WU-Keller, Isolation und Überbau, richtige Ausführung?

Diskutiere WU-Keller, Isolation und Überbau, richtige Ausführung? im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo Forum. Ich habe Wasser im WU Keller. Die Behauptung des Gutachters, es wäre Schwitzwasser, zweifle ich aus physikalischen Gründen an....

  1. cirrus

    cirrus

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    Hallo Forum.
    Ich habe Wasser im WU Keller. Die Behauptung des Gutachters, es wäre Schwitzwasser, zweifle ich aus physikalischen Gründen an.
    Randbedingungen:
    Der Keller wurde aus Fertigelementen gebaut, die vor Ort mit Beton verfüllt wurden.
    Die Oberkante des Kellers liegt ca 15cm unter dem Niveau des Geländes. Um den Keller ist ein 30 cm breites und 50 - 80 cm tiefes Kiesbett aus grobem Rollkies gezogen.
    Der Aufbau:
    Die verfüllten Beton-Elemente stehen auf einer Bodenplatte. Es gibt Behauptungen dass die Fugen zwischen den Elementen zu breit wären.
    Ob es eine Beschichtung auf der Aussenseite gibt ist unklar. Es gibt aber eine Styropor-Isolierung die 10 cm über die Oberkante der Kellerwand hinaus ragt.
    Die Bodenplatte für das EG liegt nicht auf der ganzen Breite der Kellerwand auf, sondern nur etwa auf 20 cm. So entsteht eine U-förmige Rinne um das Haus herum deren eine Wand die Stirnkante der Beton-Decke (EG) bildet während die andere Wand von der überstehenden Isolierung gebildet wird. Die Unterseite dieser U-Struktur ist die Oberkante meiner Weissen Wanne.
    Die Wände des EG sind aus Gasbeton? und stehen auf der Betonplatte. Die außen vorgesetzte Klinkerwand "steht" / hängt? genau in die U-förmige Rinne hinein.
    Meine Fragen:
    Ist dieser Aufbau so korrekt?
    Wenn Wasser an die Klinkerwand ran regnet wird es doch sicher nach unten tropfen, in diese Rinne hinein. Wie kommt es da wieder raus?

    Könnte es sein, dass die Klinkerwand ursprünglich über die Kellerwand hinaus ragen sollte, auf Grund der zu breit gebauten Fugen des Kellers und der vorgegebenen Maße der Filigrandecke für das EG aber nun über der Kellerwand hängt?
    Viele Grüße
    Wolf
     
  2. #2 Ralf Dühlmeyer, 06.10.2010
    Ralf Dühlmeyer

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    1) Wessen Gutachter? Ihrer?
    Wenn nicht Ihrer, dann eigenen nehmen

    2) Wie ist die Abdichtung zwischen der hoffentlich dichten Kelleraussenwand und dem Porenbetonmauerwerk hergestellt worden? Bilder?
     
  3. cirrus

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    zu 1
    Mein Gutachter, aber dass dieses Gutachten das Papier nicht wert ist, auf dem es gedruckt ist, war mir klar als ich von Kondenswasser in Fleckenform las das sich bei regen bildet?!
    zu 2
    Hab ich keine Ahnung von. Ich kenne mich mit Strom aus. Das die Dichtigkeit der Kellerwand betrifft, so bin ich gerade auf der Suche nach dem Beweis dafür.
    Die Flecken
    [​IMG]
     
  4. cirrus

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    Oh mann, das nervt!
    Sie wurden abgemeldet .... (mitten beim schreiben)
    Das Bild ist zu gross (schon klar es ist 768 x 1024 statt 1024 x 768! Frefler!!!)
    Sie dürfen den Beitrag nur 5 Minuten nach den einstellen ändern ... (5 Minuten? Sorry habe in den AGBs überlesen dass das Forum nur für Steno-Schreiber zugelassen ist)

