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Schimmel hinter Fussleisten bei Neubau, Laminat mit Dampfbremse

Diskutiere Schimmel hinter Fussleisten bei Neubau, Laminat mit Dampfbremse im Forum Estrich und Bodenbeläge auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Schimmel hinter Fussleisten bei Neubau, Laminat mit Dampfbremse

    Hallo,

    leider ist bei mir schon das Kind in den Brunnen gefallen.

    Wir haben ein EFH gebaut und sind im Mai eingezogen. Einige der Zimmer haben wir mit Laminat ausgelegt. Der Händler hat mir damals einen Trittschall der Firma Haro empfohlen, welche auch eine Dampfsperre enthält (Haro Silent PRO DS).

    Nun habe ich am Wochenende einen muffigen Geruch wargenommen, und konnte eine Fussbodenleiste finden, die muffig gerochen hat.

    Mittlerweile habe ich alle Leisten kontrolliert und in mehrernen Räumen Schimmel hinter diesen gefunden. Die Leisten habe ich direket entsorgt.

    Ich nehme an, das die Restfeuchte im Estrich an den Rändern hoch kommt, und den Schimmel verursacht. Durch die Dampfsperre kann diese ja niergends entweichen.

    Nun ist der weitere Plan, das Laminat zurück zu bauen, und Trittschall ohne Dampfsperre zu verwenden.

    Ist diese Massnahme sinnvoll, oder kann der Estrich Schaden genommen haben? Muss ich die Stellen am Rand behandeln?

    Ich hoffe auf Ratschläge, bestraft bin ich genug
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  2. Schimmel hinter Fussleisten bei Neubau, Laminat mit Dampfbremse

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  3. #2

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    Das ist uns vor 20 Jahren zur gleichen Zeit ebenso ergangen. Wir haben die Fußleisten für einige Zeit abgenommen, gereinigt und später wieder angebracht. Danach war Ruhe. Ob Laminat eine Restfeuchte aus dem Estrich noch durchlässt - ich habe da meine Zweifel.
    Sicher gibt es Möglichkeiten die Restfeuchte des Estrich zuverlässig zu messen.
    Manchmal frage ich mich, ob man die Dinger wirklich braucht!
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  4. #3
    Bulla2000
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    Wie ich schon woanders schrieb, sind die kombinierten Unterlagen (TSD+Dampfbremse) meistens eine Mogelpackung. Bsp. ich hatte mir extra die Parador Duo-Protect gekauft, in allen Anleitungen des Herstellers steht, damit hat man alles, man braucht insb. keine extra PE-Folie. Kaum zuhause, steht auf der Verpackung: bei frischen Estrichen wird generell eine zusätzliche PE-Folie empfohlen. Toll....in meinen Augen unseriös.

    Unser Fliesenleger wird auch in den Zimmern, wo Laminat rein soll, die Restfeuchte messen. Dann erst werden wir verlegen.
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  5. #4
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    Trittschall wechseln

    Guten Morgen,

    danke für Eure Antworten. Mich würde interessieren ob es nur blinder Aktionismus ist, das Laminat zurück zu bauen, und den Trittschall mit Dampfsperre gegen einen ohne Dampfsperre zu tauschen.

    Wenn es Sinn macht würde ich das machen, oder ist zu erwarten das bei entfernten Leisten die Feuchtigkeit irgendwann (Heizperiode beginnt ja bald) entweicht. Ich würde mir ein Messgerät besorgen, wie hoch darf die Restfeuchte sein?

    Kann generell Feuchtigkeit durch Laminat entweichen?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von snowmanmh Beitrag anzeigen
    ...Kann generell Feuchtigkeit durch Laminat entweichen?
    Antwort von Radio Eriwan:
    Im Prinzip ja. Das Ergebnis lässt sich dann anhand des sich wölbenden Laminats ablesen.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Antwort von Radio Eriwan:
    Im Prinzip ja. Das Ergebnis lässt sich dann anhand des sich wölbenden Laminats ablesen.
    Dann spart er sich das Messgerät für die Feuchtemessung.

    Aber es ist immer das Gleiche. Da beginnt der Bau und 3 Wochen später soll er bezugsfertig sein. Estrich rein, notfalls noch ein paar Wundermittelchen zugemischt, Restfeuchte wird höchstens mal mit den Pieksern auf der Oberfläche gemessen, aber die Werbung verspricht ja, dass der Estrich in x Tagen trocken ist.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo,

    ja gemessen wirde nicht. Der Estrich wurde im Januar 2011 eingebracht (Betonestrich) und Laminat im April verlegt. Es ist also etwas Zeit vergangen, zugegeben die CM Messung wurde nicht gemacht.

