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  1. #1
    Daniel1978
    Gast

    Dachterrasse abdichten / Anschluss an Haus

    Hallo Forum,

    ich habe bereits nach diesem Thema gesucht, auch schon Lösungsansätze gefunden, aber die detaillierte Lösung zu meinem Problem war noch nicht dabei.

    Ich tisch hier einfach mal alle Fragen auf, die mir zur Zeit so durch den Kopf geistern.
    An unserem Neubau haben wir eine Garage angebaut ( nicht beheizt, nicht gedämmt ), deren Dach zur Terrasse ausgebildet wurde. Momentan liegt noch der nackte WU - Beton auf der Terrasse.

    - Nächste Woche will der Putzer zum Gerüststellen kommen. Dazu fiel mir brennend heiß ein, ob der Spalt zwischen Garage und Haus ( 2 cm gefüllt mit Jackodur ), nicht abgedichtet werden muss. Und wenn ja, wie? Ich vermute, dass eine Bitumenschweißbahn an der Hauswand hochgezogen werden muss. Normalerweise würde ich die Terrasse zweifach abdichten. Müsste ich dann die Schweißbahnen auch zweifach an der Wand hochführen? Oder kann ich einfach eine, der Länge nach, an die Wand und auf die Terrasse kleben, und den Rest quasi "überlappend anstückeln"? Ich würde das dann vor dem Verputzen erledigen und den Rest später abdichten. Ich verstehe das aber richtig, dass diese Notwendigkeit VOR dem Verputzen besteht, oder?

    - In der Mitte der Terrasse befindet sich ein Bodenablauf. Allerdings liegt der tiefste Punkt ca. 1 m VOR dem Ablauf, sodass sich dort immer das Wasser sammelt. Ich will es eigentlich vermeiden, einen Gefälleestrich dort aufzubringen, da ich von der Aufbauhöhe ohnihin schon sehr begrenzt bin ( ca. 10 cm ). Besteht die Möglichkeit, die Senke mit Ausgleichsmasse zu verfüllen?

    - Wie wäre der Abdichtungsaufbau der Terrasse. Ich dachte, dass ich "einfach" zwei Lagen Schweißbahnen, 90° gegeneinander versetzt, kalt aufkleben kann. Die Enden würde an der Attika hochführen. Also wie eine Wanne. Auf Dämmung würde ich verzichten, weil darunter nur ein unbeheizter Raum ist ( Garage ). Welche Materialen wären zu bevorzugen?

    - Kann ich auf die Abdichtungsbahnen eine Kiesschüttung für z. B. Betonplatten machen? Oder muss zwischen Kies / Splitt noch eine Art "Dämpfer" eingebaut werden, damit ich die Abidichtung beim Betreten nicht beschädige?

    Erstmal "Entschuldigung" für die vielen Fragen, aber leider muss ich mich mit dem Thema auseinandersetzen und bin kein Profi. Außerdem leide ich als Bauherr an der typischen Bauherrenkrankheit, dass am Ende des Geldes noch so viel Haus zu bauen ist. Daher heisst die Devise: Eisern Sparen...aber nicht am falschen Ende! Daher will ich auch vermeiden irgend ein Material einzukaufen, dass im Baumarkt für 3 Mark Fuffzig angeboten wird.

    Da ich schon länger nach antworten suche, aber keiner so richtig mit der Sprache rausrückt, wäre ich sehr verbunden, wenn das vielleicht hier klappt.

    Deshalb schon mal im Voraus VIELEN DANK!!!

    Für eine schnelle Beantwortung wäre ich echt dankbar!

    Gerne schick ich auch Bilder, falls man sich das Problem nicht so recht vorstellen kann!

