine Tür.
    WIR haben seeeehr schnell entschieden, die Alte Zarge erstmal wieder provisorisch einzubauen - uns hats zu sehr gerochen.
    ***
    @ Marion.
    Was ist das für ein Kochkurs, bei dem man/frau geruchsfrei kochen lernt??
    Sushi - Küche ?
    :p
    MfG
     
  12. #11 Landbub, 04.10.2007
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    Hallo,

    ich habs ibn "meinem" Thread schon beschrieben:
    Die Hersteller von Küchengeräten folgen dem Trend, dass die Küche mehr Wohnraum als Arbeitsraum wird. Es gibt Geräte, die sind sehr viel leiser.
    Bei Spülmachinen soll so sein, dass die beinahe unhörbar sind, ausser dem eventuellen Gluckern vom Syphon.
    Bei Abzugshauben kann der "Saugmotor" draussen an der Wand angebracht werden und die Fettabscheider sind stömungsoptimiert. Ich konnts echt kaum glauben, wie leise so ein Teil doch sein kann.
     
  13. #12 Tommichelin, 04.10.2007
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    dieselbe Frage stellte sich ...

    ... uns auch.
    Sehr gut gedämmtes Fertighaus, KWL, großes Wohn / Eßzimmer (58 m²) ... und wie lösen wir die Anbindung Essen/Kochen?

    Wir haben eine große Öffnung (knapp 2 m), die mit einer doppelflügeligen Schiebetür aus satiniertem Glas verschlossen werden kann.
    Hat sich bislang (2 Monate) bewährt; wir haben keine Probleme mit Kochgeräuschen / - gerüchen ... und die Schiebetür hilft auch nach dem Essen (ich kann einfach nicht mitansehen, wie meine Frau sich abmüht ;-) ...) das Seelenheil zu bewahren !
    Außerdem: Ich selber höre beim Kochen/Saubermachen gerne Deutschlandfunk - in einer stets offenen Küche gäbe es da Konfliktpotential mit dem fernsehenden Teil der Belegschaft!
    Dieser Kompromiß scheint uns gut für den Alltag und auch für die "schöner Wohnen - Momente" haben wir eine Lösung (die hinterleuchtete Glastür sieht nachts sehr schön aus).
    cordialement Thomas
     
  14. drulli

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    "Trend" klingt neu. Dabei ist es doch uralt. Früher waren die Küchen größer und der beliebteste Aufenthaltsraum, da oft als einziges beheizt...
    Für mich ist das auch die Idealvorstellung: Eine _große_ Wohnküche, in der die Familie die meiste Zeit verbringt (Kochen, Essen, Hausaufgaben, Zeitung lesen, Spielen, Basteln, ...).
    Natürlich relativiert sich das schnell, sobald die Kinder größer werden. Da wollen sie sich meist in ihre Zimmer zurückziehen. Auch daran muss man bei der Planung denken. Also flexible oder nachrüstbare Trennmöglichkeiten doch ganz interessant, wenn die Küche nicht mehr so groß sein muss oder meistens für Gäste gekocht wird.
    Grüße!
    Uli
     
  15. JDB

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    @ralf
    Es ging sicher um das Gefühl der Belästigung - nicht um den Geruch an sich.
     
  16. Tara

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    ich denke das ist eine grundsätzliche Frage, was man für ein Typ ist;
    Wohnzeitschriften hin oder her, die können viel Hochglanz drucken...
    (die unpraktischsten Küchen habe ich in irgendwelchen Hochglanzzeitschriften gesehen...)

    Ich persönlich bin eine strikte Vertreterin der geschlossenen Küche.
    Ich möchte eine Tür hinter mir zumachen können, wenn ich "auftrage" und den ganzen Krempel während des Essens dann nicht sehen.
    Ich möchte auch nicht den Duft von Essen im gesamten Haus bzw Wohnbereich haben und bibbern ob ich jetzt die richtige leistungsstarke Ablufthaube habe, die das auch alles packt...


