Wasser dringt in Revisionschacht ein

Diskutiere Wasser dringt in Revisionschacht ein im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo Forengemeinde, vielleicht kann uns jemand helfen und meine Fragen beantworten. Habe das Forum schon durchsucht, allerdings keine...

  1. #1 Elektronix, 13.12.2011
    Elektronix

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    Hallo Forengemeinde,

    vielleicht kann uns jemand helfen und meine Fragen beantworten. Habe das Forum schon durchsucht, allerdings keine passenden Antworten gefunden.

    Wir haben ein EFH über eine Hausbaufirma bauen lassen. Seit längerem haben wir da ein Problem mit widersprüchlichen Aussagen bzgl eines Revisionsschachtes.
    Aber erst mal zu dem Problem.
    Der Boden auf dem das Haus gebaut wurde ist ein bindiger Boden mit Schichtenwasser. Dies hat dazu geführt, dass wir uns vor Beginn der Bauarbeiten auf eine WU Bodenplatte und eine doppelt Abschweißung der Kellerwände geeinigt haben. Während der Rohbauphase wurde der Revisionsschacht in die Sauberkeitsschicht eingebaut und die Abwasserleitung angeschlossen. Das Kanalabflussrohr liegt unterhalb der Bodenplatte und der zugehörige Revisionsschacht befindet sich im Kellerboden in einer Tiefe von ca. 50 cm. Um die Abdichtung innerhalb des Betons zu „gewährleisten“ hat man die Dichtung aus dem KG Rohr außen über das Rohr gezogen und dann die gebaute Schalung mit Beton gefüllt. Nach starken Regenfällen tritt nun in diesen Revisionsschacht Wasser ein. Alle anderen Durchdringungen in der Bodenplatte wurden in gleicher Art und Weise durchgeführt und weisen ähnliche Erscheinungen auf (Gips zeigt Wasserspuren im Bereich der Rohrdurchdringungen). Aufbau auf der Bodenplatte sind 4 cm Dämmung und Estrich.

    Nun meine Fragen:

    Nach Aussage des Bauleiters ist das egal, da in einem Revisionsschacht Wasser stehen darf. Aussage O-Ton: „Steht nirgend wo das, dass dicht sein muss.“

    Meine Meinung ist, wenn schon eine Bodenplatte aus WU Beton, dann sollte er schon „dicht“ sein. Wo kann ich allerdings hierzu eine Aussage finden?

    Des Weiteren wurde der eingebaute Revisionsschacht aus Kunststoff eines namhaften Herstellers mit Rückstauklappe verbaut. Nach Besuch der Internetseite des Herstellers ist dieser Anschluss allerdings nur für Weißes Wasser geeignet, in unserem Fall fließen hier aber fäkalienhaltige Abwässer durch. Welche Probleme können hierbei entstehen und ist das überhaupt zulässig?

    Über eine Rückantwort würden wir uns sehr freuen.

    Mfg
    Elektronix
     
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  3. #2 Manfred Abt, 13.12.2011
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    Basisfrage: welche Konstellation
     
  4. #3 Elektronix, 13.12.2011
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    Hallo Herr Abt,

    vielen Dank für die schnelle Rückantwort. Die Konstellation in welcher wir zu der Firma stehen ist eine Mischform. Generalübernehmer der uns ein Fertighaus baut (Werkvertrag).

    Über die Abdichtung existiert ein Vertrag und über den WU Beton existiert ein Lieferprotokoll mit Zusammensetzung.

    Ihr Rückstauhandbuch habe ich bereits schon einmal gelesen um mich etwas schlauer zu machen. Daher kam auch meine Recherche, ob der bei uns verbaute Revisionsschacht überhaupt für diese Verwendungszweck geeignet ist.

    Sie schreiben "nicht fachgerecht" zur der Rohrdurchführung. Wie ist das zu verstehen? Was wäre hier eine fachgerechte Ausführung? Gibt es hier einen Norm?

    Mit freundlichen Grüßen
     
  5. #4 Manfred Abt, 14.12.2011
    Manfred Abt

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    • Also eigenes Grundstück
    • GÜ erbringt Planungsleistungen und baut das Haus.
    • Nix Mischform.
    • Schreib doch mal bitte Klartext!
    • Habt ihr vertraglich einen Anspruch auf eine schwarze oder weiße Wanne? Ja oder nein?
    • Wurde ein Baugrundgutachten gemacht?
    • Wenn ja: wo liegt der Bemesssungswasserstand.
    • Wenn nein: hat der GÜ das zur Erbringung einer mängelfreien Planung von euch angefordert?
    • nochmal: bitte Klartext und präzise
    • gehts jetzt um einen Schacht oder einen Rückstauverschluss?
    • entwässert über den nur das Wasser unter der RSE?
    • so wie es geschrieben ist: dass eine außen auf das Rohr aufgezogene, vom Hersteller für eine Muffenabdichtung konstruierte Dichtung keine fachgerechte Rohrdurchführung ist.
    zu 1.: eine ganz normale druckwasserdichte Systemdurchführung
    zu 2.: bestimmt
     
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