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Verarbeitung von Gitternetz selbstklebend?

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  1. #1

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    Verarbeitung von Gitternetz selbstklebend?

    Ich habe in einem Zimmer unterm Dach die Holzdecke durch Gipskartonplatten die auf einer Konterlattung angeschraubt sind ersetzt und komme nun zum verspachteln. Da ich hinterher die Decke mit Farbe anlegen möchte werde ich mindestens 3x sauber verspachteln und schleifen müssen. Die GKP habe ich problemlos verlegt und muss dabei lediglich 3x selbst geschnittene Kanten aneinander stoßen.

    Ein Mitarbeiter im Bau-Fachgeschäft (kein Baumarkt!) hat mir folgende Materialien gegeben:

    Knauf Uniflott
    Bewehrungsstreifen selbstklebend (Gitternetz 50mm breit)
    PSI Gisogrund

    Zum testen habe ich jetzt einmal 1m des Gitternetzes aufgeklebt und verspachtelt. Und genau dazu habe ich jetzt folgende Fragen:

    1. Muss das ganze Gitternetz so verspachtelt werden, so dass es nicht mehr zu sehen ist oder reicht es das der mittlere Bereich um die Fuge kpl. verspachtelt ist.
    2. Wie tief muss ich hinterher wieder abschleifen? Man könnte meinen, dass man das ganze Netz wieder abschleifen muss um wieder plan zu werden!
    3. In einigen Forenbeiträgen wird von diesem Gitternetz abgeraten und auf ein Glasfaserband hingewiesen. Welchen Nachteil hat das selbstklebende Gitternetz gegenüber anderen Bewehrungsstreifen?

    hG Markus
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  2. Verarbeitung von Gitternetz selbstklebend?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Peeder
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    zu 1. es darf nicht mehr sichtbar sein, d.h, den Spachtel weit ausziehen.

    zu 2. geschliffen werden eigendlich nur noch die Ansätze, eine geschnittene Fuge mit Gittex oder Papier/Vlies wird nie plan, nur übergangslos.
    Abhilfe schaft eine Q 4 verspachtelung, mit erhöhten Anforderungen, dennoch wird man im Streiflicht sicherlich nicht eine spiegelglatte Oberfläche hinbekommen.

    zu 3. in der HRAK Kante ( abgeflachte Kante ) OK, nur wird der Zweck auch von Papier oder Vliesbinden erreicht. Einige tragen auch zu hoch auf.
    Ich pers. halte nix davon.


    Peeder
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Peeder Beitrag anzeigen
    zu 1. es darf nicht mehr sichtbar sein, d.h, den Spachtel weit ausziehen.

    zu 2. geschliffen werden eigendlich nur noch die Ansätze, eine geschnittene Fuge mit Gittex oder Papier/Vlies wird nie plan, nur übergangslos.
    Abhilfe schaft eine Q 4 verspachtelung, mit erhöhten Anforderungen, dennoch wird man im Streiflicht sicherlich nicht eine spiegelglatte Oberfläche hinbekommen.

    zu 3. in der HRAK Kante ( abgeflachte Kante ) OK, nur wird der Zweck auch von Papier oder Vliesbinden erreicht. Einige tragen auch zu hoch auf.
    Ich pers. halte nix davon.


    Peeder
    Danke für Deine hilfreichen Antworten.

    Mir wurde das Gitternetz vom Fachhändler empfohlen da die Raumdecke sich direkt unter dem Dach/Gaube befindet und hier die Bewegung der Dachbalken Risse besonders hervorrufen. Das Gitternetz soll das stabilste sein.

    Mir ist noch aufgefallen, dass man das Netz nicht so richtig in die Fuge drücken und ankleben kann. Es drückt sich immer wieder plan mit der Plattenoberfläche - vielleicht ist das der Nachteil gegenüber den anderen die sich vermutlich etwas tiefer in die Spachtelmasse und somit Fuge drücken lassen.

    Ich lass es jetzt mal auf mich zu kommen. Die erste Spachtelung hab ich hinter mir

    hG Markus
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Peeder Beitrag anzeigen
    zu 1. es darf nicht mehr sichtbar sein, d.h, den Spachtel weit ausziehen.
    ...
    Hallo Pedder,m
    leider habe ich Deine Antwort heute Mittag erst gelesen und da hatte ich bereits meinen allerersten "Spachtelgang" hinter mir. Ich hatte leider "Tägliche Benachrichtigung" anstelle von "Sofortiger Benachrichtigung" ausgewählt

    Wenn ich mir die Decke jetzt so ansehe sieht es gar nicht mal so schlecht aus. Ich denke aber das ich etwas sparsam mit der Spachtelmasse und der Breite umgegangen bin.
    Dein Tipp "Spachtel weit ausziehen" habe ich leider nicht angewandt.
    Ich werde das jetzt beim zweiten Durchgang wieder gerade biegen. Muss ich da jetzt auf was ganz besonderes achten? Reicht dafür eine Kelle mit 20cm breite aus?

    hG Markus
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  6. #5
    Avatar von Peeder
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    Reicht dafür eine Kelle mit 20cm breite aus?
    Habe auch nix anderes




    Tipp
    Die einfachen biege ich immer etwas, das eine überhöhte Spachtelung erfolgt, und locker bleiben beim Spachteln, sanft, nicht stark drücken, schwer zu beschreiben, man macht es einfach.


    Peeder
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Peeder Beitrag anzeigen
    ... und locker bleiben beim Spachteln, sanft, nicht stark drücken, schwer zu beschreiben, man macht es einfach.
    ...
    Genau so eine habe ich auch noch wobei ich beim ersten Gang mit einer 8cm Kelle die Spachtelmasse aufgebracht und durchs Gitternetz gedrückt habe und dann mit der 20cm Kelle abgezogen habe. Ich werde das ganze jetzt breiter aufziehen.

    Beim zweiten Durchgang nehme ich jetzt die große Kelle.
    An dieser Decke lerne ich, und da es selbst gemacht ist kann ich mich, wenns nicht 100% ist, nur über mich selbst beschweren

    hG Markus
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  9. #7

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    Den Fernstudiengang Trockenbau für Anfänger gibts evtl. beim ILS.
    Hier jedenfalls nicht.

    Lesen - verstehen - akzeptieren

    Und da hier mal wieder einige die Forenregeln geflissentlich ignorieren, verteile ich mal ein paar Schlösser.
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