Styrodur 300 CS - 50mm

Diskutiere Styrodur 300 CS - 50mm im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo , Hat jemand von euch Erfahrungen gemacht , bei Verlegung von Dämmplatten unter Bodenplatte ? Würde 2 Lagen je 5 cm mit Stufenfalz...

  1. Taka88

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    Hallo ,

    Hat jemand von euch Erfahrungen gemacht , bei Verlegung von Dämmplatten unter Bodenplatte ?


    Würde 2 Lagen je 5 cm mit Stufenfalz verlegen die Druckbelastung ist 300 kpa

    Reicht der Druck ?

    Und hat mein nicht bei 2 lagen einen besseren wert wie 300kpa ?
     
  2. Yilmaz

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    Hallo, 300 CS? Eher 3035 CS?
     
  3. Yilmaz

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    Was steht im Statik?
     
  4. Skogen

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    oder 3000 cs ?

    Soll die Platte lastabtragend sein?
     
  5. Yilmaz

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    Oder 4000 , 5000cs?
     
  6. SIL

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    Nein, dies wäre ja analog zu sehen zum MW etc - umso mehr Steine umso höhere Druckbelastung - so funktioniert das leider nicht - die 'inneren materialspezifischen Werte' bleiben gleich, egal wieviel sie davon 'stapeln'...
     
  7. #7 Andreas Teich, 15.02.2020 um 11:48 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 17.02.2020 um 12:30 Uhr
    Andreas Teich

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    Was soll der Vorteil der Dämmung unter der Bodenplatte sein gegenüber einer Innendämmung,
    die nicht im Wasser steht und nicht belastet wird und umweltfreundlich sein kann und weder von Ameisen noch von Nagern
    befallen werden kann?
    Statt Perimeterdämmung außen ist Innendämmung auf der Bodenplatte doch viel,einfacher und günstiger und ohnehin oft erforderlich, schon um Installationen abzudecken.

    Gibts einen Keller?
    Wie werden die Räume über der Bodenplatte genutzt?
     
  8. Skogen

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    Perimeterdämmung auf der Bodenplatte? :fleen

    Das Niveau hier sinkt dramatisch...
     
  9. Taka88

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    Ich baue mit Keller , die Wände werden aus beton ausgeführt ( wanne )

    Ich habe noch vom letzten bau jede Menge Styrodur von BASF 3000 Cs

    50mm und 30mm mit Stufenfalz

    Ich habe es mir so vorgestellt das ich zuerst die Platten mit 30mm verlege und darauf eine Baufolie und dan die 50mm versetzt darauf , dan hätte ich insgesamt 80 mm aufbau unter der Bodenplatte

    Das Haus ist 2 Geschoßig plus Dachgeschoss noch drauf ,

    Wenn ich die 300 kpa auf meiner bodenplatte berechnen komme ich auf einer druckbelastung von 30 Tonnen je m2 , gleich 6.600 Tonnen ,

    Das Gewicht des Hauses habe ich ausgerechnet, und das wären grob 1.200 Tonnen .

    Meine frage ist halt ob ich lieber doch mir die platten neu kaufe und zwar in 80mm und mit 500Kpa oder ob ich die vorhanden platten nehmen soll , weil die würden ausreichen
     
  10. Manufact

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    Bitte erkläre mir - wirklich en Detail - warum eine Perimeterdämmung AUF der Bodenplatte nicht funktioniert.
    bin wirklich etwas ratlos..

    Nur so nebenbei - dies wird öffentlich nicht kolportiert - es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, das nach ein paar Jahren die Perimeterdämmung "abgesoffen" ist.
    Und nein - dies ist nicht nur Hörensagen, sondern auch meine persönliche Erfahrung.
    Wir hatten 3 Fälle bis jetzt, in denen eine hohe Wasserbelastung vorlag und von uns eine Perimeterdämmung entfernt werden musste.
    In allen 3 Fällen war die Perimeterdämmung mindesten 4 x bis 8 x so schwer wie im Neuzustand.
    Konkret eine Platte wog dann mal zwischen 3 und 8 KG....
    (Haben immer eine Waage dabei - falls Kleinmengen der Abdichtung angemischt werden)

    Wichtig für mich wäre eher ein grobes Kunststoffgeflecht direkt auf die Bodenplatte zu setzen und dann die Perimeterdämmung.
    Warum: bei einem Feuchtigkeitsschaden kann man dann sehr gut die Feuchtigkeit entfernen, da durch das Geflecht sehr gut gesaugt werden kann.
     
  11. Skogen

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    @Manufact:

    Ich habe nicht gesagt, daß das nicht funktioniert. Es ist nur völlig blödsinnig.

    Aber: lese Dir die Definition von Perimeterdämmung mal durch, dann weißt Du, was ich meine.

