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Heizkamin mit Wassertasche und geringer Gesamtleistung

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  1. #1

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    Heizkamin mit Wassertasche und geringer Gesamtleistung

    Hallo,

    ich plane bei meiner Sanierung einen Heizkamin mit Wassertasche ins System zu integrieren. Allerdings habe ich bis jetzt nur Kamineinsätze gefunden die so 13 bis 15 kW Gesamtleistung hatten. Das finde ich etwas hoch.
    Gibt es Kamineinsätze die vielleicht etwa so um 10 kW Gesamtleistung haben? Ich will den Kamin schließlich auch vernünftig heizen können.
    Die Kamineinsätze die ich bis jetzt angeschaut habe sind die Leda Lava W und der Schmidt Lina W.

    Gruß,
    Christian
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  2. Heizkamin mit Wassertasche und geringer Gesamtleistung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von coroner
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    Vielleicht findest du was bei Brun*ner oder Spart*erm ?
    Ggf. ist auch die gemauerte Variante als Grundofen interessant für dich?
    Der Kaminbauer ist dein Freund, solange du mindestens 2
    verschiedene im Boot hat ;-)
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  4. #3
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    Hallo Coroner,

    das ging ja schnell. Werde mit die Hersteller mal anschauen. Zwei Kaminbauer habe ich schon. Da hat mir jeweils einer eines der Geräte empfohlen. Nur finde ich es Leistung insgesamt etwas hoch da die Heizlast des Hauses wohl bei 15kW liegen soll.
    Über weitere Tipps bin ich natürlich dankbar.

    Gruß,
    Christian
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  5. #4
    Avatar von coroner
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    hatten das gleiche "Problem" bei der Planung eines dieser verflixt gut
    gedämmten Häusern und haben deshalb die angebotene 11KW "Schleuder" gegen einen mit 3+4KW (ca. habs grade nicht ganz im Kopf) "Grundofen"
    getauscht. Wasserführung kam erst ins Spiel als wir in Erwägung zogen Energie irgendwie aus dem Raum zu entfernen weil er sonst überhitzen würde.

    Jetzt wird's ein Grundofen mit Brula Aquafitplatten.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von chmehrer Beitrag anzeigen
    ....da die Heizlast des Hauses wohl bei 15kW liegen soll.
    Über weitere Tipps bin ich natürlich dankbar.
    Das mit den 15kW ist aber geschätzt....oder.......hast Du eine 500m2 Villa?

    Wir reden doch von einer Sanierung, also unterstelle ich einfach mal, dass auch dämmtechnisch was unternommen wird.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    Avatar von coroner
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Wir reden doch von einer Sanierung
    ... ups überlesen, dann ziehe ich meinen Vorschlag mit dem Grundofen lieber
    wieder zurück. Das wird wohl aufwändig hab ich mir mal sagen lassen, wenn der
    Estrich schon drin ist...
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  8. #7
    Avatar von OldBo
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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
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    ... und bei wassergeführten Kaminöfen immer daran denken, dass auch noch die sicherheitstechnischen Einrichtungen gut zugänglich sein müssen.

    Gruß

    Bruno Bosy
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  9. #8
    Avatar von coroner
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    heissen die eigentlich jetzt wassergeführte Öfen...?
    Also führt das Wasser da nen Ofen mit sich... ?

    Ich dachte immer es seien wasserführende Öfen
    [/Klugscheismodus aus]
    SCNR ;-)
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  10. #9

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    Hallo Christian,

    ist die heizlast deines hauses sicher 15 kw? selbst wenns nur 8-10 waren denke ich bist du mit einem so großen gerät gut bedient!

    was spricht dann gegen einen großen ofen mit viel wasserleistung??

    du willst doch einerseits die gemütliche wärme eines holzofens, oder?
    und zusätzlich noch ennergie ins heizsystem bringen um Gas/öl oder was auch immer einzusparen, oder??

