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  1. #1

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    Brunnen anmelden?

    N´abend,

    wir betreiben einen Brunnen ohne Wasseruhr für unsere Gartenbewässerung.

    Wir könnten damit auch die Waschmaschine und die Klospülung betreiben. Welche Möglichkeiten haben die Stadtwerke, um meinen Verbrauch zu überprüfen? Muss ich den Brunnen immer anmelden? Oder nur wenn ich Abwasser produziere?

    Gruß Pitter
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  2. Brunnen anmelden?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Vossi
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    Gartenwasser (Brunnen) für die Brauchwasserleitung zu benutzen ist imho nicht erlaubt....
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  4. #3

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    Warum sollte das nicht erlaubt sein?
    Es ist zumindest nicht generell untersagt.

    Im Gegenteil:
    Das ist örtlich höchst unterschiedlich geregelt!

    Vielfach muß ein geeichter Zwischenzähler eingebaut werden, über den das Nicht-Gartenwasser läuft. Also eben alles, was dann in die Kanalisation gelangt (wie Toilette oder WaMa).
    Auf dieser Basis wird dann Abwasserentgelt erhoben. Man spart also nur den Frischwasseranteil.

    Erkundige Dich beim örtlich zuständigen Entwässerungsbetrieb.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Warum sollte das nicht erlaubt sein?
    Es ist zumindest nicht generell untersagt.

    Im Gegenteil:
    Das ist örtlich höchst unterschiedlich geregelt!

    Vielfach muß ein geeichter Zwischenzähler eingebaut werden, über den das Nicht-Gartenwasser läuft. Also eben alles, was dann in die Kanalisation gelangt (wie Toilette oder WaMa).
    Auf dieser Basis wird dann Abwasserentgelt erhoben. Man spart also nur den Frischwasseranteil.

    Erkundige Dich beim örtlich zuständigen Entwässerungsbetrieb.
    So hatte mir das mal auch ein Nachbar erklärt. Dann würde sich Klospülung und Waschmaschine wieder lohnen (Frischwasserkosten).

    Werden Wasseruhren abgelesen oder gibt man, wie beim Strom, den Zählerstand selber an?
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  6. #5

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    Auch das ist höchst unterschiedlich:

    In manchen Gemeinden kann man die Wasseruhren selber im Fachhandel kaufen und meldet einfach die jeweiligen Zählerstände.
    Anderso wird eine vom Wasserversorger gelieferte Uhr von Amts wegen eingebaut (zu oft recht hohen Kosten, die manchmal abschreckend wirken, vielleicht auch sollen...) und abgelesen.
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  7. #6

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    hi,

    überleg dir gut, ob du das brunnenwasser wirklich für deine waschmaschine verwenden möchtest.

    aufgrund des oft höheren kalkanteils würde ich davon abraten. aber auch das ist regional unterschiedlich. da würd ich mich an deiner stelle auch vorher über den härtegrad informieren.

    grüße
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Pitter Beitrag anzeigen
    So hatte mir das mal auch ein Nachbar erklärt. Dann würde sich Klospülung und Waschmaschine wieder lohnen (Frischwasserkosten).
    Hoffentlich hat er Dir auch "erklärt", dass man das Brunnenwasser nicht so einfach mit dem TW System des Gebäudes verbinden darf.

    Zitat Zitat von Pitter Beitrag anzeigen
    Werden Wasseruhren abgelesen oder gibt man, wie beim Strom, den Zählerstand selber an?
    Das ist doch egal.....ich gehe mal davon aus, dass Du beim "Selbst-Ablesen" den korrekten Zählerstand weitergibst.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8

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    Die entscheidenden Kosten sind der Einbau und regelmäßige Tausch des (geeichten) Zählers.
    Mitunter fallen auch noch Kosten für die erstmalige Abnahme der Anlage an, bei uns sind das z.B. ca. 80 €.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Firestarter Beitrag anzeigen
    aufgrund des oft höheren kalkanteils würde ich davon abraten. aber auch das ist regional unterschiedlich.
    Ich vermute mal, daß im Raum Köln oberflächennahes Grundwasser keinen sonderlich hohen Kalkgehalt haben wird.

    Aber da der Brunnen schon besteht, ist eine diesbezügliche Überprüfung ja ganz einfach.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Zitat Zitat von Pitter Beitrag anzeigen
    ...Dann würde sich Klospülung und Waschmaschine wieder lohnen (Frischwasserkosten).
    Da muss man aber schon ziemlich optimistisch rechnen, dass man da von "lohnen" sprechen kann. Gartenbewässerung lohnt sich natürlich bei großen Gärten und die Pumpe/Fördertechnik kann technisch relativ einfach und wartungsarm gehalten werden. Für Klospülung und Waschmaschine braucht es aufwendigere Technik, unabhängige Versorgungsleitungen und eben Abwassergebühren inkl Messverfahren.

    Da muss man schon viel Wäsche waschen und oft aufs Klo gehen, damit sich alle 2 Jahre die neue Membran für den den kessel des Hauswasserwerks oder die neue Elektronik für den Hauswasserautomaten amortisiert (oder man kauft gleich etwas richtiges, aber wie war das mit dem lohnen?

    Wir haben es bei der Gartenbewässerung belassen.
    Wenn es bei uns genehmigungsfähig wäre, hätten wir einen Zähler fürs Gartenwasser installieren lassen, mit dem man dann die Abwassergebühren sparen würde und auf den Brunnen ganz verzichten könnte.
    Auch wieder regional unterschiedlich...
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  13. #11

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    Da hat der Vermutlichinzwischendochschonbauherr durchaus recht!
    Die wirtschaftliche Seite der Inhausnutzung von Brunnen- oder Regenwasser ist sehr kritisch zu betrachten - meist lohnt es nicht.
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