    Die geplante große Schiebetür ist bei uns dann leider der Staufläche in der Küche zum Opfer gefallen
    (und dem entsetzten Architekten, der dort wo wir die Tür ergrößern wollten eigentlich seine Abflußrohre vom Bad obendrüber sah :D )
    auch das muß man sehen,
    je größer die Türen in der Küche oder je mehr Türen, desto weniger Platz für Schränke und desto weniger Staufläche.

    Je nach Grundriss und Küchengröße kann das ein Problem werden.

    Macht euch daher auch vorher über die Küchenplanung Gedanken, wie die Küche insgesamt aussehen soll...
    Wie die Wunschküche wäre um bestimmte Arbeitsgänge die man immer so ausführt und auch beibehalten will auch in der neuen Küche gut hin zu bekommen.
    Nützt ja nix wenn man später merkt daß der geplante Raum mit den Abmessungen irgendwie nix gescheites für die Küchenplanung war...


    Meine Schwägerin ist alelrdings zB wieder der Typ für ne offene Küche.
    Mit 3 Kindern hat sie immer den Überblick wer grade wo ist,
    sit hat einen sehr schönen Esstisch mit integriert und aufgrund das
    dort auch ein sehr großer Luftraum ist, habe ich da noch nie was mit "Gerüchen" bemerkt.
    Ich finde ihre Küche wunderschön zum Anschauen, aber für mich wäre sie absolut gar nichts.


    Lange Rede kurzer Sinn:
    ihr müßt rausfinden was für EUCH das sinnvollste ist,
    wie fühlt ihr euch bei dem Gedanken "das sit immer offen"
    und wie fühlt ihr euch bei dem Gedanken "es sit wie immer ne geschlossene Küche"
    Bei welchem Gedanken fühlt ihr euch wohler?

    Was der Trend ist, was Prospekte und Küchenbauer sagen sollte euch völlig wurscht sein...
    Ihr müßt bei dem Gedanken an "eure" Küche euch wohl fühlen und nicht bibbernd bauen daß es auch wirklich so klasse ist wie ein Prospekt versprochen hat...


    Liebe Grüße
    Tara

    PS: bei Küchen bin ich großer Fan von die Spülmaschine höher einbauen,
    das halte ich für wichiger als den Backofen, denn an die Spülmaschine muß man täglich :D
    und sie sollte o plaziert sein, daß man mit einem Schritt an die entsprechenden Schränke die man dann einräumen will auch dran kommt.... :D
     
  17. Lukas

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    Super Idee! Danke für den Tip.
    Aber wie hoch sollte man die Maschine einbauen, wenn, bei der schicken Maschine, das Besteckfach ganz oben ist?

    Gruß Lukas
     
  18. #17 EricNemo, 04.10.2007
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    also für uns kommt nur eine offene Küche in Frage. Erstens will ich und auch meine FRau beim Kochen nicht abgeschirmt sein. Ich sehe hier die Problematik also eher andersrum - nicht die Personen im Wohnzimmer werden gestört - sondern es ist mehr Zusammenleben möglich, da die kochende Person nicht abgetrennt arbeitet. Zudem will ich Hund und Kind sehen können.

    Bisher hatte ich getrennte Küchen, ich weis nicht wo der Vorteil beim Geruch liegen soll. Wenn es "stinkt", dann auch wenn man zwischendruch mal die Türen öffnet um die Küche zu verlassen. Also da reisst es die offenen Küche nicht raus.

    Zur Ordnung: Ich plane eine lange Küchenzeile an der Wand, zum Wohnbereich schliesst eine hochgesetzte Theke ab. Diese ist nur knapp 20cm höher als die Küchenarbeitsplatte, aber es hat den Vorteil, dass man vom Wohnzimmer eben nicht alles auf der Arbeitsplatte sehen kann - da muss man die Teller schon hoch stapeln^^

    Im Endeffekt ist es aber eher wohl Geschmackssache und auch ne Sache, wieviel Spaß man beim Kochen hat. Ich backe gerne, spiele mich ewig mit großen Torten und koche sehr aufwendig. Mir ist eine große, schöne Küche sehr wichtig - da möchte ich mich nicht aussperren.
     