    In einigen anderen Foren habe ich nun gelesen, das es bei anderen Bauherren auch aufgetreten ist, diese die Leisten entfernt haben und dann mind. 1 Jahr ordnungsgemäß gelüftet haben. Die Restfeuchte entweicht an den Randdämmstreifen und wird durch die Fussleisten am aufsteigen gehindert.

    Zwischenzeitlich vertrete ich auch die Meinung, werde die Folie also so wie sie ist belassen.




    Aber es ist immer das Gleiche. Da beginnt der Bau und 3 Wochen später soll er bezugsfertig sein. Estrich rein, notfalls noch ein paar Wundermittelchen zugemischt, Restfeuchte wird höchstens mal mit den Pieksern auf der Oberfläche gemessen, aber die Werbung verspricht ja, dass der Estrich in x Tagen trocken ist.
    Wie gesagt, Ratschläge keine Hämme...
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  9. #8

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    Zitat Zitat von snowmanmh Beitrag anzeigen
    ...

    Wie gesagt, Ratschläge keine Hämme...
    ...und bitte nur Ratschläge, die mich in meiner vorgefassten Meinung unterstützen. Hatte der Schneemann vergessen zu erwähnen)
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  10. #9

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    Zitat Zitat von snowmanmh Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ja gemessen wirde nicht. Der Estrich wurde im Januar 2011 eingebracht (Betonestrich) und Laminat im April verlegt. .
    Und wie wurde der Estrich getrocknet?

    Du willst Ratschläge? Kein Problem. Warten bis alles trocken ist, was denn sonst. Ob man die Bodenbeläge dann entsorgen muss, wird sich noch zeigen. Bis dahin gilt, heizen, lüften, heizen, lüften,.....

    Gruß
    Ralf
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  11. #10
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    Hallo Ralf,

    danke für die Antwort. Ich entnehme daraus das ich den Trittschall/Dampfsprerre so lasse, fleissig heitze und lüfte und das alles im Auge behalte.

    Der Estrich wurde mit Aufheizprotokoll "getrocknet", und danach weiteres lüften. Ein Bautrockner wurde nicht verwendet.
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  12. #11

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    Ach, die Wahrheit kommt mal wieder in homöopathischen Dosen?

    Dann wird jetzt in Bälde wohl das erste Mal die FBH angeworfen.
    Viel Spaß beim Einsammeln Deiner Preßspahnblättchen.
    Die Dinger kannst Du noch nicht mal in den Kamin stecken...
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  13. #12
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    Hallo Thomas,

    Wieso in Dosen?

    Was soll das mit dem einsammeln von "Preßspahnblättchen", welchen Hintergrund hat Deine Aussage? Die FBH lief ja bereits, daher Aufheizprotokol ...
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  14. #13

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    Weil die Tatsache, dass eine FBH vorhanden ist, bisher nicht erwähnt wurde.
    Eine geringe Restfeuchte in einem unbeheizten Estrich richtet meist keinen Schaden an, weil sie da bleibt, wo sie ist.
    Im Heizestrich wird sie regelrecht ausgetrieben und kann nach oben nicht weg.
    Da nützt es auch wenig, wenn die FBH schon mal ohne Belag gelaufen ist.
    Es hätte halt bis zur Belagreife geheizt und getrocknet werden müssen.

    Wenn die Holzfotos von einer erhaltenswerten Qualität sind, würde ich sie ganz schnell einsammeln und das Trockenheizen nachholen. Ansonsten kaufst Du im Frühjahr halt Neue.
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  16. #14
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    Hallo Thomas,

    dank für die Antwort. Sorry in der Tat hatte ich vergessen FBH zu erwähnen, wohl aus Betriebsblindheit (...)

    Wir haben nach dem Heizen per Aufheizprotokol noch eine Weile weiter geheizt, es war ja im Frühjahr und jede Menge Innenarbeiten.

    Da jetzt Feuchtigkeit aufsteigt, anscheinend nicht genug...
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  17. #15

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    Zitat Zitat von snowmanmh Beitrag anzeigen
    Wir haben nach dem Heizen per Aufheizprotokol noch eine Weile weiter geheizt, ..
    Also doch FBH, das habe ich irgendwie geahnt.

    Dann wurde wohl ein Funktionsheizen durchgeführt, und danach das Belegreifheizen nicht konsequent fortgeführt. Zusammen mit einer nicht erfolgten Restfeuchtemessung gibt´s jetzt die Probleme.

    Jetzt rate ich weiter, der Bodenbelag wurde in Eigenleistung verlegt.

    Also darfst Du ihn jetzt auch in Eigenleistung wieder abbauen, denn sobald die FBH mal richtig loslegt geht´s weiter mit der Feuchtigkeit.

    Gruß
    Ralf
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