    Mit freundlichen Grüßen

    Daniel Adam
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  2. Dachterrasse abdichten / Anschluss an Haus

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    planfix
    Gast
    oh je daniel!
    am besten suchst du dir mal die technischen dachdecker regeln, gibts auch im netz und dann liest du die einsatzmöglichkeiten UND verabeitungshinweise zu deinen dichtbahnen!
    WER PLANT SO EINEN MIST?
    gibts denn keine details für deine aufbauten?
    wenn es keine ordenliche planug dazu gibt, dann hol dir wenigstens einen fachmann, der hoffentlich weiß was er tut!
    das geld was du dir hier sparst, brauchst du ums vielfache in den nächsten jahren bei der sanierung!
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  4. #3
    Daniel1978
    Gast

    Und täglich grüßt das Murmeltier...!

    Und wieder ein Beitrag in der Sammlung: Das hätte ich mir sparen können!

    Ok, danke für die Antwort. Eigentlich habe ich damit schon fast gerechnet.

    Als erstes: Mit dem Spruch "Wer plant solchen Mist" wird der Terrassenboden auch nicht gerader, dichter oder tiefer! Habe ich probiert! Hat nicht funktioniert!

    Als Zweites: Das mit dem Ablauf entstand durch das Gießen des Betons. Den konnte man nicht so perfekt ziehen, dass das Gefälle perfekt zum Ablauf zeigt. Auch als ich dem Beton den perfekten Plan gezeigt habe, ist er einfach weitergelaufen! Ich denke aber, das ist durch Augleichsmasse zu machen!

    Als Drittes: Welchen Belag wir nehmen, war zur Plaungsphase noch nicht klar. Wer weiß schon, wie viel Geld ihm dann noch zur Verfügung steht, wenn es an dieses Gewerk geht!

    Mich beschäftigen im Moment hauptsächlich drei Fragen:

    1. Wie muss ich die Abdichtung zwischen Haus und Terrasse ausbilden?
    2. Muss die Abdichtung VOR oder NACH dem Verputzen erfolgen?
    3. Reicht es, die Terrasse mit zwei Lagen Bitumen abzudichten? Welche Kriterien entscheiden über Kaltbahn, Schweißbahn, punktuell oder vollflächig verklebt?

    Ich hoffe, es ist jetzt etwas einfacher, die Fragen zu beantworten. Ich verspreche auch, keinen zu verklagen, wenn er mir eine Antwort gibt.

    Besten Dank nochmal!

    Mit freundlichen Grüßen

    Daniel Adam
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  5. #4
    Daniel1978
    Gast
    Hallo,

    scheinbar sind die Fragen doch schwerer zu beantworten, als ich dachte!

    Noch ein kleiner Zusatz, was die Anschlusshöhe angeht. Da die Türen, die als Ausgang auf die Terrasse dienen noch Fensterbämke haben, beträgt die Höhe, von OKFB Terrasse bis UK Fensterbank, 12 cm. Würde man die Fensterbänke demontieren, käme man auf eine Höhe von mindestens 16 cm. Ich denke also, dass es von der Höhe her auch kein Problem geben dürfte.

    Wichtig wären für mich jetzt eben die genannten Fragen!!!

    Um das ganze noch zu konkretiesieren, würde ich besonders zu Frage 1 gerne wissen, ob ich die Abdichtung auch zweilagig an der Hauswand hochziehen muss, oder ob einlagig reicht.

    Ich wäre für schnelle, aussagekräftige Antworten wirklich äußerst dankbar!

    Im Voraus vielen Dank für die Bemühungen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Daniel Adam
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  6. #5
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    04.2006
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    Kempen / NRW
    Beruf
    Maurermeister, öbuv Sachverständiger
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    Ja Abdichtung ist an aufgehenden Bauteilen bis 15cm über Belag hochzuführen, Schutzschicht z.B. Geotex auflegen, Randbereich entsprechend der Fügetechnik ausbilden, Abdichtung am Ende verwahren. Und sorge tragend, das kein Wasser unnötig an falschen Stellen stehen bleibt, die Flachdach Ri-Li sieht zwar nicht unbeding ein Gefälle vor aber es >"soll"
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