    gerade bei einem gebäude mit etwas höherer heizlast würde ich über die möglichkeit eines kachelofens nachdenken, der ordentlich mit schamotte/und oder Keramik verkleidet ist, da dieser die wärme verzögert abgiebt und auch nach dem abbrand noch einige stunden wärme abgibt da der speichermantel ja langsam auskühlt.
    beim kaminofen giebts nur feuer = warm und feuer aus=kalt
    im niedrigennergiehaus das gut wärme hält ist das nicht so zu merken
    da moderne öfen ja auch mit speckstein verkleidet sind und etwas ennergie speichern aber in einem älteren haus mit einem aufstellraum von mehreren KW heizleistung wird das nicht viel bringen...

    wenn du rel. günstig an holz kommst solltest du meiner meinung nach den ofen als ganzhausheizung auslegen, so viel mehrkosten verursacht das nicht, da du die verrohrungen, pumpen, steuerung, sicherheitseinrichtungen, speicher ect. auch für den kleineren ofen benötigst.

    optimal in meinen augen ist es, wenn du den ofen so heizt das der aufstellraum (evtl. sogar 2 räume wenn möglich, zb nachheizkasten in den anderen raum, so schlägst du 2 fliegen mit einer klappe und benötigst mehr luftleistung)angenehm beheizt ist( dabei solltest du die heizlast des aufstellraumes kennen) und dabei soviel wasserleistung erzeugst das warmwasser und heizung für alle räume des hauses bedient wird (das wäre die heizlast des gebäudes-die des aufstellraumes X 2 denn du heizt ja nicht 24 stunden rund um die uhr, sondern nur einige stunden am tag). dann dazu den richtig dimensionierten pufferspeicher damit du locker die zeit bis zum nächsten anheizen überbrücken kannst. der speichermatel um den ofen sorgt dafür das der aufstellraum auch einige zeit schön warm bleibt.
    dann hast du den höchsten kosten nutzen faktor des systems erreicht.
    ein guter ofenbauer kriegt das sicherlich hin, dir ein gerät auszusuchen und einzubauen, das für EUCH optimal ist.

    viele grüße
    pascal
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  11. #10
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    Hallo an alle,

    schon mal danke für die vielen Tipps.
    Das mit dem 15kW war nur geschätzt. Da aber die Sanierung über die Kfw (aber noch EnEv 2007) läuft brauche ich eh eine Heizlastberechnung. Ich dachte nur die lasse ich dann vom Heizungsbauer machen der mir dann die neue Heizung einbauen soll.
    Macht das ein Heizungsbauer überhaupt und macht es vielleicht Sinn das ganze im Vorfeld schon mal von einem "Energieberater" machen zu lassen und sich dann erst auf den Heizungsbauer festzulegen?
    Also von der Sanierung kommt ein WDVS, neue Fenster und Dachdämmung da der Speicher ausgebaut wird.

    Kachelofen wollen wir eigentlich keinen, da ist der Aufstellplatz zu wenig. Da wir nicht zu viel Wände versetzen wollen. Deshalb die Idee mit einen Heizkamin. Ich dachte halt da man den Ofen ja auch richtig heizen soll wird das zu viel Leistung und es wird allgemein zu warm. Die Sache mit "Dann schmeiß nur ein Stück Holz rein" klappt ja wohl nicht richtig. Ist wohl für den Ofen auch nicht so gut. Deshalb dachte ich ich nehme lieber einen kleineren und kann den öfters heizen. Aber wahrscheinlich wird es eh so werden das wir den einmal morgen anschüren und dann Abends wieder.

    Mit den zuerst geplanten Dachgauben und neuen Treppenhaus wären wir auf 200m² Wohnfläche gekommen. Die Dachgauben fallen jetzt aber weg. Da werden es dann wohl so 180m² Wohnfläche sein.

    Den Ofen als Gesamtheizung könnte schon klappen. Geht das nach den neuen Richtlinien das ich eine Gasbrennwertgerät und den Kaminofen verbaue oder brauche ich dann auch einen Teil Regenerative Energien was dann wohl auf solare HU raus laufen würde. Davon bin ich zur Zeit etwas weg. Mir würde da anstatt Gas + Solar eher ein Pelletkessel besser gefallen.
    Das mit den Pellet würde würde sich vielleicht auch besser rechnen, da ich ein zweite Haus gerne mit an die Heizung angeschlossen hätte. Die zwei Häuser stehen direkt Eck an Eck. Was dann allerdings wieder das Problem der Abrechnung mit sich zieht. Aber das denke ich mal kann man schon hin bekommen.

