Spannungen und Knallen im Zweischalenmauerwerk

Diskutiere Spannungen und Knallen im Zweischalenmauerwerk im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen Ich bin etwas verzweifelt ab einem Phänomen in unserem Neubau das mir niemand erklären kann. Kurz zum Haus: Hauptbaukörper...

  1. #1 Juniperus, 27.06.2023
    Zuletzt bearbeitet: 27.06.2023
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    Hallo zusammen


    Ich bin etwas verzweifelt ab einem Phänomen in unserem Neubau das mir niemand erklären kann.

    Kurz zum Haus: Hauptbaukörper 9.5x8.5m. Zweischalenmauerwerk, Innere Wand trägt Betondecke im EG und OG. Äussere Wand Verschalung ohne tragende Funktion. Dazwischen 18cm Mineralwolle.

    Bei Temperaturänderungen, also fast jeden Morgen und Abend, treten in mehren Wänden im Haus laute Knack und Knallgeräusche auf. Sobald die Sonne z.B. am Morgen auf die OG Ostwand trifft, knallt es für ca. 40min alle 5min aus der Wand vor allem nach einer kalten Nacht.

    Besonders schlimm ist aber die EG Westwand, die vor Allem am Abend beim abkühlen loslegt und über längere Zeit alle 20-30min einen heftigeren Knall abläst. Die Geräusche beginnen bei ca 8 Grad Tag/Nacht Temp. unterschied und werden lauter und häufiger je grösser dieser Unterschied ausfällt.

    Was ich besonders krass finde: Wenn man nicht auf den Knall warten will, reicht es die Innenwand leicht mit den Fingerspitzen anzudrücken um die Spannungsentladung auszulösen. Oder ich öffne die Zimmertüre, der Luftzug der auf die Wand trifft reicht dann auch schon.

    Durch den Tag und später in der Nacht wenn die Wände erstmal "auf Temperatur" sind, hört man nichts. Ich habe es auf allen vier Hausseiten geschafft durch leichtes Pressen mit den Fingerspitzen entweder einen Knall oder zumindest ein leises knacken auszulösen, wobei nur zwei Wände wirklich störend laut und regelmässig Geräusche machen.

    Bisher ist nach einem Jahr nirgendwo ein Riss o.Ä, zu sehen.

    Das Problem ist: Niemand hat davon je gehört. Weder die Baufirma noch der Bauingenieur hätten sowas in ihren 40y je gesehen oder gehört (besonders dass ichs mit leichtem Fingerdruck auslöse macht sie sprachlos). 15m neben meinem Haus steht ein baugleiches Haus ohne dieses Problem.
    Im Internet finde ich absolut nichts ausser diesen Thread der im Nichts verläuft: Spannnungen in Mauerwerk?

    Sowie einen Artikel über spickende Dorne, etwa zwischen Mauerwerk und Betondecke. Die dort erwähnten Dorne sind aber laut Baufirma und Ingenieur bei uns nicht vorhanden.

    Einzige Hypothese die ich als absolut ahnungslose Person habe: Die Zweischalen-Anker spicken analog zu den im oberen Artikel erwähten Dornen irgendwie rum oder es gibt irgendwelche Kraftbrücken zwischen den Mauern die irgendwie Spannungen auf die Innenwand übertragen. Da wüsste ich aber nicht was das sien könnte.

    Bin für jeden Hinweis dankbar.

    Lg
    Juniperus
     
  2. #2 chillig80, 27.06.2023
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    Das ist wirklich kurios...

    Bin gerade auch ratlos...
     
  3. #3 Wieland, 27.06.2023
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    Ok! Wirklich kurios.Dann sollte doch geklärt werden,
    welcher Umstand die Spannung auslösen sollte.

    Und ob es nicht die Dachsparren sind, die sich noch
    im Schwinden befindlich finden!

    Nach 45 Jahren Baustelle, hat bei mir zu 90% immer
    nur Holz zu der Art heftigen Geräusche geführt!

    Die restlichen 10% waren hart vermörtelte Warmwasserleitungen, die ohne akustische
    und Thermische Trennung verbaut wurden!

