Vor- und Nachteile einer offenen Küche?

Diskutiere Vor- und Nachteile einer offenen Küche? im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Irgendwie ist das auch eine philosophische Frage, aber da ich in Kürze mein Haus sanieren werde, wollt ich einmal eure Meinungen hören.:) 1....

  1. Rinke

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    Irgendwie ist das auch eine philosophische Frage, aber da ich in Kürze mein Haus sanieren werde, wollt ich einmal eure Meinungen hören.:)

    1. Küche, Esszimmer, Wohnzimmer getrennt?
    2. Küche incl. Esszimmer, Wohnzimmer getrennt?
    3. Küche getrennt, Wohnzimmer incl. Esszimmer?
    4. Küche, Essen, Wohnen in einem Raum?

    Welche Variante bevorzugt ihr?
    Was ist bei der Planung zu beachten?
     
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  3. bernix

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    ..dazu gabs schon mal eine Diskussionsreihe....
    gruss
     
  4. Seev

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    Hast Du schon mal die Suche bemüht?

    Spontan fällt mir folgendes ein:
    jeweils in allen Richtungen sich bewegend:
    1. Gerüche
    2. Schall (z.B. Spülmaschine, Arbeitsgeräusche, Fernseher, Gäste ...)
    3. Möglichkeit der "offenen Kommunikation"

    Für mich persönlich entscheidet sich das Konzept zudem auch etwas am Grundriß, d.h. der Raumanordnung und -größen. Bei sehr viel Platz in der Küche (bei Möglichkeit und Wunsch) würde ich mich vielleicht für 1. entscheiden. Zudem kommts drauf an, wie man die Küche hauptsächlich nutzen will.

    Da das für uns aber nicht zutrifft, favorisieren wir 3. mit großer Schiebetüre zwischen Küche und EssZimmer.

    Unsere Meinung hat sich im Laufe der Zeit gewandelt von 4. zu 3.. Diese (o.ä.) Entwicklung habe ich hier im Forum schon öfter beobachtet und wurde auch von unserem Planer für Leute in unserem Alter als typisch bestätigt. Natürlich will "Junges Wohnen" meist 4., aber die Leute werden alle irgendwann mal älter.

    Gruß Seev
     
  5. Belij

    Belij

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    Also wir haben uns bei unserem Grudris für die Variante 3. endschieden, da wir uns gedacht haben im Altag können wir in der Küche essen und wenn die Gäste kommen und groß gefeiert wird da können wir auch in Wohnesszimmer gehen. Sind genau die selben kreterien die auch Seev genant hat, Gerüche, Geräusche u.s.w.
    :winken Belij
     
  6. #5 HolzhausWolli, 11. Januar 2009
    HolzhausWolli

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    Stimme Seev zu...es kommt aufs individuelle Nutzungsverhalten und -vorhaben an.

    Wobei die oftmals angeführte "offene Kommunikation" m.M. nach in Bedarf und Häufigkeit absolut überwertet wird, allerdings wenn man eine offene Küche hat an der Tagesordung sein wird.

    Beispiel: "Kannst Du nicht einmal die Spühlmaschine etwas leiser einräumen, wenn ich die Tagesschau sehe ?" :motz

    Unser Raumprogramm sieht im Osten eine geschlossene Küche (16qm) mit begrenzter Essmöglichkeit für 3 Personen,
    im Süden eine große Essdiele -Neudeutsch:Familycenter :o -
    (~55 qm) und im Südwesten einen HomeofficeBastelSchularbeitsLachSpielHeulKuschelundBeschwerraum (20 qm) vor.

    Achso: Das Wohnzimmer (21 qm) ist ganz woanders, nämlich im Nordwesten -wo es unserer Meinung nach hingehört- als reiner allabendlicher Rückzugsraum mit TV-Funktion.

    Wir haben lange dran gestrickt, sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden und würden es wieder ganz genauso machen, weil der Grundriss unsere Tagesabläufe am ehesten unterstützt.
     
  7. Popeye

    Popeye

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    Wir haben Variante 2.

