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  1. #1

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    Löschung Grundschuld wer muss zahlen ?

    Hallo,

    haben im August ein kleines Häuschen gekauft. Grundbucheintragungen erfolgten im September. Im Grundbuch war das Vorkaufsrecht eines großen deutschen Konzerns eingetragen. Der Verkäufer hätte dies, seinen Angaben zu Folge, schon längst löschen können, da nach einem bestimmten Zeitraum dies angeblich erlischt. Vom Notar erhielten wir Rechnungen über die Löschungsbewilligung (ca. 230 Euro), zu zahlen an den Konzern, und eine Rechnung derer Anwälte (ca. 75 Euro). Muss ich als Käufer diese Kosten tragen ? Eigentlich interessiert es mich doch gar nicht, wer da vorher im Grundbuch stand, vor allem wenn man die hätte löschen können. Wäre für Eure Hilfe dankbar...

    Gruß
    Carsten
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  2. Löschung Grundschuld wer muss zahlen ?

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  3. #2

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    Hallo,

    ich bin kein Jurist, aber wenn ich mich richtig erinnere, dann müßte das doch im Kaufvertrag stehen. Dort ist sicherlich geregelt, wer welche Kosten zu tragen hat. Bei mir war es immer so geregelt, daß diese Kosten vom Käufer zu tragen sind.

    Also, in der Vertrag schauen. Aber wie gesagt, ich bin kein Jurist.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Hallo,

    wenn Löschung nicht vor Vertragsabschluss, bzw. wenn im Kaufvertrag dazu nichts vereinbart war, dann wird der Notar wohl den neuen Eigentümer als Auftraggeber und Rechnungsadressaten sehen...

    Gruss juwido
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  5. #4

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    ......... müßte das doch im Kaufvertrag stehen. Dort ist sicherlich geregelt, wer welche Kosten zu tragen hat.
    ........genau dort steht es auch......

    Diese Rechnung ist offensichtlich die Folge der Vereinbarungen, welche im Kaufvertrag getroffen wurden.
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  6. #5

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    Üblich ist ...

    ... die beschriebene Kostenverteilung nicht. Denn gewöhnlich übernimmt der Käufer die Verkäufer die Kosten der Löschung bereits vorhandener Belastungen wie Grundschulden, Auflassungsvormerkungen oder sonstiger Rechte in Abt. II, während der Käufer die Kosten der Eintragung neuer Rechte zu seinen eigenen Gunsten übernimmt.

    Allerdings besteht Vertragsfreiheit, so daß es - wie oben richtig gesagt wurde - darauf ankommt, was genau im Kaufvertrag vereinbart wurde.
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  7. #6

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    Es besteht..

    ein grundsätzliches Vorkaufsrecht der Kommunen.
    Einige Kommunen lassen sich das Freizeichnen von diesem Vorkaufsrecht (Erfüllungsvoraussetzung des Vertrags) bezahlen. Diese Rechnung geht i.A. an den Käufer (da dieser ja den "Vorteil" des ermöglichten Erwerbs daraus zieht). Analog wird wohl dies hier gelaufen sein.
    MfG
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    Baufuchs
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    Möglich ist

    auch, dass die Wald-Wiesenklausel = "Grundbesitz wird frei von Lasten bla bla....übertragen" enthält. Dann ist -wenn nicht an anderer Stelle etwas anderes vereinbart ist- die Lastenfreistellung Sache des Verkäufers.
    Wie immer:
    Fragen Sie doch einfach Ihren Notar.
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  10. #8

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    ... wobei m.E. aber ein Vorkaufsrecht beim Besitzerwechsel ja grundsätzlich auch bestehen bleiben könnte...
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