    Daß würde auch auf deine Beschreibung passen!

    Morgens und Abends Heißer Wasserverbrauch!

    Grüße
    Michael
     
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  4. #4 Tilo, 27.06.2023
    Zuletzt bearbeitet: 27.06.2023
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    Hallo Juni...
    Ist es wirklich die Wand ?
    Ich kenne diese Knallgeräusche von grossen Holzfenstern / - fensteranlagen.
    Bei entsprechender Temperaturdifferenz zw. Nacht und Tag (volle Sonne, blauer Himmel)
    knallt es meist vormittags und dann auch mehrmals, wenn sich vielleicht doch eine Wolke zwischenschiebt......
    Dunkle Rahmen sind für diese Erscheinungen von Vorteil .....
     
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  5. #5 Juniperus, 27.06.2023
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    Das Knallen kommt 100% aus der Wand und tritt beispielsweise im EG an einer Wand ohne Fenster am heftigsten auf. Im Raum darüber im OG ist die Wand komplett ruhig. Es kann also weder Dach noch Fenster (kunststoff) sein. Vor allem lässt sich das Knallen ja bei entsprechender Spannung durch leichten Druck auf die Wand auslösen, während Fenster bewegen etc. nichts auslöst. Holz ist da nirgendwo im Spiel. Nur Backsteinsziegel, Mörtel, Mineralwolle, Zweischalenanker und Dehnungsfugen mit Silikonband.

    In diesen Aussenwänden befinden sich auch keine Warmwasserleitungen und das Knallen beginnt in der Ostwand am Morgen wenn wir noch im Bett liegen. Auslöser ist hier definitiv die Sonne die auf die Aussenwand scheint.
     
  6. Tilo

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    Hallo Michael
    Die Innenwand, auf welche du drückst und den Knall auslöst, ist eine Trockenbauwand ?
    Du hast Abhangdecken aus GK ?
     
  7. #7 petra345, 27.06.2023
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    Wurde die äußere Wandschale so aufgebaut, daß sie sich störungsfrei ausdehnen kann?
    Also insbesondere eine elastische Fuge zum nächsten Stockwerk.

    ES gab einen Fall mit KS-Mauerwerk, bei dem sich die fest eingespannte äußere Schale eines Tages vor dem Haus wiederfand. Dann hörten diese Geräusche auf. Logisch!
     
  8. #8 Juniperus, 27.06.2023
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    Innen und Aussenwand sind Backsteinziegel. Decke ist Beton und liegt auf Innenwand.

    Die Geräusche lassen sich übrigens sowohl mit Druck auf Innenwand wie auch Aussenwand auslösen - wobei auf der Aussenwand viel weniger zu hören ist (leises knacken).

    Also die Aussenwände haben an den Ecken eine Vertikale Dehnungsfuge (glaub einfach Spalt mit Silikonfüllung) über die ganze Höhe des Gebäudes. Eine Horizontale Fuge zwischen den 2 Stockwerken gibt es an der Aussenwand nicht - aber sowas hätte ich glaub auch noch nie gesehen?
     
  9. #9 SIL, 27.06.2023
    Zuletzt bearbeitet: 27.06.2023
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    Ernsthaft?
    Auf Backsteinziegel ?
    Wenn dies wirklich zutreffend ist für beide MW hast du ein massives Problem, unabhängig ob die 'Schalen' vernünftig entkoppelt sind und mit entsprechenden Fugen.

    Vermutlich eine fehlerhafte Aussenschale plus inkorrekte Verankerung und eventuell noch diverse Stahlprofile zwischen den MW's , das Problem trat im Winter nicht auf ? Wie ist die Gründung BPl etc Keller ? Es gibt einige Möglichkeiten beginnend mit einer Verformung der BPl bis hin zu fehlerhaften Material ( verkehrter Mörtel etc ) zeig doch Mal deine Schnitte und Grundrisse auch das Dach Ringanker / Balken etc Anschluss Decke , Fusspunkt Schale ..
    Edit: schau deine Fugen richtig an , wie liegt der Mörtel irgendwo müssen einige Trennungen zu sehen sein !
     