    Allerdings relativ großzügig, Küche in U-Form mit Kochinsel mitten im Raum und Esstisch für 8 Leute passen locker hin. Das Essen möchte ich aus dem Wohnzimmer möglichst fernhalten.
     
  8. hirma

    hirma

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    Große Schiebetür zwischen Esszimmer und Küche (in der Wand laufend) und alle Vor- und Nachteile bleiben erhalten. :winken
     
  9. acensai

    acensai

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    .... diese Frage hatte ich mal gestellt ... :winken

    Unser Planungsergebniss: Eine 35 m2 große Küche mit einem 3 meter langem Esstisch, einer 4 meter hohen Glasfassade (22 m2 Glas), einem Tunnelkamin + Schiebetür zwischen Wohnküche und Wohnzimmer! Die Wohnküche wird unserer teuerster und schönster Raum -> weil dort das Familienleben stattfinden soll!

    Aber jeder Mensch lebt anders und fühlt sich in anderen Umgebungen / Räumen am wohlsten ...
     
  10. #9 wolfgang69, 12. Januar 2009
    wolfgang69

    wolfgang69

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    Schiebetür zwischen Küche und Eß/Wohnzimmer! Meine Frau wollte ursprünglich eine offene Küche und ist mittlerweile froh, daß wir eine Schiebetüre haben (Maschinenlärm, Gerüche, dreckiges Geschirr etc.). Für mich ist die Küche in erster Linie ein Arbeitsraum.
     
  11. shneapfla

    shneapfla

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    Bei mir sind Küche, Esszimmer und Wohnzimmer ein 55 qm-Raum.
    Der Küchenbereich selber ist gefliest und ein 11 qm großes Eck in der einen Hälfte, der Essbereich (mit einem 3 x 1,10m großen Esstisch) ist parkettiert und belegt den Rest dieser Hälfte.
    Dadurch sind die beiden Räume zwar optisch getrennt wirken aber trotz eigentlich jeweils recht kleiner Auslegung ziemlich groß (was natürlich auch dem Umstand geschuldet ist, daß über dem Raum keine Decke sondern ein Sichtdachstuhl mit 4,5 Giebel-Innenhöhe und 22° Dachneigung ist).
    Das Wohnzimmer mit Couch, Bücherwand und TV nimmt dann die andere Hälfte ein.

    Störende Gerüche hab' ich bisher noch nicht bemerkt, den Geschirrspüler hört man auch nicht wirklich und so stellt dieser Raum das dar, was ich mir unter einer Wohn-Küche vorgestellt habe - den Raum in dem das ganze Leben stattfindet (war auch bei meinen Großeltern so und ist bei meinen Eltern ähnlich)...
     
  12. kalauer71

    kalauer71

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    Auch ich halte die große Schiebetüre eigentlich für die optimale Lösung - was mich aber ehrlich gesagt erstaunt ist, dass hier die meisten so eine Lösung favorisieren. Wenn man sich so umschaut wird doch meist immer noch die offene Küche als die Ideallösung verkauft - was es in meinen Augen aus den hier genannten Gründen aber nicht ist.
     
  13. #12 Don Stefano, 12. Januar 2009
    Don Stefano

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    Es kommt auch drauf an, wieviel Platz man in seiner Hütte zur Verfügung hat.

    Auf 40qm eine geschlossene Küche, Esszimmer und Wohnzimmer unterzubringen, kann schon etwas beengt wirken. Wenn alles ein großer Raum (mögl. quadratisch) ist, sieht das Ganze schon etwas anders aus.
     
  14. #13 fribbich2006, 12. Januar 2009
    fribbich2006

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    der goldene Mittelweg?

    In den Wohnzeitschriften schaut es ja immer sehr schick aus, das offene Wohnen. Da ist aber meist die Rede von Räumen mit 100 qm. Die Nachteile ( Geräusche, Gerüche, und der Blick auf schmutziges Geschirr sieht man auf den Bildern nie!)

    In den kleinen Standardhäusern von heute geht es oft gar nicht anders, als die Mauern zwischen Wohnen und Kochen wegzulassen, weil es sonst noch beengter wäre. Die Bauträger haben wieder ein paar Hundert Euro gespart: keine Wand und keine Tür. Und dem Käufer wird es als "modernes Wohnen" verkauft.