    Ist so alles also etwas komplizierter. Über die Heizung hab ich schon mal einen Thread gestartet. Den findet ihr hier: http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=42786

    Gruß,
    Christian
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  12. #11

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    Zitat Zitat von chmehrer Beitrag anzeigen
    Macht das ein Heizungsbauer überhaupt und macht es vielleicht Sinn das ganze im Vorfeld schon mal von einem "Energieberater" machen zu lassen und sich dann erst auf den Heizungsbauer festzulegen?
    Ein Heizungsbauer sollte das können, aber es gilt wie immer, Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Leider gilt das auch für so manche "Energieberater".

    Die Königslösung habe ich auch noch nicht gefunden.

    Falls alle Daten vorliegen, kannst Du das auch extern in xyz machen lassen. Falls nicht, dann sollte jemand verfügbar sein, der sich das Haus mal genauer anschaut.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    Hallo Freunde,

    ich versuchs auch mal hier:

    ich suche einen, natürlich möglichst mehrere, Hersteller, die wasserführende Kamineinsätze mit Bauartzulassung anbieten.

    Er sollte, wie hier schon beschrieben, eine möglichst geringe Wärmeabgabe in das ca. 45 m2 große W/EssZ haben. Geplant ist ein KFW 55 Haus. Heizlast etwa 7.2 kWh/m2/a. (Eine nach EN berechnete HL bekomme ich erst nächste Woche)

    Ein Kaminbauer, den ich fragte, meinte nur: "Dann man fröhliches suchen".

    Falls möglich sollte der Kaminbauer, der das Ding dann, vielleicht, sicher ist das noch nicht, installiert, aus unserer Gegend kommen, Postleitzahl 52XXX.

    Hat jemand einen Tipp für mich? Zumindest den für einen Hersteller?


    Gruß

    windtalker
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  14. #13

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    hallo windtalker,


    steht denn der plan schon??
    wenn du so ein heizkonzept möchtest sollte vielleicht das haus auch dazu passen, großer offener wohnbereich (aufstellraum) damit du wirklich kräftig heizen kannst ohne dein wohnesszimmer in eine sauna zu verwandeln.
    evtl. das der kachelofen (aufgebeit mit speicherndem schamott und mit verschließbaren lüftungsgittern) mittig in einer wand steht und die wärme an 2 nicht zu kleine räume abgibt., vom treppenhaus aus befeurt wird ect.....

    es giebt wohl kleine kaminöfen die nur 2 kw an den raum abgeben, aber bei großen kachelöfen (die auch einige stunden nach dem abbrand noch warm sind) und die heizlast eines ganzen hauses tragen können ohne alle 2 stunden gefeuert werden müssen kenn ich nicht!

    Frag mal schai Hulud, der hat ein passivhaus und heizt mit einer kombi aus kaminofen(mit wasser) und solar.
    unser haus ist nicht passiv (heizlastberechnung gibts bei uns nicht) und an einem kalten wintertag brauch ich (auch durch den keller und das viele wasser) schonmal gut 100kWh

    viele grüße
    pascal
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hatten wir nicht vor kurzem einen thread mit einem gedämmten Ofen der nur 2kW in den Raum und 13kW in´s Wasser lieferte?

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    Hallo pascal,

    ich kenne Deinen und Shai Hulud's Freds schon.Das ist aber nicht unser Konzept. Einen Heizzentrale, mit händischer Dauerbeschickung, ist wegen beruflich bedingter häufiger Abwesenheit nicht drin.

    Es geht also nur darum, etwas in Reserve zu haben, falls wir uns für eine LW/WP entscheiden sollten und um den Gemütlichkeitseffekt eines Kaminfeuers. Wobei dann möglichst viele Kalorien im Hause (Puffer) bleiben sollten.

    Falls es doch zu einer SW/WP kommen sollte, dann verzichten wir auch auf die Wassertasche.

    Überhaupt wäre es nicht schlecht, wenn es eine Nachrüstmöglichkeit geben könnte. Z.B der WERT*****-Einsatz hat sowas. Er hat aber keine Bauartzulassung. Aber zur Not würden wir auch den nehmen.

    Danke erstmal, vielleicht gibt es ja auch noch andere Hersteller.


    Gruß

    windtalker
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