  10. #10 Juniperus, 27.06.2023
    Zuletzt bearbeitet: 27.06.2023
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    Einfach auf normalen Mauerziegel? Evtl. versteht Du was anderes als ich unter Backsteinziegel?



    Wieso? Die Druckpunkte, welche die Geräusche auslösen liegen auf beiden Mauern am gleichen Ort. Lässt mich vermuten ,dass dort jeweils Zweischalenanker liegen. Evtl. fehlerhafte.

    Ich häng mal einen Schnitt und Grundrisse an wo ich die problematischen Wände markiert habe. Das Haus steht auf einem Betonkeller. Der Carport ist laut Bauleiter und Ingenieur vom Haus abgehängt. Ich bin nicht sicher wie es sich mit dem Flachdachanbau (Osten) verhält, aber die Geräusche sind am schlimmsten im EG West.

    Anbei noch ein Bild aus dem Bau der OG Ost Wand. Etwa an der Stelle wo man die linken 2 Spiralanker (gelb eingepackt) sieht, kommt es bei Sonnenschein am Morgen zu Geknalle.

    Das Problem tritt durchs ganze Jahr auf, sobald die Temperaturen Tag/Nacht mehr als 5 grad differieren und wird schlimmer mit jedem Grad mehr Unterschied. Es tritt nur Morgens und Abends auf.

    anker ost2.png Grundriss.png Grundrissog.png Schnitt.png


    Bin nicht sicher was Du meinst. Ist ja alles Verputzt bis auf die Dehnungsfugen welche normal aussehen. Am Putz gibts nirgendwo Risse auch nach 1 Jahr Geknalle.
     

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  11. #11 Tilo, 28.06.2023
    Zuletzt bearbeitet: 28.06.2023
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  12. #12 petra345, 28.06.2023
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    Die äußere Schale erwärmt sich und dehnt sich aus, nicht nur zur Seite auch nach oben.
    Besteht dort eine spannungsfreie Ausdehnungsmöglichkeit?
     
  13. #13 Juniperus, 28.06.2023
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    Die müssten 12.5 sein, innen wie auch aussen.

    Ja, die äussere Schale endet oben einfach 20cm unter den Dachbalken und kann dort machen was sie will. Die wird durch nix von oben belastet.

    Während dem Bau lag offenbar zumindest teilweise eine Weile das Dach drauf (nicht sicher wie viel Gewicht auf der Decke lag und wie viel auf der Wand aber auf dem Foto siehts aus als würden die Balken die Mauern schon berühren) weil der Zimmermann einen falschen Balken gesetzt hat.... das wurde dann hydraulisch korrigiert. (fotos)
    Da hab ich mich halt auch gefragt ob das ganz spurlos an der Wand vorbei ging.

    dach vorher.png dach nachher.png
     
  14. Tilo

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    Alle tragenden Wände mit diesem Material ?
    Was sagt die Statik / der Statiker dazu ?
    Bitte Kontakt mit dem Statiker aufnehmen und ihm auch die Knall - Geräusche beschreiben.....
     
  15. #15 Juniperus, 28.06.2023
    Zuletzt bearbeitet: 28.06.2023
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    Die Innenwände (glaubs alle tragend) sind teilweise 15cm dick.

    Der Statiker / Bauingenieur war vor Ort und hat gemeint, dass er sowas noch nie gehört habe und sich das nicht erklären könne.

    Und es ist ja auch wirklich unerklärlich. Nehemen wir z.B. die oben gezeigte Ostwand OG:

    anker ost2.png
    ostwand.png



    Das ist ein ganz kleines Mäuerchen von 8.5m breite und irgendwie 2.50-2.80m Höhe, welches innen auf Betondecke EG und aussen auf Betondecke Flachdach steht. An den Seiten hats Dehnungsfugen mit so einem Styroporbrettchen (siehe oben rechts) drin welche mit einem Silikonband geschlossen wurde. Oben wird die innere Mauer durch Betondecke OG beschwert während auf der Aussenschale nichts aufliegt. Und trotzdem kommts bei Temperaturwechsel zu krassen Spannungen im Mauerwerk welche sich durch einen Knall entladen, den ich etwa beim rotmarkierten Punkt lokalisieren würde. WIESO machts das??? Die Aussenwand kann sich doch völlig frei bewegen. Die Fensterläden kann ich ausschliessen weil es auch an fensterlosen Wänden knallt.