    Trotz oder vielleicht auch gerade weil wir viel Platz haben, haben wir den Mittelweg gewählt: eine etwas breitere Öffnung vom Essbereich in die Küche, die man mittels einer (satinierten) Glasschiebetür verschließen kann.
    Meistens ist diese Tür bei uns offen - also doch offenes Wohnen- , aber wenn mir danach ist, zum Beispiel wenn Gäste da sind und die Küche nicht so aufgeräumt sein kann, dann schiebe ich die Tür zu und schon habe ich eine abgetrennte Küche.

    Die Glasschiebetür an der Stelle ist in meinen Augen wirklich ideal. Wir hatten es in einem früheren Haus so ähnlich, nur eine "normal"breite Öffnung mit Holztür. Da kam man sich in der Küche wirklich wie in einem Kasten vor.


    Gleiches gilt auch für dieTreppenhäuser, bei denen es ja modern ist, ins Wohnzimmer integriert zu sein. Ohne Kinder - vielleicht. Aber eine frühere Erfahrung hat mir gezeigt, dass der Lärmpegel aus den oberen Stockwerken mit Kindern schon heftig sein kann. Deshalb auch hier unser Entschluss für eine (doppelflügligen) Glastüre, die einerseits für die nötige Transparenz und Modernität sorgt und andererseits das Treppenhaus samt Geräuschkulisse aus dem Wohnzimmer raushält.
    Wir haben so für uns den idealen Kompromiss gefunden.

    Aber wie so oft: jeder hat andere Bedürfnisse.
     
  15. Rinke

    Rinke

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    Hallo! Architekten! Wo bleibt ihr?:sleeping
     
  16. Uli R.

    Uli R.

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    Der Vorteil einer offenen Lösung ist, dass sie offen ist
    der Nachteil einer offenen Lösung ist, dass sie offen ist

    Was will man tausendmal endlos drüber parlieren?
    Wem's offen gefällt macht's offen, wer nicht macht's zu, wer's ma so und ma so mag investiert Geld :D
     
  17. tieto

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    Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man si
    Wir haben auch eine offene Küche. Wollte nie eine haben, konnte mich aber nicht durchsetzten. :mauer
    Kann bis heute keinen Vorteil erkennen, sondern nur Nachteile. Und die wurden ja schon alle genannt. Würde mich nicht nochmal breitschlagen lassen und wenn, dann nur mit Schiebetür!

    Tieto
     
  18. Landbub

    Landbub

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    Küche / Essen / Wohnen ein Raum (ca. 70 m²) + offenes Treppenhaus.

    Kochen jeden Tag, 2 Kinder. NULL Probleme. Früher hatten wir die Küche getrennt - nie wieder.
    Eine Investition in einen guten Dunstabzug übern Herd sollte man aber schon tätigen. Kann man aber bei der nicht nötigen Schiebetüre wieder reinsparen.
     
  19. #18 HolzhausWolli, 15. Januar 2009
    HolzhausWolli

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    Genau so sehe ich das auch ! Das sind die vorwiegenden Gründe !

    Wir haben als trennende Tür eine raumhohe, satinierte Glasschiebetür in normaler Breite.

    Tagsüber meist offen, während des Kochens, Aufräumens (jedenfalls vermute ich dieser Art Arbeiten aus der gesicherten Ferne :D ) ist sie zu und schirmt den meisten - nicht allen- Lärm ab. Hat sich sehr bewährt! Gänzlich offen? :wow Für uns unvorstellbar!:yikes

    Aber: Jeder wie er meint :biggthumpup:
     
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  21. Landbub

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    Welchen Lärm denn? Die 5 Minuten, bis der ganze Kam im Spüler ist?
     
  22. Julius

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    Sowas!?

    Inwiefern ist es denn angenehmer, mittels einer Schiebetüre breitgeschlagen zu werden??? :think
    Ich stelle mir das gleichermaßen schmerzhaft vor... :eek:
     
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Vor- und Nachteile einer offenen Küche?

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