    Witzig ist, daß unser Held hier Perimeterdämmung (also EPS wenns billig sein soll, geht natürlich auch als XPS, das wäre noch abstruser) als Dämmung AUF der Bodenplatte empfiehlt, während er in einem anderen Faden EPS für absolut ungeeignet hält.
     
  12. Manufact

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    Das war von mir kein Witz:
    Warum sollte eine Dämmung der BP mit Perimeterdämmung nicht sinvoll sein.
    Was Herr Teich denkt - das ist seine Sache.

    Zu XPS:
    Bei Erreichung der Dämmungziele unter Estrich gefällt mir dies aus schimmeltechnischer Betrachtungsweise nicht, ist aber mit grobem Kunststoffststoffgeflecht kein Problem.
    Ich persönlich würde immer ein extrudiertes Polystyrol vorziehen, wegen Druckbelastung und kurzzeitiger Wasseraufnahme.
     
  13. SIL

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    Ähm ja - sicher? diese Masse kommt nur bei extremer Bauweise mit zum Beispiel Sandstein oder Granit Massivvormauer zustande oder Mehrfamilienhaus, allgemein sind die verbauten Massen eher rückläufig gegenüber vorherigen Zeiten.
     
  14. #14 Andreas Teich, 17.02.2020 um 12:35 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 17.02.2020 um 17:10 Uhr
    Andreas Teich

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    Ich würde nie EPS als Dämmmaterialien empfehlen- vielleicht ist’s falsch rübergekommen.

    XPS für manche Zwecke, wo der Dämmstoffe möglicher Feuchtigkeit ausgesetzt ist und gespart werden muß-
    in jedem Fall sind Glasschaumplatten besser.
    Dämmung innen auf der Bodenplatte ist technisch viel einfacher und dabei
    keinen unkontrollierbaren und nie reparierbaren Verhältnissen ausgesetzt.

    Wenn Dämmung unter Bodenplatten würde ich diese mit Glasschaumschotter oder Glasschaumplatten ausführen.
     
  15. Skogen

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    Bei der üblichen Bauweise, BoPla, Estrich usw. (das sind so ca. 99% aller Fälle tipp ich mal) da haben wir was drunter? Richtig, eine Abdichtung nach 18531 ff. So, was willst Du also mit kurzzeitiger Wasseraufnahme AUF der Bodenplatte??? Wenn da Wasser ist, dann hast Du aber ein ganz anderes Problem..

    Oder willst Du ernst die Abdichtung auf den Estrich raufbringen? Echt jetzt?
     
  16. Andreas Teich

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    @Skogen
    Wo liest du denn aus meinem ersten Beitrag eine Empfehlung für irgendeinen Dämmstoff,heraus?
    Ich habe weder EPS noch XPS oder sonstige Dämmstoffe erwähnt.

    Bitte erst genau lesen und dann kann man sich immer noch echauffieren-
    wobei es immer sinnvoller wäre, zuerst einmal nett nachzufragen wie etwas gemeint sein könnte-

    so machen wir das doch hoffentlich auch in persönlichen Gesprächen?..
     
  17. Manufact

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    @Skogen :
    na sachte sachte.
    Lies bitte meinen Beitrag GENAU durch und nenne mir explizit was ich anders machen würde, bzw. nenne mir den Fehler.
    (wir bilden uns gelegentlich auf Schimmelsymposien fort..)
     
  18. Fabian Weber

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    @Taka88,

    Deine Perimeterdämmung muss statisch auch zum Haus passen. Das muss schon der Statiker planen.

    Mal eben da irgendwelche Folien einziehen und ungewollt ein Gleitlager erzeugen würde ich auch nicht machen.

    Frag Deinen Planer, vielleicht hast Du ja Glück und Du kannst das Material nehmen.
     
  19. Andreas Teich

    Andreas Teich

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    Ich habe aus einem Segelboot auch schon mit Wasser voll gesättigte XPS-Platten entfernt-
    mit entsprechend stark reduziertem Dämmwert.
    Ob XPS-Platten, die möglicherweise komplett im Wasser liegen, über 100 J. oder länger
    keinerlei Wasser aufnehmen ist doch sehr fraglich.

    Aus dem Grunde halte ich Innendämmungen auf der Bodenplatte doch durchaus für sinnvoll,
    technisch viel einfacher und auch ggf sanierbar.
    Am dauerhaftesten sind sicher in Flüssig-Bitumen eingelegte Glasschaumplatten,
    die auch bei Kellerüberflutungen keinerlei Schaden nehmen würden.

    Zur Wasseraufnahme und Diffusion von WU-Beton: WU-Beton Diffusion.JPG ,
    schon vor über 10 Jahren untersucht.
     
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