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Hauswasserwerk vs. Bewässerungsystem

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  1. #1

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    Hauswasserwerk vs. Bewässerungsystem

    Hallo liebe Experten,

    nach gut einem Jahr Bauphase bin ich schön langsam am Verzweifeln was meine Handwerker betrifft. Jeder erzählt mir was anderes und tlw. „belügen“ Sie mich damit Sie keinen Aufwand/Arbeit haben. Das dumme ist nur ich kann das leider nicht Nachprüfen da ich mich nicht auskenne. Jetzt stehe ich schon wieder vor solch einem Problem, 3 Handwerker 3 Meinungen … und wer hat recht? Vielleicht könnt Ihr mir hier helfen damit ich dann die „richtige“ Entscheidung treffen kann. Ich möchte mir jetzt nicht noch einen 4. ins Boot holen der mir erzählt das alle 3 Varianten ein quatsch sind und das nur seine die richtige ist – wie soll ich es überprüfen?

    So nun zum Problem/Thema:
    Ich hab einen Brunnen und ein Hauswasserwerk von Grundfos SQ3-40. Der Brunnen ist in ca. 7.5m Tiefe. Mein Technikraum ist ca. 34m Leitungslänge vom Brunnen entfernt. Im Technikraum ist der Druckschlater und der Ausgleichsbehälter (Volumen 17Liter) – man verzeihe mir event. falsche Bezeichnungen, danke. Ich verwende das Grundwasser für meine Toiletten und für das Gartenwasser. Hier hab ich eine frostsichere Armatur und einen ganz normalen Hahn. Im Frühjahr wo ich zum ersten Mal den Hahn benutzt habe (beim Betonieren) stellte ich fest dass wenn ich aufdrehe zuerst ein Wasserstrahl kommt, dann der Druck abnimmt bis gar kein Wasser mehr raus kommt und dann nach ca. 5sec. Kommt aprupt ein Wasserstrahl mit vollem Druck. Ich dachte mir dass kann es nicht ganz sein das Hauswasserwerk hat 2000,- gekostet und wurde vom Installateur montiert, mein Vater hat sich selbst eins vom Baumarkt um 250,- gekauft und da gibt’s dieses Problem auch nicht. Na gut Installateur angerufen und er ist gekommen, hat herumprobiert und dann hat er gemeint das geht nicht anders. Gut ich habs auf die langen Leitungslängen (Länge von Hauswasserwerk zum Hahn ca. 10m) zurück geführt. Nun hatte ich wegen einer andern Sache einen Installateur da und der meinte das darf es nicht geben, Installateur 1 meint aber es geht nicht anders und aus. Na gut dachte ich lassen wir es es stört eh nicht so sehr. Nun da unserem Garten soweit voran geschritten ist das wir noch heuer Gras und Hecke setzten können haben wir uns auch bzg. Bewässerungsysteme schlau gemacht. Ein Vertreter kam zu uns und hat die Leitung (Außenwasserhahn) durchgemessen und meinte: da ist was im argen. So verkauft er uns sein System nicht weil da wird die Pumpe eingeht und wir viel zu viele Magnetventile brauchen. (permanent ein/aus von der Pumpe etc.; Forderung von ihm 2.6bar bei 2.3m³/h)
    Er hat uns eine Vorschlag gemacht wie wir das ganze von unserem Installateur installieren lassen sollen, so wird es laut ihm sehr häufig gemacht und sollte eine gute Lösung sein:
    Wir gehen vom Brunnen direkt nach der Pumpe raus mit einem Zoll Schlauch und versorgen so die Bewässerungsanlage.
    Das hab ich meine Installateur gesagt und der hat abgelehnt, das macht er nicht weil das keine gute Lösung ist.

    So nun was soll ich machen? Kann ich von der Pumpe quasie ein T-Stück rein geben, da abzweigen für die Versorgung vom Bewässerungs System und das Hauswasserwerk. Im Haus (Technikraum) beim Druckschalter ist dann das Hauswasserwerk, wird das Bewässerungsystem aktiv (durch Bewässerungscomputer) schaltet die Pumpe in Dauerbetrieb, ansonsten ist nur das Hauswasserwerk mit Druckschalter Zuständig für das EIN/AUS Schalten der Pumpe.

    Kann man das ganze so realisieren, nimmt das Hauswasserwerk eh keinen Schaden?

    Welche Lösugnen gibt es nach euer Meinung nach?

