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Ringdränage sinvoll???

Diskutiere Ringdränage sinvoll??? im Forum "Bautenschutz" auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Ringdränage sinvoll???

    Hallo,
    habe jetzt bei meinem EFH soweit rundherum alles aufgegraben und abgedichtet wodurch meine Kellerräume auch mittlerweile trocken sind.
    Im Moment pumpe ich das sich anstauende Wasser noch mit einer Tauchpumpe ab.
    An zwei angrenzenden Seiten der Kelleraussenwand staut sich sehr viel Wasser an weil dort kleine Waseradern genau auf die Wand zulaufen und je nach Wetterlage zwischen 250L und 2000L pro 24h bringen, leider. Die beiden anderen Seiten die gegenüberliegen werden in erster Linie nur durch Bodenfeuchte und jetzt natürlich durch das ablaufende/anstauende Wasser benässt.

    Wenn ich jetzt eine Ringdränage erstelle führe ich ja die großen Wassermengen an der sonst trockenen Kellerwand vorbei und bei Rückstau setze ich diese auch unter Wasser, denke ich.
    Wäre es nicht besser die beiden stark bewässerten Kellerseiten separat abzuführen und dort wo es am Haus vorbei geht ein rundum geschlossenes Rohr einzusetzen damit ich dort nicht noch Wasser hin verteile??

    Gruß
    Aladin
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  2. Ringdränage sinvoll???

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Die erste und entscheidende Frage ist wohin das Wasser den geleitet werden soll!

    es soll ja in der Dränung abgeleitet werden das ist der Sinn!

    Eine dem Lastfall "aufstauendes Sickerwasser" entsprechende Abdichtung braucht keine Dränanlage.
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Die erste und entscheidende Frage ist wohin das Wasser den geleitet werden soll!

    es soll ja in der Dränung abgeleitet werden das ist der Sinn!

    Eine dem Lastfall "aufstauendes Sickerwasser" entsprechende Abdichtung braucht keine Dränanlage.

    Hallo,
    und wohin geht dann das Wasser???
    Dann hätte ich ja ums Haus herum ein Feucht Biotop, oder??
    Habe abgedichtet mit KMB und Fasermatten dazwischen.
    Wollte das Wasser zum Kanal ableiten.

    Gruß
    Aladin
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  5. #4

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    Erlaubt die Gemeinde überhaupt eine Einleitung????
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  6. #5
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    Wenn ja, dann sollte eine Regelgerechte Dränung eben kein Wasser an die gefährdeten Bereiche entlang führen.
    Die Dränrohre sind so tief einzubauen, dass kein Wasser oberhalb der Bodenplattenebene anstauen kann. Desweiteren muss das Wasser "Rückstausicher" an einer Vorflut (fließendes Gewässer, z.B. Kanal), über einen Vorfluter (Schacht) abgeschlossen werden.

    http://www.sv-carden.de/draenung.html
    http://www.fraenkische.de
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  8. #6
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    Hinzuweisen wäre auf:
    http://www.bauexpertenforum.de/showp...4&postcount=15
    sowie hier: letzter Satz
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    Was helfen Fragen an die Experten, wenn die Antworten nicht befolgt werden?
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  9. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Manfred Abt Beitrag anzeigen
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    http://www.bauexpertenforum.de/showp...4&postcount=15
    sowie hier: letzter Satz
    http://www.bauexpertenforum.de/showp...08&postcount=7
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    Hallo,
    habe schon soweit wie möglich alles befolgt.
    Jetzt läuft mir auf jeden Fall kein Bach mehr durch den Keller und die Luftfeuchtigkeit ist merklich zurück gegangen und der modrige Geruch ist auch gänzlich verschwunden.
    Bauwerkschäden sind bis jetzt auch noch nicht aufgetreten trotz des vor einiger Zeit aufgetretenen heftigen Grubenbebens.
    Hoffe das alles auch so bleibt und ich jetzt im Spätsommer die ganze Fassade erneuern lassen kann.
    Habe bei den Dränrohren das Stangenmaterial verwendet, Spülmöglichkeiten an den Ecken eingebaut, 16/32 Kies verwendet usw....

    Gruß
    Frank
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