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  1. #1

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    LW Pumpe mit Nachtstrom oder Allroundtarif

    Hallo zusammen,

    mein Stromanbieter hat für Wärmepumpen 2 Tarife.

    Allround = Rund um die Uhr den gleichen Preis oder Nachtstrom = 30% günstiger Nachts aber Tagsüber dann natürlich teurer als der Allround.

    Jetzt ist meine Frage was die Wärmepumpenbetreiber hier an Erfahrungen haben.
    Hat sich schon jemand die Mühe gemacht die Tag und Nachtverbräuche seiner Anlage zu dokumentieren?

    Derzeit bin ich im Allround Tarif.

    Werde jetzt noch anfangen zu dokumentieren. Und würde meine Erfahrungen in dem Tread hier gerne austauschen.
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  2. LW Pumpe mit Nachtstrom oder Allroundtarif

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von fmw6502
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    Die Heizung läuft im tiefen Winter eh rund um die Uhr, sind die Nachtstromzeiten bei dem Tarif nicht kürzer als die Tagstromzeiten?

    Bedenke noch, daß es i.allg. nachts draußen kälter ist,.. Wie stark die Einflüße von solaren und internen Gewinne sowie Warmwasserbedarf ist, hängt von Euren Umständen ab.

    Mein Schätzautomat gibt mir zurück, daß es sich eher wohl nicht lohnt.

    Gruß
    Frank Martin
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  4. #3
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    Das war auch mein Gedankengang warum ich mich für den Allroundtarif entschieden habe.

    Suche aber trotzdem schon die ganze Zeit Temp Verläuft der letzten Jahre von Tag/Nacht Temperaturen um mal zu sehen ob es sich nicht doch rechnen könnte.

    Frage mich halt wirklich für wen es sich lohnt wenn es der Stromanbieter anbietet. Im Zweifelsfalle wohl nur für den Stromanbieter
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  5. #4
    Avatar von fmw6502
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    es gibt Klimadatenbanken mW auch mit mehrfachen Temperaturen pro Tag - einfach ein wenig googeln. Es nützt Dir auch wenig wenn ich sie Dir aus Kipfenberg geben könnte...

    Wenn Du die Steuerung anpassen kannst, kannst Du Dir auch mal überlegen, mit dem Nachtstrom das Haus genügend warm zu machen und dann während Tagstrom "auskühlen" zu lassen. Dann spränge die Heizung nur bei Sonderfällen noch ein.

    Dazu müßte aber genug Speichermasse vorhanden sein und die Heizung genügend Leistung haben, dann käme durchaus eine Abkühlung von ein paar wenigen Zehntelgrad heraus. Schwieriger dürft der psychologische Effekt der Mitbewohner sein: wenn keine Heizung läuft, dann muß es kalt werden --> brrr

    Empfehlen würde ich die Vorgehensweise nur bei leidenschaftlichen Tüftlern mit leidenfähiger Familie

    Gruß
    Frank Martin
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  6. #5

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    Zitat Zitat von fmw6502 Beitrag anzeigen
    Wenn Du die Steuerung anpassen kannst, kannst Du Dir auch mal überlegen, mit dem Nachtstrom das Haus genügend warm zu machen und dann während Tagstrom "auskühlen" zu lassen. Dann spränge die Heizung nur bei Sonderfällen noch ein.

    Dazu müßte aber genug Speichermasse vorhanden sein und die Heizung genügend Leistung haben, dann käme durchaus eine Abkühlung von ein paar wenigen Zehntelgrad heraus. Schwieriger dürft der psychologische Effekt der Mitbewohner sein: wenn keine Heizung läuft, dann muß es kalt werden --> brrr

    Empfehlen würde ich die Vorgehensweise nur bei leidenschaftlichen Tüftlern mit leidenfähiger Familie

    Gruß
    Frank Martin
    Hoppla, das bin ja demnach ich...

    Habe genau das beschriebene Programm bei mir am Laufen. Funktioniert soweit problemlos. Vielleicht auch, weil ,meine bessere Hälfte von dieser Vorgehensweise nicht informiert ist...

