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  1. #1

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    Fundament für gemauerten Gartengrill

    Hallo zusammen.

    Ich habe vor mir im Garten einen Grill mit der Grundfläche von ca. 190 x 140 zu mauern, der zudem noch mit einen Drehspieß-Vorrichtung versehen werden soll.

    Natürlich braucht so ein gewaltiges Teil ein Fundament.
    Jetzt befinden sich im Garten aber bereits die Überreste eines Gewächshauses oder ähnlichem. Sprich ich habe etwa 16 Zentimeter hohes und 19 Zentimeter dickes Rechteck aus Beton/Zement im Garten stehen, auf dem wohl irgendwann mal die Wände des Gewächshauses aufgebaut waren. Nur handelt es sich eben nicht um einen massiven Zementblock, sondern nur um die Aussenmauern, innen drin ist logischerweise Mutterboden.

    Der Garten befindet sich in einem alten, aber gut befestigten kleinen Weinberg in Südlage. Ich weiss also nicht, wie es da mit Bodenfrost und ähnlichem aussieht.

    Jetzt stellt sich die Frage, ob ich diese Fläche einfach verdichten und dann mit geeignetem Beton ausgießen kann, oder ob da große Probleme zu erwarten sind.


    Grüße,
    Oberhenne

    PS.: Die Frage welche Bausteine (Poroton, Gasbeton oder Hohlblock), stell ich dann an anderer Stelle.
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  2. Fundament für gemauerten Gartengrill

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Servus
    kennst du das? http://www.grillsportverein.de/forum/index.php
    sollte dir hier nicht geholfen werden .. sind auch dort einige viele Selbstbauer unterwegs

    mfg
    Stefan
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  4. #3

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    wichtig ist vorallem auch erst einmal wo dein Budget liegt.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Ja, da bin ich auch angemeldet.

    Aber die Hilfe ist dort eher bescheiden. Mir scheint, dass man sich dort lieber für gelunge Grillorgien selbst beweihräuchert, als dann man wirklich mit Rat und Tat zur Seite steht.

    Ich habe dort im Bau- und Anleitungsforum unter demselben Namen gepostet, es müsste einer der oberen Beiträge sein.


    Das Budget liegt so zwischen 1500-2000 Euro.
    Davon werden aber gute 500-600 Euro auf Grillspieß, Motor, Grillrost etc. entfallen.
    Ob die restlichen Euro für Fundament und Bautoff reicht, müsste man dann sehen.

    Grüße!
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  6. #5

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    Grill-Fundamente

    Moin Moin DIY-Grillbauer

    vergesst nicht eine Statik aufzustellen, falls Ihr doch einmal einen 850 kg schweren Ochsen per Drehspieß hier einmal auf diesem Monstergrill verarbeiten wollt.

    Freundliche Grüße aus Berlin
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  7. #6
    Themenstarter

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    Keine Sorge!

    Ich glaube für den 750 Kilo Ochsen reicht der Grill nicht ganz, aber für ein 70 Kilo Schweinderl sollte er schon reichen!


    Erstmal muss jedoch die grundsätzliche Frage geklärt werden, ob ich das Fundament so legen kann, wie ich es mir vorstelle.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Bilder

    hier ein entwurf, wie das ding aussehen soll.



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  9. #8

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    Hier eine mögliche Handwerkerlösung:

    Ich würde die Schaufel in die Hand nehmen und den Mutterboden 60 cm tief entfernen und wieder auffüllen mit Kies. Prüfen ob der alte Beton fest ist. Wenn ja Löcher reinbohren und die Bewehrung des neuen Fundaments weiterführen. Bewehrungsreste gibt es auf jeder gut sortierten Baustelle gegen einen Kasten Bier beim Polier.
    Zum Beton : Man nehme Zement aus dem Baumarkt oder sonstigen Quellen;Eisenbetonkies aus dem Kieswerk. Mischungsverhältnis 3(Kies):1(Zement) ergibt einen C20/25 Beton
    Wasser nach Bedarf.

    alle angaben ohne Gewähr
    Geändert von cris12 (06.05.2009 um 08:33 Uhr) Grund: --
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  10. #9
    Avatar von Terra
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    So manche Gäste-WC´s in div. Entwürfen haben nicht so eine große Grundfläche
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  11. #10
    Themenstarter

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    Also, damit ich dich richtig verstehe.
    Innerhalb der vorhandenen Mauerreste (werde mal ein Foto reinstellen) den Boden 60 cm tief ausheben und wieder komplett mit Kies füllen, so dass ich wieder auf "Normalnull" bin. Dann eine Bewehrung einziehen und dadrauf den Beton?


    Vor der Kies und Betonschlepperei graut mir ja am meisten, weil da einiges an Treppen gelaufen werden muss.


    Auf einem Gäste-WC hast auch normalerweise kein Schwein auf dem Spiess.
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  12. #11

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    nee, nur auf dem Sitz oder stehend davor!
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  13. #12

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    nein nicht 60 raus und 60 kies wieder rein, sonder besser nur 4 kies + 20 cm beton
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  14. #13
    Themenstarter

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    Also mit den Spaten komm ich gerade mal 5-10 cm tief bis der Boden steinhart wird.

    Aber besser ich lad mal ein paar Fotos hoch, damit die Ausgangs Situation klar wird.



    In die bestehenden Mauer- / Streifenfundamentreste soll das neue Fundament gegossen werden.
    Tiefe ist 20 cm.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Also links im Vordergund schein wohl ein Holzbalken zu sein??

    Ist die Mauer im Hintergrund vom gewächshaus??

    Also gundsätzlich könnte man 80 cm tiefe Fundamente ausgraben und mit Beton verfüllen. Da ist man bei uns in D auf frostfreiem Boden.
    Den Boden dazwischen etwas ausheben und ggf. eine sog. kapilarbrechedne Schicht aus Kies anlegen und eine Betonplatte darüber. Wer möchte darf sich auch noch ein Bodengutachten machen lassen.
    Notwendig ist das sicher für ein EFH ohne Keller oder eine Garage. Aber für einen Grillplatz???

    Einen Grillplatz könnte man natürlich auch als Betonplatte auf dem Boden anlegen. Dann hebt und senkt er sich eben mit dem Frost. Stört das jemand??

    Wenn man jetzt einen Teil des Platzes 80 cm tief gründet und mit den alten Mauern verbindet, diese aber nur 20 cm tief gegründet sind, bewegen sich die alten Mauern mit dem Frost, der Rest will unverändert bleiben. Ergebnis Risse.

    Macht man eine Betonplatte über die alten, nur 20 cm tief gegründeten Mauern, bewegen sich diese mit der Platte bei Fost wie das Gewächshaus früher auch. Hat das jemand gestört???

    Je mehr man betoniert, umso mehr muß irgendwann teuer abgeaut werden. Legt man Waschbetonplatten in ein Sandbett mit etwas erdfeuchtem Magerbeton, kann man später einmal alles mit dem Schubkarren entsorgen.

    pauline
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  17. #15
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    Nein,
    das vorne links ist ein Teil dieser Betonmauer/Fundamentreste. Die restlichen sind wegen des Gründzeugs nicht so gut zu sehen. Die bilden ein fast geschlossenes Rechtreck (bis auf die Türe).
    Ich würde dann da halt so tief gehen wir möglich, etwas Kies rein und dann halt bis oben hin mit Beton auffüllen, so dass das Fundament halt zum Teil über dem Boden liegt.
    Im Hintergrund sind man eine alte Weinbergmauer.
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