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  1. #1

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    Deckenspannweite von 8 m möglich?

    Hallo,

    ich habe eine Frage zu den möglichen Spannweiten von Stahlbetondecken. Unser Statiker ist momentan in Urlaub und wir haben Zeit, um uns unsere Gedanken zur Statik zu machen, die wir vor Weihnachten bekommen haben.

    Dabei kommt uns die Idee, eine tragende Wand, welche vom Keller bis unters Dach durchgeht, herauszunehmen. Das würde die Spannweite der Betondecken von 2x4 m auf 8 m vergrößern. Ich weiss, dass das kein Pappenstiel ist. dennoch würde es mich sehr interessieren, mit welcher Deckenstärke diese Spannweite bei normaler Belastung möglich ist.

    Kann uns jemand eine ungefähre Abschätzung geben, mit welchen Deckenstärken das möglich ist? Das würde unsere Phantasien vielleicht bremsen, bis der Statiker wieder erreichbar ist und uns eine exakte Aussage machen kann.

    Vielen Dank,

    Bolanger
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  2. Deckenspannweite von 8 m möglich?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Äh, bei welcher Breite? 2m?

    Bei uns ist ein "Streifen" der EG Decke ca. 8x3,5m. Dieser Streifen liegt auf der 8m Seite und den beiden 3,5m Seiten auf, an der anderen 8m Seite nur auf einem "Punkt" (quasi Säule).

    Hilft das?

    Frohes Neues, Hendrik
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  4. #3

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    Als kleinen Anhaltspunkt: wenn du die Spannweite verdoppelst, vervierfachst du mal eben locker die Kräfte...
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  5. #4

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    Wir haben 25cm starke Decken. Unsere Garage ist 7x8m und hat besagte 8m Spannweite- ohne Pfeiler o.ä.

    Grüße
    bauoli
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  6. #5

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    Daumen hoch

    Wieviele darüberliegende Stockwerke mit welcher Verkehrslast, welchen Zwischenwänden und was für einem Dachstuhl hat denn Eure Garage???

    Will sagen - diese Aussage ist nutzlos bis irreführend!
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    wenn man alle nebelkerzen streicht, bleibt nur eins:
    abwarten, bis der "statiker" wieder da ist... und bis dahin:
    hoffnungs- und awgh-pegel niedrig halten
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  8. #7
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    drüber kommt nichts mehr

    Hallo,

    bei uns geht es um die oberste Geschossdecke. Diese kann man an den 8 m langen Seiten leider nicht mehr auf Mauerwerk auflegen, da diese Seiten an den Dachstuhl grenzen. Also bleibt eigentlich nur, die Decke mit etwa 8 m x 5 m auf den Giebeln abzustützen. Zur Zeit befindet sich im Geschoss drunter ziemlich mittig eine Stütze, die wir gerne weg hätten.
    Der Statiker hat schon einen Überzug in der Decke, um den Dachstuhl auflegen zu können. Mal gucken, vielleicht kann man den Überzug ja einfach etwas dicker machen, die generelle Deckendicke aber belassen. Im Spitzboden stört ein Überzug nämlich nicht wirklich.

    Vielen Dank für die Antworten,

    Bolanger
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  9. #8

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    Was soll das denn?
    Massivdecke zum Spitzboden, aber offenbar keine massiven Dachschrägen bis dorthin???
    Fast freischwebende Betondecke also...

    Bitte um Erklärung von deren Sinnhaftigkeit!
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hallo Julius,

    wenn wir die Schräge auch aus Beton machen würden, dann wäre der Dachaufbau relativ ungewöhnlich. Wir bräuchten eine Außendämmung und würden damit den gesamtaufbau deutlich dicker machen asl es bei einem Holzdachstuhl mit Zwischensparrendämmung möglich ist. Ferner könnten wir in Zukunft nur mit unverhältnismäßigem Aufwand Dachgauben nachträglich errichten. Das ist aktuell aus Kostengründen gestrichen, wäre aber für die Zukunft durchaus denkbar.

    Wo sollten also die Vorteile der massiven Dachschrägen sein? OK, Wärmespeicherfähigkeit kenne ich, aber sonst?

    Grüße,

    Bolanger
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  11. #10

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    Wesentliche Vorteile sind z.B. die deutlich bessere Schalldämmung und eben die geringere Erwärmung im Sommer. In der Praxis gibt es auch weniger Probleme mit der Luftdichtheit.

    Aber Deine Argumente haben natürlich auch etwas für sich.
    Nur fragt man sich, warum dann überhaupt eine Massivdecke???

    Da würde man für gewöhnlich auch eine Holzbalkendecke einbauen.
    Weil offenbar keine Aufenthaltsräume im Spitzboden liegen, kann man die Konstruktion einfach halten und ggf. auf Wärmedämmung optimieren.
    Schon wäre Dein Spannweitenproblem elegant miterschlagen!
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  12. #11

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Spannweiten über 5 Meter werden mit den im Wohnungsbau üblichen Filigrandecken unwirtschaftlich bis unmöglich.

    8 m Spannweiten mögen mit vorgespannten Hohlkörperdecken noch sinnvoll machbar sein. Vermutlich sind sie es hier auch nicht.

    Wie bereits gesagt: Doppelte Spannweite = vierfache Kräfte.
    Also bei gleicher Deckenstärke vierfache Eisenmenge oder vierfache Deckenstärke mit gleichem Eisen oder irgendwas dazwischen. Jedenfalls als Faustformel. Bei vierfacher Deckenstärke wird natürlich auch das Eigengewicht erheblich größer und erfordert selbst mehr Stahl

    pauline
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  13. #12

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    Also Tragwerksplanung ist nicht so simpel, dass man linear rechnen und sagen kann "Vierfache Kräfte - also vierfache Deckenstärke oder vierfaches Eisen".
    Wie mls schon richtig meinte; "Warten bis der Statiker aus dem Urlaub zurück ist."
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  14. #13

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    deswegen hab ich doch gesagt: grob über den Daumen gepeilt...

    Und für Holzbalken stimmt das schon...





    So grob über den Daumen gepeilt *grins*
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Oh Paulinchen...
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  17. #15

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    Zitat Zitat von pauline10 Beitrag anzeigen
    .... Spannweiten über 5 Meter ... unwirtschaftlich bis unmöglich. ...
    ... wenn ich mal gross und stark bin, dann will auch TWP werden!
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