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  1. #1

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    Innendämmung von Außenwand

    Hallo zusammen,

    ich habe da mal folgendes Problem:

    Mein Haus (Bj. 1949) hat ein zweischaliges Klinkermauerwerk (außen und innen Klinker) dazwischen ca. 6cm Luft.

    Nun würde ich gerne nachträglich dämmen. Außen geht nicht wg. Optik. Hohlschicht haben wir wg. Fenstertausch an mehreren Stellen schon auf gehabt, da ist von früheren Umbauten immermal wieder was reingefallen und deshalb denke ich, eine hohlschichtdämmung würde da auch wenig Erfolg bringen.

    Vorschlag eines Bekannten (Architekt): Innen Lattung 2,5 cm dick, oben und unten 5cm Luft, dann Baufolie (Dampfsperre), dann Kantholz 4cm dick, dazwischen dann Glaswolle, dann wieder Folie, mit der 1. dicht verklebt, dann nochmal ne Dachlattung 2,5cm, dann Gipskarton

    Wäre das möglich ?

    Gleiches würde ich auch gerne in einem Anbau machen, hier ist die innere Schale Klinker hochkant gemauert (war mal ein Stall). Hier muß ja auf jeden Fall gedämmt werden.

    Für Hinweise wäre ich dankbar.

    Schöne Grüße

    CS
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  2. Innendämmung von Außenwand

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von JDB
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    aha. Sozusagen ein sauber verklebtes, luftumspültes Schutzschild?
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  4. #3
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    Also, das sollte mehr wie so ein Dämmkissen mit Hinterlüftung sein, daß rundum stramm und dicht an den Wänden und Boden / Decke anliegt...

    Was kann man davon halten ?
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  5. #4

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    Hat der bekannte Architekt auch gesagt warum das so sein soll?
    Geändert von R.J. (05.03.2007 um 13:40 Uhr) Grund: fsgdg
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  6. #5
    Themenstarter

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    Die 1. Lattung auf der Wand um einen Zirkulationsspielraum für evtl durchkommende Feuchtigkeit herzustellen, die Glaswolle wahrscheinlich um die Dämmung zu realisieren und die letzte Lattung um nochmals einen zirkulationsraum für evtl. aus dem Raum kommende Feuchtigkeit zu haben. Die Glasswolle komplett in Folie eingeklebt, damit keine Feuchtigkeit in die Dämmung kommen kann, die dann evtl. da drin bleibt...
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  7. #6

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    Und wenn jetzt vor und hinter der Dämmung die Luft geplant zirkuliert, was nutzt dann die Dämmung?
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  8. #7
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Nutzen ...

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  9. #8
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    wie wäre es denn aus Eurer Sicht dann richtiger, wenn man denn nicht anders als von innen dämmen kann ?
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  10. #9
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    um das nochmal klar zu stellen, die Luft zwischen der Dämmschicht und der Wand soll sich nicht mit dem Raum austauschen, die Dämmschicht soll rundum an Wand, Decke und Boden Luftdicht abschließen. Wenn man vor eine Wand als Dämmung nochmal die Mauer aufdoppelt bleibt doch auch eine Luftschicht zwischen den Mauern oder ???
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  11. #10
    Avatar von JDB
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    nana, warum dann das?
    oben und unten 5cm Luft
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  12. #11

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    Schon klar wie das gemeint ist.
    Nur führt die Luftschicht nicht zum engedachten Ziell wenn sie nicht belüftet. Und wenn die richtig belüftet ist dämmt da eben nix mehr.
    Innendämmung ist möglich, aber nicht auf eine solche abenteuerliche Weise!
    Such dir einen geeigneten Planer mit dem du vor Ort die Gegebenheiten bekundest und der dann die Möglichkeiten aufzeigt die in dieser Situation bauphysikalisch auch funktionieren. Optimal wäre auch eine feuchtedynamischer Berechnung.
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  13. #12
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    So komm ich da ja irgendwie nicht weiter.

    Ich habe mitlerweile gefragt:

    1 Architekt
    2 Klempner
    1 Schornsteinfegermeister, der Energieberater und Energiefachkraft ist
    2 Maurer
    2 Vertreter von Hohlschichtdämmfirmen

    und das erstaunliche: Jeder erzählt was anderes.

    Die einen sagen: nix Dampfsperre, damit der Dampf aus dem Raum rein und wieder raus ziehen kann. Der nächste meint, Dampfbremse, also dampfdurchlässig, bei ISOVER steht direkt mit Metal- oder Holzständerwerk auf die Wand, evtl. (man ist sich da anscheinend auch unsicher) eine Dampfbremse mit anhängen.

    Vielleicht mag mir mal einer erklären wie es denn nun wirklich gehen soll ?

    Hier nochmal die Daten: 2-Schaliges Mauerwerk, 11,5er Klinker, hartgebrannt innen (man hatte es wohl damals...) und außen, dazwischen 6cm Luft. Innen 1-2 cm Putz.

    Bin für jeden Vorschlag offen, sollte nur ernst gemeint sein...

    Schöne Grüße

    CS
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  14. #13

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    darüber werden sich die gelehrten noch jahrzente streiten.
    für jeden den es interessiert, habe ich was zum nachlesen bereitgestellt.
    http://architekt-brixner.de/Forum-Innendaemmung.pdf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von butterbär
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    hat denn schon mal jemand ein glaser-diagram zu diesem wandaufbau gemacht.

    ich denke wenn dies vorliegt kann man sich gedanken darüber machen ob eine innendämmung hier gut oder schlecht ist.

    ist doch wieder das übliche rumgestochere hier...

    aber im prinzip ist das hier nur eine 11,5 wand (wohl auch noch mit hoher rohdichte) und die innendämmung drauf... schon sehr kritisch der ansatz an sich.

    auch wenn viele (aus profitgier meist) das gegentum behaupten - man kann eben nicht alles energietechnisch optimieren wenn man nur mal eben irgendwo wärmedämmung draufpappt - meist macht man dabei nur alles vollends kaputt.

    wieviel alte häuser haben so schon ihr vorzeitiges ende gefunden...

    wenn man an dem haus keine grundlegenden massnahmen (entfernen der äusseren schale z.b. mit aussendämmung) ergreift sollte man sich da lieber mit dem optimieren des möglichen und vorhandenen begnügen.

    - heizung optimal einstellen ggf. austauschen.
    - heizkörper ggf. erneuern (besserer wirkungsgrad)
    - innere und äussere energielecks vermeiden (rohre dämmen)
    - fenster austauschen (wichtig ist dabei an das lüften zu denken)
    - meist kann man im dachbereich durch richtige dämmung noch den einen oder anderen merklichen einspareffekt erzielen.
    - evetl. über eine solaranlage nachdenken, da man an häuseren diese alters hier noch einen merklichen effekt verspüren kann.
    - stromfresser vermeiden
    Geändert von butterbär (06.03.2007 um 19:27 Uhr)
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  17. #15

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    Ähm

    Das ist ja die Crux, nach Glaser sieht es mit Folie immer gut aus. je dichte desto besser. Hat aber in solchen Fällen nicht viel mit der Realität zu tun.
    Hier ist (wenn schon) eine feuchtedynamischer Berechnung a la Wufi und Co angesagt.
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