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Aussenputz "flicken" oder komplett neu?

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  1. #1

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    Aussenputz "flicken" oder komplett neu?

    Hallo,

    mein vor vier Jahren fertiggestelltes EFH weist beim Aussenputz erhebliche Mängel auf (WDV, 4cm Mineralwolle auf Porotonstein). Aufgrund fehlender Diagonalarmierungen gibt es bei ca. 50% der Fensteröffnungen inzwischen Diagonalrisse. Außerdem sind keine Kompribänder verarbeitet worden und teilweise fehlen Putzleisten. An vielen Stellen ist der Putz im Bereich der Fensterbänke beschädigt/gerissen (es handelt sich übrigens bereits um zwei Putzschichten. Der erste Putz war derart unsauber gearbeitet, daß der AN freiwillig saniert hat, indem er auf den vorhandenen nochmals eine Putzschicht aufgetragen hat). Die Frage ist nun, wie dieser Schaden idealerweise saniert wird. Werden im Rahmen der Sanierung nur die betroffenen Stellen neu geputzt aber das ganze Haus nochmal gestrichen oder wird nochmal die ganze Fassade geputzt (das wäre dann die dritte Putzschicht) oder muß der gesamte Putz, oder vielleicht das ganze WDV rückgebaut werden? ich vermute eine 100%ige Aussage ist ohne Ansicht des Objektes nicht möglich, ich wäre aber auch für fundierte Meinungen bzw. "wenn, dann" Aussagen dankbar.

    Viele Grüße und besten Dank
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  2. Aussenputz "flicken" oder komplett neu?

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  3. #2

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    Wie wäre es mit eigenem Fachmann?
    Oder noch nicht genug Lehrgeld bezahlt...?
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  4. #3

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    Zitat Zitat von kritti Beitrag anzeigen
    mein vor vier Jahren fertiggestelltes EFH weist beim Aussenputz erhebliche Mängel auf...
    Hallo,
    bitte achten Sie unbedingt auf die evtl. drohende Verjährung Ihrer Ansprüche! (Vertrag nach VOB oder BGB?)
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  5. #4
    Themenstarter

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    Wie wäre es mit eigenem Fachmann?
    Oder noch nicht genug Lehrgeld bezahlt...?


    Ich habe bereits einen Sachverständigen beauftragt. Die Thematik ist jedoch komplex und da von der richtigen Reaktion viel abhängt, höre ich gerne auch mehrere Meinungen.

    bitte achten Sie unbedingt auf die evtl. drohende Verjährung Ihrer Ansprüche! (Vertrag nach VOB oder BGB?)

    Nach VOB, aber mit einer Verlängerung der Garantie auf 5 Jahre.

    Gruß und besten Dank
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  6. #5

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    Alles runter und neu. DU kannst da noch 23 Putzschichten auftragen. So lange die Armierung mistig bleibt, kommen die Risse wieder.
    Also Putzschichten runter und neu armieren.
    Da aber eine Putzfräse mit den dünnschichtigen Putzen nicht klarkommen wird und bei einem Abriss der alten Armierung die MiWo wohl übel leiden wird, kann gleich alles neu.
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  7. #6

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    Der Beschreibung nach ist es ein Totalschaden .
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  8. #7

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    Wahlweise wäre auch eine Aufdopplung des Systems möglich, mit neuen Anschlüssen. Mann muss ja nicht gleich die ganze Fassade abreissen und alles dem Sondermüll zuführen. DANN aber von einem Fachbetrieb!?
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  10. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Herr Nilsson Beitrag anzeigen
    Wahlweise wäre auch eine Aufdopplung des Systems möglich, mit neuen Anschlüssen. Mann muss ja nicht gleich die ganze Fassade abreissen und alles dem Sondermüll zuführen. DANN aber von einem Fachbetrieb!?
    Mir als (maximal) Halbwissendem würden im Zusammenhang mit einer Aufdoppelung folgende Probleme einfallen:
    - Einhaltung des Baufensters?
    - Fensterleibungen: Wie verhindert man, daß Festerrahmen, Fensterbänke etc. mit eingeputzt werden (nicht lachen, ich hab' doch gesagt, ich habe keine Ahnung; aber ich gebe es wenigstens zu http://www.bauexpertenforum.de/image...es/biggrin.gif)
    - Wir haben keinen Dachüberstand und die Außenkante des Daches ist von einem Blech umgeben. Da passt nix mehr dazwischen.
    - Zwischen Fassade und Regenrinne passt auch nix mehr.

    Gruß und besten Dank
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  11. #9
    Avatar von Hundertwasser
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    Deswegen sollte ein Fachmann ein Sanierungskonzept erstellen. Mit Ferndiagnose geht da gar nichts mehr.
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (27.07.2010 um 09:04 Uhr) Grund: Fullquote gelöscht
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