    Danke für schon jetzt für jeden sachdienlichen Tipp!
    Grüße
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  2. Hauswasserwerk vs. Bewässerungsystem

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    kannst du mal bitte mit viel weniger Worten oder noch besser einer Skizze das System so beschreiben, dass man es versteht? Danke.

    notwendige Infos:
    • Brunnen: Gesamttiefe, Durchmesser: Wasserstand unter Geländeoberkante
    • Pumpe in Brunnen: vorhanden, nicht vorhanden, geplant?
    • Leitung zum Technikraum, Länge 34 m, Innendurchmesser, Material
    • Hoch- oder Tiefpunkte bis zum HWW?
    • Fußventile, Rückschlagklappen?
    • HWW: Förderhöhe, Fördermenge
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,
    danke mal für die Rückmeldung, hier die Daten die ich so weiß, Skizze folgt.
    Brunnen: Gesamttiefe, Durchmesser: Wasserstand unter Geländeoberkante
    5m Tiefe Schotterbett, danach 2m kleines Rohr, dieses Rohr ist zu 2/3 immer mit Wasser gefüllt (Niedrigststand lt. Brunnenbauer hier in der Gegend), meist ist aber auch der Schotter unter Wasser.

    Pumpe in Brunnen: vorhanden, nicht vorhanden, geplant?
    Ja sogar 2! Wie beschrieben eine Grundfos für das Hauswasserwerk und eine Grundfos für meine Wasser/Wasser Wärmepumpe

    Leitung zum Technikraum, Länge 34 m, Innendurchmesser, Material
    Da ich kein Fachmann bin würde ich sagen der Innendurchmesser dürfe ein Zoll sein. Kunststoffrohr (schwarz, welches lt Installateur auch ohne Sand in den Erdboden verlegt werden dürfte - wir haben es aber tortzdem im Sand gelegt zur Sicherheit)

    Hoch- oder Tiefpunkte bis zum HWW?
    puhh was meinst du da genau?, also wie gesagt die Pumpe ist in ca. 7.5m Tiefe, der Keller ist 2.5m Tief, der Auslass ist ca. in 1m höhe also ein Delta von ca. 6.5m (Skizze folgt)

    Fußventile, Rückschlagklappen?
    puh glaub ich nicht, Fußventil sagt mir nichts... sorry


    HWW: Förderhöhe, Fördermenge
    http://www.pumpenwelt.de/catalog/upl...sche-daten.pdf

    Danke!
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  5. #4
    Themenstarter

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    Skizze

    Leider hab ich hier keine ordentliche Tools, ich hoffe das man erkennen kann was ich meine. danke

    P.S.: Es klappt dzt. mit dem hochladen nicht, ich probiers später nochmal ... sorry
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    kann sein, dass die Begriffe unklar sind:
    - Brunnen, Gesamttiefe mind. 7 m. "Schotter" versteh ich nicht.
    - im Brunnen ist eine Unterwassermotorpumpe Grundfos SQ3-40 installiert
    - ob es ein Hauswasserwerk gibt, weiß ich jetzt gar nicht wirklich
    - dann gibt es eine Druckleitung bis zum Technikraum, stetig steigend?
    - im Technikraum dann Membran-Ausgleichsgefäß und Druckschalter
    - irgendwo gibt es Zapfstellen
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  8. #6
    Themenstarter

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    hallo,

    ich bring leider das bild nicht rauf, laut system sind meine bilder zu groß obwohl nur 39kB ... naja

    - der brunnen ist gegraben dann haben sie ein schotterbett rein gegeben als sauberkeitsschicht, dieses schotterbett hat aber noch ein rohr durchmesser ca. 300mm, wo zwei pumpen drin sind die eine für das HWW und die andere für die Wärmepumpe

    - jump genau

    - ich dürfte folgendes haben: http://euraoil.com/grundfos/sq340.php3

    - nein unstetig, es geht den brunnen rauf auf ca. 0,8m unter Erdboden danch geht es ca. 22m entlang bis zu meinem Keller, dort geht es dann wieder tiefer rein ca. 1m tiefer fallend wo dann auf der wand der Presscontrol PC15 sitzt und dannach das Ausgleichsgefäß, nach dem Gefäß zweigen zwei Leitungen ab: die eine für den Wasserhahn ohne frostsicherung, und die andere für WC und frostischere Armatur.

    tut mir leid das ich kein bild laden kann wenn du willst kann ich dir es per email schicken?

    danke
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  9. #7

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    Zitat Zitat von chrisschd Beitrag anzeigen
    ...wo dann auf der wand der Presscontrol PC15 sitzt und dannach das Ausgleichsgefäß, nach dem Gefäß zweigen zwei Leitungen ab...
    Hallo,

    wenn ich mich recht erinnere, soll lt. Grunfos das Ausdehnungsgefäß zwischen Pumpe und Presscontrol eingebunden werden. Ansonsten kommt es durch den Sanftanlauf der Pumpe zu dem beschriebenen "Wasserweg-Effekt".

    Die Sache mit dem T-Stück für die Gatenbewässerung ist mir noch nicht ganz klar - kann man nicht einfach nach dem Presscontrol die Gartenbewässerung abzweigen? So habe ich es bei mir gemacht, allerdings mit einer etwas größeren Pumpe.
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