    Mal als Hausnummer: in anderthalb Jahren habe ich so um die 3500 kWh Hochtarif und 5500 kWh Nachttarif verbraucht - die genauen Werte habe ich zuhause in einer Excelliste.

    Gruß

    magellan
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  7. #6

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    Zitat Zitat von magellan Beitrag anzeigen
    Mal als Hausnummer: in anderthalb Jahren habe ich so um die 3500 kWh Hochtarif und 5500 kWh Nachttarif verbraucht -
    Super.

    Ich rechne meist mit 50:50, aber wer sich Mühe gibt zu optimieren, kann den NT tatsächlich besser ausreizen. Mein Kollege ist so ein Optimierer, und schafft auch bis zu 2/3 im NT.

    Hängt auch vom Gebäude und der Art der WP ab, wie man den NT ausreizen kann.

    Bei LWP ist beispielsweise die Frage, ob man wegen der niedrigeren Temperaturen in den Winternächten, nicht besser tagsüber die WP arbeiten lässt.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Super.
    Danke.

    Dann leg ich gleich nochmal eine Schippe auf, hab eben meine genauen Daten für 2010 (d.h. nachdem die Estrichtrocknung 2009 beendet war) angeschaut: Hochtarif 1965 kWh, Niedertarif 2913 kWH

    Tarifzeiten bei uns: NT 20:00 bis 06:00 Uhr und an Sonn/Feiertagen.

    Der Hinweis mit dem schlechteren Wirkungsgrad bei LWP stimmt natürlich, aber auf der anderen Seite bringt es mir natürlich auch nichts, wenn tagsüber die Sonne das Haus bereits auf 22° erwärmt, noch 35° VL reinzupumpen nur weils billig ist. Dann lieber nachts mit gedeckeltem VL von zB 29° durchlaufen lassen.

    Ganz so heldenhaft ist die Aufteilung der Zeiten aber nun auch nicht. Immerhin läuft ja das ganze Sommerhalbjahr der HT Zähler fast gar nicht, da ich WW nur einmal morgens mit NT bereite.

    Gruß

    magellan
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  9. #8

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    Man muß ja nicht gleich ein Held sein.

    Ich finde es gut, wenn Nutzer ihren Gewohnheiten entsprechend die Betriebsweise einer Heizungsanlage optimieren. Genau das predigen wir hier schon seit Jahren, denn nur dann kann eine Heizungsanlage auch ihr Potenzial ausspielen.

    Die Einsparungen die ich durch Optimierung der Nutzung erzielt habe, sind mindestens genau so hoch wie durch Optimierung der Anlagentechnik, wenn nicht noch höher.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Avatar von Schnabelkerf
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    Zitat Zitat von fmw6502 Beitrag anzeigen
    Wenn Du die Steuerung anpassen kannst, kannst Du Dir auch mal überlegen, mit dem Nachtstrom das Haus genügend warm zu machen und dann während Tagstrom "auskühlen" zu lassen. Dann spränge die Heizung nur bei Sonderfällen noch ein.
    Oder genau andersrum da die Lufttemperaturen Tagsüber höher sind und damit der Wirkungsgrad der LWP steigt.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Avatar von fmw6502
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    ob der Wirkungsgrad der LWP soviel mehr steigt, daß mind. der höhere Strompreis kompensiert wird?

    Es wird damit auf jeden Fall eine interessante Meß- und Steuerungsaufgabe

    Gruß
    Frank Martin
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  13. #11

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    Zitat Zitat von fmw6502 Beitrag anzeigen
    ob der Wirkungsgrad der LWP soviel mehr steigt, daß mind. der höhere Strompreis kompensiert wird?

    Es wird damit auf jeden Fall eine interessante Meß- und Steuerungsaufgabe

    Gruß
    Frank Martin
    Genau das ist das Problem, zumal die Temperaturen über die Nacht ja stetig fallen und man nicht mit fixen Werten rechnen kann. Das gilt auch für den Tagesverlauf, Morgenstunden gegen Mittag/Nachmittag zum Beispiel.

    WW Erzeugung in den NT legen ist schon sinnvoll, aber es macht einen Unterschied ob dafür die Zeit um sagen wir mal 22:00 Uhr genutzt wird, oder morgens um 04:00 Uhr.

    Gruß
    Ralf
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