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Lastableitung bei großem Aquarium

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  1. #1

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    Lastableitung bei großem Aquarium

    Hallo,

    ich hoffe, ich bin mit meiner Anfrage hier richtig.

    Ich plane aktuell ein größeres Aquarium mit den Maßen 300x120x80. Die Ausführung erfolgt mit Stahlrahmen, Rück-, Seiten- und Bodenplatte werden aus beschichteten Holzplatten gefertigt, nur die Front erhält eine Glassscheibe.

    Als Unterbau sind drei Säulen aus Kalksandstein vorgesehen. 25 cm breit, 120 cm tief (wie das Becken) und ca. 70 cm hoch.

    Die große Frage ist nun, ob eine besondere Lastableitung auf den Estrich erforderlich ist. Der Raum selbst ist 3,40x2,60 m groß, Erdgeschoss, nicht unterkellert.

    Der Fußbodenaufbau besteht aus Unterbeton, 10 cm Dämmung (Styropor), darauf 6 cm Estrich.

    Im Moment liegen auf dem Estrich noch vollflächig 19 mm V-100 Platten.

    Hält der Fußboden diese Belastung aus, wenn die Säulen direkt auf die jetzige Konstruktion gesetzt werden oder muss noch eine Platte darunter für die Lastableitung?
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  2. Lastableitung bei großem Aquarium

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  3. #2

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    Mhhh... Estrich hat wenn ich es richtig im Kopp habe eine Belastbarkeit von rund 250- 300 kg/m². Du willst mal eben rund 900 - 1000 kg drauf stellen, da wirst du ein Problem bekommen...

    Da hilft dir nicht eine kleine Verstärkung, das ist schon eine massive Punktbelastung. Mich würde es nicht wundern wenn du den Estrich schlitzen musst und direkt auf die Bodenplatte gehen mit den Beinen...
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  4. #3
    Themenstarter

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    900-1000 kg werden nichtmal reichen. Die Steine für die Säulen wiegen alleine schon etwa 1,1 t und das Aquarium selbst wird in befülltem Zustand etwa 3 t wiegen.

    Ich habe bereits ein etwas "kleineres" Becken mit den Maßen 250x100x80 (2000 l, Vollglasbecken). Dieses steht auf einem Unterbau aus Ytong (in Form eines liegenden "E", also drei Säulen plus Rückwand).

    Der Unterbau wurde nachträglich auf einen fast identisch aufgebauten Estrich (12 cm Dämmung und 7 cm Estrichstärke, Raum insgesamt 26 m²) aufgebaut. Zur Lastverteilung wurde darunter eine 8 cm starke, bewehrte Betonplatte (Q188A) gegossen.
    Dieser Aufbau hält, ohne dass irgendwelche Veränderungen am Estrich zu sehen sind, seit fast 5 Jahren.

    Ich bin vor allem verunsichert, weil mir viele Leute, mit denen ich gesprochen habe sagten, dass der Estrich das problemlos tragen sollte, auch ohne eine Platte zur Lastverteilung.
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  5. #4
    Lebski
    Gast
    Estrich 60 mm auf Dämmung kann etwa mit 500 kg/m² Belastet werden.

    Selbst mit Lastverteilungsplatte habe ich da Zweifel. # Sicher ist Estrich und Dämmung raus, auf die Decke abtragen. Selbst dazu solltest du eine Statike befragen, zumindest der Ordnung halber.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Dann ist der Statiker wohl der sicherere Weg. Kann mir denn jemand in etwa sagen, mit welchen Kosten ich da rechnen muss bzw. welcher Rahmen für eine solche Prüfung angemessen wäre?

    Eine Bodenplatte gibt es in diesem Sinne übrigens nicht. Das Haus ist ca. 200 Jahre alt und es wurde Raum für Raum saniert. Zwischen die alten Feldsteinfundamente wurde ein Unterbeton eingebracht, auf dem sich dann der weitere Fußboden aufbaut (Abdichtung, Dämmung, Estrich....).
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  7. #6
    Lebski
    Gast
    War bei einer Decke im Gedanken. Sry.

    Ab Unterbeton hast du 16 cm für eine Lastverteilerplatte?
    4 cm XPS druckfest, 12 cm Beton konstruktiv Bewehrt so ab Q 335 A.
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  9. #7

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    Nur mal so aus Neugier: wofür die XPS-Platte?

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  10. #8

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    Dämmung... Da ist kein Keller drunter
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