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  1. #1

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    Frage Altbau - Boden sehr uneben - Ausgleich möglich?

    Hallo zusammen,

    mein Mann und ich überlegen gerade ob wir uns ein Haus kaufen, wir haben uns wirklich darin verliebt, es ist ein altes Backsteinhaus von irgendwas mit 1800.
    Natürlich muss viel, viel renoviert, bzw. saniert werden, deshalb kanns sein dass ich auf euren Rat nochmal öfter zurückkommen muss :-)

    Nun hab ich aber eine Frage zu den Böden. Die sind teilweise wirklich sehr uneben, in einem Raum steigt er z.B. zur Ecke sehr stark an, sicher 10cm.
    Habt ihr eine Idee was man da machen könnte? Geht das überhaupt auszugleichen oder muss man sich damit einfach abfinden? und wenn ja, was kann man dann für einen Bodenbelag verwenden. Ich hätte gerne Kork, bis jetzt liegt dort PVC.
    Und wenn man es ausgleichen kann, mit welchen Kosten muss man bei 170m² ca. rechnen?

    Danke schonmal für Eure Hilfe :-)

    Annika
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  2. Altbau - Boden sehr uneben - Ausgleich möglich?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Machbar ist vieles.
    Bei sehr alten Häusern ist dabei oft die Raumhöhe der begrenzende Faktor, ebenso die Lage der Türstürze.

    Übrigens:
    Genau in der Waage muß so ein Boden gar nicht sein!
    Es genügt, wenn die Neigung nicht zu hoch und er ansonsten fest und eben ist.

    Wir haben hier z.B. ein (aber hohes) Wohnzimmer (5mx5m) von 30cm auf 10cm Gefälle verringert. Mehr ging eben wegen der Türen nicht.
    Die Restneigung wird vom Gehirn vollständig ausgeglichen, man merkt sie im Alltag nicht.
    Man darf nur nicht Fehler machen, wie z.B. den, Bilder über Möbeln waagerecht aufzuhängen. Die muß man stattdessen zwischen der Waagerechten und der Bodenparallelen ausmitteln (hängt auch vom Abstand Möbel-Bild und deren Länge ab).

    Ob und wie ausgeglichen werden kann und mit welchem Aufwand, hängt vor allem von der Tragkonstruktion der Decke ab. Bei BJ 1800 geht es vermutlich um eine Holzbalkendecke mit Massivdielen. Da kann natürlich im Lauf der Zeit alles Mögliche an Schichten draufgekommen sein.

    Korkbelag geht in jedem Fall. Ich finde ihn auch sehr gut. Hab den als Klebekork im Flur (wegen geringer Aufbauhöhe) und im Gästezimmer/Hobbyraum als schwimmend verlegte Paneele (dort war die Höhe unkritisch).
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  4. #3
    Bauexpertenforum
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    freut eich auf euer privates Hundertwasserhaus
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Machbar ist vieles.
    Bei sehr alten Häusern ist dabei oft die Raumhöhe der begrenzende Faktor, ebenso die Lage der Türstürze.

    Übrigens:
    Genau in der Waage muß so ein Boden gar nicht sein!
    Es genügt, wenn die Neigung nicht zu hoch und er ansonsten fest und eben ist.

    Wir haben hier z.B. ein (aber hohes) Wohnzimmer (5mx5m) von 30cm auf 10cm Gefälle verringert. Mehr ging eben wegen der Türen nicht.
    Die Restneigung wird vom Gehirn vollständig ausgeglichen, man merkt sie im Alltag nicht.
    Man darf nur nicht Fehler machen, wie z.B. den, Bilder über Möbeln waagerecht aufzuhängen. Die muß man stattdessen zwischen der Waagerechten und der Bodenparallelen ausmitteln (hängt auch vom Abstand Möbel-Bild und deren Länge ab).

    Ob und wie ausgeglichen werden kann und mit welchem Aufwand, hängt vor allem von der Tragkonstruktion der Decke ab. Bei BJ 1800 geht es vermutlich um eine Holzbalkendecke mit Massivdielen. Da kann natürlich im Lauf der Zeit alles Mögliche an Schichten draufgekommen sein.

    Korkbelag geht in jedem Fall. Ich finde ihn auch sehr gut. Hab den als Klebekork im Flur (wegen geringer Aufbauhöhe) und im Gästezimmer/Hobbyraum als schwimmend verlegte Paneele (dort war die Höhe unkritisch).
    Danke für deine Antwort... also Probleme mit der Deckenhöhe gibt es auf keinen Fall, die sind nämlich sehr hoch und sollen eh etwas abgehangen werden.
    Und du meinst Kork ginge auch bei unebenem Boden? Mein Vater meinte das könnte man vergessen und dann ginge nur PVC oder sowas und das möchte ich in meinem Haus wirklich ungern haben...
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