    Weiter gehts
    Fenster mit Wasserfall (leider ohne Ablauf :-/)
    [​IMG]
    (ich glaube nicht, dass ich noch begreife wie das hier mit den Bildern funktioniert)
    das nasse Fensterbrett und die f....trockene Kasematte vor dem Fenster
    [​IMG]
    und der Weg des Wassers
    [​IMG]
    allerdings sieht das Fenster bei Regen von oben so aus. trocken! Ja, es ist tatsächlich dieses Fenster, wo also kommt das Wasser her?
    [​IMG]
    noch mehr Wasser im Keller
    [​IMG]
    Bauphase Kelleraufbau
    [​IMG]
    [​IMG]
    [​IMG]
     
  5. #5 Ralf Dühlmeyer, 07.10.2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Wenn ich die Bilder richtig deute, wurde erst die Kellerdämmung angebracht und dann die Abdichtung im Bereich des Deckenrücksprungs gemacht.

    Wenn das so wäre, könnte Wasser die Abdichtung im Bereich des Verblenderaufstands hinterlaufen, sich in den Dreischichtwänden ausbreiten und zu solche Problemen führen.
    Das Fenster ist eh völlig falsch eingebaut!

    SV wechseln. Ganz dringend!
     
  6. cirrus

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    Ja, den SV habe ich gewechselt, der Nächste kommt vom Gericht.

    >> Wenn ich die Bilder richtig deute, wurde erst die Kellerdämmung angebracht und dann die Abdichtung im Bereich des Deckenrücksprungs gemacht.

    Ja, so ist das wohl gemacht worden.
    [​IMG]

    >> Wenn das so wäre, könnte Wasser die Abdichtung im Bereich des Verblenderaufstands hinterlaufen, sich in den Dreischichtwänden ausbreiten und zu solche Problemen führen.

    Was ist der Verblenderaufstand?

    Welche Maßnahmen können am fertigen Haus nun getroffen werden um das Problem zu beseitigen?

    >> Das Fenster ist eh völlig falsch eingebaut!
    Können Sie das präzisieren?
    Gibt es eine DIN Norm oder etwas äquivalentes auf das man sich das berufen kann?
     
  7. #7 Ralf Dühlmeyer, 07.10.2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Das geht doch wieder in die Hose!
    Ein Gerichts-SV darf nur ihm gestellte Fragen beantworten. Wenn die "falsch" gestellt sind, verlieren Sie ein todsicheres Ding!

    Sie brauchen einen eigenen Sachverständigen, der Ihrem Anwalt fachlich bei der Stellung der "richtigen" Fragen behilflich ist!

    Fenster -> Baubegriffe -> Was RAL (nicht) ist...

    Verblenderaufstand -> Die Fläche, auf der der Verblender aufliegt

    Jetzt noch machen -> so nicht zu sagen
     
  8. cirrus

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    >> Sie brauchen einen eigenen Sachverständigen

    ... und wo finde ich einen, der auch Ahnung von seinem Job hat? Die beiden Letzte die ich hier hatte waren nicht so der Brüller, außer im kassieren.

    Verblender ? == Meine Klinkerwand ?
    wenn der Verblender == Klinkerwand ist dann Verblendervorstand == Teil der Kellerwand auf der die Klinkerwand aufliegt?

    >> Fenster -> Baubegriffe -> Was RAL (nicht) ist...
    Also RAL ist das "Reichsamt für Lieferbedingungen"
    ??? Ich glaube ich bin zu alt für diesen kryptischen Code.
     
  9. lulu66

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  10. cirrus

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    @ Lulu66
    1.) die Gründe sind in jedem Forum die Gleichen, die Mittel heiligen aber nicht immer den Zweck.
    2.) Danke für den Link. Ich habe den Post einfach nicht verstanden. Soweit ich das recherchieren konnte, scheint diese Bau-Norm aber vor 5 Jahren noch nicht bindend gewesen zu sein und die Forderungen / Kenntnisse des Bauherrn, genau wie die meinen ... Schwamm drüber
     
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