Unser Grundriss, funktioniert das und kann man das bezahlen?

Diskutiere Unser Grundriss, funktioniert das und kann man das bezahlen? im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo, ich bin neu hier und erhoffe mir Rückmeldungen zu unseren geplanten Grundrissen. Frage mich, ob das so funktionieren kann und ob man...

  1. andy3112

    andy3112

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    Hallo,

    ich bin neu hier und erhoffe mir Rückmeldungen zu unseren geplanten Grundrissen. Frage mich, ob das so funktionieren kann und ob man sowas bezahlen kann, die Wohnfläche ist doch ziemlich groß, aber irgendwie brauchen wir so viel Platz und wir wollen eben auch die Gesamtlänge des Hauses so bauen, damit wir keine Nachbarwand mehr von der anderen DHH haben...also hier die Beschreibung:
    Das Grundstück misst 15*50m und ist bebaut mit einem kleinen Siedlungshaus als DHH. Das Siedlungshaus misst ca. 6m*6.50m. Wir möchten gern einen Anbau ähnlich dem Anbau der anderen DHH erstellen lassen, so dass die Gesamtlänge beider Haushälften gleichlang wird (ca. 18m). Da auf der Grundstücksgrenze noch eine massive Garage vorhanden ist, sind wir von den Abmessungen daran gebunden, noch einen Durchgang vom Hof in den Garten freizulassen. Außerdem ist natürlich die 3m-Grenze zum Nachbargrundstück einzuhalten. Da die Ausrichtung der Hausfront nach Westen, Gartenseite nach Osten und die Seitenfront nach Norden ist, möchten wir gern mit einem möglichst großen Querbau mit Ost-West-Ausrichtung die Lichtverhältnisse optimieren (es gibt keine Südseite, d.h. das ist die Wandseite zum Nachbarhaus!). Die Innenaufteilung der Räume haben wir nun erstmal nach unseren Vorstellungen aufgeteilt bzw. auf die Lichtverhältnisse angepasst, sie sind natürlich noch nicht endgültig. Das alte Haus hat einen Keller, der vom Neubau aus begehbar sein sollte (dort gibt es bisher eine Außentreppe am existierenden Anbau und eine ganz schmale enge Innentreppe im Haus selbst), für den Neubau ist kein Keller geplant. Wir möchten gern so energieeffizient und ökologisch wie möglich bauen, haben allerdings auch nur ein Budget von 200.000€. Es könnte aber auch einiges in Eigenregie gemacht werden bzw. auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, was den Innenausbau angeht.
    Im EG Siedlungshaus vorne sind wir noch nicht so ganz klar, wie man das vernünftig aufteilt, da wir die Tür und die existierende Wand beibehalten wollen, das kann man aber mal außen vorlassen, mir geht es mehr um den Anbau.
    So, anbei unsere Grundrisse, hoffe man kann sie gut erkennen, musste sie verkleinern und umwandeln. Ich bitte um rege Rückmeldungen und Kritik! Bin schon sehr gespannt!

    Danke
    Andy
     
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  3. Julius

    Julius

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    Dieser Entwurf ist aber das genaue Gegenteil davon!
    Also entweder anderen Plan oder dieses Phrasengedresche seinlassen...
     
  4. S.Oertel

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    Tach auch,

    erkennen kann man nicht viel - insbesondere, was ist und soll sein soll.
    Der Baukörper ist extrem zergliedert und somit ganz und gar nicht energetisch effizient; das ganze Ding besteht ja quasi nur aus Außenwänden!

    Gruss
    Sven
     
  5. andy3112

    andy3112

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    nun ja das geht nun aber mal nicht anders, weil man ja sonst keine Ost- und Westfenster bekommt....und im übrigen kann man das auch ruhig bisschen netter sagen, schließlich bin ich Anfänger und Laie.....
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 25. Februar 2009
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    Eine solche Grundstücksgegebenheit ist nichts für den DoItYourself-Planer.
    Damit in einer solchen Lage ein
    • funktionsfähiger
    • den Ansprüchen der Nutzer genügender
    • genehmigungsfähiger
    • wirtschaftlicher
    Anbau geplant werden kann, braucht es viel Fingerspitzengefühl und Fachwissen.

    Einzig möglicher Rat.
    • Den Entwurf sofort wegwerfen, bevor er sich zu sehr festsetzt
    • Das MeinTraumVomhAus Programm sofort löschen
    • Eine(n) Architekt(in) aufsuchen
    .
     
  7. andy3112

    andy3112

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    da gebe ich Ihnen Recht, wir sind auch bereits mit einem Architekten in Kontakt und werden das auch weiter vertiefen. Man macht sich aber eben auch so seine eigenen Gedanken, auch wenn die Fachleute das nicht gern sehen, das versteh ich ja. Im Übrigen ist der Bebauungsplan in dem Gebiet aufgehoben und es stehen bereits etliche solcher Häuser in unterschiedlichen Ausmaßen.
     
  8. Baufuchs

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    Auch wenn

    Bebauungspläne aufgehoben worden sind, heisst das nicht "nun geht alles was ich will".

    Die jeweilige Landesbauordnung z.B. gilt dann nach wie vor.

    Aus Wohnort "Deutschland" kann man natürlich nicht ableiten welche da nun gilt.
     