  19. #18 AQ127CK, 04.10.2007
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    Noch eine Variante

    Ich habe eine 35 qm große küche und einen 20 qm großes "Wohnzimmer". Das ist Rückzugsgebiet zum Musik hören und machen, lesen, lernen und Mittagsschlaf machen. Das Leben findet in der Küche mit Theke gemütlicher Eckbank und Fernseher statt. Zwischen beiden Räumen ist nur eine Verbindung durch einen 2,5 m breiten und 5m langen Gang in dem eine ganze Seite mit Schränken als Stauraum ausgeführt ist. Wenn es riecht mache ich überigens 5 min die Gartentür auf und der Geruch ist weg, das Sausen der Abzugshaube trotz superteuren Models hat mich beim Kochen in meiner alten Wohnung nämlich wahnsinnig gemacht.
     
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  21. #19 Wasserfee, 04.10.2007
    Wasserfee

    Wasserfee Gast

    Halli Hallo,

    wir wohnen seit einem Jahr in unserem Haus mit offener Küche. Unser 67qm Wohn-, Küchen-, Esszimmerraum ist L-förmig Das ist genial offen und trotzdem entstehen Bereiche. Vor der Küche (der Herd steht Richtung Eßzimmer) ist eine Theke, die trennt Küche vom Eßbereich, genial, ...kucken immer, schmutzige Töpfe sind nicht von der Sitzposition aus zu sehen...
    Im Stehen auch nur eingeschränkt.
    Ich würde nie wieder etwas anderes machen. Als Küchenfee ist man nie getrennt, Gespräche reißen nie ab, man quatscht einfach weiter...

    1. Geruchsbelästigung beim Kochen?!

    Wir haben einfach eine super Inselhaube von Gutmann drüber gehängt. Klasse!

    2. "Itimitätsbereich" / Ruhezone im Wohnbereich gestört, indem man immer auf die Küche blicken kann und das Geschepper des Geschirrspülers hört?
    Unsere Siemens und Miele Geräte sind super leise, keinerlei Störung durch Kpühlschrank und Spülmaschine,..Geschirr: siehe oben

    3. Wärmeverteilung im Wohnbereich - wenn im Sommer in der Küche gekocht wird, dann heizt sich ja gleich der gesamte Wohnraum mit auf.
    Kein Thema!!!

    Viel Glück!
    Wasserfee
     
  22. #20 acensai, 05.10.2007
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    Das sind alles sehr interessante Meinungen und Erfahrungsberichte. Vielen Dank schon mal vorab an dieser Stelle ...

    Wenn ich jetzt mal ganz "frech" bin, dann scheint der optimale, "architektonische-Schnittpunkt" aller Meinungen wie folgt zu sein: (... dies könnte evtl. für UNS SELBST in UNSEREM EFH dann auch optimal sein, mal schau'n ...)

    1) Grosse Küche mit einem grossen Esstisch als ZENTRALEN Familientreffpunkt / Gemeinschaftsbereich der Familie. Gute Freunde nehmen in der Küche platz, Gäste können evtl. aber auch erst mal im Wohnzimmer platz nehmen und dann in die Küche kommen wenn aufgedeckt ist -> Somit ca. 28 m2 ?

    2) Die Küche selbst offen gestalten - d.h. evtl. mit Kücheninsel neben dem grossen Esstisch (da können dann nämlich alle ran und mitmischen) ...

    3) Wohnzimmer mit Bücherecke, Schaukelstuhl, Flachbildfernseher und Kamin als Ruhe-/ Entspannungsraum! Dann hat man nämlich wirklich mal Ruhe und einen gemeinschaftlichen Ruhebereich ohne ans Essen zu denken.

    4) Wohnzimmer und Küche/Esszimmer sind durch eine breite Glas-Schiebetür getrennt. (Somit keine Lärm- und Geruchsbelästigung wenn's "hoch hergeht" - aber auch die Möglichkeit bei Bedarf Wohn- und Küche-/Essbereich zu "verbinden")

    -> d.h. an fast die klassische Küche mit Esstisch , die es in den Familien vor 50 Jahren schon gab, könnte das Optimum für uns sein?

    Erfahrungsberichte? Meinungen? Gefahren?

    Vielen Dank!
    ... der martin.
     
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