    Ich studiere einfach immer wieder an den Zweischalenanker rum - könnten diese 4 hier z.B. irgendwie zuwenig sein für die Wandgrösse (keine Ahnung wo die nächste Reihe liegt) so dass auf dem einzelnen Anker mehr Zug liegt? Aber selbst dann müssten die sich ja nicht spickend bewegen....
     

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  16. Tilo

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    Hallo
    Deine Schnittzeichnung von gestern sieht anders aus ....
     
  17. #17 Juniperus, 28.06.2023
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    Inwiefern?
     
  18. SIL

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    Nein.
    Laut Zeichnung nicht oder was immer dies darstellen soll...
    Ich sehe hier Stützen die direkt gegen die AW stehen , die Decke ist 28 cm stark ...oder wie ist der Aufbau ..nur Abdichtung darauf ...diese Wand ist definitiv eingespannt ( Wandscheibe unter Carport )
    Die andere Seite mit versprungener Decke ...wie ist dort entkoppelt ( Decke flach zu Decke EG ) thermisch und mechanische ( stat.) Entkopplung sehe ich nix - wie ist der Aufbau dort ? Dämmung etc..
    Diese ' Zeichnung' führt eher zu mehr Fragen ..
    Wieland sein Vorschlag mit dem Dach will ich auch nicht ganz negieren, auch dort ist nicht sichtbar wo gedämmt wurde ob Zirkulation möglich ist etc

    Fakt ist es handelt sich um ein thermisches Problem ...was aber hier nicht lösbar ist ob nun noch Ausführungsfehler dazukommen ....
    Warum gehst du nicht zu deinem Nachbar und vergleichst seine eventuellen Fotos mit Deinen.
     
  19. #19 Tilo, 28.06.2023
    Zuletzt bearbeitet: 28.06.2023
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    Hallo
    "Wand leicht mit den Fingerspitzen andrücken"
    "Zimmertür Luftzug"
    Kaum zu glauben !!!!

    Beiliegend....
    Bitte mal ab Seite 6 die Verarbeitung lesen und den Teil Zubehör mit den Ankern...Ob du da was findest, was bei dir abweicht.
     

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  20. #20 Juniperus, 28.06.2023
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    Ok ich glaube das muss es doch fast sein.

    Carportdach im Bau:

    carportbau.png


    Ansicht heute von unten an Übergang Carport/Mauer:

    übergang.jpg


    Es sieht so aus als wäre nicht wirklich viel Platz zwischen Carportdecke und Mauer, reicht es schon, wenn die Decke die Wand berührt damit die untere Wand eingeklemmt wird?

    Die Stützen sind wohl nicht das Problem, die stehen deutlich ab von der Wand mit Silikonfuge dazwischen.

    Stütze.jpg


    Zu denken gibt mir aber etwa noch der vordere und hintere Teil des Carport:

    Vorne:

    Vorne.jpg

    Das Carportdach wird da sogar noch über die Dehnfuge West/Südwand geführt. Das wurde vom Ingenieur so geplant (siehe Grundriss oben) und sei kein Problem weil es ja abgehängt sei und quasi nur "davor". Sieht aber schon irgendwie...problematisch aus??

    Hinten grenzt die Hausmauer an eine Betonwand des Carport:

    Im Bau:
    hintenbau.jpg
    hintenbau2.jpg

    Jetzt:

    Hintenjetzt.jpg Hintenjetzt2.jpg


    Während auf der einen Seite eine Silikonfuge zu erkennen ist, ist auf der Rückseite der Wand keine Fuge zu finden... das kann ja nicht richtig sein oder?


    Dazu kann ich leider gerade nicht viel sagen und müsste beim Ingenieur nachfragen. Auf diesem Foto ist was zu sehen, das ich für die "Entkopplung" halte:

    ostbau.png
     
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