  9. scs1967

    scs1967

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    Hallo,
    herzlich willkommen im Forum!
    Tipp: Nicht entmutigen lassen, der Ton hier ist oftmals rau:), aber die Mannschaft ist bei vielen Problemen oft mit fachmännischem Zweit- bzw. Drittrat kompetent zur Stelle:think

    Zu deinem Problem: Wie Ralf Dühlmeyer - ohne Archi geht da auch bei den ersten Vorüberlegungen wohl wenig.
     
  10. andy3112

    andy3112

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    Ja wir wollen ja auch gar nicht ohne Architekt :) Wir haben sogar zwei zur Auswahl, die wir mit der Grundlagenbestimmung beauftragt haben. Aber es wird doch erlaubt sein, sich selber auch Gedanken zu machen, hilft doch auch dem Archi, wenn man schon Vorstellungen hat, was man will. Natürlich sollte man trotzdem offen sein und auf Alternativvorschläge eingehen, aber genau deswegen wende ich mich ja auch an euch, um einfach noch ein paar Infos und Tipps zu bekommen. Und mit den Bauvorschriften werden die Archis sich ja wohl auskennen, ich weiß halt nur, dass es keinen Bebauungsplan mehr gibt und dass in der Siedlung viele Häuser so aussehen. Wir wohnen übrigens in Rheinland-Pfalz.
    Mag sich jetzt trotzdem noch jemand zu der Raumaufteilung äußern oder kann man das so schlecht erkennen? Das Original-PDF war zu groß, daher hab ich nen Screenshot gemacht, jetzt ist es wohl leider ziemlich klein....muss mal sehen, was ich da noch machen kann.
    Wg. der Energieeffizienz: ja man könnte auch den Querbau quadratischer machen, also nicht so lang und dafür breiter, hat auch der Architekt mal so spontan geplant im ersten Wurf. Wir wollten halt nur so viel Licht wie möglich aus Westen reinkriegen, und das kriegen wir nur, wenn wir über das ursprüngliche Haus hinausgehen, weil ja von dort nachmittags dann das Licht kommt (Westen eben). Und wir werden wohl auch keinen Passiv- oder Kfw40 Standard erreichen, aber trotzdem kann man ja versuchen, so effizient wie möglich zu bauen. Und da ist es schon ein hilfreicher Tipp, dass bei unserem Grundriss zuviel Außenmauer ist, das sehe ich ein. Kompromisse muss man halt immer eingehen gell.
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 25. Februar 2009
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    So sehr ich den Reiz des selber Bastelns verstehe, so wenig hilft es dem Kollegen.
    Bitte einfach glauben.
    VIEL wichtiger wäre es, die Zeit in das Feststellen und -halten von dem was sein MUSS, was gar nicht geht und was ein nettes Gimmik wäre, zu investieren.
    Küche offen oder abgetrennt z.B..
    Ausrichtung von Terrasse und Wohnzimmer.
    Kann die Garage geopfert werden?
    usw...
    SOLCHE Gedanken helfen den Kollegen viel mehr als irgendwelche DIY-Grundrisse.

    MfG
     
  12. sepp

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    der ganze entwurf ist schwachsinn! und nicht als entwurf oder planung zu betiteln
    tut mir leid, aber was anderes braucht man hier nicht zu sagen.
     
  13. Julius

    Julius

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    Klar kann man versuchen, so effizient wie möglich zu bauen.
    Beliebig effizient sogar.
    Hat nur den klitzekleinen Nachteil, daß es dann auch beliebig teuer wird. Und zwar überproportional.

    Wenn die Voraussetzungen bei Euch derart ungünstig sind, muß man eben Prioritäten setzen. Und das ist hier dann eben vermutlich nicht die (wie auch immer definierte) "Effizienz"!

    Daß in jedem Fall auf diese Weise mit relativ viel Geld ein Haus von vergleichsweise geringem Wiederverkaufswert entsteht, muß Euch klar sein.
    Ansonsten: Hütte verkaufen und ein besser geeignetes Grundstück erwerben.
     
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  15. Thomas B

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    ...locker bleiben, sepp!

    (Auch wenn Du ja recht hast!), so muß man es doch nicht mit dem Holzhammer machen.

    Ich übersetze daher mal: Der Entwurf (so man das so nennen möchte...) ist sicher schwer verbesserbar. Für den (professionellen) Entwerfer fehlen hierzu alle notwendigen Informationen, wie z.B. das Umfeld (Bebauung, Höhen, etc.). So wie es aussieht kann man hier auch nicht an Symptomen laborieren: Hier wird wohl eine recht umfassende Neuplanung (Reset; zurück auf Start) erfolgen müssen. insoern ist es wenig hilfreich auf Knackpunkte hinzuweisen, die man nun schrittweise etwas verbessert (was sicher möglich ist), da auch dies letztendlich zu keinem guten Entwurf führen wird.

    Tu Dir einen Gefallen und laß -wie ja selbst angekündigt- einen Profi das ganze mal näher betrachten und ihn Lösungsansätze entwickeln (was auch nicht sofort die perfekte Lösung sein muß....).

    Mit dem Entwurf kommen wir nicht weiter. Ehrlich.

    Ansonsten: siehe R. Dühlmeyer.

    Grüße

    Thomas
     
  16. sepp

    sepp

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    wieso, es war doch eine äusserung zur raumaufteilung gewünscht. :Brille
    was glaubst du, was ich mir an der fh nach meinem ersten stegreif hab anhören müssen?
     
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